Welche Fragen findet ihr bei Nachkontrollen zur Tierhaltung wichtig?

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9 Antworten

Hunde:

Wie lange ist der Hund alleine?

Wie viel Auslauf bekommt er?

Wird er ausreichend beschäftigt?

Welches Futter bekommt er?

Darf er sich im Haus aufhalten?

Wer kümmert sich bei längerer Abwesenheit (Urlaub) um ihn?

Katzen:

Hat die Katze Artgenossen?

Wird die sie ausreichend beschäftigt?

Wie viele Katzenklos stehen ihr zur Verfügung?

Bekommt sie Freigang?

Welches Futter bekommt sie?

Wird sie kastriert?

Wer kümmert sich bei längerer Abwesenheit (Urlaub) um sie?

Grüße

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Ich hatte zweimal eine Vorkontrolle zu Hause. Und bestanden. Ich kann mich gar nicht erinnern, welche Fragen gestellt worden sind. Man hat sich die Wohnung angeguckt, ach ja, und gefragt, ob es Räume gäbe, die in die der Hund nicht dürfe. Nein!

DAs war´s. Wir haben uns eine Weile unterhalten. Ich bekam die Hunde. Also je einen im Abstand von ca 10 Jahren.

Ok, die erste Kontrolleurin war nicht so rasend begeistert, dass ich den Hund umtaufen wollte. Er hieß auf seiner Pflegestelle Kevin - oh Graus - und sollte nun Schroeder heißen. Die Kontrolleurin hieß allerdings auch Schröder und fand es nur mäßig lustig.

Ich bin aber vorher schon am Telefon einiges gefragt worden. Das war dann wohl die Vorauswahl. Ich hatte allerdings von mir aus einiges erzählt, unter anderem, dass mein Hund mit in die Dienststelle darf. Als Beweis hatte ich mir ein Schreiben der Chefin geben lassen.

Ach, ich seh gerade, es geht  um eine Nachkontrolle. Nö,die gab es nie. Oder ständig. Denn die Dame, die die Vorkontrolle gemacht hat, lebt in meinem Dorf und sieht mich und meinen Hund ganz viel auf dem Feld. Sie geht dann mit ihrem Hund spazieren.

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Wie viel Erfahrung man bereits gesammelt hat, bzw. was man dem Tier damit gleichzeitig bieten kann (z.B bezogen auf Hunde, die besonders viel Auslauf brauchen und auch gerne mal durch Spiele gefordert werden können/ sollten). Ich denke das trifft letztendlich auf mehrere Tiere zu, der neue Halter sollte sich schon ein bisschen damit auskennen. 

Ansonsten evtl. noch die Umgebung/ Unterbringungsmöglichkeit. Hasen etc. nur mit sehr viel Platz und Auslaufmöglichkeit, Hunde z.B nicht in einen Zwinger packen usw.

Persönlich würde ich auch irgend wann mal vorbei schauen, sofern das möglich ist. Einfach nur um das Tier mal wieder zu sehen und gleichzeitig bisschen überprüfen zu können. Soll nicht heißen, dass man niemandem trauen kann oder so. Aber nachschauen schadet nie :)

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Man kann natürlich viel fragen und kriegt bestimmt schöne Antworten, solche die man hören möchte..

Ich würde mir eher einen persönlichen Eindruck verschaffen, und einen Kaffee anbieten um zu plaudern....man erfährt so meist mehr über jemanden als wenn man einen Fragekatalog durch geht... 

der Umgang bei der Begrüssung mit dem Tier und während des Besuches kann man so auch einfach mal beobachten...und gucken, ob das passen könnte. 

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Auf solche Fragen gibt es so viele Antworten, die wahr sein können oder auch nicht. Ich würde die Leute einfach mal fragen, wies ihnen geht und ob sich das Tier eingelebt hat. Wenn sie dann berichten, kann man da ja mal die eine oder andere Frage einfließen lassen.

Eine gute Menschenkenntnis ist besser wie jeder Fragebogen. Solche Fragen wie: Haben sie schon Freunde gefunden, mit denen der Hund spielt? Sind die Jäger bei ihnen auch immer so kiebig, wenn der Hund nicht angeleint ist? Werden mehr über die wahre Tierhaltung aussagen, als die Konfabulation auf die Fragen wie lange der Hund Auslauf hat.

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schauen sich die Haltung an, stellen Fragen und müssen dann entscheiden, ob das Tier im neuen Zuhause bleiben kann oder nicht.

Die Person, die eine Nachkontrolle macht, hat da gar nichts zu entscheiden!

Wenn eine Tierheim ein tier verkauft dann gehört es dem neuen Eigentümer. Da hat kein Tierheimmitarbeiter oder gar ein Ehrenamlicher etwas zu
bestimmen oder zu entscheiden.

Der Tierbesitzer muss dich noch nicht einmal in die Wohnung / das Haus lassen.

Wenn die Haltungsbedingungen gegen das Tierschutzgesetz verstoßen kann das Tierheim nur das zuständige Veterinäramt informieren. Mehr nicht. Ein
Tier einfach mal wieder mitnehmen weil dir die Nase des neuen Eigentümers nicht passt geht gar nicht!

Also solltest du gar nicht erst wie ein Kontrolleur auftreten und Kontrollfragen stellen wollen.

Du kannst allerhöchstens deine/eure Hilfe anbieten falls diese gewünscht ist.

October

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Kommentar von Revic
14.10.2016, 10:13

Hallo October,

ich habe persönlich mit der Mitarbeiterin des Tierschutzvereins gesprochen und sie hat mir erklärt, was die Aufgaben eines Nachkontrolleurs sind.

Es komme äußerst selten vor, dass ein Tier wieder aus dem Zuhause genommen werden muss und ganz sicher auch nicht, nur weil dem Kontrolleur die "Nase" des Besitzers nicht passt. Da müssen schon schwerwigende Gründe vorliegen.

Wie genau die sich dann mit dem neuen Tierhalter auseinandersetzen und wer welches Recht hat, damit habe ich als Kontrolleur gar nichts zu tun. Ich muss lediglich überprüfen und berichten. Nur so nebenbei, wenn es sowieso nicht möglich wäre, Tiere ggf. wieder zurück zu holen, dann müsste man ja auch gar nicht erst Nachkontrollen machen, oder?

Wie gesagt, "gleich wieder mitnehmen" tu ich da erstmal gar nichts. Da ist dann das Tierheim/Veterinäramt für zuständig.

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Bei der Vermittlung eines Tieres ist die Vorkontrolle das wichtigste. Aber eine Vorkontrolle findet auch nur dann statt, wenn das Tierheim oder Tierschutz befunden haben, das der Interessent ein guter Kandidat ist. Verlief die Vorkontrolle gut und das Tier darf einziehen, gibt es bei einigen Organisationen noch eine Nachkontrolle. (Gibt es nicht mehr so oft)

Bei der Nachkontrolle fragt man nur noch nach, wie es geht. Ob es Unsicherheiten gibt, oder ob sie noch fragen haben. Man schaut auch nach, wie sich das Tier verhält. 

Warum sagst du, ohne Vorinformationen? Dies ist doch nicht hilfreich! Ein Angsthund verhält sich anders als ein aufgeschlossener Hund z.B.....Ohne Vorinformationen würde ich eine Nachkontrolle nicht machen.....  

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Solche Fragen werden bei einer Vorkontrolle gestellt.
Bei einer Nachkontrolle (wenn dies der Halter zulässt) kann man eigentlich nur schauen was das Tier für einen Eindruck macht.

Irgendeine Handhabe (wegnahme des Tieres) hat man nicht.

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Was meinst du mit nachkontrollen? Bzw eher mit "ohne vorinfornation"?

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Kommentar von Revic
13.10.2016, 22:32

Wenn ein Tier aus dem Tierheim vermittelt wurde, dann gibt es sogenannte Nachkontrollen. D.h. freiwillige Helfer fahren nach ein paar Wochen nochmal zu den neuen Besitzern hin, schauen sich die Haltung an, stellen Fragen und müssen dann entscheiden, ob das Tier im neuen Zuhause bleiben kann oder nicht.

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Kommentar von Viowow
13.10.2016, 22:46

was ist daran schlimm?

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