Welche personengruppen spricht man mit Ihren Titel an (z.B. Dr. Studienrat usw?

8 Antworten

Ich arbeite bei einer Universsität und habe täglich mit den Honoratioren zu tun. Größteinteils sagen diese Damen und Herren schon im Voraus, dass sie auf keinen Fall mit ihren Titelen angeredet werden wollen. Im Institutsbereich duzt man sich sogar. Es sind meistens die Kleingeistigen, die darauf Wert legen, korrekt angesprochen zu werden. Dann tut man ihnen eben den Gefallen, wenn sie sich dadurch besser fühlen, keine Problem.

http://www.knigge.de/themen/kommunikation/akademische-titel-2046.htm

Ich halte gewisse Anstandsregeln weiterhin für angebracht und halte diese auch ein, zumal unsere Gesellschaft immer niveauloser wird.

Hat jemand einen Prof.-Titel, spreche ich denjenigen oder diejenige auch mit dem Prof.-Titel an. Ebenso auch beim Doktor-Titel, weil diese akademischen Grade auch Bestandteile des Namens und auch im Personalausweis eingetragen sind.

Unter Akademikern mit dem selben Titel darf man diesen bei der Anrede wohl weglassen, wenn ich es richtig weiß.

Ebenso behalten der/die Bundespräsident/in und der/die Bundeskanzler/in ihren Titel bis zum Lebensende. Begegnet man dem Altbundeskanzler Gerhard Schröder, kann man ihn ruhig mit Herr Bundeskanzler ansprechen.

Trifft man die ehem. Bundespräsidenten Horst Köhler, Christian Wulff und Joachim Gauck, kann man sie nach wie vor mit Herr Bundespräsident ansprechen.

Üblich ist in D ,einen Professor oder Doktor mit seinem akademischen Grad anzusprechen, wenn sie diese zu ihrem Namen führen.Herr Studienrat und Herr Direktor ist nicht mehr üblich.Herr Bürgermeister ja.In Österreich werden alle möglichen Leute   mit ihrem  akdemischen Grad und ihren Berufs-Titeln angesprochen, z.B. Frau Magister Müller.

Studienrat ist kein Titel, sondern eine Amtsbezeichnung. Damals hat man die entsprechenden Lehrer mit der Amtsbezeichnung angesprochen, wie die meisten anderen Beamten auch.

Ein Doktortitel ist ein akademischer Grad, der üblicherweise auch heute noch zur Anrede verwendet wird. Mit "Höhergestellten" hat das nichts zu tun, das ist lediglich traditionell bedingt. Auch ein promovierter Mensch muss beruflich nicht unbedingt eine Führungsposition inne haben.

... seit wann ist denn Studienrat ein Titel?

Und die Mediziner bekommen ihren Dr. ja meist so ganz nebenbei und gleich, während die anderen jahrelang benötigen und wenn die Damen und Herren Prof. keine Zeit haben, auch noch eine Zugabe hinnehmen dürfen

Diese Personengruppe hat m.E. daher auch das Recht, mit Dr. angesprochen zu werden.

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