Welcher Bodenbelag auf Holzdielen am besten?

5 Antworten

Mein Favorit: Alles bis auf die Dielen rausreißen, abschleifen, versiegeln :-) Sieht am schönsten aus und hat Charakter.

Das PVC würde ich auf jeden Fall rausmachen... Laminat inkl. Trittschalldämmung kannst Du ja auch direkt auf die Dielen machen.

Ob Du das Quietschen mit Spaxschrauben wegbekommst weiß ich nicht, meistens sind das die alten Nägel in den Dielen, die nicht mehr so viel Halt haben. Was mich zum Anfang zurückbringt ;-) PVC und Pressspan raus, Dielen neu verschrauben, Abschleifen, versiegeln.

Ich meinte natürlich: "Laminat inkl. Trittschalldämmung kannst Du ja auch direkt auf die Spanplatten machen."

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sehe ich genauso , die Quitschenden Geräusche könnten aber auch von den aneinanderreibenden Bodendielen kommen. Nachverschraunbben ist auf alle fälle die bessere wahl jedoch dazu die Richtigen Schrauben verwenden die auch für Dielen- Böden geeignet sind was dann weiteres Lösen vermeidet.

ich hab meine Verschraubingen und lacht mich nicht aus Mit Fett ganz noermalen Schmierfett aus dem KFZ Bereich reingedreht,, Das hatte den Vorteil das diese Schrauben duch das Fett das verharzt sind und so besser halten. Den Tipp hab ich von einem befreundeten Zimmermann bekommen der inzwischen leider altershalber Verstrorben ist.,. Das mit dem Verharzen dauert in altem Holz erheblich länger bei Frischbalken geht das recht zügig so nach einem Jahr sollte man nicht mehr versuchen die rauszudrehen..

Wenn las Bodendielen auf dem Trägerbalkenweg verschraubt werden ist das durchaus gut , Vorausgesetzt das die Balken nicht nur drinnliegen sondern auch eine befestigende Funktion haben . Es gibt auch Bodenaufbauten bei denen aus Kostengründen Trägerbalken in einem abstand auf dem Boden verteilt wurden, gegen verrutschen mit einer kelle Zement punktuell gesichert wurden und darauf den Boden dann vernagelt wurde ,,

Das war damals in den 50 ern anscheinend gängige Praxis und dann hat man ein wirkliches Problem. den alten Boden zu erhalten ist daher immer noch die sinnvollste Möglichkeit.. Bei Mietobjekten als Mieter würde ich mit dem Vermieter sprechen ob der nicht die notwendigkeit erkennt das richtig und neu zu machen, machen zu lassen oder oder zumindest sich an Materialkosten zu beteiligen..

Im Fall eines Neuaufbaus kann dann auch die entsprechend erforderliche dickere weichere Schälldämmende isolation eingebaut werden darüber Fermacell Trockenestrichplatten und ein Laminat drüber,... Das währe meine denkweise und auf wunsch lassen sich ja auch neue Dielen verarbeiten wenns der Geschmack und der Geldbeutel erlauben.. Joachim

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@jloethe

sehr gute antwort. das haus ist aus den 50ern, mit der kelle zement und den nägeln kommt also gut hin. kann man nicht zwischen holzdiele und trägerbalken eine dämmung drunter machen und anschließend die dielen nicht nageln. sondern mit den trägerbalken verschrauben?

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Meine Empfehlung wäre. Spanplatten neu verschrauben. Jedoch auf keinen Fall darauf Laminat verlegen. Damit hast du wieder einen lauten Belag, trotz Trittschalldämmung, gewählt. Fliesen müssen verklebt werden. Es kann wegen dem Spanplatten zu Rissen kommen. Als leisen Belag würde ich Fertigparkett wählen. Jedoch der Materialaufbau von ca. 14 mm ist sehr hoch und Parket ist auch eine Kostenfrage. Sehr gute Erfahrung habe ich mit deinem Design-Klick Belag gemacht. Der Materialaufbau ist nur 5 mm. Ist ein leiser Belag, fußwarm und feuchtigkeitsunempfindlich. Die Holzoptik kommt echten Parkett sehr ähnlich und der Belag wird lose verlegt. Zur Info siehe bei www.wineo.de (Art. Laguna) nach. Preislich günstiger als Fertigparkett.

Altbau-Dielenboden muß quietschen, das gehört einfach dazu;-)

Es ist eine Folge des Alterns und Schwinden der Dielen-Unterkonstruktion, in der Regel besteht die aus Kanthölzern und (oft) dazwischen losen Schüttungen aus diversen Materialien (Bockasche, Schlacken, Sande z.B.) die der Schalldämpfung dienen sollen. Da die im Laufe der Zeit geschwundenen Kanthölzer keinen hinreichenden Kontakt zum Rohfußboden mehr haben, schwingt, knarzt und quietscht es bei Belastung.

In einem Fall habe ich Löcher parallel zur sichtbaren Nagelreihe der Dielen gebohrt und nach Befeuchten mit Wasser versucht, unter die Kanthölzer Bauschaum zu placieren. Das ist teilweise erfolgreich geschehen, aber man stochert doch sehr im Trüben. Dort wo der Boden viel begangen wird, habe ich durch Diele und Kantholz Dübellöcher gebohrt und Holzdübel bis auf den Rohfußboden getrieben und verleimt. Überstehende Dübel habe ich abgesägt und beigeschliffen, nach Trocknung des Leimes natürlich. Nach dem Versenken überstehender Nagelköpfe habe ich die Dielen schleifen und versiegeln lassen. Es sieht einfach toll aus.

-1 Der Boden ist schallhart, darum und zum Schutz hat er einen Teppich und im Gangbereich einen Läufer erhalten.

Schätze, die fixierten Spanplatten werden nach kurzer zeit ihre Schrauben lockern bzw ausreissen: Der Boden selbst bewegt sich (im Gegensatz zu Betonböden etc), jedwede Verschraubung kann auf Dauer nicht halten.

Aus diesem Grunde ist auch jeder Fliesenboden per se ausgeschlossen: Fliesen und/oder Fugen werden reissen.

Empfehlung: Dicke Dämmunterlagen, mit Flebeband locker fixiert, darüber hochwertiger Teppichboden.

Dieser Auffbau ermöglicht die Bewegungen des U/nterbaus und bietet höchstmögliche Dämmung.

PVC entfernen, der Feuchtigkeitsaustausch ist dadurch gestört. Es könnte schimmeln.

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