Was hat Islam mit Diabetes zu tun?

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14 Antworten

Dieser Bericht arbeitet mit absoluten Zahlen, was schonmal Unsinn ist. Wenn es in China 100 Mio Betroffene gibt und in Italien 2 Mio., dann sagt das erstmal nichts darüber aus, wo gesünder gelebt wird. Was in dem Bericht fehlt, ist das Verhältnis von Einwohnerzahl zur Anzahl der Betroffenen.

In den Grafiken des Berichts sieht es allerdings so aus, als wäre hier der Anteil der Bevölkerung abgebildet, der betroffen wäre. D.h. die Grafiken könnten stimmen.

Schaut man sich an, was in vielen "islamischen" Ländern gegessen wird, wundert mich das auch nicht. Entweder wird sehr viel Süsses gegessen oder sehr viel Reis. Beides fördert Diabetes 2 in erheblichem Maße. Von Schwein hat noch niemand Diabetes bekommen.

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Kommentar von Treueste
07.04.2016, 14:43

Nur wegen dieser guten Antworten, sollte die Frage stehen bleiben...

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Erhellend ist die Grafik "Todesfälle durch hohe Blutzuckerspiegel 2014" etwas weiter unten im Artikel. Dort sieht man, dass vor allem Entwicklungs- und Schwellenländer betroffen sind.

Dort treffen drei Faktoren aufeinander: Ungesunder Fraß zählt als Statussymbol, Bildung ist ein Privileg und die medizinische Versorgung ist unterentwickelt.

In Ländern mit Bio-Trend, hoher Allgemeinbildung und guter Medizin ist das Risiko, an Diabetes zu sterben, am geringsten.

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Ernährungsgewohnheiten in den islamischen Regionen sind natürlich stark beeinflusst von den rein religiös-ideologischen Speisevorschriften des Sunnitentums.

Speisevorschriften, die nicht nach ernährungswissenschaftlichen Gesichtspunkten, sondern rein ideologisch abgeleitet sind, beeinflussen vor allem die Sichtweise, was der Einzelne für gesund, rein, halal oder haram ansieht. Also nicht der Nährwert, Vitamine, Mineralstoffe, ungesättigte Fettsäuren, Ballaststoffe; oder schädlich: Schwermetallrückstände, Insektizide, Pestizide, Antibiotica, Wachstumsbeschleuniger, genmanipulierte veränderte Eiweise etc etc sondern ausschliesslich das ideologische Kriterium "halal-haram".

Eine Korrelation zwischen Islam und Diabetes ist allerdings nicht erkennbar, jedenfalls nicht aus diesem Spiegelartikel. Hier sind unter den Top Ten die Spitzenreiter: China, Indien, USA.

Der Artikel behauptet auch: "In Ländern mit einem hohen Einkommen erkranken vor allem arme Menschen, in armen Ländern sind es vor allem reiche."

Dennoch halte ich deine Frage für durchaus gut zum Nachdenken

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Kommentar von PrinzDeVienne
07.04.2016, 15:54

Ja, doch, wirklich; man kann bei der Frage über alles Mögliche nachdenken: Waldelfen, Feen, ... oder einfach gleich Gruselgeschichten.

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Kommentar von suziesext06
07.04.2016, 18:33

@luggels man könnte, da die Top Ten China und Indien sind, auch andere abenteuerliche statistische Korrelationen entdecken:

Die Inder sind so oft zuckerkrank, weil sie KEINE heiligen Kühe essen. Die Chinesen sind auch so zuckerkrank, weil sie KEINE heiligen Rinder, sondern bloss Hund, Schwein und Huhn essen. Und die Amis? Also die Texaner, die ich kenne, die essen ALLE HEILIGEN Kühe derer sie habhaft werden können, und sind nicht zuckerkrank.

Aber die Amis in der Bronx, in N.Y., zb, die ich nicht kenne, die essen keine Heiligen Kühe, weil sie nicht so viel Sozialhilfe kriegen von Uncle Obama, die essen nur Uncle Macdonalds Bigwhopper und andere Schnellsättiger und trinken darzu Kola mit 500g Zucker pro Tasse. Dafür wiegen sie dann 500kg, müssen am Stock gehn und sind auch nicht bloss zuckerkrank.

Lesetipp:

Walter Krämer "So lügt man mit Statistik", München 2001

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Das ist generell ein Problem der Entwicklungsländer, wo stark verarbeitete Lebensmittel als Statussymbole gelten.

Beispielsweise hat auf Tuvalu Dosenfisch ein höheres Ansehen und Preis als der frisch gefangene einheimische Thunfisch.

Deshalb Schauffeln sich die Leute einfach mit raffinierten Zucken und Chemikalien zu. Während bei uns Bio boomt.

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Kommentar von earnest
07.04.2016, 15:02

So ist es. 

Ich habe selten so viele fettleibige Menschen gesehen wie auf American Samoa. 

Und gleich "nebenan", auf Western Samoa, sah das Bild ganz anders aus.

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Ich vermute, dass der übermäßige Zuckergenuss die Ursache ist.

So süß isst man sonst selten, und so dicke Frauen findet man auch nur selten, höchstens in der Südsee. (Ja earnest, ich war auch auf Samoa)

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Du hast den Artikel aber schon gelesen, oder? Erschienen dir die Erklärungen nicht logisch? Ein bisschen Eigenrecherche und du hättest noch weitere finden können.

Aber esse und trinke ruhig Schwein und Alkohol. Zwei fettige Schnitzel am Tag, dazu ein Sixpack Bier. Ein Hoch auf die Gesundheit. 

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Kommentar von Dummie42
07.04.2016, 16:41

Also wenn ich dich richtig verstehe, sind Schweinefleisch und Alkohol gut gegen Diabetes? Muss ja nach deiner Theorie so sein, denn in den am stärksten betroffenen Ländern im Nahen und Mittleren Osten steht beides ja nicht sehr hoch im Kurs, während Deutschland, was die Zahl der Diabetesfälle betrifft, im Vergleich recht gut da steht und beides hier gern genossen wird.

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Willst du ein Problem konstruieren, welches nicht gibt...? Im Artikel wurde weder von Islam geredet, noch wurde vom Christentum gesprochen.

I-wie finde ich die Frage in Kombination mit deinem Schlußsatz echt geschmacklos.

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1."Esst mehr Schweinefleisch und trinkt mehr Alkohol, dann verringert ihr euer Diabetesrisiko."

Gehts noch?  Was zum Teufel soll der Blödsinn?

2. Du hättest mal einen Blick in die Top 10 Liste werfen sollen. Die eine Erklärung zu dieser Grafik ist. 

3.Seit wann sind China , Indien, und besonders die USA islamische Länder? 

Die im übrigen auf Platz 1-3 sind, sowie aufgezählt. 

In Indien herrscht überwiegend der Hinduismus. 

In den Top 10 kommt vielleicht gerade mal 1 (richtiges) Islamisches Land vor, , und das ist Ägypten.  

Also was hat mit den Islam zu z tun?

So eine Krankheit , überhaupt Krankheiten , geht/gehen nicht nach Religionen/Religion.

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Aber es kommt doch auf die Lebensmittel an , oder wie sich die Menschen ernähren.bzw medikamentöse Versorgung....Und nicht auf die Religion?!?!?! Was für eine komische, nicht durchdachte frage....

Und hast du dir selbst den Artikel durchgelesen?!?! Dann müsstest du nicht solch eine Frage stellen... 

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Kommentar von luggels
07.04.2016, 15:09

Ja, ich habe den Artikel gelesen. Und ja, natürlich gibt es vordergründig erst mal keinen kausalen Zusammenhang zur Religion. Aber es ist doch wirklich auffällig, dass islamische Länder deutlich Überproportional betroffen sind. Warum? Reis und Süßes wird auch in anderen Ländern geegessen.Gibt es möglicherweise aus der Religion bedingte Verhaltensmuster, die sich ungünstig auf das Diabetesrisiko niederschlagen? Die Frage finde ich nicht komisch, sondern interessant!

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Hier steht es noch mal genauer:

http://www.welt.de/gesundheit/article13066748/In-Arabien-ist-Diabetes-ein-Wohlstandsphaenomen.html

Und nein, das ist nicht schon wieder Schuld des Westens und wenn du mal nachlesen möchtest, wie man in Saudi Arabien so mit der Krankheit umgeht, dann empfehle ich dir folgendes Buch:

http://www.amazon.de/s/ref=nb_sb_ss_c_0_15/277-8452025-8264018?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&url=search-alias%3Dstripbooks&field-keywords=der+mit+dem+scheich+tanzt&sprefix=der+mit+dem+sch%2Caps%2C315

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Ich frage mich ob ich über diese Frage lachen oder weinen sollte?! 😕

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Kommentar von luggels
07.04.2016, 14:36

Versuch doch einfach mal die Frage ehrlich zu beantworten.

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Nichts. 

Aber vielleicht solltest du auf solche Aufmischfragen verzichten.

Es geht dir hier offensichtlich nur darum, den Islam zu verhohnepiepeln. Geh bitte woanders trollen.

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Kommentar von luggels
07.04.2016, 14:34

Ja sicher ist das provozierend gefragt.

Hast du dir die Karte überhaupt angesehen? Sieht du da keinen Zusammanhang?

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Papua-Neuguinea ist christlich geprägt, während die Westhälfte der Insel zu Indonesien seit 1961 gehört und infolge der Transmigrasi-Aktion muslimisch besiedelt wurde. Die Ureinwohner sind dort in der Minderzahl.

Man beachte:

Der Diabetes mellitus auf dieser zweigeteilten Insel ist bei den Christen, nicht bei den Muslimen weit verbreitet.

Oder stimmt  die Statistik nicht?

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Kommentar von earnest
07.04.2016, 19:50

Das ist offenbar eine ähnlich interessante "Zweiteilung" wie die zwischen American Samoa (U.S.-amerikanisch geprägte "Kultur") und Western Samoa (eher traditionell geprägte Kultur).

Liegt also doch wohl nicht am Glauben ...

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Und, wo steht da was vom Islam? Und was hat Schweinfleisch mit Diabetis zu tun?

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Kommentar von matze566
07.04.2016, 14:33

Der Autor der Frage beschreibt schon in seinem Fragentext selbst, dass diese Information nicht im Artikel zu finden ist, er interpretiert nur die Abbildung und erkennt, dass in den Ländern, die am meisten von Diabetes betroffen sind Islamische Länder sind. Mit dieser Beobachtung ist erstmal nichts verkehrt, denn man kann die Korrelation weder beweisen noch als falsch erklären. Seine Moral zum Schluss ist zwar nicht passend, wodurch deine Frage mit dem Schweinefleisch hingegen berechtigt ist.

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