Die Versicherung versicht dich gegen den ungewissen Eintritt eines Ereignisses (Rechtsschutzfall). Hier weißt du schon, dass du einen Rechtsanwalt benötigst. Das zahlt natürlich keine Versicherung. Das ist als würdest du eine Vollkasko für dein Auto nach einem Komplettschaden abschließen und Zahlung verlangen.

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-Sofern der Ex-Eigentümer dort drinne wohnt, wie bekommt man ihn raus?

Mit einer Zwangsräumung.

-Was, wenn dieser die Wohnung absichtlich beschädigt, kann man ihn haftbar machen dafür?

Ja, aber der wird in der Regel kein Geld haben.

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Möglich ist es schon. Ob sie darauf zugreifen, entscheiden die Gläubiger.

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Das stimmt schon. Du solltest dich eher fragen, warum dein Vater alles in die eigene Tasche steckt. Du bist Miteigentümer.

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Ob etwas eine Krankheit ist, ist eine medizinische Frage und keine ethische.

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Die Frage kann man unmöglich beantworten ohne zu wissen, welchen Anspruch die Vormerkung absichert. Im Regelfall benötigt man aber die Zustimmung der Vormerkungsberechtigten, ansonsten läuft man Gefahr, dass der Erwerb den Vormerkungsberechtigten gegenüber relativ unwirksam ist. Die Stadt muss wissen, was der Rechtsgrund der Vormerkung ist. Ansonsten beim Grundbuchamt nachfragen.

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Da musst du ganz normal die gesetzliche Erbfolge ermitteln. Hier sogar nur die erste Ordnung.

§ 2303 BGB ist Pflichtteilsrecht. Darum geht es hier nicht.

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Ich versteh nicht ganz, welches Geld sie hätte zahlen müssen? Hast du die 10.000 Euro allein übernommen?

Auf jeden Fall gehen etwaige Ansprüche bzw. Verbindlichkeiten auf ihre Erben über.

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Richtig muss es heißen: Der/die/das arme(x) Ba(ä)uer:Inx.

Zu berücksichtigen ist dabei natürlich noch, dass Ba(ä)uer:Inx für manche Personx pejorativ aufgefasst werden kann. Daher sollte man/frau/x einen anderen Begriff verwenden.

Ich hoffe, ich konnte helfen.

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Muss sich jetzt schon ernsthaft ein Deutsches Gericht rechtfertigen, wenn es die Flagge der Bundesrepublik hisst? Ich habe schlechte Nachrichten: An Landesgerichten wird auch regelmäßig zusätzlich die Landesflagge gehisst.

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Wo soll das Problem sein? Es sind ihre Grundstücke, also kann sie sie auch verpachten und den Pachtzins einziehen.

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Das ist nicht Aufgabe des Verwalters, sondern des neuen Eigentümers. Eigentlich geschieht die Anzeige kurz nach Abschluss des Kaufvertrages. Schuldbefreiend kann bis zur Anzeige auf das bisherige Konto gezahlt werden.

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1. Die Erbausschlagung ging ja beim Amtsgericht ein ( war kein Testament vorhanden), bekomme ich da nicht ein Schreiben des Gerichts bzgl der Erbausschlagung, also quasi ein Beweis/Dokument, daß ich das Erbe ausgeschlagen habe? Denn da ist immer noch nichts da und der Vorgang war schon im November letztes Jahr.

Nein, das Nachlassgericht prüft die Wirksamkeit der Ausschlagung nur, wenn ein Erbschein beantragt wird. Ansonsten stellt es die Erbfolge nicht fest. Allenfalls kann man eine Zugangsbestätigung anfordern.

2. Muß ich die Beerdigung trotz ERBAUSSCHLAGUNG bezahlen?

Gegenüber dem Beerdigungsunternehmen auf jeden Fall, da mit diesem ein Vertrag besteht. Wenn ein anderer Erbe außer der Staat vorhanden ist, dann kann man die Kosten von diesem erstattet verlangen, da der Erbe primär die Beerdigungskosten trägt.

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Unternehmensinsolvenzverfahren gibt es nicht. Es gibt nur das reguläre Insolvenzverfahren und das Verbraucherinsolvenzverfahren. Insbesondere müssen natürliche Personen nicht zwangsläufig das Verbraucherinsolvenzverfahren durchlaufen. Gerade bei ehemals Selbstständigen ist oftmals das reguläre Insolvenzverfahren durchzuführen. Aber auch nicht immer.

Unterschiede bestehen hauptsächlich hinsichtlich des Eröffnungsantrages. Wenn man es genauer wissen will, kann man das in den §§ 304 ff. InsO durchlesen.

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Nein. Religion hat mit Glauben zu tun und liefert metaphysische Erklärungsversuche.

Naturwissenschaft beschäftigt sich mit der empirischen Welt und Theorien müssen falsifizierbar sein.

Dass es Meinungsstreite in Religion und Naturwissenschaft gibt, macht sie nicht zur selben Sache. Vielmehr sind diese essentiell um einen Fortschritt in diesen Disziplinen zu erreichen. Gerade in der Naturwissenschaft.

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Ein Wohn(ungs)recht ist eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit, die dem Berechtigten die Nutzung einer Wohnung unter Ausschluss des Eigentümers ermöglicht. Es erlischt mit dem Tod des Berechtigten.

Eine Grunddienstbarkeit ist eine Dienstbarkeit, die zu Lasten eines Grundstücks und für den jeweiligen Eigentümer eines anderen Grundstücks bestellt wird. Üblicher Inhalt sind zum Beispiel Geh- und Fahrrechte und Leitungsrechte. Diese Grunddienstbarkeit besteht unabhängig von den aktuellen Eigentümern und erlischt auch nicht durch den Tod des derzeit berechtigten Grundstückseigentümers. Damit potentiell auf ewig.

Ist es richtig, dass ein Wohnrecht ein Nießbrauch ist, weil sich Grundpfandrechte nur auf einen bestimmten begrenzten Aufgabenkreis beziehen?

Nein, ein Wohnungsrecht ist eine beschränkte persönliche Dienstbarkeit, wobei das Gesetz teilweise auf Vorschriften aus dem Nießbrauchsrecht verweist. Dadurch wird es aber nicht zum Nießbrauch.

Das Wohnungsrecht unterscheidet sich von der Grunddienstbarkeit zum einen dadurch, dass es an einen Berechtigten gebunden ist (siehe oben) und zum anderen, dass es zur Nutzung einer Wohnung unter Ausschluss des Eigentümers berechtigt. Der Eigentümer kann bei einer Dienstbarkeit sonst nicht vollständig ausgeschlossen werden. Daneben gibt es noch einen teilweisen Verweis auf Nießbrauchsvorschriften.

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