Wenn man aus der Kirche ausgetreten ist, dann...

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Wenn man aus der Kirche austritt ist man konfessionslos und eben nicht mehr evangelisch, denn davon hat man sich ja mit dem Austritt verabschiedet. Man trägt ein: konfessionslos oder ohne oder keine.

Oder auch: o. B. = ohne Bekenntnis. Gruß, q.

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und als ungläubiger konmmt man dann in die hölle :)

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@surfina48

Nein, die Gläubigen GLAUBEN, dass Ungläubige in die Hölle kommen ;)

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bei Arbeitgeber bzw, Finanzamt ohne Konfession, im Glauben bei Gott

Man hat dann keine Konfession mehr. Ich bin rk geboren und bin mit Beginn des Soli-Beitrages ausgestiegen. Nun bin ich konfessionslos und es wird KEINE eingetragen und in der Lohnsteuerkarte steht auch nix mehr drin ausser evtl. zwei Striche

  • Bei der Behörde bist du nach einem Austritt offiziell 'konfessionslos' bzw. (in Österreich) 'ohne Bekenntnis'.
  • Die Taufe gilt weiterhin, ist einmalig und wird selbst bei einem Wiedereintritt in die Kirche nicht mehr wiederholt.
  • Bei einem Kirchenaustritt bist du aus deiner Kirche ausgeschlossen. Es erlöschen Rechte (z.B. auf Ämter, Patenamt, Dienstleistungen der Kirche) und auch zukünftige Pflichten (Kirchenbeitrag; ausständige Beiträge sind aber soweit ich weiß zu zahlen).
  • Nach einem Kirchenaustritt bist du nicht mehr evangelisch-lutherisch, sondern bekennst dich öffentlich zu keiner Konfession (solange du nicht in eine Religionsgemeinschaft eintrittst).

Ne - wenn du ausgetreten bist - zählt die Taufe nicht mehr. Du musst dir dann selber überlegen, was du bist. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten: Atheist (das ist knallhart), Agnostiker (sehr angenehm) oder du siehst dich ganz einfach als Konfessionslos an.......

Nachtrag: Die meisten Vorteile hast du wohl, wenn du dich als Konfessionslos betrachtest.........was du dann ganz persönlich für dich glaubst, bleibt alleine dir überlassen.......

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...dann zählt die Taufe nicht mehr? Och, ist mir neu, dass auf dem Amt eine Enttaufung stattfindet :)

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Für die Kirche zählt die Taufe selbst nach einem Austritt weiterhin. Bei einem Wiedereintritt wird die Taufe nicht wiederholt.

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Das Sakrament der Taufe kann nicht rückgängig gemacht werden, genauso, wie auch ein Priester nach seinem Abfall mit der Weihe behaftet bleibt. Das geht deshalb nicht, weil Gott in den Sakramenten direkt handelt und nichts davon zurücknimmt. Deshalb muss ja auch nach einem Wiedereintritt in die Kirche nicht neu getauft werden.

Vor der Welt aber ist man mit dem Austritt konfessionslos geworden, vor der Welt zählt die Taufe dann nicht mehr, sondern die Zugehörigkeit zur Kirche durch Bekenntnis und Kirchensteuer.

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@Raubkatze45

Die Kirche behauptet bloß, dass Gott "in den Sakramenten direkt handelt", jeder Dahergelaufene könnte Ähnliches genauso behaupten.

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