Welpe ist zeimlich eigensinnig, wie kann ich ihm das "Nein" beibringen?

12 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Liebe Beggy 1ooo! Dein Welpe muß die Beißhemmung erst erlenen. Er lernst sie normalerweise bei seinen Geschwistern zwischen der 7 und 10 Lebenswoche.

Du kannst ihm dabei helfen wenn du in dieser Zeit sanft und zärtlich mit ihm spielst. Wird er dabei zu wild und tut dir mit seinen Zähnchen die ja sehr spitz sind weh sag kurz Aua und unterbrich das Spiel. So würden sich Wurfgeschwister verhalten. Es bedeutet für ihn- wenn du zu grob wirst spiel ich nicht mehr mit dir.

Nach kurzer Zeit versuche es wieder und bewege ihn mit ruhiger und gelassener Stimme dazu achtsam mit dir umzugehen. Wenn er das tut lobe ihn mit ruhiger Stimme. Für ein Abbruchsignal ist es noch viel zu früh. Er ist noch ein Baby den die Zähnchen jucken. Und noch etwas möchte ich dir wirklich ans Herz legen. Sage deinem Hund was er tun soll und nicht was er nicht tun soll. Wenn er etwas macht was du nicht möchtest biete ihm ein Alternativverhalten an. Ich kenne einen Hund der glaubt sein Name ist" Nein " weil sein Frauerl das Nein so oft zu ihm gesagt hat. Lach nicht -es war so. Also Geduld mit deinem Kleinen. ilsemarie

Besorg Dir ein gutes Buch über Hundeerziehung. Ich kann "Vom Welpen zum Familienhund" empfehlen. Das "Nein" bringst Du wirkungsvoll bei, wenn Du Futter - und zwar was super Leckeres! - auf die Erde zwischen Deine Füsse legst, das Futter fixierst, Hund fixierst -solange bis Hund wegschaut. Versucht Hund an das Futter zu kommen, schubst Du ihn energisch weg, verbunden mit dem Signal "Nein!" oder "No!". Wenn Du das einige male durchziehst und dem Hund keine Chance gibst, zum Erfolg -also an das Futter - zu kommen, wird er es schnell verstehen. Danach solltest Du dann das Signal anwenden, wenn Hund etwas macht, was er nicht soll und Du so nahe dran bist, daß Du ihn wegschubsen, also korrigieren, kannst. Irgendwann wird ein strenger Blick von Dir genügen. Bei meinem Terrier hat das hervorragend funktioniert und ich "frische" es nur noch alle paar Wochen mal auf: mit einem leckeren Knochen zwischen meinen Füssen. Später bekommt der Hund dann den Knochen, verknüpft also eher etwas Positives mit dem Wort "No!" = nämlich: "ich werde belohnt/bestätigt, wenn ich das Signal "No" befolge und das lasse, was ich in dem Moment gerade tue...." Ist doch genial einfach, oder? Sehr wichtig ist, daß das Signal klar, deutlich, energisch und zum richtigen Zeitpunkt kommt! Und wie gesagt: später wird ein Blick genügen! Oder ein von Dir gemurmeltes "hhhhhm" so ist das zumindest bei uns (mein Hund ist 6 Jahre jung)

Die Beißhemmung bringst Du Deinem Hund bei, indem Du das Spiel bendest, sobald er beisst. Später weiterspielen (Unterbrechung ca. 2 Minuten) und wenn er wieder beisst = wieder Spiel beenden... Wird er sehr schnell verstehen. Sofern Du klar bist und konsequent bleibst. Viel Erfolg!

euer welpe ist jetzt 8 wochen? wie alt war er denn, als er bei euch einzog? welpen sollten generell bis zur 12. lebenswoche bei der mutter und den geschwistern verbleiben, dort lernen sie die ersten dinge, wie etwa sozialverhalten in der gruppe,..... worunter nebenbei erwähnt auch die beißhemung fällt.

War leider nicht möglich sie so lange bei der Mutter zu lassen, allerdings hat sie regelmäßigen Kontakt zu ihren 2 Geschwisterchen & wir haben eine Hündin, bei der welpen total ihre Muttergefühle auslösen & sie sie dann auch ein wenig mit erzieht :)

0
@Beggy1000

na, dann paßt es ja wieder. nur so kleine welpen ganz alleine, ohne muztter ohne geschwister und wenn es paßt auch noch ohne andere hunde, das geht leider meist extrem in die hose. aber wenn noch eine art "amme" vorhanden ist, die bissl auf die erziehung des kleinen schaut, dann ist das machbar.

0
@ordrana

Darauf basieren meine Hoffnungen, ja ;)

0

Mein Welpe ist verletzungsbedingt unausgelastet. Wie gehe ich am besten damit um?

Hallo ihr Lieben.

Mein welpe hat sich mit 4 monaten einen beinbruch zugezogen. Dies ist jetzt 2 monate her. OP und das gröbste ist gut überstanden. Jetzt kommen noch 3 Wochen weitere Genesungszeit auf uns zu. Das alles heißt, dass er seit 2 Monaten weder vernünftige Spaziergänge machen durfte, noch toben noch sonstigen intensiven Kontakt mit anderen Hunden haben durfte. Nur mal an der Leine schnuppern und sobald es zum Spiel überging sofort weg. Ich merke er wird immer frustrierter und ich auch. Für seine Situation ist er verhältnismäßig noch wirklich lieb, weder zerstört er etwas noch sonst was. Er verlangt nur unendlich viel Aufmerksamkeit und wenn er die nicht bekommt geht das große Kleffen los. Sobald ich es ihm verbiete reagiert er auf meine worte mit kleffen. ich hatte ihn bis dato super im Griff. Er war ziemlich weit für sein alter und konnte schon super viel. Hörte perfekt auf Aus etc. Ich weiß nicht ob es an der Pupertät liegt oder der Frustration oder beidem. Aber ich merke er wird immer anstrengender und fordert und fordert. Vorallem war ich froh dass er das mit dem beißen gelassen hat was er in der welpenzeit viel tat und ich ihm super abgewöhnt habe. Seit einigen wochen macht er dies wieder. Zwar nicht feste sondern knabbert und jammert gleichzeitig. das ist wirklich schlimm vorallem weil ich angst habe er macht dies mal bei anderen. Er reagiert nicht mehr wenn ich nein sage, knabbert an der hand etc etc. Ich merke auch dass ich nicht mehr so belastbar bin und mein nervenkostüm sehr dünn wird. Ich bin auch derjenige der sich um die hundeerziehung kümmert und grenzen setzt. Daher merke ich dass er bei mir auch immer extrem zickig wird. vorallem habe ich angst dass er durch diese doofe situation mit dem beinbruch alles verlernt hat und grade jetzt in der wichtigen lebensphase einen schlechten charakter bekommt oder ich das später nicht mehr hinbiegen kann...

hatte jemand von euch schonmal so eine situation oder hat irgendwelche tipps wie wir die nächsten wochen überstehen und wie ich damit umgehen kann um es uns beiden zu erleichtern?

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?