Was ist mit weitem Abstand das "süßeste Essen " in der DDR gewesen?

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6 Antworten

Ich schließe mich Huckebein an. Ja wohl, der Zucker war das Süßeste. Den Zucker, den es heute gibt, kann man nicht vergleichen mit dem Zucker der ehemaligen DDR, denn der war wesentlich süßer als der von heute (Niemann hat das auch in seinem Lied „Im Osten“ besungen). Daraus resultiert, dass manche Lebensmittel, wie z. B. Bratheringe ebenfalls würziger waren.

Aber nicht nur für den Zucker trifft das zu. Auch das Salz war in der DDR salziger.

LOL...

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Richtig, .... und auch das Wasser war viel wässriger, die Luft viel luftiger .... und erst der Himmel, einfach himmlisch. :-)

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Als süßestes sehe ich ebenfalls den Zucker und Gerichte in denen er vorkam.

Konkret z. B. pur als Kandiszucker oder in zahlreichen Süßigkeiten. Speziell die Zuckerwatte oder solche Figuren aus so einem Schaumzeugs (Name ist mir entfallen), welches letztendlich nur aufgeschäumter Zucker war, waren nur Zucker.

Auf die Süßigkeiten folgen Konditoreiwaren verschiedener Sorten mit mehr oder weniger hohem Zuckeranteil. Auf dem Weihnachtsstollen ist gar eine dicke Schicht Puderzucker.

Ein "Hauptgericht" mit Zucker ist der Milchreis, über diesen wurde Zucker und Zimt gestreut, an Essenausgaben in Kantinen zumeist in Selbstbedienung.

Da der Zucker selber ein Konservierungsmittel ist, wurde er auch in Konserven verwendet, das bekannteste dürfte hier die Marmelade sein.

Unter die Rubrik sehr süß fällt auch der Honig, in der nachgemachten Form als "Kunsthonig" in den Regalen der DDR stets präsent.

komische frage irgendwie..........alles war süß wo man zucker drangemacht hat , mal mehr mal weniger , ist ja heut wohl nicht anders...........aber an was ich mich erinnere ist wenn meine mutter den kuchen "kalter hund" gemacht hat.....der war immer furchtbar süß und mächtig , da konnte man wirklich nur ein stück von essen ............aber er war auch saulecker ;)

Hallo meine Frau kommt aus Hoyerswerda.Sie meint : Papageienkuchen oder Spritzringe oder Plienze

Gab es auch Spritzwürste... Hahaha!

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@rusiha980

Nein, aber es gab Intelligenzbolzen, echte und solche wie dich. Letztere waren in der Minderheit.

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Zucker war mit Abstand wie überall das süßeste "Essen". Ansonsten gabe es sehr viele süße Speisen, die keiner jemals auf ihren Süßigkeitsgrad geprüft und irgendwo registriert hätte.

Süßstoff saccharin ist noch süßer ;-)

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@cherskiy

... und noch dazu gut zum Mästen.:)

Übrigens hieß das in der DDR Zückli.

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@Huckebein

Das klingt ja fast wie Schwiezerdüütsch ;-) In Moskau heißt er umgangssprachlich сюсли oder сюслики, offensichtlich war Süssli - von Natreen glaube ich - bei uns der erste Anbieter eines solchen "Mastfutters".

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@cherskiy

"Zückli" gab es in allen Varianten, aber Saccharin gab es ebenfalls (als Tabletten). Mir war immer so, als sei das nicht dasselbe gewesen.

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@Claud18

Es gibt ja viele Zuckeraustauschstoffe, mir fällt da Xylit, Isomalt, Sorbit und die Süßstoffe Cyclamat und Neotam ein. Letzterer hat eine Süßkraft von über 10000, Saccharin kommt gerade mal auf schlappe 500 (immer relativ zu Saccharose mit dem Wert 1 gesehen)

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Das süßeste Essen ist die Stevia-Pflanze, auch Süßkraut oder Honigkraut genannt. Dagegen ist Zucker bitter.

Das kannte man in der DDR aber nicht (zumindest nicht unter diesem Namen).

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