Wie am besten ein Brettchen dünner machen?

 - (heimwerken, Werkzeug)

9 Antworten

Erst Hobeln, dann zum Schluss mit Schleifpapier planen.

Mit der Feile und selbst mit der Raspel sitzt man da ewig dran und hat zudem keine Referenzfläche, also wird das Ergebnis viel unebener.

Hobeln ist aber von der nötigen Übung/Fertigkeit her auch nicht ohne und gute Handhobel sind weder billig noch einfach einzustellen.

Mit dem Elektrohobel haust du dir garantiert Dellen in mindestens ein Ende, weil das Brett zu kurz ist. Man braucht da idealerweise vorn und hinten einen gewissen Überstand, den man dann absägen kann. Selbst stationäre Dickenhobel machen das gern, kuck mal auf Youtube.

Das Einfachste wäre, es einfach zum Tischler zu geben, das der das mal kurz eben durch ein gigantisches Gussmonster schiebt.

Wenn du öfter mit Holz arbeiten willst, besorg dir eine Tischkreissäge, damit ginge das ebenfalls recht problemlos. Das ist nicht umsonst die wichtigste Maschine. Sägeblatt-Abdeckung demontieren und am Anschlag mit zwei Schiebestöcken durchschieben, umdrehen und von der anderen Seite nochmal. Wenn die Schnittiefe dann immer noch nicht reichen sollte und in der Mitte eine Steg stehen bleibt, hast du immerhin schon die beiden Schnitte zur Führung und kannst den Rest mit einem Fuchsschwanz machen.

Ich denke, dass ein Elektrohobel für dein Projekt die optimale Ergebnisse liefern kann.

Die Anschaffung lohnt sich für Hobbyhandwerker aber nur, wenn es auch regelmäßig etwas zu hobeln gibt.

Eine gute Alternative ist der Werkzeugverleih vieler Baumärkte.

BAUHAUS bietet z.B. professionelle Maschinen zu folgende Mietpreisen an:

Elektrohobel:

  • Kurztarif (4 Std.) = 25,- EUR
  • Tagestarif = 38,- EUR
  • Wochenende = 57,- EUR

Mein Tipp:

Wahrscheinlich ist hier eine professionelle Schreinerei aber trotzdem die günstigste Lösung.

  • Mehr als 25,- EUR zahlst du garantiert auch hier nicht. Wahrscheinlich kannst du das Brett auch sofort wieder mitnehmen.
  • Insbesondere Handwerkern mit wenig Übung, sollten auf jeden Fall vorher ein wenig an alten Brettern üben.
  • Häufig wird auch das Messer nicht optimal eingestellt, sodass der Hobel eher hackt als hobelt. Unschöne Macken wären die Folge.

Viel Erfolg!

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

der "ungeübte Handwerker" ist gelernter Zerspanungsmechaniker (Frästechnik) und kann bestens mit Feile und Co umgehen...

aber ich denke grobes Schleifpapier wirds richten... dauert halt eine Weile...

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@ollie69

Zerspanungmechaniker???? 0,8 mm mit Schmirgelpapier??? Dann rechne mal den Spanquerschnitt pro Hub aus und teile das durch das Volumen. Ich schätze so ungefähr 2027 bist du fertig.

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@Grautvornix

das Brettchen wird nach aussägen der Form folgende Maße haben : 28 cm Länge, zwischen 5cm (50%) und 9,5 (50%) cm breit sein...du hast schon verstanden,dass ich das Ding nicht feinschleifen will?

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Ich würde auf jeden Fall nicht mit schleifen oder ähnlichem so ein Brett bearbeiten. Geh zu einem Schreiner, die haben Hobelmaschinen da wird das Brett 2 oder 3 mal durchgelassen und du hast eine einwandfreie Oberfläche die nur noch ein wenig feingeschliefen wird und gut ist es.

Mit schleifen wirst du kaum eine Fläche bekommen, wenn du auch aus der Metallbranche kommst Holz ist ein wenig anderst.

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Ohne Maschinen wird das nicht schön. Du schriebst ja selbst, dass es dir auf das Holz und die Maserung ankommt.

Geh zu nem Schreiner und lass es dir auf die benötigte Dicke abhobeln. Feinschliff kannst du dann zu Hause selber machen.

Auch wenn hier andere Preise genannt werden, ich denke für nen 5er in die Kaffeekasse bekommst du das gemacht.

Geh zu einem Schreiner, der läßt Dir das durch die Hobelmaschine, dauert 2 Minuten und kostet Dich eine Brotzeit.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

stimmt, eine "Brotzeit" im Restaurant...

um die Zeit gehts mir nicht

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Möglichkeiten gibt es viele - ich würde einfach eine neue Holzplatte in der richtigen Dicke kaufen, zusägen und dann lasieren.

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