Was tun gegen das "schnappen" gegen eines Border Collies?

10 Antworten

Ganz einfach laut "AUA" schreien sofort weggehen und ihm keine beachtung mehr schenken für einige Minuten. Keine ausnahmen machen. Mit dem AUA könnt ihr ruhig traurig oder so klingen :)

PS Euren nächsten Hund nicht vor 12 Wocchen abholen!!!!! Er muss so vieles von seiner Mutter lernen, das müsst nun alles ihr übernehmen :)

Viel Glück und unbeding Welpenschule besuchen wenn ihr ihn schon so früh von der Mutter entpfernt habt ;)

Hallo,

euer Welpe muss erst noch lernen, dass die menschliche Haut nicht so fest ist wie die seiner hundekumpanen und das menschen es gar nicht schätzen wenn man dort herzhaft reinlangt. Das ganze nennt man "Erlernen der Beißhemmung". um das ganze zügig hinzubekommen hat Jule59 einen sehr schönen Tip verfasst

(Tip: http://www.gutefrage.net/tipp/beissender-welpe)

Ihr habt euch keine einfache Rasse ausgesucht und scheint - entschuldigt bitte - noch nicht sehr erfahren im Umgang mit Hunden zu sein - nicht unbedingt die beste Wahl!

Haltet bitte ausschau nach einer guter Hundeschule, vllt. von animal learn oder in der Richtung. Border sind clever, sensibel, dünnhäutig und glänzen nicht durch ein robustes nervenkostüm, ihr solltet euch so wenig Fehler wie möglich erlauben! Lasst ab von dem Schnauze zuhalten, wenn der Hund nicht gelernt hat was "Aus" heißt - kann er das Kommando auch schlecht befolgen?

In welchen Situationen schnappt der Welpe? Im Spiel? Wenn die Kinder rennen? Wenn er sehr aufgedreht ist? Wenn die Kinder ihn bedrängen?

Es gibt zig verschiedene Möglichkeiten, warum der Welpe schnappt:

"Kindlicher" Übermut beim Spiel, weil Welpen nun mal erst lernen müssen mit Menschen NICHT wie mit den Geschwistern im Wurf zu spielen und die "Beißhemmung" erst noch lernen müssen. In dem Fall als Ersatz ein Beißspielzeug anbieten und dazu noch dringend das Kommando "Aus" einüben. Lässt Welpie los zur Belohnung Zerrspiele mit dem Spielzeug anbieten.

Fehlgeleiteter Hütetrieb: Welpie sieht die Kinder (wie alt sind die eigentlich?) als Schafersatz und diszipliniert sie. Lösung wäre den Welpen sofort aus der Situation nehmen, schon den Ansatz von Anstarren, Anschleichen, Umkreisen der Kinder unterbrechen. Kein wildes Toben von Kindern und Hund zulassen. Dringend sich über Hütearbeit mit BC kundig machen. Und mit dem Hund im Alter von 10-12 Monaten eine Hüteausbildung beginnen.

Wahrscheinlichste Ursache: Der Welpe ist schlicht überdreht. Viele BC finden von selbst keine Ruhe. Sie müssen erst lernen, wenn sie müde sind, sich hinzulegen. Von selbst kommen sie nicht auf den Gedanken! Erst recht nicht, wenn im Haushalt ständig etwas los ist. Der Welpe rennt also wie angestochen durch die Gegend obwohl er total müde ist, fängt an in alles zu beißen, was er erwischen kann und wird richtiggehend agressiv. Mit neun Wochen sollte der Welpe nach ca. einer Stunde Aktivität eine Pause einlegen und schlafen! Also seht zu, dass ihr regelmässige Ruhepausen für den Hund einbaut. Die Kinder haben den Hund, wenn er sich zurückzieht oder schlafen soll in Ruhe zu lassen. Am besten man trennt beide Parteien in dieser Zeit komplett. Übrigens haben die Kinder sich nicht gegenüber dem Hund durchzusetzen. DAS ist Aufgabe der Eltern, dafür zu sorgen, dass Kinder wie Hund unbeschadet bleiben.

Mein Freund hatte mal einen PitBull und der hat das auch immer gemacht also nicht mit kindern aber Fremde. Und er hat ihm das nicht verboten weil der Hundetrainer meinte das es normal im dem alter sei es aber irgendwann wieder aufhört.. HAHAHA Falsch gedacht was hat der Hund gemacht ist auf Nachbarn und andere Leute auf der Straße hergefallen! und später hat er auch uns gebissen was mussten wir zum schluss machen? ihn einschläfern! Ihr müsst das verbieten und wen er knurrt noch mehr NEIN! sagen in die schnauze weiter zu halten und wenn er bisdahin immer noch weiter macht weck Schupsen! Viel glück mit dem kleinen

bouhaaaa besser wärs gewesen du hättest deine Tastatur geschont,...... einfach finger still halten wenn man 0 Ahnung hat.

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Da ist bei Deinem Freund aber gründlich was daneben gegangen. Wir haben selbst mehrere Welpen großgezogen, und den wir jetzt haben der ist auch ein Pitbull. Ist als Welpe zu uns gekommen. Die Frau die Ihn uns verkauft hat wollte ihn auch schon mit 8 Wochen abgeben, weil es wohl ziemlich stressig mit den Welpen war. Ich habe Sie davon überzeugen können, ihn erst mit 12 Wochen abzuholen. Trotzdem versuchen Welpen immer mal wieder im Spiel zu beißen. Mit einem scharfen NEIN und notfalls auch mal im Nackenfell zufassen, haben wir einen wunderbaren sensiblen und schmusigen Pitti der uns viel Freude macht. Schnauze zuhalten würde ich keinem empfehlen, damit machst DU einen Hund nur agressiv. Schade um den Hund deines Freundes, es sind so schöne Tiere. Sorry das ich das so lax sage, aber hier wurde wohl der Falsche eingeschläfert!!!!!

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@Anaschia

Mit dem Nackenschütteln zeigst Du einem Hund, dass Du ihn töten willst. Das ist wie wenn Du einem Kind eine Knarre an die Stirn hältst.

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@Anaschia

Anaschia ach so und mit einem Nein was teilt man denn damit dem Hund mit? Versteht er das Nein, es ist Hunden nicht angeboren, die menschliche Sprache zu verstehen, somit sollte man es eher so machen, wie MitHundenSein es beschrieben hat!

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@MitHundenSein

Du mußt richtig lesen, von Nackenschütteln habe ich nichts geschrieben. Da besteht schon ein großer Unterschied zwischen zufassen und schütteln. Außerdem verstehen auch Welpen sehr schnell was man will, aber das ist wie bei Kindern, die verstehen auch aber testen dann doch mal ihre Grenzen.

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Ein Hund geht nicht auf Leute los, weil er keine Beißhemmung erlernt hat, sondern weil er Angst hat oder es eben durch Euch gelernt hat!!!

Das NEIN sagen und noch mehr NEIN sagen bringt einen Hund nämlich genau dahin wo ihr ihn hingebracht habt, herzlichen Glückwunsch dazu, dass ein weiteres Wesen sein Leben lassen mußte, weil es in absolut ahnungsbefreite Hände gekommen ist!!!

Reicht es nicht, wenn der Hund schon sein Leben lassen mußte, muß man dann noch mehr solcher haltlosen vermeintlichen "Tipps" geben???

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@Anda2910

Ja es tat ihm ja auch leid.. und ich habe ihm gleichgesagt das er sich lieber einen Hund holen soll wo man nicht so viel Erfahrung mit hat.. und wir haben zuhause selber Hunde und jetzt auch einen 10 Monat alten Ridgeback der ist grad in einer bösen fase.. Sie macht das auch immer und wir halten ihr denn halt ab und an schnauze zu weil das wirklich nicht geht.. und sie macht es dann auch nicht mehr sie legt sich dann ruhig in den Korb rein.. Aber jede Hunderasse ist ja anders. Ich habe eine Labrador mischlings Hündin und Die braucht ab und zu mal eine Laute stimme. Also wirklich eine harte hand und wenn man ihr zu viel freiraum gibt ist die total verzogen! Wir haben sie weil sie immer abgehauen ist dann in den Zwinger getan für paar Stunden da konnte sie auch so viel Bellen wie sie wollte sie musste zur Strafe drin schmoren!

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Wegschupsen? Das muss man echt nicht tun. Schlagen oder so auch nicht.

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Mit 8-9 Wochen wurde er auch zu früh von der Mutter getrennt. Sicher ist es erlaubt ab der 8 Lebenswoche Welpen zu verkaufen/vermitteln und von Mutter und Geschwistern zu trennen. Aber gut ist es nicht, da sie noch einiges von ihrer Mutter lernen und das bis zur 12 Woche. Z.B die Beisshemmung und genau dieses Problem habt ihr gerade.

Ich finde es echt traurig, dass ihr euch einen Hund wie den Border Collie gekauft habt und absolut keine Ahnung habt.

halten ihm auch die Schnauze zu

Was soll das bringen? Kein Welpe beisst! Er will nur spielen und versteht es nicht, wenn ihr ihm die Schnauze zu hält!

Wenn er zwicken sollte sodass es weh tut, dann gebt übertriebene Schmerzenslaute von euch und geht einfach weg. Aber bitte unterlasst das Bestrafen, dass ist bei einer Erziehung fehl am Platz.

Ich bitte euch, euch nochmals dringend über Welpenerziehung und gerade Border Collies zu belesen, denn eigentlich ist dieser Hund gerade für Anfänger absolut nicht geeignet. generell empfehle ich ihn nur Bauernfamilien die Vieh zum Hüten haben. Einfache Familien müssen viel Zeit und vor allem Erfahrung haben. Liest euch mal die Bücher vom Verlag Animal Learn durch, vor allem das Buch "Welpen".

Bitte meldet euch dann noch in eine Hundeschule an, dabei drauf achten, dass diese ohne Gewaltmittel arbeitet! Damit ihr lernt mit ihm richtig umzugehen und er noch Kontakt zu gleichaltrigen Artgenossen hat, wenn er schon zu früh von der Mutter getrennt wurde.

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