Wer ist Schuld, wenn Kind sich absichtlich von Hund beißen lässt?

26 Antworten

Gott sei dank leb ich in Frankreich ...Hier reicht ein Schild mit Privatgrund betreten verboten bissiger Hund...wenn jemand das Grundstück nun betritt, ist er laut Auskunft der Gendarmerie selber schuld wenn er gebissen wird. Im Süden von Frankreich, wo wir einige Jahre gelebt haben, auf dem Land, nächster Nachbar 1 km forderte uns die Gendarmerie auf: falls die Hunde Nachts Alarm geben ja nicht rauszugehen ! Sondern sie machen zu lassen, wenn dann am nächsten Morgen noch was übrig wäre, sollte man sie rufen aber ja nicht früher!....wir haben mal Morgens ne Hose gefunden mit der unser Hunde (damals waren es 11 Stück) gespielt haben...

gott, ich wünschte der paragraphendjungel hier in D wäre genauso.

in kroatien, dem heimatland meines männes ist es auch so geregelt. wer auf dem grund und boden eines anderen von dessen hund gebissen wurde hat eben pech gehabt.

zum glück stellt unser hund (dobermann) alle unbefugten nur in ne ecke und beißt nicht zu. aber die hand würde ich nicht dafür ins feuer legen. er hat schon einige fremde an die hauswand unseres nachbarn getackert und erst wieder gehen lassen, als ich ihn zurück gepfiffen habe.

wohl gemerkt, wir haben ein hoftor von 1,70 meter höhe und es ist permanent verschlossen. doch es gibt ein kleines knöpfchen um dieses zu öffnen, was gerne von alten bekannten, nachbarn etc. einfach genutzt wird, obwohl ein riesiges schild am haus und ein normales schild am tor hängt.

ich bedanke und beglückwünsche mich einfach, daß mein hund auf dem hundeplatz im schutzdienst ausgebildet wurde. er hat gelernt, nur die beute, den ärmel anzugehen und nur sich bewegende beute zu beißen. zig kreuze mach.

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@ordrana

Meine beiden sind eigentlich wirklich lieb aber es sind beides normale Hunde welche Ihr Zuhause verteidigen und bewachen was ich auch absolut richtig finde!

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genau weiss ich das auch nicht aber eigentlich ist es doch so das du als Hundehalter dazu verpflichtet bist deinen Hund sozusagen "ausbruchsicher" zu halten. So ist mir bekannt(bin selber Hundehalterin).Das heisst also selbst wenn du versichert bist kann es sein das die Versicherung dir einen Strich durch die Rechnung macht weil das Gartentor geöffnet war und du a) nicht darauf geachtet hast und/oder b) das tor nicht sicher genug war. Womit sie leider vielleicht auch ein Stück recht hätten. Aber genau weiss ich es nicht vielleicht solltest du wenn du eine Hundehafpflicht hast diese kontaktieren und ansonsten kann ich dir nur empfehlen eine auch wenn vielleicht spät,abzuschliessen ich habe auch eine und die sind echt nicht teuer. Und sicher dein Garten tor so das es auch keiner auser dir aufbekommt.Also wie gesagt ich weiss es nicht 100% aber ich denke die Kosten werden auf dich zukommen.Gute Besserung für das Kind und alles Gute.

Der Hund ist ja auch nicht ausgebrochen, sondern das Kind eingebrochen.

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Tja, in der Bürokratischen Republik Deutschland bist leider du als Hundhalter im Falle des Falles immer der Dumme. Sogar dann, wenn jemand bei dir einbricht und von deinem Hund gebissen wird, kann er sich Schmerzensgeld erklagen! Kein Witz, mir ist ein derartiger Fall bekannt. Du hättest prinzipiell den Hund ständig im Auge behalten müssen, wenn es dir, wie du schon sagtest, nicht möglich ist das Tor abzuschließen. Erst Recht dann, wenn es sich dabei nichtmal um dein privates Grundstück handelt.

Schild am Grundstück

Hallo zusammen!

Meine Mutter (Sie hat den Hund, wenn ich auf der Arbeit bin) kam heute beim Gassigehen an einem Grundstück vorbei, an dessen Zaun ein Schild angebracht war „Vorsicht! Bissiger Hund“. Als meine Mutter den „bissigen Hund“ bellen hörte wechselte Sie die Straßenseite. Als sie mit unserem Hund in fast auf der anderen Straßenseite angekommen war (wenig befahrene Seitenstraße), kam der bellende Hund angelaufen und stupste sich das nicht verriegelte Gartentor auf, rannte auf unseren Hund zu und knapste sie in die Hüfte. Unser Hund jaulte auf, hat aber keine sichtbaren Verletzungen. Die Besitzerin rief den Hund rein und meine Mutter sprach sie darauf an, das der Hund ja nicht einfach das Grundstück verlassen könne und andere Hunde anfallen könne. Die Besitzerin meinte aber das sie, wenn sie den Hund raus lässt, nicht immer nachsehen könnte ob das Gartentor auch verschlossen sei, da der Briefträger usw. das Tor ja nicht immer zumachen würden. Außerdem hätten sie nach Absprache mit der Versicherung ein Schild am Grundstück damit sie im Fall des Falles nicht haftbar gemacht werden könnten und wem es nicht passen würde, sollte halt die Straße nicht lang laufen.

Jetzt meine Frage: Wäre unserem Hund etwas Schlimmeres passiert, wäre dann die Besitzerin des anderen Hundes wirklich nicht haftbar? Schließlich ist der „Angriff“ ja nicht auf ihrem Grundstück passiert sondern auf einer öffentlichen Straße. Befreit also ein doofes Plastikschild wirklich vor allen Eventualitäten? Dann kaufe ich nämlich auch direkt eines, wenn das ein Freifahrtschein für alles ist.

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