Wen würdet ihr eher anbeten? Satan oder Gott?

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20 Antworten

Ich bin Buddhist und bete daher weder zu irgendeiner Gottheit, noch bete ich einen gefallenen Engel, oder sonstige Art von Gegenspieler an.

Ich verstehe diese beiden Positionen eher symbolisch - so wie Engelchen und Teufelchen auf der Schulter, die für Moral ("Gewissen") und Triebe stehen.

Aber natürlich respektiere ich es, wenn andere Menschen an einen leibhaftigen Gott, oder an die Existenz eines Teufels glauben.

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Mir ist auf jeden Fall Barmherzigkeit lieber als Rebellion. Von daher dürfte allein das schon Deine Frage (in Anbetracht Deiner Fragebeschreibung) beantworten. Außerdem stehe ich nicht so auf Qualen - weder physisch noch psychisch - was zudem die Wahl für mich sehr erleichtert.

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Ich bete Mark Knopfler an. Das ist Gott. An irgendwelche biblische Märchengeschichten glaube ich jedenfalls nicht. Und die Hände zusammenschlagen und irgendwas vor sich her brabbeln halte ich für Zeitverschwenung. Deswegen praktiziere ich auch solchen Unsinn nicht, den sich irgendein Mensch mal ausgedacht hat.

Nur mal so am Rande: Wenn Gott barmherzig WÄRE, falls diese Märchenfigur überhaupt existiert, dann bräuchte man ihn nicht anbeten. Wenn er barmherzig wäre würde er doch irgendwelches "Leid" erst gar nicht zulassen. Oder ist der Typ "Like-süchtig" wie die ganzen Facebook-Kinder?

Gott und diese ganzen Märchen sind ein Widerspruch in sich! Auf ganzer Linie

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keinen von beiden, denn märchenfiguren bleiben märchenfiguren, egal wie stark man sie anbetet............. es gibt sie nicht..............:)

Teufel/Satan: Der Ursprung liegt in der griechischen Mythologie, wurde dort Minotauros genannt, sieht sogar aus wie der monotheistische Teufel und lebte, ups, unter der Erde.
Er fraß gerne Menschen und wurde als Strafe von einem Gott (Poseidon) den Menschen untergejubelt UND später getötet. Aus dieser Geschichte entstand dann der monotheistische Teufel....*g*.

Jahwe, Gott oder JHWH/Allah: ist in Wahrheit ein "Heiden"-Gott, denn er war der Vulkangott der Schasu-Nomaden, der zusammen mit der Göttin Aschera von den Schasu angebetet wurde und in die Ägyptische Tausende-Götter-Welt der ägyptischen Mythologie hinausgetragen und verbreitet wurde.
800 v. Chr. wurde dieser Gott dann zum alleinigen monotheistischen Gott, denn zu dieser Zeit führte Israel viele große Kriege und in dieser Zeit war kein Platz mehr für eine Fruchtbarkeistgöttin, die allmählich aus diesem Glauben verschwand, im Schöpfungsmärchen jedoch noch indirekt erwähnt wird, mit der Aussage: "Gott schuf den Menschen zum eigenen Bilde, als Mann und Frau". Im übrigen entspringt der Name Jahwe der gleichnamigen Region, aus dem die Schasu ursprünglich kamen und dieser Ortsname wurde schon 1400 v. Chr. erwähnt, denn es gibt in Soleb im Sudan einen Tempel vom Pharao Amenophis dem 3., auf dem er alle Völker in Hieroglyphen verewigt hat, die er in Feldzügen jemals besiegt hat. Selbst in der Bibel wird seine echte Abstammung beschrieben, z.b. beim brennenden Dornbusch, oder bei der Beschreibung des wandernden Volkes Israels, denn was steht dort in der Bibel? Genau, am Tage weist eine Rauchfahne den Weg, in der Nacht eine Feuersäule. So sieht man auch einen Vulkanausbruch, aber keinen echten Gott, der jemanden einen Weg weist....*g*. Selbst bei der Beschreibung, als Moses die Gebote empfangen hat, wird ein möglicher Ausbruch eines Vulkanes beschrieben, denn die ganze Gegend war vor über 2000 Jahren tektonisch sehr aktiv.............:)

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Kommentar von Anthropos
10.09.2016, 20:45

Der Ursprung liegt in der griechischen Mythologie

Falsch! Der Ursprung Satans lässt sich in der Bibel finden. Allein schon, dass das Wort "Satan" aus dem Hebräischen kommt, zeigt das doch. Was dann damit durch die Einflüsse des Hellenismus geschah, ist wieder etwas anderes.

Im übrigen entspringt der Name Jahwe

Darüber sind sich nicht einmal die Hebraisten und Alttestamentler einig und es gibt viele Theorien darüber. Ausschnitt aus dem LThK:

Gleichrfalls umstritten ist die Frage nach der Etymologie von Jahwe. Deutungen wie "der Wehende, Fällende, Blasende, Blitzeschleuderer" sind inzwischen aufgegeben. Auch die Vermutung Walkers, Moses habe den alten ägypt. Namen des Mondgottes Jah ind JHWH den geistigen Interessen Israels angepasst, befriedigt kaum. JHWH ist vielmehr von der kanaanäischen Wurzel HWH, die dem heb. HJH = sein entspricht, abzuleiten.

[...]

Auch ungeklärt ist die Frage nach dem Alter des Jahwenamens. Gen 4,26 weiß von einer Verehrung Jahwes in der Urzeit, Gen 12,8 in der Patriarchenzeit zu berichten. Vielleicht wird Jahwe schon sehr früh im Stamm Levi verehrt, worauf der Name Jokebed, Mutter des Moses (Num 26,59) hinweist, ehe Moses den Gottesnamen Jahwe Israel kundgibt und sich damit als berufener Führer des Volkes legitimiert. Von da an ist die im Namen Jahwe erfolgte neue Erfassung des göttl. Wesens Ausgangspunkt für den weiteren Verlauf der Heilsgeschichte, ja Basis des iraelit. Glaubens überhaupt.

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Weder noch. Gott lügt (der beste Beweis ist die Bibel), Satan ist mir zu impulsiv. Auch, wenn er eine interessante Persönlichkeit hat.

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Gott ist der allein Anbetungswürdige und Lobenswürdige. Der Satan bzw. Iblis gehörte zu denen, die Gott anbeteten und sich vor Ihm niederwarfen...

Doch einmal hat der Teufel sich geweigert und dafür wurde er verflucht von verbannt.

Und als Wir zu den Engeln sagten: „Werft euch vor Adam nieder!“ Da warfen sie sich nieder, außer Iblīs. Er weigerte sich und verhielt sich hochmütig und gehörte zu den Ungläubigen." (Sure 2: 34)

Gewiß, er (Satan) ist ein deutlicher Feind, der in die Irre führt.“ (15:28)

Da warfen sich die Engel alle zusammen nieder,
außer Iblīs; er weigerte sich, mit denen zu sein, die sich niederwerfen.
Er sagte: „O Iblīs, was ist mit dir, daß du nicht mit denen bist, die sich niederwerfen?“
Er sagte: „Ich kann mich unmöglich vor einem menschlichen Wesen niederwerfen, das Du aus trockenem Ton, aus fauligem schwarzen Schlamm erschaffen hast.“
Er sagte: „Dann geh aus ihm hinaus, denn du bist der Steinigung würdig.
Und auf dir liegt der Fluch bis zum Tag des Gerichts.“
Er sagte: „Mein Herr, so gewähre mir Aufschub bis zu dem Tag, da sie auferweckt werden.“
Er sagte: „Gewiß, du gehörst zu denjenigen, denen Aufschub gewährt wird
bis zum Tag der (wohl)bekannten Zeit.“
Er sagte: „Mein Herr, darum, daß Du mich in Verirrung hast fallen lassen, werde ich ihnen ganz gewiß auf der Erde (das Böse) ausschmücken und sie ganz gewiß allesamt in Verirrung fallen lassen,
außer Deinen Dienern, den auserlesenen unter ihnen.“
Er sagte: „Das ist ein gerader Weg, der (einzuhalten) Mir obliegt.
Gewiß, über Meine Diener hast du keine Macht, außer wer dir von den Verirrten folgt.“
Und die Hölle ist wahrlich ihrer aller Verabredung(sort). (15:31-43)

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Weder noch, fiktive Figuren sind alles andere als anbetungswürdig. Ich würde auch weder Harry Potter noch Lord Voldemord anbeten.

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Ich habe mir eine so ähnliche Frage auch gestellt und denke momentan so darüber:

1.Wenn es einen Gott gibt dann muss dieser überall sein.

2. Aus Gott herraus entsteht der positive und negative Aspekt.

3. Das heißt Gott und Satan stehen nicht auf einer Stufe und sind somit nicht direkt vergleichbar.

4. Es ist demnach Gott ( neutrale) darunter Himmel (positive) und Hölle (negative)

5. Da Gott überall ist muss er zwangsläufig auch im negativen Teil " satan" sein genauso wie im positiven Teil.

Es ist eine Art Dreifaltigkeits denken:
Heilige Geist ( Neutral)
Vater im Himmel ( positiv und negativ also jenseits)
Sohn ( Manifestiert aus Neutronen Protonen und Elektronen)

Dieser Aspekt lässt sich meiner Meinung nach auch auf die Religionen anwenden.
Man sollte die " Tage" eher als Zyklus verstehen.

1. Buch Moses:

Tag 1 = Der Heilige Geist (neutrale)
Am Anfang (Zeit) ,schuf (Begierde),Himmel, Erde, Finsternis , Abgrund, abend, morgen, licht

Tag 2 = Vater
Ein Ausbreitung die sich in zwei Bereiche Teilt ( positiv und negativ)

Teil 3 = Sohn
Es erscheint das trockene..... ( Materie) zusammen Spiel aus Tag 1+2

Das Antike Griechenland:

Tag 1 = Chaos (Geist)
Chronos (Zeit),Uranos (Himmel), Gaia (Erde), Eros (Begierde) ,Erebos (Finsternis), nyx( Nacht), Eos (morgen) Tartaros (Abgrund) Phanes (Licht)

Tag 2 = Titanen (Vater)
Die geteilten Bereiche die Gefilde Elysium ( positive) , und die Unterwelt ( Negatives)

Tag 3 = Materie (Sohn)
Zusammen Spiel aus Tag 1+2

Woher kommen die begründer dieser Geschichten( Moses, Hesiod bzw. Herodot oder Homer? Diese waren zeitweise in Ägypten, vor ihren Geschichten da hieß es nämlich in Ägypten:

Tag 1= Die Achtheit von Hermopolis (Atum)
Nun (Himmel) Naunet(Erde) kek (Finsternis) ,keket (Abgrund) Heh (Zeit) hehet ( Begierde) ....

Tag 2= Die Neunheit von Heliopolis (Duat)
Ausbreitung in Sechet iaru (positiv) und Duat (negativ) Schu,tefnut, usw.... Welcher wozu gehört kann sich jeder selbst austüffteln....

Viel zu sehr abgeweicht sry hatte gerad Langeweile...

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Nach reiflicher Analyse der Biblischen Mythen bin zu folgendem Ergebniss gekommen:

Das schlimmste was Satan je gemacht hat, war eine Wette mit Gott abzuschließen und mit Jesus zu reden.

Im Gegensatz zu Gott, der Massenmord verübt einfach nur weil er es will. Man denke an die Erstgeborenen von Ägypten.

Also, definitv Gott. Satan wird dir nicht wehtun, wenn du ihn nicht anbetest. Gott schon.

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Jesus hat über den Teufel gesagt: "Ihr habt den Teufel zum Vater, und was euer Vater begehrt, wollt ihr tun! Der war ein Menschenmörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus seinem Eigenen, denn er ist ein Lügner und der Vater derselben" (Johannes 8,44).

Was an der biblischen Schilderung des Teufels positiv sein soll, erschließt sich mir nicht. Er wird als Geschöpf Gottes beschrieben, der seinen freien Willen dazu missbrauchte, gegen Gott zu rebellieren und der viele Engel und Menschen aus seinem Hochmut und Hass verführt und ins Verderben führt.

Jesus wiederum wird als der Weg, die Wahrheit und das Leben beschrieben (Johannes 14,6) und jeder, der an Ihn glaubt, bekommt sogar das ewige Leben (Johannes 31,6 und 5,24). Von daher ist es mir doch wesentlich lieber auf der Seite von Jesus zu sein und nur Gott allein anzubeten!

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Ich bete Gott als meinen Schöpfer an. Viele Menschen beten Satan an. So hat Papst Franziskus gesagt:

Wer nicht zum Herrn betet, betet zum Teufel.

Der Teufel muss keineswegs immer gleich eine Person sein. Der Teufel verkörpert das Urböse, das menschliche Verlangen, seine Triebe. Die Begierde nach Geld, Macht und Sex - das ist der eigentliche Satanismus; nicht irgendwelche schwarze Gottesdienste. 

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Es genügt mir wenn ich das Geld und (gelegentlich) die Frauen anbete......ein Gott oder ein gefallener Engel ist da nicht nötig

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Satsn ist nicht der coole Rebell, sondern der hasstriefende Looser.

Also: mit Feude den barmherzigen Gott!

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warum sollte ich beten, wenn ich erkenntnis habe?

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Keinen. Ich bete niemanden an. Wozu sollte ich auch.

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Kann es sein, dass du grad ziemlich viele Fragen aufeinmal stellst?

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Keinen. Ich bete meine Freunde an.^^

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Natürlich Allah 

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Also  wenn ich  die  Wahl hätte, dann Gott ...

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Wenn ich die wahl habe, S A T A N !! Da es aber beide nicht gibt, erübrigt sich ( für mich ) ein Nachdenken.


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Kommentar von Anthropos
10.09.2016, 20:25

Hast du wirklich die letzte Gewissheit, dass es keinen von beiden gibt?

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