Grob Überschlägen ist dein Vater, nach Abzug des vorrangigen Unterhalts für den 16-jährigen und Berücksichtigung seines Selbstbehaltes, dir gegenüber nur noch über einen Betrag von ca. 35 Euro leistungsfähig.                  Wenn er dir also trotzdem 250 € zahlt, würde ich an deiner Stelle die Füße ganz still halten!














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Das ist eine sogenannte freiwillige Leistung der Großeltern, zählt nicht zum Einkommen und wird somit nicht auf den Unterbhaltsbedarf angerechnet, es sei denn, die Großeltern wollen das.


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Beim 50/50 Wechselmodel ist eigentlich kein Barunterhalt zu zahlen, da man ja nicht zwischen Betreungselterteil und Umgangselternteil unterscheiden kann.

Das OLG Stuttgart hat es in einem Urteil aber dennoch einmal versucht und eine kurze komplizierte Rechnung aufgestellt zm irgendwie im hergebrachten Schema verbleiben zu können. Ich halte diesen Vetsuch allerdings als äußerst dürftig begründet.

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>Weiß jemand von euch, ob ich meine Unterhaltszahlungen kürzen oder gar einstellen kann?           

Falls ein Unterhaltstitel besteht, muss dieser bis zu einer Abänderung oder einem Verzicht/Teilverzicht bedient werden.
Verzichtet der Berechtigte nicht freiwillig, muss eine Abänderungsklage geführt werden. 

>Oder kann ich einen Termin beim Jugendamt machen, damit mir das dort berechnet wird?          

Viele Jugendämter bieten keine Unterstützung für die Pflichtigen an. Versuchen kannst du es aber trotztdem.         
Die Unterhaltsberechnung kann man aber auch recht problemlos selbst machen.         

Der jetzt gezahlte Unterhalt abzüglich 50% des Einkommens des Kindes.
Das Einkommen des Kindes dürfte etwa 556,-€ monatlich betragen. Je nach OLG-Bezirk wären dann noch ausbildungsbedingte Aufwendungen abzu ziehen. Viele OLG-Bezirke rechnen hier mit 90,-€ monatlich. 
Du könntest demnach den jetztigen Unterhalt um ca. 233,m-.€ verringern.
Genaue Zahlen kann man jedoch nur mit genauen Daten errechnen.
Sobald das Kind volljährig wird, ändert sich die Berechnung aber noch einmal komplett und du wirst dann vermutlich deutlich weniger zu zahlen haben.             

>Wenn ja, soll ich den Unterhalt bis dahin "unter Vorbehalt" an meinen Exmann überweisen? Müsste er mir zuviel bezahlten Unterhalt dann zurücküberweisen, wenn die Berechnung so wäre, dass ich weniger oder nichts mehr bezahlen muss?             

Das "unter Vorbehalt" bringt nichts. Gezahlter Unterhalt gilt grundsätzlich als verbraucht und kann daher auch nicht erfolgreich zurückgefordert werden.

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Die Vereinbarung zwischen deinen Eltern ist natürlich rechtsgültig. Sie regelt ja auch nur den Unterhalt für die Zeit deiner Minderjährigkeit. Wenn du nun volljährig bist/wirst, musst du deinen Unterhaltsanspruch an deine Eltern selbst geltend machen. Hierzu musst du jeden Elternteil zur Einkommensauskunft auffordern und dann den jeweiligen Anteil am Unterhalt von  fordern. Während des FSJ hast du grundsätzlich keinen Anspruch auf Unterhalt von den Eltern, da hierfür der Träger der Maßnahme zuständig ist. Er muss dir Logis und Kost finanzieren sowie ein angemessenes Taschengeld zahlen. Sobald du eine Ausbilodung beginnst, sind die Eltern wieder im Spiel. Allerdings werden hierbei zuächst deine eigenen Einkünfte von deinem Unterhaltsbedarf abgezogen und nur der Restunterhaltsanspruch kann geltend gemeacht werden.

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Schau mal in die unterhaltsrechtlichen Leitlinien deines OLG. Vermögen spielt bei der Unterhalsberechnung nur insofern eine Rolle, dass der Ertrag daraus berücksichtigt wird.  Das Haus zählt unterhaltsrechtlich als wohnwerter Vorteil. Alle Kosten daraus, die ein vergleichbarer Mieter nicht hätte, können gegen gerechnet werden. Wann das Haus angeschafft wurde ist nicht relevant.

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Wenn man es ganz genau machen möchte, muss man den Unterhalt taggenau berechnen.

Also anteilsmäßig bis zum 10. den Minderjährigenunterhalt und ab dem 11. den Volljährigenunterhalt.

Da der Unterhalt jedoch monatlich im Voraus zu zahlen ist, muss man den berechneten vollen Unterhalt an den betreuenden Elternteil zahlen.

Ab dem Folgemonat wirkt die Unterhaltszahlunng dann nur noch schuldbefreiend, wenn sie auf ein vom Kind bestimmtes Konto geleistet wird.

Ein bestehender Unterhaltstitel muss an die veränderten Verhältnisse angepasst werden.

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>wie ist es nun möglich evtl. den Unterhalt einzuklagen?          

Derzeit hast du keinen Anspruch auf familienrechtlichen Unterhalt. Dieser Anspruch dürfte jedoch dann wieder aufleben, wenn du eine Ausbildung beginnst.

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