was ist eine kalte lötstelle?

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8 Antworten

Wenn Du selbst lötest, darauf achten, dass der Lötkolben richtig heiß ist. Während das Zinn härtet, Bewegungen vermeiden. Möglichst nicht pusten, sonder "einfach so" erkalten lassen.

Das richtige Lötfett verwenden und nicht zuviel davon.

Kalte Lötstellen bei gekauften Geräten / Platinen... kannst Du natürlich nicht vermeiden. Und genau DA sind haufenweise welche zu finden.

Dass liegt an der kostengünstigen Produktionsweise der Massenware aus Fernost.

Selbst bei teuren Endprodukten sind diese Murks-Platinen verbaut und sorgen vielfach für Störungen / Ausfälle.

Grüße, ----->

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eine kalte lötstelle entsteht, wenn die lötstelle vor dem erkalten bewegt wird. dabei können risse entstehen. die zu verlötenden werkstücke sind dann nicht fest mit einander verbunden.

egal ob es der draht eines bauteils und die letierbahn auf einer platine sind, oder ein rohr und eine Muffe...

lg, Anna

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Eine "kalte Lötstelle" ist eine Lötstelle, bei welcher keine homogene metallische Verbindung zwischen den verlöteten Teilen zustande gekommen ist. Darunter leidet die mechanische Stabilität und die elektrische Leitfähigkeit.

Die Ursache ist entweder eine Oxidschicht, welche keine Verbindung mit dem Lötzinn eingeht, oder eine zu niedrige Temperatur bzw. zu hohe Wärmeabfuhr an der Lötstelle (zu geringe Leistung des Lötkolbens bzw. der Wärmequelle).

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Kommentar von Herb3472
01.12.2016, 09:03

Auch eine Verunreinigung der Metalloberfläche durch Öl, Fett etc. kann die Ursache für eine kalte Lötstelle sein, oder dass die Teile vor dem Erstarren des Lötzinns bewegt wurden.

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damit sind Lötstellen gemeint, die keine oder nur eine zeitweilige Verbindung (Wackelkontakt) herstellen.

Kalte Lötstelle, weil oft das Lötzinn nicht richtig flüssig war und sich so nicht mit beiden Teilen ( 2 Drähte, Draht und Leiterplatte ... ) richtig verbunden hat.

Der Begriff wird aber auch allgemein für schlechte Verbindungen benutzt, die z.B. dadurch entstehen, dass ein Kupferdraht nicht von Oxidschichten befreit wurde, die dann auch keine Verbindung mit flüssigem Zinn eingehen.
Bei den meisten "kalten Lötstellen" ist das dadurch erkennbar, dass Zinn keine glatte Fläche bzw. Haube an der Lötstelle gebildet hat. Gemeiner sind die gut aussehenden Lötstellen, bei denen  die Oxidschicht oder gar eine Lackschicht (Stichwort Kupferlackdraht) nicht beseitigt wurde.

Letzteres kann man nur durch Abkratzen verhindern. Oxidschichten lassen sich durch ätzende Flüssigkeiten "abbrennen" . Oft erledigt das auch das Flussmittel (z.B. Kolophonium), das auch die Oberflächenspannung  des flüssigen Zinns verringert, wodurch das besser fließen kann.

 

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Eine kalte Lötstelle,oder auch Schweißstelle entsteht,wenn unsachgemäß gearbeitet wird.Zum Beispiel,wenn das Werkstück nicht trocken und fettfrei ist.Oder nicht der richtige Zuführwerkstoff ,der"richtige" Draht verwendet wird.Oder auch der Lötkolben,der Schweißbrenner,nicht die richtige Temperatur entwickelt hat,bzw.nicht richtig eingestellt wurde. Man verhindert also kalte Stellen,die sich nicht richtig verbinden,die zum Brechen neigen,indem man fachgerecht arbeitet,und der Werkstoff sauber ist und man die jeweils spezifisch notwendigen Materialien benutzt.Beste Grüße

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Kommentar von alewx
01.12.2016, 09:00

wie findet man raus, welche temperatur die richtige ist? .. z.b. beim anlöten von potis, tast-schaltern, usw?

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Kommentar von Hoppeltoppeltz
01.12.2016, 09:11

Das kommt auf deine Arbeitsweise an. Arbeitest du schnell, kannst du deinen Lötkolben sehr heiß einstellen. Arbeitest du langsam, nimmst du eher weniger Temperatur.

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Wenn ein Bauteil nicht richtig erwärmt wurde, das Lötzin nicht angenommen hat. Wenn beim maschinellen Löten unterschiedlich starke Bauteile verlötet werden gibt es keine Verbindung zu den dickeren. Manchmal aber auch erst nach längerer Zeit. Siehe die Bilder auf https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%B6ten#Kalte_L.C3.B6tstelle

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Bei einer kalten Lötstelle wurden in der Regel die Bauteile beim erstarren des Lötzinns bewegt.

Verhindern kann man die indem man sorgfältiger lötet.

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