Wie hoch ist der Wert der Eheringe?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Dein Zweifel ist berechtigt. Ein Test im TV zeigte bei gleichwertigen Produkten und Anstalten wie Miete für Festsaal, Buffet, Blumen, Kleidung und Schmuck ungerechtfertigte Zuschläge zwischen 30-50%.

Genau das meine ich. Mit kommt es persönlich eben so vor, als gäbe es bei solchen Dingen einen (inoffiziellen) Zuschlag.

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@GravityZero

Ja wie gesagt, es ist so. Nach dem Bericht wurde empfohlen wenn möglich einen anderen Anlass als Grund anzugeben. Selbiges gilt bei Babyprodukten.

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Diese Ringe sind lediglich ihr Gewicht in Gold oder Platin oder was auch immer wert. Ein Goldring, 585er, hat somit einen Wert von ca 30 - 50 Euro. Das, was einen Ehering ausmacht, seinen Wert, ist rein ideell.

Ja schon klar. Mit geht es rein darum ob der Materialwert und die Arbeit dahinter die Kosten plausibel erklären können, oder ob es eben einen "inoffiziellen Aufschlag" gibt, weil es eben Trauringe sind.

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Dass es "Ehe-Ringe" sind, dazu macht sie erst der Priester bzw. Träger - und nicht der Juwelier. Der verkauft nur Ware unter bestimmten Begriffen, wobei die Preisgestaltung sich am Materialwert, dem Herstellungsaufwand, der Mode bzw. Nachfrage orientiert. Wenn du schreibst "unter 1000€ für beide bekommt man mit etwas Ansprüchen eigentlich nichts."-dann bleibt unklar, worin diese "Ansprüche" bestehen. Zeitlos schlichte, goldene Ringe (750er Gold) mit Gravierung bekommt man weit unter 1000 €.


Ansprüche in dem Sinn: mindestens 585 Gold, zweifarbig und bei der Frau mit 2-3 Brillanten. Auch wenn es nur beim Juwelier ein Begriff ist, so verkauft er eben diese als Eheringe. Über den Begriff will ich auch gar nicht diskutieren, mir ging es schlicht darum ob der Ring (inoffiziell) einen Aufschlag hat, weil er eben als Ehe, bzw. Trauring deklariert ist.

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@GravityZero

Nach deiner Beschreibung ist die Herstellung der Ringe (v.a. des Damenrings) aber erheblich aufwändiger, mit -durch die Brillanten- höheren Materialkosten.

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Das einfachste Paar Trauringe. Nicht breit, nicht dick, kostet in 333 Gelbgold bei uns ca 600,-€. Da kann man sich hochrechnen, dass Trauringe in 750 unter 1000,-€ aktuell eher schwierig ist. Es sei denn jeder Ring ist nur ein Fädchen.

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Nein, es gibt keinen Aufschlag, nur weil es Eheringe sind. Der Preis setzt sich zusammen aus dem aktuellen Goldwert plus (anteilig) sämtlicher Produktionskosten vom Erz bis zum fertigen Ring. Darüber hinaus die Marge aller beteiligten Betriebe, incl. Juwelier. (Nein, nicht weil sie jemanden über den Tisch ziehen wollen, sondern weil sie auch Kosten haben und nicht nur von Luft und Liebe leben wollen.) Alle anderen Schmuckstücke mit gleichem Goldgehalt werden einen vergleichbaren Preis haben, oder gar teurer sein, wenn die Herstellung aufwendiger ist.

p.s. natürlich gibt es unter Trauringen auch Markenprodukte, bei denen der Name mitbezahlt wird.

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Nein.

Wir haben Ringe für ca. 600 Euro für Beide gekauft.

Ein EHEring wird es erst, wenn die Trauung vollzogen wird.

Gut, ein Ehering ist es erst nach der Trauung. Doch der Juwelier verkauft ja spezielle "Trauringe" oder wie man sie auch nennen mag. Und mir persönlich kommt es eben so vor als ob es beim Thema Ehe, Trauung etc. immer ein klein wenig teurer wird.

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@GravityZero

Das kann ich nicht wirklich bestätigen.

Wir haben uns auch bei mehreren Juwelieren umgeschaut. Haben auch "normale" Ringe ohne Brillianten - die werden so teuer sein.

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