Was spricht gegen ein Welsh Cob Pferd?

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6 Antworten

Als erstes solltest du deine eigenen Wünsche vielleicht ein bisschen mehr an das Wohlbefinden des Pferdes anpassen und auf regelmäßiges Reiten ohne Sattel verzichten. Ohne Sattel belastest du den Pferderücken punktuell mit deinem Gesamtgewicht, es findet keine Gewichtsverteilung statt. Durch die ständige zentrierte Belastung/Gewichtseinwirkung wird das Pferd früher oder später irgendwann Probleme bekommen. (das ist so als wenn du täglich einen Rucksack mit dir rum schleppen würdest in dem ein massiver, schwerer, sperriger, kantiger Gegenstand wäre, der dir permanent in den Rücken drückt.)

Ansonsten stehen dir sämtliche Pferderassen offen. (Spaß kann man mit jedem Pferd haben). Achte bei der Wahl deines zukünftigen Pferdes drauf dass das Größen und Gewichtsverhältniss zwischen dir und dem Pferd passt (Bei 1,75 Körpergröße, sollte dein Pferd dich entsprechend abdecken können - vielleicht wächst du ja auch ggf noch.)

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Das ist erst mal keine Rassefrage. JEDES Pferd, das gut ausgebildet ist und grundsätzlich Dich tragen kann, kann das leisten, wenn Du weißt, worauf es gesundheitlich und ausbildungstechnisch ankommt, z.B. ...

... dass ein Sattel nicht umsonst erfunden wurde und ohne Sattel reiten ausführlicher Vorbereitung der Muskulatur und bei einer 175 großen Person noch mehr als bei einer 135 großen Person auch eines Barebackpads bedarf.

... dass ein schneller Galopp genauso dressurmäßig vorbereitet werden muss wie ein gesetzter, damit zum einen die Hilfen durchkommen, wenn Du vor einer Straße beispielsweise Tempo rausnehmen willst, die Kurve kriegen willst und dass das Pferd nicht seine Gesundheit auf's Spiel setzen muss, um Dir den Spaß zu genehmigen.

Wie kommen die Menschen nur immer drauf, Pferde in eine Schublade zu stecken, was diese und jene Rasse kann? Natürlich ist ein Blüter mit mehr Vorwärts versehen als ein Barockpferd, einfach vom Gebäude her, aber in dem Rahmen, in dem der Freizeitreiter agiert, spielt das wenig Rolle.

Aber wenn Du schon so weit gehst, ist die große Preisfrage, warum Du ausgerechnet Deine Kriterien auf den Wesh Cob münzt. Von den Welsh Ponys ist der Cob der wuchtigste. Generell sind sie untersetzt und haben rassetypisch einen runden Rücken, also sind sie nicht direkt die begnadetsten Springpferde der Welt und genausowenig die begnadetsten Galopprennpferde. Und davon sprichst Du.

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Kommentar von Ponystern
03.11.2015, 14:38

1.ich will kein Spring pferd und auch keinen Renn pferd !!!
2 ich möchte ein pferd das über das ein oder andere KLEINE Hindernis springt !!!!
Und 3.ich möchte kein renn pferd ich möchte ein pferd wo sich der Galopp wenigstens schnell anfühlt zB bei Fjord Pferden fühlt sich der Renn Galopp auch schnell an

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Kommentar von Ponystern
03.11.2015, 14:41

Und unter keinem Hindernis verstehe ich ein 50 oder 80 cm großes

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Also gegen ein wesh cob Pony spricht rein garnichts :) eigentlich geht das mit fast allen rassen. Springen soll aber bei Kaltblütern garnicht gehen habe ich gehört. Weiß es aber nicht genau. Aber für das Gelände sind Norweger/Fjordpferde gut da die sehr trittsicher sein sollen und springen habe ich auch schon ein paar gehört. Dülmener sollen genauso sein. Ich habe da selber noch keine Erfahrungen gemacht, nur davon gehört. Aber ich reite zur Zeit auch einen Welsh (B) und der ist eigentlich ein super Pony nur ist sein Dickkopf fast undurchdringlich -.-' Aber guck einfach ein paar Pferde beziehungsweise Rassen an. :)

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Kommentar von Ponystern
03.11.2015, 14:29

Ok danke

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Wie alt bist du denn? Wichtig ist vor allem dass du Geld hast. Und dass dir bewusst ist dass ohne Sattel reiten dem Pferderücken auf Dauer schadet.

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Die Größe des Pferdes sollte dann aber schon bei fast 1.55 liegen.

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Eigentlich kannst du das mit allen Ponyrassen machen, außer mit den ganz zarten Vollblütern. Das gilt auch für die Pferde;)
Vielleicht Hafis oder Fjordis? Obwohl, die dürften ein wenig klein sein. Generell nicht schlimm, weil sie Gewichtsträger sind, aber es schaut nicht gut aus und beim Springen bringst du mit einem langen Oberkörper das Pferd aus dem Gleichgewicht. Am besten wäre wohl eine etwas schwere Pferderasse. So Warmblüter, die eine Tendenz zum Kaltblut haben. Das haben aber zum Beispiel nicht alle Hannoveraner oder so. Das müsstest du spontan gucken;)

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Kommentar von Ponystern
03.11.2015, 14:14

Ok danke

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Kommentar von Baroque
03.11.2015, 14:24

Äh, auf welchen Kriterien fußt nun dieser Rat? Auf Ahnungslosigkeit?

Da will jemand eine tendenziell eher schnelle Galoppade haben und die soll ein Kalti eher erfüllen als ein Vollblut? Es will jemand springen - werden im Springsport viele Kaltis eingesetzt? Es will jemand auch mal ohne Sattel reiten - nimmt man dafür besser ein auf Zugpferd gezüchtetes Pferd, das mit Tragen eher Probleme hat als eine Reitpferdezucht? Also, wenn ich schon über Rassen spreche, würde ich hier doch etwas Blutanteil bevorzugen.

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Kommentar von Lele28Helli24
04.11.2015, 08:27

Ich will keine Kaltblüter empfehlen, da weiß ich auch, dass das nur schief gehen kann;) Ich meine eine Reitpferderasse, die nicht ganz zart ist, aber das muss jeder für sich entscheiden.

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