Wie binde ich ein Pferd im Hänger an?

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14 Antworten

Wenn Du noch keinerlei Erfahrung im Verladen hast, würde ich das nicht beim Transport nachhause üben und die Erfahrung sammeln, sondern das mal jemand anderen machen lassen. Zuhause kannst Du dann Verladen üben inkl. schauen, wo in welchem Hänger welche Abindevorrichtungen sind. Es wird eine besondere Situation sein, die Dich emotional aufwühlen wird und auch wenn es eine positive Aufregung ist, weißt Du nicht, ob Du in dem Moment so handelst wie immer. Daher such Dir jemanden, dem Du das Pferd gerne dafür anvertraust oder bitte den Verkäufer, falls es nicht ein privater ist, der unter Tränen sein geliebtes Pferd aus finanzieller Not heraus hergeben muss. Wenn Du routiniert bist, ist das sicher nie mehr ein Thema, aber so lange Dir die Routine hier fehlt, eben doch durchaus.

Und ja, Du hast drauf hingewiesen, Du weißt "den Rest", aber ... eigentlich gehört es zur Grundausbildung jedes Pferdemenschen, dass er auch lernt, ein Tier zu transportieren. Eigentlich. Jetzt hoffe ich, dass Dir nicht noch mehr Grundausbildung fehlt, nicht dass Dich das Tier dann überfordert. Ist heute leider sehr oft so, dass man den Leuten grade mal Reiten beibringt und das auch nicht wirklich, sondern eher Ausbinder und solchen Kram nutzt, um den Anschein von reiten zu erwecken und sich um den Rest null kümmert. Den Vorwurf kann man nicht dem Lernenden machen, der zieht ja extra jemanden vom Fach zurate. Der Vorwurf geht an die Lehrenden, die leider allzu oft vergessen, dass ein Pferd erst mal ein Pferd ist und erst in zweiter Linie ein Reittier.

Oft bringen einem die Verkäufer auch das Pferd, weil sie sehen möchten, wo ihr Tier hin kommt. Du könntest denen ja sonstwas von schönem Stall etc. erzählen und artgerecht und was weiß ich was und dann ist das alles nicht so. Für diesen Fall möchten sich viele Verkäufer absichern, ich kenne das sogar von Züchtern und Händlern so, dass sie damit auch einfach ihren guten Ruf wahren wollen, selbst wenn ihnen am Pferd nichts liegt. Den Züchtern liegt meist viel dran, weil das Tier bei ihnen aufgewachsen ist, die Händler möchten als ehrenwert und tiergerecht bekannt sein, sodass sie bisserl schauen wollen, mit wem sie es zu tun haben.

Ob man überhaupt im Hänger anbindet oder lieber nicht, darüber kann man stundenlang diskutieren. Klar, ein kleines Pferd, bei dem die Möglichkeit besteht, dass es sich in dem normal großen Hänger irgendwie umdrehen kann, binde ich unbedingt beidseitig an. Ein großes Pferd, das eh vorn und hinten fast ansteht und seitlich grad mal eine Handbreit Platz hat, wo will das denn hin? Und ich kenne Unfälle. Auch, wenn wir niemals diesen Albtraum erleben wollen, dass uns ein Hänger umstürzt, können wir Unfälle nicht mit absoluter Sicherheit ausschließen. Wenn dann das Pferd noch irgendwie aufstehen kann, wenn ich den Hänger öffnen kann (im größten Notfall wird er von der Feuerwehr aufgeschnitten), dann bin ich froh, wenn ich nicht in die Trümmer muss, um es los zu binden. Also binde ich persönlich nicht an. Andere sehen das wieder als grob fahrlässig an. Da muss man wohl selbst wissen, womit man das bessere Gefühl hat.

Grundsätzlich wird erst hinten die Stange eingehängt und dann das Pferd vorne an der (im Anhänger vorhandenen) Kette am Halfter befestigt. Das verhindert, daß Pferde, die rückwärts gehen, sich an dem Halfter aufhängen. Die hintere Stange bedeutet für das Pferd so viel Widerstand, daß es nicht versucht weiter rückwärts zu gehen.

Also: Der vorherige Besi bringt das Pferd in den Anhänger. Du schließt hinten die Stange und sicherst sie mit dem an der Stange hängenden Sicherheitsring. Dann wird das Pferd vom Besi vorne befestigt.

Beim Aussteigen alles in umgekehrter Reihenfolge: Erst vorne die Kette lösen ( Eine Person bleibt vorne), ein anderer öffnet die hintere Stange, dann wird das Pferd rückwärts hinausgeführt (!Der Pferdekopf sollte immer in Richtung Außenwand gehalten werden, damit das Pferd über die Mitte der Rampe geht und nicht aussen über die Kante "abstürzt".

LG Calimero

Nicht ganz korrekt, der Profi macht Stange rein, Klappe zu und ganz zum Schluß wir das Pferd angebunden. Somit wird vermieden, dass sich das Pferd im Falle einer Panik unter die Stange schiebt, was böse Verletzungen zur Folge haben kann.

Fazit: Das Pferd ist nur bei geschlossener Anhängerklappe angebunden.

Andere Regeln wie: "Das machen wir schon immer anders", sind vollkommen Bedeutungslos, denn 98% aller Pferdeleute machen das falsch.

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@Michel2015

Profis mögen das so machen.

Erfahrene, die erlebt haben, wie Pferde durchgedreht haben wenn die Klappe zu gemacht wird, machen das eben anders..... und dann muss man nicht hinterher von außen die Stangenlager abschrauben ....

Damit ist die Aussage über richtig und falsch ein wenig relativ in Bezug auf die Erfahrung zu sehen.

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Nun, ich denke, da gibt es keine " rechtliche Bestimmung" drüber. Man kann doch einfach miteinander reden!

Ich würde dem Verkäufer sagen.,dass ich dankbar wäre, wenn er das Pferd noch verlädt. 

Wenn ich  da total unsicher wäre, würde ich eben den Vertrag erst unterschreiben, wenn das Pferd im Hänger steht.

Wo bekommst du denn den Hänger her? Normalerweise ist vorne so eine Kette ( besser noch 2) drin, die mit Karabiner an dem Hänger eingehakt ist, und an der anderen Seite einen Panikhaken hat, der ans Halfter kommt, so dass man den Führstrick gegen diese Kette austauscht.

Wenn nichts drin ist, bindest Du das Pferd mit dem Führstrick an. Dabei ist es gaaaaanz wichtig(!!!), dass die Länge stimmt! Grade so, dass das Pferd den Kopf etwas bewegen kann, aber auf keinen Fall irgendwelche " Verwicklungen " entstehen können. ( Einen fachgerechten Anbindeknoten wirst Du ja hoffentlich kennen...?!)

Vielleicht kaufst du dir aber auch zur Sicherheit so eine Anbindekette und bringst sie mit.

Allerdings ist das Anbinden die kleinste Kunst beim Verladen! Am besten, du machst Dich da noch genauer drüber schlau, ehe Du das Pferd kaufst. Vielleicht kannst du mal bei jemand mithelfen und dir zeigen lassen, worauf es ankommt.

kleiner tipp:

wenn man im hänger mittels strick anbindet: es darf KEIN elastischer strick sein.

und - den strick erst befestigen, so dass das pferd wie bei der kette nach dem reinführen bloss noch "eingehakt" werden muss.

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Die meisten Züchter und Händler bieten einen Bringservice an, den solltest du in Anspruch nehemen. Von den kosten her wird das nicht mehr sein, als wenn du Zugfahrzeug und Hänger leihen mußt.

Wenn man so unerfahren ist im Transport dann holt man sich Hilfe bei Leuten, die das ständig machen.

Optionen hast du genug.

  1. Verkäufer bringt Pferd
  2. Man holt das Pferd mit einem Tiertransporterfahrenen Menschen
  3. Man lässt das Pferd vom Pferdetransportunternehmen holen.

"die meisten Züchter?"  Ich habe meine Pferde nur vom Züchter gekauft und noch nie hat mir jemand einen Bringservice angeboten.  Es wurde beim Verladen in meinen Hänger geholfen, klar, aber sonst war nix mit Bringservice.
Eines der Pferde stammte von einem der renommiertesten Arabergestüten der Welt. Auch da gab es keinen Bringservice.

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@Dahika

Das ist mehr als komisch - selbst ich biete das an und ich bin wirklich nur ein ganz kleiner Züchter.

Hast du gefragt?

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Viel wichtiger als die Frage "wer bindet das Pferd vorne wo an", finde ich eigentlich die Beantwortung der Frage nach der korrekten Reihenfolge - Stange hinten zu - anbinden.

Wer bei der Abholung eines Pferdes das Pferd in den Hänger führt, ergibt sich ja oft kurzfristig. Führst du dein neues Pferd selber aus dem Stall, wird man es möglicherweise kurz vor dem Hänger kaum an den alten Besitzer übergeben, damit er es in den Hänger führt.

Wenn du es dir also nicht zutraust oder in dem Moment vor lauter Aufregung und Freude unsicher bist, wie was zu machen ist, überlass es dem alten Besitzer, das Pferd aus seinem Stall in den Hänger zu führen.

Wichtig ist es eben nur aus Gründen der Unfallvermeidung, die Reihenfolge beim Pferd anhängen, Hänger verschließen einzuhalten.

Das sollten meiner Meinung nach übrigens auch deine Eltern wissen, denn sie werden in den nächsten Jahren sicher das eine oder andere Mal dein Pferd verladen/transportieren müssen (oder zumindest dabei sein) und dann sollten sie eben auch wissen, dass man hinten zuerst die Stange rein macht und dann das Pferd anhängt.

wenn deine eltern noch nie einen pferdeanhänger gefahren haben, dann sollten sie das nicht zum allerersten mal tun, wenn sie das neue pferd holen.

am allerbesten ist es, eine fachspedition damit zu beauftragen. meist gibt es dann eine sammelfahrt, die die kosten erheblich reduziert.

das pferdefreundlichste an transport ist meiner meinung nach sowieso der transport mit einem trailer, auf dem die pferde seitlich zur fahrtrichtung stehen.

da lautet die reihenfolge: raufführen, pferd in anbinderichtung drehen, stange einhängen, bodentiefe abtrennung schliessen, pferd am anbinder "einhängen". und das macht dann gewöhnlich der speditionsfahrer. das hat den voteil, dass das pferd traumafrei am ankunftsort eintrifft und eine gute und sichere fahrt geniesst, bei längerem transport auch angemessen versorgt wird und die nötigen standzeiten zum muskeln entspannen eingehalten werden.

der fahrer ist absoluter profi - er muss dafür eine extra prüfung ablegen.

es wäre gut investiertes geld.

viel besser, als unroutiniertes, weil erstmaliges fahren mit einer "beweglichen last" im anhänger.

du würdest das pferd dann nach einer guten fahrt daheim in empfang nehmen können - mit dem vorteil, wenn du eins  bekommen solltest, das nicht so gern anhänger fährt, dass du diejenige bist, die es quasi "erlöst".

das wäre eine schöne voraussetzung für einen guten start mit dem pferd.

Grundsätzlich wird Dir immer, schon aus Regeln des Anstands, beim Verladen geholfen.

Du kannst Dir gerne einen Anbiner kaufen, der hat die Ideallänge von 70 cm und an beiden Enden einen Karabiner. Ich mag keine Ketten, nehme lieber einen Strick. Auf langen Strecken verwendet gerne einen zusätzlichen, längeren Strick der wirkungslos ist, er dient für den Fall dass sich das Pferd vom Ersten befreit.

Also wenn ich ein Pferd verkaufe, dann führe ich es natürlich auf den Hänger und häng es an und verabschiede mich vom Pferd.... von dem Käufer, der dir das Pferd in die Hand gibt, sich umdreht und geht solltest Du besser KEIN TIER kaufen!!!!

Du solltest lieber beim Kauf vereinbaren, dass man dir das Pferd bringt . Wenn das nun nicht geht, macht ihr das wie folgt: Pferd vom Vorbesitzer raufführen lassen, weil das Pferd den ja erst kennt. Dann die Sicherheitsstange zu. Dann die Rampe zu, dann anbinden. Strick über die Stange und ziemlich kurz. Mit den normalen Sicherheitsanbindeknoten, den du von putzen kennst. Abladen: erst geht einer rein, Pferd los  binden. Erst die Rampe öffnen, wenn es sich beruhigt hat. Die Rampe öffnet eine zweite Person. Nach den Rampe öffnen , die Stange öffnen und dann neben der Rampe stehen und aufpassen, dass es nicht daneben tritt.

Warum sollte der Verkäufer das Pferd bringen ? Je nachdem, wo man das Pferd kauft, müsste der dann unter Umständen eine sehr lange Strecke (und damit verbundene Kosten) auf sich nehmen. Wozu ?

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@sukueh

Wenn man so unsicher ist, was den Transport des Pferdes angeht, wäre das doch sicher keine schlechte Investition.

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@sukueh

Viele Züchter bringen das Pferd, und das sollte man auch in Anspruch nehemen.

Das gesamte Risiko des Transportes liegt dann noch beim Verkäufer.

Ich habe mir mein erstes Fohlen vom Züchter bringen lassen (4 Stunden) Fahrzeit und das war optimal, da ich das Pferd ja noch nicht kannte und es ist sehr bequem.

Wenn unterwegs (besonders bei langen Fahrten) etwas ist, dann kennt der Züchter (alte Besitzer) sein Pferd zumindest besser, als der Neukäufer.

Kosten sind unwesentlich mehr, als wenn man selbst Hänger und Zugfahrzeug bereitstellen muß, plus Benzin, Zeit und Hängererfahrung.

Gerade bei Neulingen in der Pferdhaltung ist es mehr als fahrlässige diesen einen Pferdehänger ziehen zu lassen, wenn  er noch keine Ahnung hat was Pferd im Hänger alles so treibt und wie sich der Lebendtiertransport anders verhält als ein Hänger voll Holz.

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@Urlewas

Man kann sich vor Ort doch helfen lassen! Man erwirbt ja in diesem Moment ein Pferd, welches aller Voraussicht nach auch zukünftig mal verladen/transportiert werden muss. Dann kann man ja beim Kauf schon mal mit Üben anfangen - oder zumindest damit, mal zuzugucken, wie der Verkäufer das so macht und wie sich das Pferd dabei benimmt.

Ich würde mir nie das Pferd bringen lassen, weil ich schon auch selber sehen möchte, wie das Pferd in den Hänger steigt. Nicht, dass nämlich beim ersten Mal selber verladen das Problem des "wo binde ich mein Pferd im Hänger an", das geringste meiner Probleme ist, weil Pferdchen nämlich erst gar nicht in den Hänger einsteigt...

Dann kann man selber gleich mal feststellen, ob hier noch größerer Übungsbedarf besteht.

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@friesennarr

Gut, ich habe bislang nur Käufe von Privatleuten erlebt und die haben ihre Pferde immer selber abgeholt.

Aber auch als Neuling in der Pferdehaltung kann ich mir für die erste Fahrt einerseits einen Fahrer organisieren, der schon mal einen Pferdetransporter gezogen hat und ab wann "dürfte" ich denn eigentlich dann mein Pferd das erste mal selber transportieren ?

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@sukueh

Wenn man sein Pferd kennt und man Zuhause geübt hat - dann kann man sein eigenes Pferd selber transportieren.

Wenn man die Ruhe weg hat - beim Kauf ist dies sicher nicht der Fall.

Hat die FS bis jetzt eigendlich erwähnt, wer den Hänger fahren soll? Wenn sie einen erfahrenen Pferdehängerfahrer dabei hat, dann erübrigt sich die Frage nach dem anbinden, denn dann macht das der Fahrer eh am liebsten selbst.
Damit er/sie weis, das das Pferd ordnungsgemäß verladen ist, ode?

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Ich denke mal das der frühere Besitzer es anbinden wird, aber ich würde, wenn es dann mal dir gehört, das anbinden üben!

Sag dem Besitzer halt einfach könnten sie das Pferd bitte in den hänger führen... So einfach ist es.

Und wir haben bei unseren Hänger die Stricke schon fix auf der Seite angebunden aber es gibt auch welche die das nicht machen.

Wenn ein 2 Pferd im Hänger ist das es nicht kennt sollte man das Pferd so kurz anhängen das sie nicht zusammen kommen. Und so einfach ist es

Ein Tier muss Dir vertrauen. Je mehr es Dir vertraut umso mehr Ängste überwindet es, um Dir zu gefallen. (Oftmals helfen aber auch Nahrungsmittel dabei)

Den Strick zum Anbinden, sollte das Pferd schon vorher am Halfter haben. und wie ein Hänger von innen aussieht, weiß ich leider nicht. aber ich frag mal google ;)

Das Vertrauen ist bei einem neuen Pferd doch noch gar nicht entwickelt.

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@Dahika

Wenn ein Pferd grundsätzlich positive Erfahrung mit der Rasse Mensch gemacht hat, wirst auch Du als Neubesitzer davon profitieren ;) 

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Weisheit aus dem Fernsehen...?

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@Urlewas

Ne, am Weidezaun gewartet und Pferd gestreichelt. Ohne das mich das Pferd hat kennen müssen ;D

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In meinem Hänger sind vorne 2 Ketten die an das Halfter gemacht werden.

Hallo...ich habe bereits öfter Pferde in ein Wagen gebracht...Ich habe die Pferde noch nie am Halfter fesgebunden im Wagen.

Erklärung = Wagen auf dann Pferd rein, dann Stange vorne und hinten rein führstrick abmachen tür zu und fertig.

Wie bitte? Selbstverständlich muss man ein Pferd anbinden! Schon mal erlebt das die sich umdrehen? Und hinten rausspringen wollen? Unglaublich dieser Tipp! Niemals niemals das Pferd ohne Anbinden fahren. Das ist sau gefährlich!

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@HalloRossi

Hallo ich weis ja nicht was du da für ein Wagen benuzt, aber es ist eigendlich völlig unmöglich das sich ein Pferd in ein normalen Pferdewagen umdreht. Dazu ist garkein platz vorhanden und dazu sind noch Stangen vorhanden damit das Pferd nur vorwärtz oder rückwärtz gehen kann. Dann kommen zwei querstangen rein eine vorne eine hinten und damit ist das Pferd völlig sicher.Das Rauspringen ist garnicht möglich.

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Ich binde auch nie an. Man muss das Pferd engstellen, dann kann es sich auch nicht umdrehen, wenn es nicht sehr klein ist. Unangebunden steht ein Pferd viel entspannter und sicherer.

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Es hat diesbezüglich schon die erstaunlichsten Unfälle gegeben. Ich spare mir an dieser Stelle Beispiele breitzutreten.

Jedenfalls sind schon Pferde sehr zu Schaden gekommen, weil sie es irgendwie geschafft haben, sich zu drehen. 

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@Urlewas

Genau... Es gibt quasi nichts, was es nicht gibt....

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@Urlewas

Ein Freund von mir fuhr in die Lüneburgerheide, um dort an einem Westernturnier teilzunehmen. Er hatte noch Platz in seinem Hänger, also nahm er mein Pferd mit. Ich bin mit meinem Auto hinter dem Hänger hergefahren und konnte das Drama beobachten.
Der Freund von mir - heute übrigens einer der bekanntesten Pferde"flüsterer" der Nation - fuhr wie der Henker. Rasant um die Kurven, abruptes Stoppen, schnelles Beschleunigen. Sein Pferd, das ordnungsgemäß angebunden war, flog im Hänger hin und her, konnste sich kaum ausbalancieren. Einmal wäre es fast hingefallen.
Mein Pferd, das eine Anbindepanik hatte, stand unangebunden im Hänger. Im Vergleich zu dem anderen Pferd stand es relativ sicher und entspannt.
Das andere Pferd war am Ankunftsort völlig fertig mit den Nerven. Mein Pferd hingegen war gelassen und entspannt.
Ich binde kein Pferd im Hänger an. Natürlich muss man es engstellen, das ist klar. Ich binde überhaupt kein Pferd in Stressituationen an. Und Hängerfahren ist Stress.

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