Was tun, wenn man sich in der Öffentlichkeit nicht wohlfühlt?

17 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

du bist halt mehr introvertiert.daran ist nichts schlechtes.im gegenteil.eine gewisse übersensibilität,die zuviel wahrnimmt,was da von menschen ausgeht,was MANCHMAL sogar dinge schwärzer sieht,als sie sind: klar,das schwarzsehen sollte durch genaues checken -Analyse: ist es WIRKLICH so?- auf dauer überwunden werden.setz dich mal in ein cafe,durchaus auch in die hintere ecke,um dich sicherer zu fühlen und beobachte nur! nur beobachten! steck dir n mp3-player ins ohr,um ungestört zu SEHEN. das schränkt das denken ein und die augen nehmen intensiver wahr. das lebendige leben hast du zuhause.und das befriedigt zu einem gewissen teil. du möchtest aber auch sozialisieren.du bist du.weist,was du an guten fähigkeiten hast - ruhig und gelassen als basis für deine home-actions. sei dir dieser fähigkeit in der außenwelt bewusst!!! nimm n buch mit,deinen laptop.relaxe an den schönen dingen in der außenwelt.das hilft,innere sicherheit zu bekommen. schau dir den außenwelt -FILM an.amüsier dich an den seltsamen people-actions,ein kind,ein hund sieht dich an -toll! und alles vergeht.aber du - dein wahres innere - entwickelt sich zum positiven.darauf konzentriere dich. ich bemühe mich,nichts an mich rankommen zu lassen.sehe ich negatives,schalte ich ab oder bemühe mich,nicht gedanken dranzuhängen.dann bist du selbst schnell im negativen gelandet.DAS BIST D U NICHT!

Ich danke dir sehr für diese Antwort.

0
@0utlaw

gern geschehen.wünsche dir erfolg! irgendwann kommt er!

0

Mir ging es als Jugendliche ähnlich. Ich habe am liebsten für mich alleine gespielt, alleine nachgedacht und zu viele Menschen waren eher Eindringlinge in meinem Gefühlsraum, die ich nicht eingeladen hatte, mit denen ich gar nichts zu tun hatte. Sie haben mich gehindert, meinen Gedanken nachzuhängen. Oft war mir dann auch der Smalltalk zu oberflächlich. Nicht aus Arroganz, einfach weil zu flach.

Tiefe Gedanken brauchen sehr viel Raum. Und es ist sehr schön für Dich, dass du den wohl auch leben kannst. Aber, wie du sehr richtig siehst: Es fehlt dir die Lebensfreude.

Ich denke auch, dass beobachtende, stillere Menschen, oft viel mehr Menschenkenntnis entwickeln, genauer und feiner wahrnehmen können, wie Menschen wirklich sind. Schüchternheit in Kombination mit tiefen Gedanken kann auch sehr hilfreich sein für das spätere Leben mit den Massen.

Der Mensch besteht aus Körper, Seele und Geist. Den Körper und den Geist nährst du, aber die Seele verhungert, wenn sie nicht mit Freude, Liebe, Freundschaft genährt wird. Vielleicht gelingt es dir, in einer kleineren Gruppe wirklich das zu finden, die Leute zu treffen, die Deine Seele berühren, die Deine Gedanken teilen, mit denen Du Deine Gedanken teilen kannst. Das würde ich Dir wünschen. Seelenfreunde, eine liebe Familie.

Alles Liebe und Gute für Dich.

Ich danke dir sehr herzlich.

0

hallööchen,

  1. du schreibst u.a. "du fühlst dich zerissen"...

  2. aus vielen antworten und fragen von dir, fühle ich,

  3. du bist bereits weit ENTWICKELT...

  4. und offensichtlich hält "ES" dich in einigen bereichen noch ziemlich eingewickelt...

  5. was lässt du noch zu, obschon du lieber entweder ja oder nein sagen würdest...

  6. welche gefühle willst du noch nicht anschauen...

  7. lass es einfach zu, dass du eher die stille liebst...

  8. und gehe immer wieder zu den menschen, und dann fühle deine gefühle, nimm sie in deine arme und sag ihnen, dass sie JETZT DA SEIN DÜRFEN, das du deine gefühle JETZT ANNIMMST UND LIEBST...

  9. damit bewirkst du die heilung, denn die liebe ist die einzige wandelnde kraft, die alles heilt, wo liebe ist, ist keine angst, liebe löst die "dualität" auf...

  10. fang an, dich zu lieben, mit allem was du bist

  11. folgendes habe ich kürzlich gelesen: "wenn gott mich anders gewollt hätte, dann hätte er mich anders gemacht"

  12. cool, oder...

  13. alles liebe

Herzlichen Dank.

0
@0utlaw

Speziell danke ich dir sehr herzlich für die Punkte 6-11. Danke!

0

Ich kenne das von dir beschriebene Gefühl gut. Es kommt bei mir jedoch auch sehr auf die "Umstände" an, in der ich eine Öffentlichkeit erlebe und wahrnehme. Wenn ich beispielsweise den Stress, die Passiv-Agressivität und allgemein die Egozentriertheit der Menschen in einer Öffentlichkeit bewusst wahrnehme, fühle ich mich unwohl, einsam und will eigentlich nur noch aus der Situation flüchten.

Stehe ich jedoch inmitten von Tausenden Leuten beispielsweise bei einem Fußballländerspiel, gibt es m.M.n. fast nichts schöneres sich GEMEINSAM zu freuen, GEMEINSAM zu trauern und insgesamt einfach die EINHEIT fühlen und wahrnehmen zu können, die wir im Grunde auch sind.

Ich denke es ist also sehr menschlich, wenn du dich in einer Öffentlichkeit unwohl fühlst, in der scheinbar jeder sein Ding durchzieht und sich nicht um die anderen in seinem Umfeld kümmert, d.h. schlichtweg die Liebe fehlt.

Hier kann man ja keine Ferndiagnosen stellen, aber du hast sowas wie eine Agoraphobie, Angst nach draussen unter Menschen zu gehen. Du solltest das mal mit einem Psychologen besprechen, da du sonst sehr viel im Leben verpasst und das ist schade. Solche Angstneurosen kann man behandeln.

Was möchtest Du wissen?