Wie am besten beim Lehrer entschuldigen?

6 Antworten

Also zunächst einmal kann man sich nicht selbst entschuldigen. Weder bei einer Bank noch im persönlichen Umgang, kann der Schuld durch den Schuldner erlassen werden.
Der Schuldner kann immer nur um Entschuldung bitten, über die Annahme entscheidet der Gläubiger.

Ich finde es immer wieder befremdlich, dass dies quasi allen Menschen klar ist, wenn es es finanzielle Schuld(en) geht. Man kann nicht mit Omas Vase die für einen selbst einen Wert von 1000 Euro hat zur Bank tragen um damit seine Schuld von 1000 Euro zu tilgen. Die Bank muss ihrerseits erst die Vase annehmen und diesen Wert bestätigten! Erst dann ist die Schuld getilgt.

Nun ist es für Kinder zwar üblich, dass man zu den Eltern "Entschuldigung" sagt und annimmt, dass hierdurch verziehen wird aber mit Fremden und in der Schule kann man diesen Welpenschutz nicht mehr ziehen.
Ganz wichtig also, es hießt nicht "wie entschuldige ich mich" sondern "wie kann ich um Entschuldigung bitten".

Und hier ist, wie andere schon sagen der persönliche Kontakt besser, wird aber vermutlich deiner Note hier kaum mehr helfen können. Wenn man alles richtig hat, aber nur die Hälfte der Arbeit gewertet wird, kann das bestenfalls noch eine 4 sein.

Das weis man ja aber schon, wenn man den Spickzettel schreibt...

Schreib dem Lehrer eine Mail mit folgendem Text (Du kannst ihn gerne kopieren).

Ein Lehrer, der seit 10 oder 20 Jahren den gleichen Unterrichtsstoff vermittelt, bringt zu jeder Stunde Zettel mit, auf dem Notizen zum Unterrichtsstoff niedergeschrieben sind. "Unterrichtsvorbereitung" wird das oft genannt. Man sollte meinen, solche Lehrer können diesen Stoff in- und auswendig, sodass sie ohne Zettel auskommen müssten. Ich will aber nicht falsch verstanden werden: Jeder Lehrer soll so viele Spickzettel anfertigen, wie er braucht.

Ein Bundestagsabgeordneter, der eine Rede halten soll, hat sich selbstverständlich darauf vorbereitet, in dem er einen oder mehrere (Spick)Zettel angefertigt hat. Niemand stört sich daran, dass er während seines Vortrags immer wieder einen Blick darauf wirft. Gleiches tut ein Vorstandsvorsitzender, wenn er auf der Jahreshauptversammlung seines Unternehmens Rechenschaft über seine Arbeit ablegt.

Ich frage mich, ob es da nicht viel sinnvoller wäre, dass Schüler - wenn sie schon gezwungen werden sinnlose Tests zu schreiben - lernten, sich auf vergleichbare Situationen vorzubereiten, in dem sie sich im Anfertigen von Spickzettel übten? Einen guten Spickzettel mit den wichtigsten Informationen anzufertigen, ist nämlich nicht so einfach.

Ob mit oder ohne Spickzettel, das Ergebnis des Testes ist sowieso das gleiche. Nach dem er geschrieben und benotet ist, geht das abgefragte Wissen auf wundersame Weise verloren. Ist es da nicht sinnvoll, wenigstens einen guten Notizzettel zur Hand zu haben? Die ganze Kriminalisierung von Schülern hätte endlich ein Ende.

Lehrer haben das Spicken schon hundertfach erlebt und vermutlich auch selbst gespickt. Jeder geht damit anders um. Wenn er etwas markiert hat, wird er berücksichtigen, was Du geschrieben hast, nach dem der Spickzettel weg war. Ansonsten hätte er Dir sicher gleich die 6 gegeben.  Es sei denn, er ist ein A**loch und hat Dich zwar weiterschreiben lassen, wusste aber gleich, dass er Dir eine 6 geben wird. Dann könntest Du Dich wehren und darauf pochen, dass er den Teil wertet, den Du ohne Zettel geschrieben hast.

Von Deiner Entschuldigung wird die Note nicht abhängen, denke ich.

Gruß Matti

Jeder der diese Spickzettel anfertigt, schreibt sie selber. Für einen Schüler ist eine Klausur reine Wissensreproduktion, daher sind Spickzettel nicht angebracht, da man somit den Vergleich zu anderen Schülern der Klasse nicht mehr rechtfertigen kann. 

An der Uni darf man oftmals auch Spickzettel mitnehmen, aber anders als in der Schule geht es eben nicht um Reproduktion von Wissen, sondern um das Anwenden von diesem, um eine andere Fragestellung zu beantworten.

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@hairybear

da man somit den Vergleich zu anderen Schülern der Klasse nicht mehr rechtfertigen kann.

Wozu denn überhaupt einen Vergleich?

  • Wann haben denn Schüler darum gebeten verglichen zu werden?
  • Wann haben sie darum gebeten getestet zu werden?
  • Wann haben sie darum gebeten bewertet zu werden?
  • Wann haben sie darum gebeten einem Lehrer für dessen Anmaßungen zur Verfügung stehen zu dürfen?

Ich kenne keinen Menschen, der sich das freiwillig antun würde. Es sei denn, er hat einen Prozess der Indoktrination durchlaufen und ist davon überzeugt, dass die Benotung durch einen Lehrer wichtig für seinen persönlichen Lernerfolg ist. Siehe auch die 6. und 7. von 95 Thesen gegen Schule:

http://www.95-thesen-gegen-schule.de/fileadmin/Presse/95_Thesen_gegen_Schule.pdf

Die Uni hat nichts mit der Schule zu tun. Jeder entscheidet selbst, ob er studiert oder nicht. Der Vergleich hinkt in mehrfacher Hinsicht gewaltig.

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Abschreiben hat eine 6 zur Folge, egal ob und wie du dich entschildigst.

Vllt. bewertet er ja auch den Teil ohne Zettel - wie viel war das denn? 

bisschen weniger als die Hälfte

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LG

Simon

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