Also im grundständigen Bachelorstudium kommt das nicht vor, zumindest an meiner Uni nicht. Es gibt aber einen Programierkurs für Chemiker, den man als Wahlfach belegen kann. Da wird man grundlegend an die Programmierung herangeführt und es wird gezeigt wie Bindungen simuliert werden, sehr simpel natürlich (Programmiersprache ist da glaube ich Python, bin aber nicht sicher).

Das wird erst im Master mehr. Aber dann auch nur, wenn man in der theoretischen Chemie ist. Glaube nicht mal die physikalische Chemie macht das.

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Mit Magneten können metallische Komponenten vom Müll getrennt werden, das ist schon richtig, allerdings nicht alle. Nur solche die Eisen, Cobalt oder Nickel enthalten, werden von Magneten angezogen. Andere wie Kupfer oder Aluminium dagegen nicht.

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Das kommt auf die Aufgabenstellung bzw. den Gesamtkontext an. So pauschal ist deine Gleichung nämlich nicht falsch. Nur wenn eben was anderes gefragt oder besprochen ist. Kannst du vielleicht was genaueres dazu sagen? z.b. was sonst noch an der Tafel stand. Sonst können wir nur mutmaßen.

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Komm schon, das kann man googlen. Steht sogar alles auf Wikipedia bei dem entsprechenden Element dabei (außer das von Ionen, aber da kommt man mit nachdenken auch selber drauf).

Aber ich will mal nicht so sein und geb dir das von Neon als Hilfestellung vielleicht kriegst du den Rest dann selbst hin.

Neon hat die Ordnungszahl 10 (siehe PSE), also 10 Protonen. Da es kein Ion ist, hat es auch so viele Elektronen, also 10.

Bei dem Elementsymbol mit Außenelektronen bin ich mir nicht ganz sicher, was da gemeint ist, aber ich denke mal du sollst einfach das Elementsymbol hinschreiben (für Neon ist das Ne) und da außen herum die Außenelektronen (das wären 8). Anzahl der Außenelektronen für Atome sieht man an ihrer Gruppennummer (zumindest bei den Hauptgruppen)

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Also wenn ich das richtig verstehe, handelt es sich bei den Molekülen um zwei Hexane und zwar: 3-Methylpentan und 2,3-Dimethylbutan.

Und ich denke der Fachbegriff den du suchst lautet Isomer.

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Im Prinzip stimmt das schon, nur Inhaltsstoffe ist vielleicht nicht ganz zutreffend. Das klingt als könne man einfach Kohlenstoff, Sauerstoff und Wasserstoff mischen wie einen Teig uns es kommt Ethanol heraus. Das funktioniert natürlich nicht.

Stells dir vielleicht wie Kleidung vor. Die besteht im Prinzip auch nur aus Stoff, Fäden und Knöpfen. Aber je nachdem wie man diese Sachen zusammen anordnet und in welchem Verhältnis sie zueinander stehen, kommt dabei entweder ein Hemd oder eine Hose heraus. Was im Endeffekt zwei völlig verschiedene Sachen sind.

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Brönsted-Säure meinst du, nehm ich an?

Aceton hat kein Proton das acide genug wäre, um es zur Säure zu machen. Wenn mans drauf anlegt (mit Superbasen wie BuLi geht das vielleicht) kann man ihm aber ein H entlocken.

Und als Base kann es auch reagieren, nur hat es einen pKs-Wert von 20, ist also eine sehr schwache Base. In Kombination mit einer Säure, die stark genug ist, kann es aber durchaus als Base reagieren.

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Nein, das wird so nicht passieren.

Ich nehm mal an du denkst an PbO2 an dem noch ein CO hängt oder? Um CO zu binden müsste sich ein Bleikomplex bilden. (Übergangsmetalle wie Fe und Ni machen das mit CO ganz gerne) Dazu braucht es allerdings freie d-Orbitale mit denen das CO interagieren kann und die hat das Blei nicht. Ergo kann auch kein Komplex mit CO zustande kommen.

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Weil N da kein freies Elektronenpaar hat. Und mit 3 negativen Formalladungen an den O und einer positiven am N, kommst du bei NO3^2- raus. Das Nitration ist aber NO3^-.

Man kann es theoretisch so zeichnen, dass ein O eine Doppelbindung hat und die beiden anderen eine Einfachbindung und jeweils eine negative Ladung. Das N hat dabei dann eine positive Ladung und 4 Bindungen.

Die wirklich korrekte Formel wäre allerdings diese hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Nitrate#/media/Datei:Nitrate-ion-resonance-hybrid-2D.png da im Nitration physikalisch gesehen alle O gleichwertig sind.

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Wartezeiten und Temperaturen sind bei solchen Synthesen nicht allgemein gleich. Das kommt ganz darauf an, was deine Zielverbindung sein soll, bzw. welche Edukte du genau einsetzen willst.

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Mit Wasser haben die Reaktionsgleichungen nicht viel zu tun, außer dass die Ionen darin gelöst sind. Silbernitrat und Bariumchlorid sind klassische Nachweisereagenzien. Mit Bariumchlorid weißt man Sulfat- oder Carbonationen nach, weil sich bei deren Anwesenheit schwerlösliches Bariumsulfat/-carbonat bildet, welches dann aus der Lösung ausfällt. Ähnlich funktioniert das beim Silbernitrat. Allerdings mit Halogeniden. Dabei bildet sich das entsprechende Silberhalogenid, das dann ausfällt.

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Die Bindungssituation bei der Salpetersäure ist doch etwas komplizierter. Aber prinzipiell hat Stickstoff aufgrund seines freien Elektronenpaares die Möglichkeit zur Ausbildung einer 4. Bindung. In Verbindung mit Sauerstoff wird dieses wegen der hohen Elektronegativität quasi in eine Bindung "gezwungen".

Außerdem sind es nicht 4 kovalente Bindungen am Stickstoff, sondern eher drei. Eine bei jedem Sauerstoff plus eine 1/3-Bindung zu jedem O sozusagen, zumindest beim Nitrat-Ion. Schaut dann so aus: https://de.wikipedia.org/wiki/Nitrate#/media/Datei:Nitrate-ion-resonance-hybrid-2D.png

Allerdings dürfte die Salpetersäure strukturell ähnlich aussehen, nur dass sich eben noch das H irgendwo bei den Sauerstoffatomen aufhält. Deshalb ist Salpetersäure auch so stark sauer, weil das H nicht besonders stark gebunden ist und leicht abgegeben werden kann.

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