Was bedeutet das, wenn ein Hund keine Papiere hat?

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12 Antworten

Hallo,

Hundezucht und Hundeaufzucht ist nichts, was so ganz einfach wäre. Macht man es seriös und vernünftig, dann kostet das viel Zeit, viel Aufwand, viel Geld.

Dann ist man als geprüfter Züchter im Verband (z.B. im VDH) und darf nur mit ganz gut kontrollierten und überprüften und für zuchttauglich befundenen Hunden züchten.

Das schließt dann aus, dass die Elterntiere über rassetypische Erkrankungen verfügen oder über bekannte Erberkrankungen. Der Züchter weiß dann auch bestens Bescheid über die Ernährung und die Aufzucht der Welpen und hat ausreichend Platz für sie, auch mit Freilauf.

So kann der Käufer ziemlich sicher sein, einen ganz gesunden und bestens aufgezogenen Welpen zu bekommen. Das kostet seinen Preis. Und solche Hunde bekommen dann vom Verband eben auch die "Papiere", also den anerkannten Ahnennachweis = Stammbaum.

Kaufst du einen Hund irgendwo, dann weißt du nichts über den Gesundheitszustand der Eltern, nichts über die Kenntnisse des Vermehrers, nichts darüber, wie sorgfältig sie z.B. futtertechnisch aufgezogen wurden ....

Solche Hunde werden auch gerne aus Qualzuchten im Ausland nach D (illegal) eingeführt. Wie sehr die Hunde bei dieser Vermehrung leiden und wie krank sie dann häufig sind, sollte man eigentlich schon aus dem Fernsehen wissen.

Solche Hunde sind natürlich sehr viel preiswerter - aber sehr häufig legt man das ersparte Geld hinterher dem Tierarzt auf den Tisch.

Also gut überlegen, ob man dieses Hundeelend und das fiese Geschäft mit der Vermehrung tatsächlich durch einen Kauf unterstützen will.

Gutes Gelingen

Daniela

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Das du keine Garantie dafür hast das er reinrassig sind, das die Eltern zu 100% gesund sind und auf Erbkrankheiten untersucht wurden, das man weiß ob die Eltern der Eltern gesund waren, das die Zucht nicht überprüft wird usw.

Kauf den Hund NICHT.

Rassehunde nur bei einem Züchter kaufen, dem entsprechend kostet er dann natürlich auch 1.000€ +, wenn euch das aber zu teuer ist verzichtet lieber auf einen Hund.

Alternativ könnt ihr auch noch im Tierheim nach einem Hund schauen. 

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Ohne (FCI-)Papiere ist der Hund ein Mischling, egal wie die Elterntiere aussehen oder was der Verkäufer sagt. Der Hund sieht für mich auch nicht nach einem reinrassigen 

Bichon Frisé aus...

Entweder stammt der Hund aus einer Puppymill in Osteuropa ("Wühltischwelpen") und ist schwer krank. Wenn euch nicht zumindest die Mutterhündin gezeigt wird (die sich auch entsprechend verhält), Finger weg! Dann unterstützt ihr diese Tierquäler und habt sehr hohe Tierarztkosten, aber keine Garantie, dass der Hund überlebt. 

Oder der Hund stammt von einem Vermehrer. Solche Leute verpaaren (fast) immer einfach zwei Hunde, die scheinbar reinrassig sind, und nennen das "züchten". Die Elterntiere werden (fast) nie auf (Erb-)Krankheiten untersucht und/oder sie hätten keine Zuchtzulassung bekommen (nur Papiere reichen dafür nicht aus). Auch haben sie (meistens) keine Ahnung von der richtigen Aufzucht von Welpen, dem richtigem Futter für eine tragende Hündin oder gar Genetik. All das muss ein eingetragener Züchter aber tun bzw. wissen. Das alles kostet natürlich viel Geld, deshalb sind die Welpen auch so "teuer". Nur mit Liebe kann man keine gesunden Welpen züchten. 

Die Papiere sind nicht dafür da, um sie für alle gut sichtbar, eingerahmt ins Wohnzimmer zu hängen. Sie sind der Beweis dafür, dass die Vorfahren des Hundes gesund sind/waren und dem Rassestandard entsprechen. Wenn einem das nicht wichtig ist, muss man sich im Tierschutz umsehen. Auch dort warten viele Welpen und Junghunde auf ein Zuhause. Einer Person, die reinrassige Mischlinge "züchtet" würde ich persönlich kein Geld in den Rachen werfen, dafür sind die Tierheime zu voll.

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Das bedeutet, dass man ganz genau hinschauen muss, wo der Hund herkommt und in welchem Zustand er sich befindet.

Da gibts zwei Extreme und vielkes dazwischen. Das häufigste zur Zeit ist, dass der Hund aus einer Vermehrungsanstalt kommt, bevorzugt aus Osteuropa. Der Vertrieb geschieht aber häufig über Einheimische, die sich als Züchter ausgeben und tausend Geschichten auf Lager haben, warum die Elterntiere nicht da sind. Hier ist  allergrößter Vorsicht geboten, da diese Tiere sozial oder Gesunsheitlich oft geschädigt sind, auch wenn sie zum Verkauf noch gut aussehen. Die haben da ihre Tricks. Früher war das das Geschäft der Rosstäuscher. Besondere Vorsicht ist vor allem bei Modehunden angesagt, weil da das meiste Geld zu verdienen ist.

Es gibt aber auch Besitzer von Hunden, die absichtlich oder unabsichtlich mal einen Wurf aufziehen möchten und ihre Hündin decken lassen. Da die aber keine Arbeit und Kosten mit einem Züchterverband haben möchte, treten sie nicht bei. Und ohne Verband gibts keine Papiere. Diese Würfe werden oft genauso sorgfältig oder gar noch liebevoller aufgezogen, als bei einem offiziellen Züchter. Da muss man aber genau hingucken, um sie von oberen Personen zu unterscheiden. Das sicherste Zeichen ist dann, wenn das Muttertier im gleichen Haushalt lebt und beim Umgang mit ihren Welpen beobachtet werden kann. Das ist bei Mafiahunden praktisch nie möglich.

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er hat keine Papiere, was heisst das?


da solltest Du Dir die Frage stellen, WARUM der Hund keine Papiere hat und WARUM der Züchter keinem Zuchtverband angehört. 

Sowas hat ja einen Grund, meist hat es den Grund, dass dieser vermeintliche Züchter die strengen Kontrollen und Auflagen nicht erfüllen kann oder will. Und hier stellt sich die Frage wieder, WARUM kann oder will er das nicht!?

Schwarzzucht geht immer auf Kosten der Tiere, es wird an allem gespart, trotzdem aber werden hohe Preise verlangt, manchmal auch weniger um die Konkurrenz auszuschalten damit der Rubel schnell rollt!

der Bichon Frisé kostet aus seriöser Zucht ab 1000 EUR aufwärts. Dieser Preis ist auch gerechtfertigt, warum hat dsupper Dir schon ausführlich erklärt.

wenn Du diesen Preis scheust, solltest Du Dir einen Hund aus dem Tierheim zulegen, diese Hunde sind günstiger zu haben, dazu geimpft, gechipt und meist auch kastriert! 

bei einem Billigwelpen zahlt man immer drauf, die Tiere sind meist todkrank oder haben oft auch latente Mängel die ein gesundes und langes Leben unmöglich machen! Außerdem ist die Reinrassigkeit nicht nachweisbar und oft auch zweifelhaft.

Der Hund auf Deinem eingefügten Bild sieht nicht nach einem reinrassigen Bichon aus, die Schnauze ist zu spitz und auch die Behaarung lässt zu wünschen übrig!!

Reinrassige Bichons aus vernünftiger Zucht sehen ganz anders aus: 

https://www.google.de/search?q=bichon+frise&rlz=1C1GTPM\_deDE661DE661&espv=2&biw=1024&bih=746&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ved=0ahUKEwjuss\_Hj6HPAhWChRoKHZyrB6EQ\_AUIBigB#tbm=isch&q=bichon+welpen

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Das solltest du auf gar keinen Fall tun. Wenn ein Rassehund keine Papiere hat, ist es ein Zeichen, das er ohne Sinn und Verstand von Vermehrern produziert wurde. Rassehunde kauft man ausschließlich aus einer kontrollierten Zucht unter VDH

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Kommt drauf an, was mit "Papieren" gemeint ist. Meistens versteht man darunter die Ahnentafel, die quasi belegen soll, dass der Hund reinrassig ist. Wenn du mit ihm nicht gerade züchten oder auf Austellungen gehen willst, brauchst du die also nicht.

Einen Impfausweis solltest du dir jedoch in jedem Fall geben lassen. Achtet darauf, dass der Welpe mindestens 8 Wochen alt ist, besser 10 oder 12. Einen Hund vor der 8. Lebenswoche zu erwerben ist strafbar.

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Vielleicht sind die Elterntiere nicht zur Zucht zugelassen (entsprechen nicht dem Rassestandard oder sind z.B. an HD krank). Möglicherweise ist es kein reinrassiger Hund. 

Mit diesem Hund wirst Du sicher viel Freude haben, darfst ihn aber nicht bei Hundeschaus zeigen und mit ihm züchten.

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Dasw bedeutet,das der Verkäufer kein eingetragener Züchter ist.

Mit anderen Worten: Der Hund stammt aus einer ''Hobbyzucht'' Vermehrung.


Ich persönlich würde großen Abstand dazu halten.


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Das er vermutlich nicht reinrassig ist und dass der Züchter keinem Zuchtverband angeschlossen ist, also kein Züchter sondern ein Tiervermehrer ist.

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Dasbedeutet das es kein richtiger Züchter ist und du keine Garantie dafür hast das er reinrassig ist.

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Nur Vermutung.Von Tierquälern eingeführt

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