Welche Wunder habt ihr erlebt?

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Welche Wunder habt ihr erlebt?

Eine interessante Frage. Ich bin mir nicht sicher.

Glaubt ihr überhaupt an Wunder?

Ein Wunder ist das, was man sich nicht erklären kann, aber trotzdem geschieht. Also ja, ich glaube daran.

habt ihr schon einmal ein Wunder erlebt und wenn ja welches?

Ich habe vor ein paar Jahren mal Zeitungen ausgetragen. Oft hieß es dann im Wetterbericht, dass es zu der zeit, wo ich die Zeitungen austragen sollte, dass es regnen würde. Manchmal betete ich dann dafür, dass es zumindest nur so sehr regnen würde, dass die Zeitungen nicht wirklich darunter in Mitleidenschaft gezogen würden (leichter Sprühregen), manchmal betete ich darum, dass es so lange trocken sein möge, bis die letzte Zeitung im Briefkasten ist und manchmal darum, dass es so lange trocken bleiben möge, bis ich zuhause angekommen bin.

Ich wurde nie enttäuscht. In ersterem Fall gab es zumindest für die Zeit, in der ich die Zeitungen ausgetragen hatte, nur Sprühregen und selbst die letzten Zeitungen blieben immer noch gut lesbar und das Papier hatte keinen wirklichen Schaden erlitten. In zweitem Fall kam oft genug der Morgenguss ein paar Sekunden, nachdem die letzte Zeitung im Briefkasten war und in letzterem Fall ging ich noch trockenen Fußes in das Haus hinein, in welchem ich wohnte, aber als ich den Handwagen auf den Hof brachte, regnete es schon wie aus Eimern. Und das habe ich immer wieder erlebt. Ob man es als Wunder bezeichnen kann, weiß ich nicht, aber zumindest war es eine gewährte Hilfe, die ich erbeten hatte, um anderen etwas gutes tun zu können.

Ich habe auch zweimal für eine Bekannte gebetet, die ich über das Internet kennen gelernt hatte. Genau genommen war es ein Partnersuchportal der Kirche der ich angehöre, dank welchem ich sie kennen lernte. Sie lebt in Armenien und wir verstehen uns recht gut, auch wenn die einzige gemeinsame Sprache Englisch ist. Ich erkannte aber recht bald, dass wir nicht die richtigen füreinander sind. Als ich dann im Freiberg-Tempel für sie betete, dass sie bald den richtigen Mann für sich kennen lernen würde, lernte sie innerhalb von 2 Wochen Mann kennen, der aus Sri Lanka aus beruflichen Gründen nicht nur in ihren Heimatort, sondern sogar zu ihrer Arbeitsstelle kam und sie lernten einander kennen und lieben. Beide gehör(t)en auch derselben Kirche an. Sie zogen zusammen, heirateten und wollten auch entsprechend kirchlich im Tempel heiraten, nur war da das Problem, dass Armenien keinen Tempel unserer Kirche hat. die nächstgelegenen sind in Mitteleuropa zumindest zu der Zeit gewesen. Als ich von ihrer Bitte erfuhr, versuchte ich alles mir mögliche, um für die beiden für einen Tempelbesuch in Freiberg über die Armenische Botschaft eine Einladung zu bekommen, doch es war vergeblich. Ich hatte aber einen Monat später wieder die Gelegenheit, den Tempel in Freiberg zu besuchen. Dort betete ich erneut für sie, dass sie in einem Tempel der Kirche ihre Ehe entsprechend schließen zu können. Eine Woche nach diesem Tempelbesuch erhielt ich von ihnen eine E-Mail mit Bildern, wo sie im Bern-Tempel waren, um dort ihre Ehe für Zeit und Ewigkeit schließen zu können. Für jemanden, der nicht dieser Kirche angehört, mag es kaum ersichtlich sein, wieso den Mitgliedern dieser Kirche das so wichtig ist, aber für mich ist dies eindeutig, dass, wenn wir das tun was wir können und unser Handeln entsprechend den Werten ist, die Jesus seinen Jüngern nahe brachte, dann wird, wenn wir ihn darum bitten, der himmlische Vater das tun, was uns nicht möglich ist, um denen ein Segen zu sein, denen wir helfen wollen.

Und wie steht ihr zum Thema Wunder Jesu?

Wie ich schon oben schrieb: "ein Wunder ist das, was man sich nicht erklären kann, aber trotzdem geschieht." Und insofern mögen die verschiedenen Dinge, die Jesus getan hat für andere als Wunder erscheinen, aber Jesus wusste, wie er dies tun sollte und könnte. Für ihn waren diese Dinge nicht mehr als Handlungen, die er im Einklang dessen tat, was er lehrte, oder um seinen Lehren Beispiele zu geben oder den Weg zu bereiten.

Wenn ich die Wahl gehabt hätte, wäre ich gern zumindest bei dem Ereignis mit an Bord des Schiffes gewesen, als Jesus über das Wasser lief und Petrus, solange er auf Jesus vertraute, zu letzterem über das Wasser ging. Ich hätte es dann auch gern selbst versucht, dem Beispiel von Petrus zu folgen.

In gewisser Hinsicht habe ich ähnliches erlebt, nur eben nicht auf einem Gewässer. Als ich in einer Schornsteinfegerlehre war, half ich dreimal in anderen Kehrbezirken aus. Einmal davon in Buckow und zweimal in Oderberg. Als in in Oderberg gewesen bin, erlebte ich etwas sehr interessantes. Da war ein Reihenhaus wo es keine Möglichkeit gab, den Sicherheitsvorschriften entsprechend an den Schornstein heran zu gelangen, um diesen zu reinigen. Ein Anwohner gab mir auf Anfrage hin eine Leiter und ich kletterte damit bis zur Regenrinne hoch. Ich sah schon von unten, dass ich nur eine Chance hätte, an den Schornstein zu gelangen, wenn ich an der Giebelkante des Daches hochklettern und dann über den Dachfirst einige Meter bis zum Schornstein hingehen würde, der ebenfalls alles andere als stabil aussah, denn von weitem konnte man schon sehen, dass der Schornsteinkopf kaum noch eine einzige Mauerwerksfuge hatte. Ich habe drei Anläufe von der Traufe gebraucht, bis ich es schaffte, bis zum Dachfirst zu gelangen, denn die Ziegel waren sandig und daher auch rutschig. Erst indem ich mich am Giebel an den äußersten Ziegeln festklammerte und mit den Knien dagegen drückte, konnte ich langsam hinauf klettern. Auf dem Dachfirst angekommen balancierte ich hinüber zu dem Schornstein, als würde ich auf einem Balken oder einem Seil balancieren, aber eben ohne jede Unsicherheit. Ich war fast fertig mit dem reinigen des Schornsteins, da komm ein Schornsteinfegergeselle vorbei, der in diesem Kehrbezirk normalerweise arbeitet. Er sagte zu mir in diesem Moment das Schlimmste, was man sagen konnte. Er fragte, ob ich verrückt sei, denn bei diesen Häusern wird seit Jahren nur noch eine Mängelliste geschrieben, da der Vermieter nichts unternimmt, damit die Schornsteine sicher gereinigt werden können. Als ich dann vom Schornsteinkopf auf den Dachfirst abstieg, war ich so verunsichert, dass ich nicht mehr zurück balancieren konnte. Stattdessen setzte ich mich, mit je einem Bein auf eine Seite des Satteldaches und zog mich sitzend vom Schornstein bis zum Giebel zurück. Ich hatte einfach nicht mehr das Vertrauen, das ich brauchte, um sicher genug über den Dachfirst zurückgehen zu können. Vermutlich wäre es mir da vor etwa 2000 Jahren ähnlich wie Petrus ergangen, wenn ich statt auf die Stimme des Schornsteinfegergesellen zu achten die Wellen auf dem See beachtet hätte.

In anderer Hinsicht bin ich auch schon mehrfach dem Tod von der Schippe gesprungen. Als Kind bin ich von einem Auto überfahren worden und habe dies mit nur zwei kleinen Schrammen überstanden, wurde von einem Blitz getroffen ohne, abgesehen von dem Lichtblitz und dem Knall, davon etwas zu bemerken, wäre an Krebs gestorben oder auch ertrunken. Ich glaube, dass ich irgendwann in meiner Jungend bei 5 oder 6 Ereignissen dieser Art aufgehört habe, zu zählen. Vielleicht würde man das als Wunder ansehen, vielleicht auch nicht, aber mir ist so etwas passiert und auch wenn ich selbst kaum etwas davon bewusst in vollem Umfang erlebte, so war es für die anderen nicht erklärbar bzw. ein Wunder.

Hallöchen

Eine sehr interessante Frage

Und sehr viele , unterschiedliche Meinungen

Ich bin mir sicher,das jedem Menschen schon wunderbare Dinge widerfahren sind

Vielen Leuten ist das nicht bewusst

Der Mensch als Wesen ist ein Wunder

Das wir leben

Wenn man gesund ist,sehe ich das als Wunder an

Genauso ,wenn man den Partner gefunden hat, der einem seine ganze Liebe schenkt

Und umgekehrt

Das man überhaupt lieben kann

Die Natur ist ein Wunder

Ein Mensch,der glaubt,der nimmt Wunder wahr

In ganz jungen Jahren kam mir ein Geisterfahrer entgegen

Ich bin in der letzten Sekunde nach rechts rüber auf der Autobahn

Das ist für mich ein echtes Wunder,denn es hätte ja auch anders ausgehen können

Aber jeder Mensch sieht das eben aus seiner eigenen Perspektive!!!!

Ich habe einmal den Busfahrplan falsch gelesen (musste ausnahmsweise samstags arbeiten, hatte aber am Vorabend für "Mo - Fr" gelesen) und bin dazu zur Bushaltestelle gegangen, statt zu Fuß den Feldweg zu nehmen, der "mittendurch" führt.

Als ich nun kapierte, warum der Bus nicht kommt, bin ich betend zu Fuß gegangen und weil die Bushalte ungünstig liegt, musste ich einen großen Umweg in Kauf nehmen (ist halt mit dem Bus schneler, aber nicht kürzer).
Und ich bin tatsächlich noch rechtzeitig angekommen.
Dafür habe ich etwa 35 Minuten benötigt (soviel, wie ich sonst für die Abkürzung den Feldweg entlang brauchte).
Jahre später bin ich diesen Weg außen herum nochmals gegangen, ohne zur Arbeit zu müssen -und habe weit über eine Stunde dafür benötigt...
Das, um nur mal ein Wunder zu nennen, was ich ganz persönlich erlebt (und nicht aus dem Leben eines Freundes / einer Freundin oder über Dritte gehört) habe.
Also ich glaube durchaus an Wunder.

Das größte Wunder ist aber, dass Jesus mich liebt und sein Leben für mich hingegeben hat, obwohl er mich kennt.

Und klar glaube ich, dass Jesus Wunder getan hat, denn er wollte, dass es den Menschen gut geht, hatte Erbarmen mit ihnen.

Wunderschöne Antwort!

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