"Was sich liebt das Neckt sich" was ist dran an diesem Satz (speziell bei Jugendlichen)

11 Antworten

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Was sich liebt, das neckt sich, sagte die Katze und fraß die Maus“, so lautet das ursprüngliche, in der Literatur entstandene Sprichwort. Es soll, im Vergleich zu anderen Sprichwörtern, weniger belehren, sondern einen gesunden Menschenverstand widerspiegeln.

"Was sich liebt das Neckt sich" ........Doch kann es auch auf Beziehungen übertragen werden oder nur auf Verliebtheiten im Jugendalter?

Es steckt ein bisschen Wahrheit darin...... der Spruch kommt daher das sich beide oft necken, weil sie zu schüchtern sind um sich ihre Gefühle einzugestehn.

Und sich Gegenseitig necken bewirkt ja auch Aufmerksamkeit des anderen zu erzielen und man sich näher kommen will... oder?

Ich denke nicht,das das stimmt,weil es werden immer Leute Streit haben oder es werden sich immer welche hassen ! Du kannst nicht sagen,z.b wenn ein junge ein mädchen beleidigt,kann sie nicht davon ausgehen,das er sie liebt :)

LG

Necken ist was ganz anderes wie beleidigen und ärgern! Necken ist wenn man jemanden lieb gemeint in die Seite/ Bauch pickst ( nicht dolle ) und dann grinst ;)

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Ich habe die erfahrung gemacht, das es ganz egal ist in welchem alter man ist. Necken ist eine tolle sache und wird meistens beim liebsten / dem heimlichen schwarm angewand. Ich persönlich finde, das der spruch viel wahres beinhaltet. Sowohl bei jungendlichen, wie auch bei ältern menschen. ;-)

Gerade in der Pubertät ist da durchaus was dran.

Davor spielen Unterschiede zwischen Jungs und Mädels kaum eine Rolle. Gerade seit die klassischen Geschlechterrollen nicht mehr von klein auf konditioniert werden, spielen Kinder ungeachtet des Geschlechts miteinander.

Dann kommen plötzlich die ersten hormonellen Veränderungen und Mädels und Jungs wissen vorerst nichts mehr miteinander anzufangen. Sie bewegen sich hauptsächlich in gleichgeschlechtlichen Gruppen und verlieren den Kontakt zueinander.

Auf einmal wird dann aber das andere Geschlecht doch wieder interessant, aber auf eine ganz andere Art und Weise als vor Beginn der Pubertät: man ist nicht mehr gleich. Sowohl Jungs als auch Mädels wissen nicht so recht, wie sie nun mit den Vertretern des jeweils anderen Geschlechts umgehen sollen, wie sie Kontakt aufnehmen sollen und was der/die andere denkt. Daher stellen sich beide anfangs noch etwas ungeschickt an: um sich selbst nicht bloß zu stellen wird geneckt, verspottet und gelästert. Da das eigentliche Ziel aber eine Kontaktaufnahme ist, kann man das schon irgendwie als "Was sich liebt..." betrachten.

Später, wenn man dem Jugendalter entwachsen ist und sich sowohl seiner selbst als auch im Umgang mit dem anderen Geschlecht sicherer geworden ist, hört das auch wieder auf und man kann sich auf Augenhöhe begegnen.

Etwas ähnliches, nur nicht nach Geschlechtern getrennt sondern ganz allgemein, kann man auch im Kleinstkindalter (1-3 Jahre) beobachten: in diesem Altersfenster beginnen Kinder nicht nur nebeneinander her zu spielen, sondern mit den anderen Kindern zu interagieren. Und bevor sie es schaffen, richtig miteinander zu spielen, äußert sich diese Phase der bewussten Kontaktaufnahme oft in Umstoßen, Schlagen, Beißen, Zwicken und Spielzeug Wegnehmen. Ab ca 3 Jahren klappt dann die friedliche Kontaktaufnahme bei allen Kindern, was auch der Grund dafür ist, dass das als Mindestalter für Kindergärten angesetzt wird.

Ist eigentlich in so ziemlich 80% der Fällen so um auf sich aufmerksam zu machen ;)

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