Welcher ist eigentlich die friedlichste Religion wo noch keinen Krieg geführt hat?

15 Antworten

Der Buddhismus nimmt nicht für sich in Anspruch, eine Religion zu sein.

Er ist eine Lebenseinstellung, eine Philosophie, Lebenskunst.

Was den Buddhismus grundlegend von einer Religion unterscheidet, er fordert keinen Glauben und kennt keine Götter/keinen Gott. Er verbietet aber auch nicht den Glauben an Götter.

Im Gegenteil, er fordert auf, alles zu hinterfragen, selbst auszuprobieren und zu prüfen und eben nichts einfach nur zu glauben.

Insofern ist der Buddhismus mit jeder Religion kompatibel. Das gilt umgekehrt allerdings nicht für alle Religionen.

Vor allem die großen drei monotheistischen Religionen kommen mit der kritischen Haltung des Buddhismus nicht so recht klar.

im Buddhismus gibt es schon Götter, aber wir beten sie nicht an. man muss das göttliche in sich selbst finden

0
@BlackJack60

Ich sehe zwar nicht, wie das eine Antwort auf die gestellte Frage ist, aber ich hoffe nicht, dass du implizierst der Buddhismus sei eine friedliche Religion. Auch Buddhisten haben Kriege und Pogrome geführt, siehe Sri Lanka und Burma.

1
@BlackJack60

Soweit ich weiß, verbietet der Buddhismus keine Götter und auch nicht deren Anbetung. Bei der Begegnung mit dem Hinduismus zum Beispiel wurden dessen Götter integriert.

Deine Antwort führt aber zu der Frage, was ist ein Gott, wenn ihn keiner anbetet?

Die Frage stellte schon der "Kleine Prinz" in Bezug auf Herrscher und da dem die Antwort klar war, versuchte er den kleinen Prinzen als Untertan anzuheuern, was dieser klugerweise ablehnte.

0

Grundsätzlich hat noch keine "Religion" Kriege geführt, denn um Kriege zu führen braucht es immer Menschen - Menschen, welche sich von anderen Leitfiguren im Namen einer Religion missbrauchen und instrumentalisieren lassen, oder sich aus eigenem Unverständnis ihres Glaubens dazu aufgerufen fühlen für "Gerechtigkeit auf ihre Art" zu sorgen.

Von den (großen und bekannten) Religionen, welche ich zu kennen glaube, ist mir nur eine definitiv bekannt, welche das Kriegführen und den Aufruf dazu, direkt in ihrer Lehre beinhaltet. - Es ist nachweislich der Islam mit dem Koran als Grundlage!

Wer es nicht glauben mag - man muss sich nur umschauen in der Welt von heute, um überall die Ausläufer davon zu finden, sei es nun IS, Al-Kaida, Boko-haram, Al-Shabab usw. oder auch die streitenden Parteien von hauptsächliche Sunniten und Schiiten.  Alle führen ihren privaten oder offiziellen "Dschihad".

Gar keine.

Über kurz oder lang wurde der Glaube der im Volk am häufigsten vertreten war dazu benutzt um Kriege und Morde zu rechtfertigen.

Das gilt im Besonderen für die drei monotheistischen Religionen, aber auch für Hinduismus, Buddhismus und andere Glaubensrichtungen.

Sobald jemand erkannte wie er/sie den Glauben dazu benutzen konnte um seine/ihre Ziele zu erreichen wurde dies auch getan und die Gläubigen glaubten und folgten, wie sie es immer tun.

Von daher gibt es keine "friedliche" Religion. Es geht immer um Macht und Kontrolle.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Eigene Erfahrungen sowie Recherchen und Forschungen

Jehovas Zeugen haben nichts mit der  Christenheit zu tun. Wir beteiligen uns nicht an Kriegen und sind politisch Neutral.

Ich kenne keine einzige. Allerdings hat nicht die jeweilige Religion die Kriege geführt, sondern die Menschen, die wohl was nicht ganz richtig verstanden haben.


Buddhismus hab ich glaubs gehört

0
@saku99

dann recherchier mal was die Buddhisten in Burma den Muslimen dort antun... 

ist vlt kein krieg, aber friedlich sind die nicht unbedingt

1

Was möchtest Du wissen?