Welsh Cob Pony?

6 Antworten

Da kannst Du Dich definitiv mal durchlesen, dann bist Du schlauer:

https://de.wikipedia.org/wiki/Welsh-Pony

https://www.ig-welsh.de/rasseportrait/

http://www.ehorses.de/pferde/welsh-a.html

Wir haben seit vielen vielen Jahren ein Welsh-Pony Kath C. Unsere Kinder haben auf dieser Stute das Reiten gelernt. Mittlerweile ist sie in Rente. Nicht weil sie nicht mehr fit mit ihren fast 30 Lenzen, sondern weil ich einfach keine Lust mehr auf unzuverlässige Kinder als Reitbeteiligungen hatte. Sie ist absolut fit und war immer gesund und kernig. Eigenwillig, ein wenig eine Primadonna, Fremden gegenüber distanziert, doch uns gegenüber loyal bis zum geht nicht mehr. Sie ist clever und gewitzt, dominant in der Herde - sie ist immer die Chefin, egal wo, folgt mir aber überall hin wie ein Hündchen. Auf einer Rentnerweide hat sie sich nicht geschickt. Deshalb ist sie immer noch bei uns, verbringt die Tage mit "ihren Pferden" auf der Weide oder auf dem Paddock und ist abends super glücklich wieder in ihre Box zu kommen.  Sie war in ihrer aktiven Zeit weder ein Dressurgenie, noch ein unglaubliches Springtalent, aber ein solides Pony, das mit den Kindern alles mitgemacht hat. Sie ist mit uns schwimmen gegangen, auch durchs Drive-in von Burger King, hat die ersten Springversuche ertragen und sich edukativ gegen bollernde Kinderbeine oder all zu heftigen Gertengebrauch gewehrt, hat sich an Karneval schminken lassen, ist in zahllosen Quadrillen mitgelaufen und hat in unsere aller Herzen einen so festen platz, dass es undenkbar ist, dass sie irgendwann einmal nicht mehr da sein wird. 

Ob ich wieder ein Welsh kaufen würde, wenn wir eines bräuchten? Warum nicht? - Wenn es reiterlich passt und derjenige, für den es ist, sich wohl fühlt, und es von allen ausprobierten Ponys das beste ist, dann ja. Aber ein Welch kaufen, weil es Welch ist? Nein! Denn eine Rasse ist noch lange keine Garantie dafür, dass all das eintrifft, was man von ihr erwartet.

der Welsch Cob ist eher ein Kleinpferd und hat dadurch den Vorteil, daß er auch für Erwachsene Reiter geeignet ist.

Der Hengst meiner Einstellerin war ein tolles, zuverlässiges Tier; er ist 1 Jahr lang mit meinem Isihengst groß geworden und wir haben gemeinsam viel "Grundschule" mit den Jungs gemacht - , bevor sie dann im Folgejahr eingeritten wurden - meiner für Freizeit und Wandern und ihrer für den Sport.

Wie bei jedem Pferd ist die Persönlichkeit UND die Erziehung  entscheidend, denn es gibt sone und solche.

Einen gut ausgebildeten Cob findest du weniger bei den Züchtern, die meits eher die Jährliche/Jungpferde abgeben oder ggf güste Stuten, die außer Fohlen-großziehen wenig kennen. 

Selbst aubilden ?   wie viele Pferde hast du denn schon ausgebildet? 
COBS sind eben auch noch immer Ponys, also mit dem nötigen Dickschädel behaftet...

Da kannst du hier leicht zum DAuergast werden, weil dein Pferd dies nicht macht und jenes, dafür aber diesen oder den anderen Blödsinn....

bedenke dies !

ansonsten viel Spaß mit einem tollen Freizeit- und Sportkumpel!

man kauft ein pferd, keine rasse.

peter pfisters "klötzchen" hat mehrere menschen krankenhausreif geschlagen und galt als unreitbar.

du musst beim welsh cob vielleicht noch mehr als bei den meisten anderen pferden den "richtigen weg" finden, um sie händeln zu können.

eins brauchst du bei den meisten so ursprünglichen pferden wie welsh cob, new forest, exmoor etc... - führungsqualität.

ich würde behaupten, welsh cobs sind KEINE anfängerpferde.

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