Was ist eigentlich eine Josefsehe?

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Eine Josefsehe (auch Engelehe, weiße Ehe, Jungfernehe) ist eine Form der Ehe, in der beide Ehepartner aus Glaubensgründen auf Geschlechtsverkehr verzichten. Der Begriff ist hergeleitet vom hl. Josef, der nach Tradition und Lehre der katholischen Kirche und der orthodoxen Kirchen eine solche Ehe mit Maria geführt hat.

Im Neuen Testament ist in Lukas 8,19–21 EU von Jesu Brüdern und in Matthäus Mt 13,55–56 EU sowie Markus Mk 6,3 EU von Jesu Brüdern und Schwestern
die Rede. Dies konnte im damaligen Sprachgebrauch aber auch nahe
Verwandte bezeichnen, weshalb die katholische und orthodoxe Kirche an
der immerwährenden Jungfräulichkeit Marias festhalten, und die Worte in
Matthäus 1,25 Mt 1,25 EU,
„er erkannte sie aber nicht, bis sie ihren Sohn gebar“ – so
interpretieren, dass sie keine Aussage über einen tatsächlichen Vollzug
der Ehe nach der Geburt Jesu bedeuten.[1]

Die christliche Ikonografie
unterstreicht die Lehre von der immerwährenden Jungfräulichkeit der
Gottesmutter in manchen Darstellungen dadurch, dass Josef als älterer
Mann dargestellt wird. Die Vorstellung eines verwitweten Josef basiert
auf apokryphen Berichten wie dem Protoevangelium des Jakobus.

Nach dem Kirchenrecht
kommt eine Ehe nicht gültig zustande, wenn das gegenseitige Recht auf
den ehelichen Akt von vornherein ausgeschlossen wird. Beide Partner
können jedoch auf Dauer oder zeitweise auf die Ausübung dieses Rechts
verzichten. Gegen den Willen eines Ehegatten ist die Josefsehe
ehewidrig. Eine gültig geschlossene Ehe kann nach Kirchenrecht aufgelöst
werden, solange diese noch nicht vollzogen wurde (vgl. Ehenichtigkeit). Die Rechtsauffassung, aus § 1353 BGB folge die Unzulässigkeit einer Abrede über dauernde Enthaltsamkeit in der Ehe, kann nicht als allgemein akzeptiert gelten.

Einigen Heiligen wird zugeschrieben, ganz oder zeitweise in einer Josefsehe gelebt zu haben, etwa den hll. Pulcheria, Cäcilia, Hedwig von Andechs und Katharina von Schweden, wie auch dem Kaiserpaar Heinrich II. und Kunigunde.

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Aus den christlichen Glauben heraus, gibt es so eine Ehe nicht. eine reine Erfindung der katholischen Kirche.

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@KaeteK

und die kath. Kirchen ist nicht Christistlich KaeteK?

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Frage: würde eine sog. Versorgungsehe, d.h. eine Ehe die nur geschlossen wird damit ein Partner z. B. Die Aufenthaltsgenehmigung bekommt oder finanziell Versorgt ist auch unter diese Kategorie fallen, oder ist das nach wie vor eine Scheinehe..... d.h. bei einer Josefsehe steht der Glauben im Vordergrund ??

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@Abbrandler

Bei einer Josefehe geht es um den Glauben. Scheinehen sind dies nicht

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Eine Josefsehe (auch Engelehe, weiße Ehe, Jungfernehe) ist eine Form der Ehe, in der beide Ehepartner aus Glaubensgründen auf Geschlechtsverkehr verzichten. Der Begriff ist hergeleitet vom hl. Josef, der nach Tradition und Lehre der katholischen Kirche und der orthodoxen Kirchen eine solche Ehe mit Maria geführt hat.

Quelle: Wikipedia

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Bissiger Kommentar dazu: Entweder durch Küssen schwanger geworden oder fremdgegangen.

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Innerhalb der Josefsehe findet übhaubt  kein Sex statt, was aber nicht heißt, daß dies außerhalb der Ehe so sein muß.

Wenn ein schöner Engel vorbeikommt, wie einst bei Maria geschehen, dann  kann es schon viel passieren, daß frau schwach wird. 

Ist aber kein Problem, weil die Konstruktion der Ehe so gestaltet ist, daß der Ehemann dieses "Kuckucks-Kind" als sein eigenes Erzeugnis anerkennt.

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