Wie konnte Jesus Christus über das Wasser laufen ( Bibel )?

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7 Antworten

Das ist erst einmal eine Frage des Glaubens: Ist die Bibel wahr? Falls nicht, dann ist das eine erfundene Geschichte und man muss sie nicht erklären. Falls ja (und das ist mein Glaube), dann ist Jesus Christus tatsächlich über das Wasser gelaufen. Er ist der Sohn Gottes und der Schöpfer der Erde, er hatte Macht über die Naturgewalten, all das war ja seine Schöpfung. Er hat mehrmals auch Stürme beruhigt, erklären kann unser menschlicher Verstand das ebensowenig wie das Laufen über das Wasser.

Hier übrigens die Bibelstelle:

"Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See. Als ihn die Jünger über den See kommen sahen, erschraken sie, weil sie meinten, es sei ein Gespenst, und sie schrien vor Angst. Doch Jesus begann mit ihnen zu reden und sagte: Habt Vertrauen, ich bin es; fürchtet euch nicht! Darauf erwiderte ihm Petrus: Herr, wenn du es bist, so befiehl, dass ich auf dem Wasser zu dir komme. Jesus sagte: Komm! Da stieg Petrus aus dem Boot und ging über das Wasser auf Jesus zu. Als er aber sah, wie heftig der Wind war, bekam er Angst und begann unterzugehen. Er schrie: Herr, rette mich! Jesus streckte sofort die Hand aus, ergriff ihn und sagte zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt? Und als sie ins Boot gestiegen waren, legte sich der Wind. Die Jünger im Boot aber fielen vor Jesus nieder und sagten: Wahrhaftig, du bist Gottes Sohn." (Matthäus 14:24-33)

Was lehrt uns diese Begebenheit? Christus ist Gottes Sohn, er hat die Macht über die Naturgewalten. Wer Glauben an Christus hat, den kann er an seiner Macht teilhaben lassen, wie in diesem Fall Petrus, der auch auf dem Wasser gehen konnte, bis er anfing zu zweifeln. Gott macht für uns Dinge möglich, die wir uns nicht vorstellen können, wenn wir nur daran glauben. Mit Glauben können wir scheinbar Unerreichbares erreichen.

Ich habe schon viele Wunder in meinem noch jungen Leben erlebt, die nur durch Glauben und durch Gottes Macht möglich waren.

Logisch ist wenn er durch seine Füsse nicht genug Druck auf das Wasser gegeben hat um die Oberflächenspannung zu durchbrechen.

Dies wird erreicht wenn sein Körper ein geringes Gewicht aufweist (Nicht Masse mit Gewicht verwechseln), dies kann er zum Beispiel durch Heliumelemente (zb. Ballons) erreicht haben. Offensichtlich war sein physikalischen Wissen enorm, er konnte sein Körpergewicht genau mit dem Auftrieb der Ballone negieren und schwebte so auf der Stelle. Das er dann über das Wasser gehen konnte, kommt daher das das Wasser einen Widerstand aufweist und man sich so an ihm "abstossen" kann.

wo soll der jesus denn bitte vor 2000 jahren helium oder ballons die auch wirklich dicht sind herbekommen haben?

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wahrscheinlich ist er garnicht übers wasser gelaufen. sondern es war einfach nur ein richtig warmer sommertag und da sieht das flimmern auf dem boden von weiten eben so aus wie wasser. und schwups haben sie die damals ungebildeten menschen gedacht das er über wasser läuft. eine andere möglichkeit ist das er irgendeinen trick benutzt hat, soweit ich weiß ist dort in der nähe das tote meer, das ist sehr salzig und mit ausreichend großen hölzern unter den füssen sollte das übers wasser laufen klappen.

"Das Boot aber war schon viele Stadien vom Land entfernt und wurde von den Wellen hin und her geworfen; denn sie hatten Gegenwind. In der vierten Nachtwache kam Jesus zu ihnen; er ging auf dem See." (Matthäus 14:24-25)

Richtig warmer Sommertag? Es war nachts! Eine Fata Morgana? Es gab heftige Wellen! Die damals ungebildeten Menschen? Es werden ihn wohl nur seine Jünger gesehen haben, es war schließlich nachts und mitten auf dem See. Und auf dem toten Meer war das auch nicht. Außerdem stieg Petrus auch aus dem Boot und stand für kurze Zeit auch auf dem Wasser.

Dass du an die Bibel nicht glaubst ist mir klar, aber ich musste trotzdem erwähnen, dass deine Erklärungsversuche nichts mit dem biblischen Bericht zu tun haben.

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@Quietsche

angesichts der tatsache das es nacht und auf offener see war gebe ich dir recht das meine erklärung dann wohl nichtig ist. wie du schon sagtest eine fatamogana kommt so wie seemansgarn noch in frage. da auch das boot für kurze seit auf dem wasser stand käme auch noch in frage das sie auf eine sandbank in der nähe einer nicht erwähnten insel o.ä. gelaufen sind aus der sie natürlich früher oder später durch die wellen befreit wurden. die damals ungebildeten menschen schließt übrigens seine jünger mit ein, die waren selbst wenn sie belesen waren aus heutiger sicht auch nicht viel gebildeter als die meisten anderen menschen zu dieser zeit und hatten wahrscheinlich weder von physik noch sonnst einer wissenschaft auch nur den leisesten schimmer. jünger von wem auch immer wollen glauben und wenn man glauben will kann man sehr viel glauben und für real halten egal wie unsinnig es eigentlich ist. das nur seine anhänger die fest von ihm überzeugt waren anwesend waren macht den bericht umso unglaubhafter.

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@maewmaew

Es kann auch keine Sandbank gewesen sein. Das Boot war sehr weit vom Ufer entfernt und Jesus war vorher nicht im Boot, sondern er ist vom Ufer aus bis zum Boot über das Wasser gelaufen. Die Sandbank hätte also zufällig vom Ufer bis zum Boot hin reichen müssen... ich glaube, das kann man ruhigen Gewissens ausschließen.

Letztendlich sind Erklärungsversuche für dieses Wunder auch irrelevant. Entweder man glaubt daran, dass es so passiert ist, dann glaubt man auch, dass Jesus die Macht über die Naturgewalten hat und er über Wasser gehen konnte. Oder man glaubt nicht, dass es passiert ist, dann muss man keine Erklärungen suchen.

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@Quietsche

es mag ja sein das du und viele andere christen die unbedingt glauben wollen gerne blind alles glauben was irgendwo in der bibel geschrieben steht und erklärungsversuche die auf wissenschaftlichen erkenntnissen wie z.b. der physik beruhen für irrelevant halten. das ist eines jeden menschen gutes recht absolut jeden noch so absurden und jedem gesunden menschenverstand trotzenden unsinn zu glauben. der fragesteller allerdings wollte wissen "wie" der jesus das gemacht hat, und deshalb gehe ich davon aus das erklärungsversuche für ihn nicht irrelevant sind. leider habe ich wohl in der biebelstunde nicht so gut aufgepasst und wichtige details wie das dies z.b. angeblich nachts stattfand nicht beachtet und demzufolge einen nicht zutreffenden erklärungsversuch abgeliefert, das macht die absurdität dieser angeblichen begebenheit allerdings noch lange nicht glaubwürdiger. aber was solls, dinge zu wiederlegen die andere unbedingt glauben wollen hat sowieso keinen sinn, denn diese feste überzeugung und das glauben wollen macht es diesen menschen unmöglich selbst die noch so fundiertesten und unwiederlegbarsten erklärungen zu akzeptieren.

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@maewmaew

maewmaew, alles gut! Es ist okay, du darfst dir so viele Erklärungsversuche ausdenken, wie du willst. Spekulieren kann ja manchmal auch Spaß machen und interessant sein, solange man sich immer bewusst ist, dass das eben nur wilde Spekulation ist und keine Grundlage hat außer Gedankenspiele.

Die "fundierten und unwiderlegbaren Erklärungen" bist du uns jedenfalls noch schuldig geblieben ...

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Für Jesus war das kein Problem, denn: "Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich" (Lukas 18,27).

Jesus hat über sich selbst gesagt, dass er und Gott eins sind (Johannes 10,30).

Johannes beschreibt am Beginn seines Evangeliums, dass Jesus sogar der Schöpfer der Welt ist: "Im Anfang war das Wort*, und das Wort war bei Gott, und das Wort war Gott. Dieses war im Anfang bei Gott. Alles ist durch dasselbe entstanden; und ohne dasselbe ist auch nicht eines entstanden, was entstanden ist. In ihm war das Leben, und das Leben war das Licht der Menschen" (Johannes 1,1-4).

»Das Wort« (gr. logos) ist ein Name des Herrn Jesus Christus *(vgl. 1Joh 1,1; Offb 19,13).

Der Jünger Thomas bekennt Jesus als “mein Herr und mein Gott” (Johannes 20,28). Jesus korrigiert ihn nicht.

Titus 2,13 ermutigt uns, auf das Kommen unseres Gottes und Heilandes Christus Jesus zu warten (siehe auch 2. Petrus 1,1).

In Hebräer 1,8 sagt der Vater von Jesus: “Aber von dem Sohn heißt es: ‘Gott, dein Thron währt von Ewigkeit zu Ewigkeit’ und ‘das Zepter der Gerechtigkeit ist seines Reiches Zepter.’”

In Offenbarung unterweist ein Engel den Apostel Johannes, nur Gott anzubeten (Offenbarung 19,10). Mehrere Stellen der Heiligen Schrift bezeugen, dass Jesus Anbetung empfängt (Matthäus 2,11; 14,33; 28,9.17; Lukas 24,52; Johannes 9,38). Niemals weist er Menschen zurecht, dass sie ihn anbeteten. Wäre Jesus nicht Gott, hätte er ihnen gesagt, ihn nicht anzubeten, so wie es der Engel in der Offenbarung tat. Es gibt viele andere Stellen der Heiligen Schrift, welche die Gottheit Jesu bezeugen.

Der wichtigste Grund für die Gottheit Jesu ist, dass sein Tod nie für die Sünden der ganzen Welt ausreichende Sühnung sein könnte, wenn er nicht Gott wäre. Nur Gott konnte ein solch unendlich großes Strafmaß begleichen. Nur Gott konnte die Sünden der Welt auf sich nehmen, sterben, auferstehen und damit seinen Sieg über Sünde und Tod beweisen.

Jesus ist also Gott selbst (in seiner Menschwerdung; Trinität; Gott als Vater, Sohn und Heiliger Geist), hat die Welt werschaffen (Johannes 1,1-4) und deshalb waren alle in der Bibel beschriebenen "Wunder" für ihn ebensowenig ein Problem wie viele andere Dinge, bei denen sich die Menschen nicht mehr vorstellen können, ob Gott dazu fähig wäre oder nicht...

Es ist ein Ereignis aus der Bibel, was erwartest du.. Wenn dort alles wahr sein würde, gäbe es nach 2000 Jahren mal wieder jemanden, der Wunder bewirken kann.. Religion halt :D

Es gibt heute noch genauso Wunder wie damals, diese sind aber - genau wie damals - nur sichtbar für diejenigen, die glauben. Wer nicht glaubt, der kann die größten Wunder erleben und würde sie nicht erkennen, sondern sie verleugnen oder als Zufall abtun.

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@Quietsche

wenn man glaubt kann man wunder erleben das ist wahr. aus einem einfachen grund, wenn man glaubt sucht man nicht nach erklärungen und wenn man sich etwas nicht erklären kann oder will und nicht nach erklärungen sucht dann bleibt einem ja nichts anderes übrig als solche dinge als wunder zu bezeichnen. etwas blind zu glauben ohne nachzuforschen warum das so ist oder wieso es passiert kann man selbst milde ausgedrückt nur als ignoranz oder naivität bezeichnen.

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@maewmaew

Das ist die Perspektive von jemandem, der nicht glaubt. Nun nehmen wir mal an, es gibt Gott und er wirkt tatsächlich Wunder. Dieses dann nicht als Wunder anzunehmen, sondern wie verrückt wilde Erklärungen zu erfinden oder es als Zufall anzusehen, das kann man selbst milde ausgedrückt nur als Arroganz, Undankbarkeit und Naivität (denn alles dem Zufall zuzuschreiben ist naiv) bezeichnen.

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wie, weiß kein Mensch. Er war halt Jesus.
Es kann aber auch sein, dass er zufällig wusste, wo die Steine unter der Wasseroberfläche waren.

Das Boot zu dem er hinlief war aber sehr weit vom Land entfernt. Dann hätten da schon sehr viele Steine unter der Wasseroberfläche sein müssen und das Boot wäre wohl dagegen gefahren ...

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Er ist transzendent, daher können wir das mit unserem weltlichen Wortschatz nicht erklären

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