Was tut ihr wenn das eigene Kind Zuhause erzählt, dass es sich Sorgen macht um einen Klassenkameraden/in?

6 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Ich würde mit anderen Eltern, deren Kindern und ggf der Lehrerin über das Problem reden. auch dem Jugendamt würde ich die Beobachtungen deines Sohnes (und der anderen Kinder) mitteilen.

Das sie Eltern des Buben "sauer" sind wird daran liegen, dass sie ihre Probleme vertuschen wollen: So nach dem Motto: mein Kind bekommt zu Essen! Das dem nicht so ist, ist denen dann egal. Hauptsache nach außen ist die Welt heil. KEINER gibt gernen offen zu dass es Probleme in der Familie gibt. Auch dann nicht wenn es offensichtlich ist.

Plan für morgen:

Gespräch mit der Klassenlehrerin! Weil eines mach ich nicht: nichts tun!

es zieht sich ja schon über Jahre hinweg, dass ALLES nicht passt. Deswegen muss da jetzt mal was passieren.

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@Saphirglas

Super: Es schauen viel zu viele grundsätzlch weg. Und die die nicht wegschauen meinen dann oft genug: Warum ich, warum soll ich mich in die Nesseln setzen, können doch andere was tun, dann schließ ich mich vielleicht an.

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@Nordseefan

In diesem Fall und gerade in dieser Familie würde ich mich gerne zurück halten, aber es geht um das Wohl eines Jungen und ich will mein eigenes Kind nicht dazu zwingen sich Sorgen machen zu müssen. Unseren Sohn beschäftigt das sehr und er soll einfach das Gefühl haben, dass wir ihn ernst nehmen und die Situation von seinem Klassenkameraden auch

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@Saphirglas

Und genau das finde ich gut von dir. Bei sowas sollten IMMER die Kinder im Vordergrund stehen. Auch dein Sohn.

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@Saphirglas

Schonmal gedacht anonym das Jugendamt zu kontaktieren? Das geht persönlich (ohne Termin), telefonisch oder per E-Mail bzw. per Chat.

Also ich sähe das als hilfreichste Lösung an. Am Schluss wird so oder so das Jugendamt eingeschaltet

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@Olivensalat214

Das Jugendamt ist schon aktiv in der Familie, aber es hat anscheinend jetzt nicht wirklich viel gebracht

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Wir hatten im letzten Jahr genau das gleiche Thema, nie Frühstück dabei, nie passende Kleidung je nach Wetterlage, darüber hinaus erzählte der Junge er müsse sich bei der Oma täglich waschen, es gäbe keinen Strom und auch das Wasser würde denen abgestellt, ich hab mich dann an den Sozialen-Dienst der Schule gewandt, die Mutter ist selbst bekannt beim örtlichen Jugendamt und der junge wurde in Obhut genommen, war das beste für ihn, was es ihm allerdings immer wieder schwer macht sind die Mutter und seine Schwester die ihm das blaue vom Himmel lügen und erzählen wenn er von sich aus nach Hause will und kommt dann kriegt er X,Y,Z geschenkt - die Wahrheit daran ist allerdings das die Werte Mutter einfach nur scharf auf dem sein Kindergeld ist, einfach traurig.

Du solltest dich selbst Mal an die Klassenlehrerin wenden und ihr mal die Sachlage erklären, ansonsten frag Mal nach ob es in der Schule auch einen Sozialarbeiter gibt.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Seit 17 Jahren in einer Beziehung und Mutter von 2 Kindern

Nehme Kontakt mit den anderen Eltern der Klasse auf. Fasse deine Beobachtungen kurz zusammen und bitte um Bestätigung durch die anderen Eltern.

Teile dies der Lehrerin mit und bitte um Rückmeldung !

Teile dies dem ASD (Allgemenenem Sozialendienst Telefon und Adresse im Internet) oder dem Jugendamt mit !

Woher ich das weiß:Beruf – Lehrer für Mathematik und Physik i.R.

Hoffentlich nützt es dieses Mal was

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@Saphirglas

Auf jeden Fall hast du dann das getan was möglich war. Auch das Jugendamt wird nicht sofort reagieren. Aber sie werden reagieren müssen. Manchmal brauchen sie so eine Mitteilung um eingreifen zu können. Ich bin ehemaliger Lehrer und arbeite ehrenamtlich sowohl für den Sozialdienst der Stadt München als auch für den Sozialdienst der katholischen Frauen. (SkF: Ich bin aber weder katholisch noch Frau).

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@Littlethought

Das ist so nicht richtig, klar springen die nicht für jeden Fliegenpumps aber je nachdem wie weit die Familie bekannt ist wird auch unter Umständen schnell gehandelt werden

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@XOhMyGothX

Diese Möglichkeit wolte ich mit meiner Darstellung nicht ausgeschlossen haben. Aber meist existiert eine gewisse Vorlaufzeit. Die dargestellten Probleme scheinen nicht so elementar zu sein, dass ein sofortiges Eingreifen zwingend erforderlich erscheint. Ich war mit Schlimmerem konfrontiert.

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@Littlethought

Ich werde mich wieder hinwenden und es nicht einfach so stehen lassen. Das erste Mal wurde eine Familienhelferin zur Seite gestellt, aber wie das dann genau war und bis wann weiß ich nicht. Ich bringe ihn morgen hin und rede mal mit der Klassenlehrerin. Weil eine Sache kommt definitiv nicht in Frage: nichts tun!

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@Saphirglas

Ich habe dir gerade ein Kompliment geschickt. Jetzt müsste ich dir ein zweites schicken. Deshalb mache ich dies jetzt öffentlich. Gruß von Littlethought.

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Mit seinem Kind darüber sprechen ist OK.

Das gleich ins Netz zu stellen, geht gar nicht und ist auch nicht nötig für diese Frage.

Was wird dein Sohn denken, wenn er das hier mitbekommt? Er erzählt dir vielleicht nichts mehr. :)

Ich denke um Rat einzuholen ist es okay und es sind keine Namen genannt

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@Saphirglas

Richitg. Und wann das KInd schon erzählt und will dass die Eltern helfen, dann wird es auch nichts dagegenhaben weinn die Eltern sich wiederum Rat holen

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Ich würde mich mal mit der Lehrerin absprechen und sowas wie ein "offenes Buffet" in die Klasse stellen. Falls das Kind ganz zufällig davon nascht, sollte es wohl keinen interessieren. Löst natürlich nicht das generelle Problem, aber wenigstens hat das Kind was zu essen.

Ich verstehe einfach nicht warum da nicht härter durchgegriffen wird

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