Wie lange könnte theoretisch mein Auto leben?

11 Antworten

Also dein civic ist sicherlich ein schönes Auto und er wird dir sicher auch viele Jahre Freude bereiten wenn du dich um ihn kümmerst. Aber in 10 Jahren wird er schätze ich mal dann auch fertig sein... du brauchst ja nur mal schauen wieviele civic‘s aus dem Jahr 2000 heute noch auf der Straße bzw auf dem Markt sind.. wird schwer was halbwegs brauchbares zu finden mit einem Dieselmotor kannst du jede Menge km runter reißen.. 300.000 und mehr
Reparaturen solltest du nie auf die lange Bank schieben und immer von einem Fachmann machen lassen.
warmfahren solltest du einen Motor immer erst bevor du mal richtig aufs Gas latschst. Sobald der Motor läuft kommt das Öl in Bewegung und du kannst losfahren. Da musst du nicht warten... und du solltest nicht immer untertourig fahren. Ruhig den Motor auch mal fordern ... da kannst auch mal 200 oder mehr fahren.
bei der Pflege hat jeder seine eigenen Favoriten.

Die Civic von heute und aus 2000 kannst nicht vergleichen. Der alte war einfach ein billigst zusammengebastelte Bude

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@DerBayer80

Sicher kann man diese nicht auf den Punkt vergleichen.. aber in Punkto Haltbarkeit oder Langlebigkeit hat sich trotz der Technik und der Ausstattung und der optischen Verschönerung nicht all zu viel getan. Da muss man ehrlich sein. Es spielt kaum eine Rolle welche Marke man sich ansieht.. schau mal nach 30 Jahren alten Fahrzeugen auf der Straße? Die meisten sind Mercedes... wenige VW, Bmw .. da kommen vielleicht 1-2 Honda auf 100 von den anderen. Die Autoindustrie ist nicht daran interessiert das du dein Auto 20 Jahre oder länger fährst.

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@drasse

Ich hab nen bald 30 Jahren alten Opel 😂 die normale Lebensauer ist auf etwa 8-10 Jahre kalkuliert, dazwischen liegen etwa 2-3 Halterwechsel und etwa 160.000km. In diesem Bereich ist für die Hersteller alles ok. Da wurde das Auto verkauft und ein gutes Stück Geld mit Ersatzteilen verdient. Danach werden rechnerisch alle Reparaturen die über die Wartung raus gehen unrentabel.

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@DerBayer80

Du sagst ja selber das die Lebensdauer auf 8-10 Jahre kalkuliert wurde.. ist natürlich schön wenn ein Auto deutlich länger hält.. das wünsche ich mir für meinen auch. Aber der Durchschnitt an gerade japanischen Autos schafft bei weitem keine 30 Jahre.

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@drasse

Ich kenn ich genug Japaner die 25 und älter sind, gerade bei denen ist die Technik dann dich Recht langlebig. Aber die Verpackung ist der Knackpunkt.

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Schau nach Kuba, da sieht man, dass Autos auch mal sechzig Jahre und länger leben können, theoretisch, und mit viel Pflege.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Den Bullshit mit dem hochwertigen Diesel, da freut sich Shell. 95% aller verkauften Treibstoffe kommen aus identischen Raffinerien. Es wird lediglich etwas Farbstoff in jeden Tank LKW gemischt, damit der Treibstoff auch falls Marke XY identifizierbar ist.

Es gibt nur wenige freie Tankstellen, die Spritl direkt auf dem Spotmarkt in Rotterdam kaufen und die da etwas unterschiedliche Qualitäten verkaufen.

Investier etwas von dem Geld besser in Wartung und hochwertiges Öl.

Das mit dem Diesel wurde ja bereits beantwortet. Zu untertourig fahren ist auf Dauer auch nichts. Das geht dann wegen der Vibrationen mit der Zeit auf die Lager der Motoraufhängung, außerdem verrußen dann ganz gern mal der DPF und das AGR Ventil. Wenn du eh strecken fährst, dann solltest du auch immer wieder Mal ein Stück mit etwas mehr als 2500 Umdrehungen fahren, damit das Motorenprogramm beginnt den DPF zu regenerieren.

Am Ende gilt: das Auto hält so lange wie es hält. Ob das Ende jetzt bei 200.000 oder ner Million km kommt, das kann keiner so genau sagen. Wichtig ist eine regelmäßige Wartung, lieber lässt man das Öl einmal öfter als zu wenig raus.

Sanft bremsen ist für den A...... Du schonst evtl deine Bremsbeläge, allerdings kannst du dann dabei zusehen wie deine Bremsscheiben hinten völlig verrotten. Diese werden so schon kaum beansprucht, wenn du jetzt noch weniger bremst, bleiben die immer schön feucht und haben Zeit ordentlich zu rosten. Du musst immer Mal wieder richtig in die Bremsen rein steigen damit die komplette Bremsanlage ordentlich Temperatur bekommt. Das wäre besonders dann relevant wenn du im nassen unterwegs warst und kurz vorm abstellen bist.

Mehr oder weniger dasselbe hat mir mein Dad immer so erzählt. Ich bin kein Auto unter 300 000 km gefahren. Sollte also was Wahres dran sein. Allerdings machte er zwischen den Herstellern auch einen großen Unterschied. Honda war lt. seiner Aussage sehr anfällig für Rost weil das Metall zu "weich" ist. Opel ebenso mit zusätzlich Problemen am Getriebe. VW sehr teuer und wenn man nicht unbedingt Golf fährt anfällig für Kupplungsprobleme. Und so weiter. Ist aber ewig her. Keine Ahnung wie das aktuell ist.

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@Kitharea

Die alten Opel hatten keine Getriebeprobleme. Da war es leider auch das Blech das viele dahin gerafft hat. Aber jeder Hersteller hat seine Leichen im Keller. Bei VW ist es das DSG der ersten Generation das völliger Mist ist ebenso wie Golf Heckklappen die bis in die 5. Generation rein Rosten das es ne wahre Freude ist

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Das alles ist nicht nur eine Frage des Motors.

Rost und Verschleiß nagt auch an der Karosserie und anderen Teilen.

Ich hatte schon einige Autos, hier die Gründe warum ich mich getrennt habe.

1. wollte vier statt zwei Türen

2. Wollte mehr Leistung

3. Kosten für's Motorsteuergerät überstieg den Fahrzeugwert.

4. Jährliche Wartung überstieg den Fahrzeugwert.

5. Reparaturen für TÜV hätten den Fahrzeugwert überstiegen (viele Kleinigkeiten jede für sich wäre kein Ding gewesen)

6. Rost

7. Undichtigkeit bei so ziemlich allen Betriebsstoffen - Fahrzeugwert

8. Getriebeschaden

Du siehst... Häufig steht man schlichtweg vor der Frage ob es sich noch rentiert.

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