Wie Geschichte in 2 Perspektiven schreiben?

6 Antworten

Die jeweilige Erzählperspektive passt man dem "Slang" der jeweiligen Person an. Also so wie er sprechen würde, die Ausdrücke die er verwendet, seine Ansichten, Verständnis für seine Umwelt etc..

Beispielsweise würde sich die Beschreibung einer Seereise völlig unterscheiden wenn sie einmal von einem Seemann und dann von einem Menschen erzählt wird, der noch nie ein Schiff gesehen hat.

Das fängt mit den Fachausdrücken an. Dazu kommt eine gewisse Neugier und Detailverliebtheit be dem Laien, der zB beschreibt wie sich die Segel so schön im Wind aufbauschen. Der Seemann würde das kaum bemerken, da er das jeden Tag sieht.

Du musst dich jedesmal in die jeweilige Person versetzen, diese "sein".

„Sie wurden über die Taten meiner informiert"
Klar kann man das schreiben. Es kommt aber darauf an, wer das in welcher Situation sagt, ob es auch authentisch wirkt.

Eine Leitregel besagt, man soll das passiv meiden. Das bedeutet natürlich nicht, dass man es nicht benutzen darf, aber man sollte das immer bewusst tun und die Alternativen prüfen.

Vielen Dank, der Tipp ist auch sehr hilfreich:). Bist du sicher, dass "die Taten meiner" richtig ist? Ich weiß das klingt etwas komisch aber passt ganz gut in den Teil der Geschichte. Ein anderer User meinte das wäre falsch.

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@sol88

Mit "richtig" muss man hier etwas vorsichtig sein, da hier vieles vom Stil abhängt, der historisch angehaucht sein kann.

Desweiteren ist insbesondere bei der wörtlichen Rede zu beachten: Wer sagt denn, dass dein Charakter ein Genie in Grammatik ist? Die Leute können auch Fehler machen.

In diesem Fall bin ich aber der Meinung, dass das korrekt ist und abgeleitet wird von "...die Taten meiner Person ...".

Das mag aus heutiger Sicht ein merkwürdiger Slang sein aber es gibt ja auch noch die künstlerische Freiheit. Daher ist das auf jeen Fall möglich.

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Würde im ersten Kapitel aus der Sicht einer Hauptperson erzählen und im zweiten dann aus der Sicht eines anderen z. B. aus der Sicht der Freundin/des Freundes oder eines Kumpels der  mit der Hauptperson zusammen das Abenteuer um das es in dem Buch geht erlebt. 

Interessant wehr es aber auch aus der Sicht des Bösen zuschreiben. Ist aber nicht ganz leicht und kann die Geschichte auch zerstören! 

Puh, ich wäre da eher vorsichtig, wenn ich ehrlich bin. Nutzt man verschiedene Erzählperspektiven, kann es auch mal schnell ins genaue Gegenteil umschlagen, von dem was man eigentlich erreichen wollte. Man neigt dann oft dazu zu viel preis zu geben, beziehungsweise alles doppelt und dreifach zu erzählen, was den Leser schnell langweilen kann.
Wenn es trotzdem unbedingt sein muss, kennzeichne einen Sichtwechsel mindestens mit einem klaren Absatz, noch besser wäre ein neues Kapitel. Von unterschiedlichen Schriftarten würde ich eher absehen, das zeugt von schlechtem Stil.

Sie wurden über die Taten seiner informiert? Seiner was? Katze? Leberwurststulle? Hauspflanze? Entweder fehlt da ein Teil des Satzes oder es ist einfach falsch/unglücklich formuliert. Ich glaube jedenfalls nicht, dass man jemanden über die Taten seiner Taten informieren kann. Zumindest ergäbe das keinen Sinn.^^ 

Die Taten meiner - die die ich begangen habe quasi

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@sol88

Ja, mir ist klar was du damit sagen wolltest, aber es ist dennoch unvollständig bzw. nicht korrekt. Wenn müsste es eher heißen: Die Taten meiner Wenigkeit/Person...
Aber ich persönlich finde, es klingt einfach nicht gut. Manchmal tut es eben auch ein simples "Sie wurden über meine Taten informiert".

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