Welchen Beruf verachtet ihr?

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Ich verachte jeden Beruf, in dem Menschen für Geld gezwungen werden, etwas den ganzen Tag zu tun, das sie nicht tun wollen und sich nur daran gewöhnen. Und das sind sehr viele Berufe, sehr viele Situationen in sehr vielen Berufen. Viele Leute verlieren ihre Begeisterungsfähigkeit, eigentlich ein kernelement für ein erfülltes Leben. So entstehen wiederum Unzufriedenheiten, die sich verschiedenst am Wochenende entladen, mal machen sich beide Ehepartner Jahr für Jahr in Ehestreits immer mehr gegenseitig kaputt oder leben an sich vorbei, mal sind es Alkoholexzesse, mal wird das Kind vernachlässigt und eines ist ganz enorm vorhanden, man schafft sich viel an und unterstützt so das ungerechte kapitalistische system, in dem circa 3% über 90% des gesamten deutschen Geldes haben.

Du weißt aber, dass es so gedacht ist, dass Menschen sich selber versorgen?

Wer einen Beruf nicht mag, kann wechseln. Wer einen guten Beruf haben möchte, muss etwas dafür tun, so geht das.

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Jeder Beruf hat seine Vor-und Nachteile.

Den Beruf an sich verachte ich also nicht wirklich. Nur manche Individuen, die in dem jeweiligen Tätigkeitsfeld zu finden sind.

Da wären beispielsweise Psychologen, die sich einen Dreck darum kümmern, wie es den Kindern wirklich geht, die sie durch ihre Spielchen manipulieren. Schon komisch, wieviele "transsexuelle" Kinder es im Umfeld eines Heimpsychologen so gibt, der es sich auf die Fahnen geschrieben hat, transsexuellen Kindern zu "helfen, ihre wahre Identität zu finden". -.-

Und dann gibt es da die Börsenspekulanten, die mit ihren meist krummen Spielchen viel Unheil anrichten für persönlichen Profit auf Kosten anderer.

Steuerberater, die ihren Klienten dabei helfen, Steuern zu hinterziehen...ähm "sparen". ;)

Und persönlich finde ich es ätzend, wie Menschen unter staatlicher Betreuung (durch studierte Sozialpädagogen) vor sich hinvegetieren nur weil der Betreuer angeblich nichts dagegen machen darf. Aber meist eben nur keine Zeit oder Lust hat, sich um alles zu kümmern.

Ich finde es merkwürdig, von Achtung der Menschenwürde zu reden, wenn man einen offensichtlich hilflosen Menschen nicht in ein Pflegeheim einweist, nur weil der in seiner geistigen Umnachtung lieber in der eigenen Bude verrotten will.

Im Allgemeinen habe ich also nicht viel Respekt für Angehörige sogenannter Sozialberufe übrig. Weil da nur wenig soziales zu finden ist abgesehen vom Kerngedanken... Selbst die Bezahlung der Pflegekräfte ist oftmals eher asozial.

Aber die sind allesamt letztendlich nur Opfer realitätsfremder Politiker.

warehouse14

Jeder Beruf bzw. jede Berufsgruppe ist ein Zacken im großen Zahnradgetriebe. Brich mal bei deinem Schaltgetriebe im Auto einen Zacken ab und versuche dann eine geschmeidige Schaltung vom 1. bis zum 5. oder 6. Gang.

Wenn das Getriebe dann krackst und klemmt und die Gänge sich bald nicht mehr schalten lassen, weißt du wie wichtig dieser Zacken war, obwohl du doch noch so viiiiele andere hattest.

Verachte nur mal die Straßenarbeiter bei der Stadtreinigung, die Streufahrzeugfahrer und die Müllwerker und stell dir vor, die würden vom 1. September bis zum 30. April mal die Arbeit niederlegen.

Dann kannst du ja bei einem harten Winter mal sehen, wie die Wirtschaft zum Erliegen kommt, wenn die Waren wochenlang auf der Straße stehen, die Menschen nicht zur Arbeit kommen, die Krankenwagen und Notärzte nicht zu den Patienten kommen. Da bleibt selbt der Chefarzt Prof. Dr. Lebenundtod im Verkehr stecken und kommt nicht ins Krankenhaus in den OP.

Aber auch der Richter Dr. jur. Gutundböse kommt nicht mehr pünktlich zu seinen Gerichtsverhandlungen.

Alle, egal ob Akademiker, Arbeiter, Angestellter, Unternehmer, Frau oder Mann haben dann das selbe Problem, nämlich den Stillstand.

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