Was tun gegen Hundegebell und Nachbarn die es nicht interessiert?

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Gegen Hundegebell aus der Nachbarschaft vorzugehen ist leider nicht ganz so einfach, wie sich mancher das vorstellt. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir nur den Rat geben, in dieser Sache geduldig zu bleiben.

In meiner Nachbarschaft gibt es auch Hundebesitzer, die bei ihren Vierbeinern so manches falsch gemacht haben. Das Ergebnis ist dann leider nicht zu überhören. Mancher Hund bellt jedem Laubblatt, jedem Vogel, jedem Fußgänger und sonstigem hinterher, was sich bewegt. Gespräche mit den Haltern bringen dann meistens überhaupt nichts, denn diese sind beratungsresistent und glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben. Keiner will sich die Blöße geben und Fehler eingestehen. Einen Hundebesitzer auf seinen bellenden "Störfaktor" hinzuweisen, wird von vielen als persönlicher Angriff wahrgenommen. Die stellen sich sofort stur, streiten alles ab und unterstellen Dir vielleicht noch Überempfindlichkeit oder Hundehass.

Ja, ein Hund darf bellen. Ja, auch mal nachts. Ja, es gibt Gerichtsurteile, in denen festgelegt wurde, wann ein Hund bellen darf und wann nicht. Das Problem hierbei ist, den Nachweis zu erbringen, ob bereits die Höchstgrenze überschritten wurde und ob schon Ruhestörung vorliegt.

Ich hatte zu diesem Thema schon Gespräche mit dem zuständigen Ordnungsamt und auch mit einem Anwalt. Wichtig ist hierbei, über einen längeren Zeitraum (zwei bis vier Wochen sollten reichen) ein möglichst genaues Lärmprotokoll zu führen. Wann hat der Hund gebellt und wie lange? Gab es Bellpausen dazwischen oder kläfft er durchgehend? War der Hund in diesem Zeitraum alleine oder hat der Besitzer versucht, einzugreifen und das Gebell zu unterbinden? Zeugen aus der Nachbarschaft, die Dir das bestätigen können, sind extrem wichtig. Ein guter Nachweis für eine Anzeige ist ein protokollierter Polizeieinsatz, d. h. wenn die Polizei schon mal wegen des nächtlichen Hundegebells ausrücken musste. Dieses Protokoll wird an das Ordnungsamt übergeben und kann als Beweis einer Anzeige hinzugefügt werden.

Eine voreilige Anzeige wegen Ruhestörung oder die Beauftragung eines Anwaltes kann einen Rechtsstreit auslösen, der sich vielleicht über Jahre ziehen wird. Rede mal mit anderen Anwohnern, wenn Du einen guten Draht zu ihnen hast. Vielleicht stellt sich der ein oder andere als Zeuge zur Verfügung. Ansonsten Geduld haben und Lärmprotokoll führen.

Und immer daran denken: der Hund ist in solchen Fällen nur die ganz arme Wurst, denn er ist das Produkt einer mangelhaften Erziehung.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Waren die Hunde schon da, als ihr eingezogen seid? Lebt ihr in einem großen Wohnblock, in dem man den Zuzug von Hundehaltern früher oder später hätte erahnen können? Es ist immer schwierig, im Nachhinein etwas gegen schlechte Entscheidungen zu unternehmen. Außer eben die Entscheidungen zu korrigieren, also woanders hinzuziehen und sich dann genauer über die Nachbarn informieren.

Nein, das sind sogenannte "Corona Hunde" die wurden erst in den letzten Monaten angeschafft. Wir wohnen hier bereits seit 17 Jahren und bisher hatten wir hier sowas noch nicht gehabt.

Wie gesagt würden die Hunde mal bellen, dann wäre mir das herzlich egal, aber die halten sich richtig dran.

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Hast Du mal mit den Hundebesitzern gesprochen ? Das geht so natürlich nicht.

Klar darf ein Hund auch mal bellen aber nicht stundenlang am Stück den ganzen Tag.

Wenn die Hundehalter nicht einsichtig sind und etwas ändern, dann mach mal ein paar Tage ein "Bellprotokoll". Also schreib auf um welche Uhrzeit genau und wie lange die Hunde bellen.

Dann kannst Du sicher eine Anzeige wegen Ruhestörung machen. Ob es was bringt ausser Krieg in der Nachbarschaft - das ist eine andere Frage..

Es liegt ja nicht an den Hunden. Die Besitzer müssten hier eingreifen und dafür sorgen dass Ruhe gehalten wird. Wenn die aber keine Ahnung haben wie sie das machen sollen dann wird es schwierig.

Hab ich schon mehrmals versucht, wenn ich mit dem Mann versuche in Ruhe zu reden, geht gleich fluchend und zeternd die Tür zu und wenn ich mit der Frau versuche drüber zu reden, geht das gesagte ins eine Ohr rein und ins andere raus.

Wie schon gesagt wenn die Hunde mal bellen, klar, kann vorkommen ist auch völlig okay, aber das geht weit über das normale Maß.

Die Idee mit dem Lärmprotokoll ist gut, werd ich mal machen.

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Wenn es gar nicht mehr geht zum Ordnungsamt wegen ruhe Störung

Zumindest mittags zwischen 12 und 3 und von 22 bis 6 Uhr muss es leise sein

Kauf dir eine Hundepfeife, mit dem empfindliche Ohren des Hundes wird er drauf reagieren. Für das Menschliche Ohr kaum bis gar nicht hörbar.

Hab was gefunden

Das ist nett gemeint, aber nun wirklich keine Option für mich und naja, gibt Hunde die reagieren drauf und andere ignorieren das gekonnt, außerdem bin ich nicht dazu da, die Hunde der Nachbarn zu erziehen, das sollen die selbst machen.

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