Warum werden Tiere eingeschläfert aber Menschen nicht?

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Unser Hund Bo wurde 21,5 Jahre alt und hatte plötzlich epileptische Anfälle, die über eine Woche hinweg trotz spezieller Medikamente immer heftiger wurden. Wir entschlossen uns ihm weitere Qualen zu ersparen, da er sehr alt war und wir ihn sehr sehr gerne hatten und ihn nicht mehr leiden lassen wollten. Beim Einschläfern waren wir natürlich dabei (war bestimmt nicht leicht), streichelten ihn, sprachen liebevoll mit ihm und hatten Zeit Abschied zu nehmen. Mein Vater starb vor 5 Jahren qualvoll an Darmkrebs. Wir (die Familie) und er selbst wußten bereits 5 Monate vor seinem Tod, dass es keine Hoffnung auf Besserung mehr gab. Die letzten beiden Monate mußte mein Vater mehrmals am Tag Morphium erhalten und trotzdem hatte er starke Schmerzen, konnte kaum atmen (Metastasen in der Lunge), nichts mehr essen, mußte gewickelt werden und bat uns täglich ihn zu erlösen. Es war schrecklich für Ihn so in seiner Würde verletzt und absolut hilflos mit starken Schmerzen auf den Tot zu warten. Es war schrecklich für uns ihn so leiden zu sehen. Wieviel mehr konnten wir da für Bo tun. Sterbehilfe muss bei Menschen, die ohne Hoffnung auf Besserung an einer schmerzhaften, entwürdigenden und schließlich tödlichen Krankheit leiden, legalisiert werden.

Also ich denke diese Frage ist von Grund auf falsch gestellt... Man könnte es so sehen, dass das Tier in diesem Moment eine schlechte Versorgung genießen muss. Wobei ich sagen muss das Menschen in Amerika auf den Stromstuhl kommen können und Tiere wenn sie nach Meinung der Polizei etc. was falsch gemacht haben eingeschläfert werden. Ein Arzt verpflichtet sich dazu Menschenleben, soweit es in seiner Macht steht, am Leben zu erhalten. Deswegen gibt es Sterbehilfen, da allein ein normaler Arzt nur zur Minderung der Schmerzen Beitragen darf aber nicht zum Verlust des kompletten Empfindens oder wahrnehmens. Ein Arzt darf einen Menschen ins Koma versetzten aber nur wenn es der Person zB vor größeren Schäden bewahren kann, ansonsten wäre das künstliche Koma ja auch ausgeschlossen.Du musst bedenken das wir, als Menschen einen Verstand haben und unsere Umgebung wahrnehmen können. Kein Mensch kann wissen, ob ein Patient der kurz vor dem Sterben liegt sich nicht doch aufrappelt. Ein Mensch kann in seinem Leben ohne Beine, ohne Augenlicht, ohne arme glücklich werden. Diese Person sitzt neben dir und du kannst ihn vielleicht nach langem Leidensweg irgendwann trotzdem noch zum Lachen bringen.... Er/sie kann trotzdem noch später einen Beruf ausüben in dem man vielleicht mehr mit dem Kopf arbeiten muss oder statt mit den Händen, dann mit den Beinen. Ein Tier ist in gewisser Hinsicht nicht in der Lage sein Leben so wie wir an zu passen. Tiere bekommen wenn es kälter wird dickeres Fell. Tiere passen sich unserer Umgebung an aber sie haben gewisse Umstände im Leben die nicht durch eine behinderten gerechte Treppe oder eine Prothese immer zu überbrücken ist. Ein Elefant der in der Wildnis keine Hörner hat überlebt im Normalfall auch nicht und das obwohl das Tier ein großer Gigant ist und man solch ein Tier meiner Meinung nach niemals anrühren sollte. Aber ein Hund der nicht mehr selbstständig gassi gehen oder überhaupt laufen kann ist auch kein Hund mehr... Tiere haben gewisse Antriebe die stärker sind als nur Bedürfnisse, sie zu zwingen diese in sich aus zu tragen und noch 5 weitere Jahre im Hundekorb zu liegen obwohl der Hund einfach keine anderen Triebe entwickeln wird, dass ist pure quäleriei. Ein Hund wird niemals auf die Idee kommen etwas zu basteln oder sich anders zu beschäftigen als zu laufen oder mit nem Ball zu spielen... Sie freuen sich über uns, ihre Herrchen, aber diese Freude liegt in der Natur des Haushundes uns zu lieben und für uns da zu sein. Sie würden für uns sterben, aber genau deswegen sollte man über das einschläfern nicht so negativ denken. Sie lieben uns und würden sich in jedem Zustand über unsere Anwesenheit freuen, selbst wenn sie im Sterben liegen, wedeln sie mit dem Schweif weiter, wenn ihr Herrchen vor ihnen Stände...ein unbewusstes leiden das uns zur Liebe unterdrückt wird wenn wir anwesend sind. Und ihnen zur Liebe sollte Man diese Entscheidung treffen... Nicht weil man sie nicht lieb hat. Aber die Oma könnte halt noch mal wach werden und sich dann selbst vielleicht doch entscheiden:) das ist einfacher.... Ich würde niemals die Entscheidung einer einschläfern und fällen wollen... ✌🏽️

Wenn man es bei Menschen anwenden dürfte wären der Manipulation Tür und Tor geöffnet. Das ist der Knackpunkt. Ich halte es auch für nicht Human Menschen gegen Ihren Willen am Leben zu halten. Bei Tieren haben wir Menschen eher ein Herz dafür. Immerhin....

Das ist falsch! Früher galt bei Ärzten der hypokratische Eid Leben auf jeden FAll zu erhalten. Heute gilt für Ärzte den Willen des Menschen zu respektieren. Bedeutet, dass ein unheilbar Erkrankter auf Lebenserhaltende Medizin verzichten kann und die Ärzte müssen das respektieren.

DatEekje 27.04.2016, 14:22

DAS ist falsch.

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Ich würde auch über das Einschläfern nachdenken. Weil man den Tieren gerne einen qualvollen Tod ersparen möchte. Wenn eine Ratte z.B. nicht mehr friss, humpelt, nicht mehr gehen kann, man muss ihr was zu futtern geben... Sie kann nichts mehr alleine. Und dann möchte man alles machen damit sie wieder gesund wird? Das geht nicht von heute auf morgen und braucht seine Zeit. Und so es nicht mal mehr sicher gestellt das das Tier überhaupt überleben kann! Wenn ich dieses Tier vor mir haben würde, würde ich sofort über das einschläfern nachdenken! Und wenn ich Menschen sehe, die an einer schweren Krankheit leiden und nur noch auf den Tod warten würde ich sie auch einschläfern wollen. Diese menschen die im Bett liegen und nichts mehr machen können, warten nur noch auf den Tod. Das finde ICH persönlich ist das schlimmste. Das sie selber wissen das sie sterben und nur noch darauf warten. Und bei Tieren wird auch mehr als nur 2x darüber nachgedacht, ob man sie einschläfern will oder am leben erhalten möchte. Bei dem Hund von meinem Opa war es so, das er als Welpe gebissen worden war, und nicht mehr richtig gehen konnte. Seine Psyche litt auch darunter. Damals konnten wir dann entscheiden ob er eingeschläfert werden soll oder nicht. Und wir haben es erst getan als er ans Ende seiner Tage kam. Der Hund hatte kein schönes Leben, da er nur in Angst lebte.

Ein Grund ist sicher, dass die medizinische Versorgung für Tiere nicht so umfangreich ist, wie die für Menschen. Da gerät ein Arzt schneller an seine Grenzen der HIlfe, die er bieten kann.

spieli 07.07.2011, 00:12

Leider Falsch. Es gibt genau die gleichen medizinischen Geräte wie in der Humanmedizin. Der Prof. Brunnberg von der Kleintierklinik Düppel in Berlin, hat sogar Osteosynthesenplatten entwickelt für die Tiermedizin, die dann in der Humanmedizin übernommen worden sind. In der Tiermedizin ist es nur so, dass wenn man sieht es macht kein Sinn mehr, das wäre keine Artgerecht Tierhaltung mehr, oder das Tier würde im Koma liegen und das Gehirn ist schon zu sehr geschädigt, dann erlöst man das Tier. Der Mensch, der Mensch kann leiden. Leider schon 2x miterlebt. Die Mutter meiner besten Freundin hatte ein Schlaganfall und Herzinfarkt gleichzeitig. Sie wurde zu spät behandelt, hatte nur noch 10% Gehirntätigkeit und lag 5 Jahre im Wachkoma. Grauenvoller Zustand. Sie lag da wie ein Häufchen Elend, aber sie mußte dann so dahinvegetieren. Bis sie endlich nach 5 Jahren ihren Frieden gefunden hat. Das hat nichts mit den Geräten zu tun, sondern etwas mit unseren Gesetzeslage. LG spieli

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konstanze85 07.07.2011, 00:24
@spieli

Da muss ich wiedersprechen. Was meinst Du, wieviele Tiere wegen Nierenversagens eingeschläfert werden müssen ? Es gibt z. B. für Katzen keine Dialyse und auch keine Warteliste für Oregantransplantation etc. Auch Operationen wie das Einsetzen eines Herzschrittmachers z. B. wäre nicht möglich. Da gibt es noch viele Dinge. Das mit der Mutter Deiner besten Freundin tut mir leid, es wäre sicher gut gewesen, wenn sie eine Patientenverfügung gehabt hätte, dann wäre ihr diese grausame Zeit erspart geblieben.

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Ich stelle die Frage mal anders: Warum gibt es kein Hospiz für Tiere? Warum kann man Tiere nicht auch mit Schmerzmitteln behandeln und sie so mit ihren Lieben in den Tod begleiten? Und manch ein Mensch, der freiwillig nach langer Behandlung und schmerzen gehen möchte, darf man nicht helfen, diesen Wunsch zu erfüllen. Tiere und Menschen sind für mich kein Unterschied ... sie liegen beide im Sterben und beide werden unterschiedlich behandelt. Schade ...

Powerbass 18.07.2011, 12:03

ja leider:(

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Das ist eine Frage von Ethik und Religion. Sie bestimmen unser Menschenbild. Demnach ist der Mensch ein "höheres" Wesen als das Tier. Die Politik fasst diese Grundwerte in Gesetze. Wir leben (noch) mit christlich-humanistischen Grundwerten und entsprechenden Gesetzen. Und deshalb darf man Menschen nicht einschläfern: weil es verboten ist. Da sich Grundwerte im Laufe der Geschichte ändern, ist leider nicht auszuschließen, dass über die Hintertür irgendwann ein Euthanasie-Gesetz kommen wird. Allerdings nicht zur Gleichstellung von Mensch und Tier, sondern weil die Krankenkassen irgendwann fragen werden: muss man einem 70-Jährigen noch eine Herztransplantation bewilligen? Muss man einem 80-Jährigen noch eine neues Hüftgelenk zahlen? Muss man einem 90-Jährigen noch alle Mittelchen gegen alle seine chronischen Krankheiten zahlen? Muss man einen 100-Jährigen noch monatelang an die teure Maschine hängen?

das ist die beste Frage die ich seid langem gesehen habe! Diese Frage habe ich mir nähmlich auch in leicht abgewandelter Form schon oft gestellt. Also wenn man mal inder Zeit zurück sieht dann merkt man das schon früher Völker versucht haben Tiere und Menschen gleich zu stellenz. B. die Ägypter was man an ihrer Darstellund der Götter sieht. Aber diese Gedanken sind meiner Meinung nach heutzutage völlig verloren gegangen, dazu muss man nur mal indie Tierheime Deutschlands gucken gehen. Ich habe so das Gefühl das Tiere heute nur noch Modegegenstände sind. Wenn man sie gerade braucht holt man sich eben ein Tier vom Züchter. Die Tierheimtiere werden dabei !Meist! vernachlässigt. Aber sich darüber Aufzuregen bringt absolut garnichts. Unsere Gesyellschaft hat sich nun mal so entwickelt das viele Tiere nur noch als Wegwerfartikel sehen. Da muss sich eindeutig erst mal was in den Köpfen der Menschen was ändern. Ich stelle Tiere und Menschen auch gleich mit der einfachen Begründung das Menschen auch mal Tiere waren(woran sich meiner Meinung nach Heute noch nichts geändert hat). Ich hab sogar schon von Leuten gehört die Menschen wenn sie ein Tier Leid zugefügt haben oder es sogar getötet haben die genau gleiche Behandlung zukommenlassen wollen(was natürlich unmöglich ist da jeder schon mal eine Fliege erschlagen hat die ja auch tiere sind)

Powerbass 18.07.2011, 17:57

Man kann die Fliege auch einfangen und draußen wieder frei lassen ;)

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Ich habe vor einiger Zeit das Buch von Neale Donald Walsch gelesen: "Zuhause in Gott", es ist kein religiöses, aber sehr inspirierendes Buch. Er geht auch auf die aktive Sterbehilfe ein und die Art wie es erklärt wird, habe ich als sehr erleichternd empfunden, da ja grade das Thema "aktive Sterbehilfe" sehr kontrovers ist. Ich kann dies Buch nur empfehlen.

Liebe Grüsse amrita

Also: Meine Meinung zu Menschen und Tieren und die Frage der Einschläferung:

Einleitend ist ja zu sagen, dass die Frage wirklich witzig ist, da eben mal andersrum gefragt. Man könnte ja auch fragen: Warum werden Menschen nicht den Tieren gleichgestellt? (Wo doch z.B. Affen und Menschen beide Säugetiere sind?)

Allerdings denke ich, als Teil der Gesellschaft, eben nicht, dass Tiere ein "Wegwerfprodukt" sind. Alleine der Name ist schon unheim- lich. Insofern muss ich hier schonmal deine Frage einschränken.

Und ausserdem gibt es ja auch Tiere, die schwer krank sind, und bei denen eben nicht einschläfern angeordnet wird, denn evtl. können sie sich wieder erholen. Auch diese Einschränkung muss ich machen (siehe unten).

Ich glaube, Tiere werden den Menschen deswegen nicht gleich gestellt, weil sie rein physiologisch unterschiedlich sind: Tiere können ihre Meinung nicht äußern, zudem ist es meistens einem Herrchen oder Frauchen überlassen, das Tier einschläfern zu lassen oder eben auch nicht, meistens stirbt es ja dann kurz danach, je nach Schwere der Krankheit.

Da ich davon ausgehe, dass der Mensch ein soziales Lebewesen ist, vermute ich, dass man deswegen den Menschen daran hindern muss, dass er sich selbst umbringen darf, sei die Krankheit auch noch so schrecklich. Aber der Mensch hat auch die Möglichkeit - und da kommte es wirklich auf die Meinung an, die man schriftlich fixiert hat - eine Patientenverfügung zu unterschreiben. Leider wissen nicht alle Menschen davon, deswegen muss man dort ganz entschieden Aufklärungsarbeit leisten. Manche Menschen fahren heute auch schon in andere Länder, bzw. lassen sich in schwerkrankem Zustand dorthin bringen, um nicht eines langwierigen Todes zu sterben, sondern mit ihren Lieben um sich herum in Ruhe zu sterben. Meistens hat man das vorher auch schon mit den Personen besprochen, da sie auch merkten, wie der Körper immer mehr abgebaut hat und die Prognosen der Ärzte auch keine Hoffnung auf Gesundung mehr zuließen. Aber dort schläft man dann ruhig ein, im Kreise seiner Familie. Natürlich möchte nicht jeder in DE solch eine Patientenverfügung unterschreiben und dann ist das ja auch gut. Aber ansonsten finde ich, dass jeder Mensch bis zum natürlichen Ende am Leben erhalten werden sollte. Es ist natürlich medizinisch sehr aufwendig, aber wenn man einen Menschen liebt, kann man sich ja nur schwer von ihm trennen und will ihn möglichst lange bei ihm haben. Oder man muss eben wissen, wie man den Tod besser bewältigen kann.

Bei Tieren sieht die Sache eigentlich nicht viel anders aus, nur leider lieben es manche Menschen so sehr, dass sie es nicht hergeben wollen, um keinen Preis. So kenne ich das aus der Verwandtschaft. Natürlich gibt es auch den Fall, dass man das Tier sich selbst überlässt - manche Hunde ziehen sich ja zurück z.B., wenn sie merken, dass sie schwer krank sind - und dann feststellen muss: Der Hund kommt nicht zurück. Allerdings frage ich mich dann, welche Instanz dafür sorgt, dass die Tiere niemandem etwas zuleide tun, ob das immer die Stadt/Gemeinde macht? Fraglich. Oder man geht eben zum Tierarzt oder zu einem Tierheim, lässt das Tier dort untersuchen (in Tierheimen gibt es meistens auch Zeiten, in denen eine Ärztin da ist, so kenne ich das jedenfalls) und entscheidet dann nach Maßgeben der Ärztin, was man tun soll. Erlebt habe ich, dass ein Hund aber urplötzlich wieder gesund geworden ist, nachdem man ihm ein Medikament gespritzt hatte. Man wollte ihm gerade die einschläfernde Spritze geben, da wurde es gesund! Und dann lag es allerdings ein viertel Jahr bis auf eine halbe Stunde am Tag nur am Boden und konnte nichts machen! Der Bekannte, der das Herrchen war, war zwar öfters mit ihm bei Art, da der aber nichts feststellen konnte, wurde es eben dabei belassen, dass der Hund eben einfach nur etwas geschwächt war von der vorherigen Krankheit, die wohl schon länger vorgelegen haben sollte. Aber das jetzt nur am Rande: Die Tiere zur Tierärztin und dann eben mal nachsehen lassen. Von Tierpsychologen rate ich ab, dass habe ich auch mal bei den Bekannten erlebt, der Hund wurde völlig ruhig, stimmt schon, aber wirkte auch sehr abwesend und abgeschlagen, mehr noch als sonst in dieser Zeit. Aber das mal nur ein Beispiel so aus dem Stehgreif.

Ich hoffe, ich konnte dir einige Anregungen geben!

weil man es bei menschen schwere schaft loszulasen bei einem tier ist einem meisten eher klar das es irgendwann sterben muss bei einem menschen wird das meistens verdängt. Erinnert zu sehr an die eigene sterblichkeit.Außerdem kann das Tier nicht wirklich mitreden muss sich nicht ewig gedanken machen über den Tod der ihm beforsteht.Die Frage hat meiner meinung auch etwas mit Fleisch essen zu tun Warum bringen wir Tiere um und nicht Menschen um etwas zu essen zu haben ? Tiere werden einfach nicht gleichgestellt weiil sie sich ab einem bestimmten punkt einfach nicht weiterentwickelt haben und man kann sich besser vorstellen wie ein Mensch sich fühlen würde.Wie man slber sich fühlen würde ? Und nur mal so fändest du es nicht irgendwie schlimmer wenn dir irgendein Arzt sagen muss das er deine Oma einschläfern will oder wenn es um deinen Hamster geht? Ist das schon so in uns verankert das wir das eine weniger schlimm finden oder ist das veranlagt ?Die eigene "Gattung" höher zu stellen. Ich weiß es nicht allerdings tendiere ich zu letzterem.

Na ja, aber man muss das so sehen: Jeder Mensch hat auch ein Recht auf Sterbehilfe. Das heißt, wenn der Mensch zum Beispiel alt ist und denkt, dass er auf dieser Erde nicht weiterleben möchte, beantragt er Sterbehilfe und hat so die Möglichkeit, schmerzfrei in den Tod zu gehen.

Tiere werden eingeschläfert, weil man sie von ihrem Leid erlösen möchte. Also zum Beispiel, wenn da Tier Krebs hat. Ich denke, für das Tier wäre es dann noch ein größeres Leid, weiter auf dieser Erde zu bleiben, anstatt eingeschläfert zu werden. Denn das Leben kann mehr Schmerz bringen, als der Tod.

das problem ist, dass Menschen reden können und sagen können, was sie sich wünschen! Das können Tiere nicht! Außerdem ist es so, dass Menschen anderen wichtiger sind, oder man schwieriger über einen Tod hinweg kommt, als bei einem Tier. Tiere werden auch einfach geschlachtet was man jetzt nicht umbedingt bei Menschen macht! Und die geschlachteten Tiere sind ja auch noch kerngesund. Da würde ich mit erstmal gedanken drüber machen, bevor man ans einschläfern von Menschen denkt. Mein Opa hatte letztes Jahr einen Schlaganfall und hat es doch überlebt. Bei ihm haätte man eigentlich damit gerechnet, dass es es nicht schaft. Hätte man ihn eingeshcläfert, würde es ihn jetzt nicht mehr geben. Ich glaube Tiere haben da nicht so gute Chancen zu überleben, wie ein Mensch. Sie hören irgendwann auf zu kämpfen. Und wie schon gesagt, ein Mensch sollte eigentlich so gut es geht über seinen Tod selbst entscheiden können, wenn es darum geht "umgebrahct" zu werde, "nur" weil es einem so schlacht geht... Das ist meine Meinung!

Weil man Tieren normalerweise nicht erklären kann, warum sie leiden. Wenn Menschen mit ihrem Leiden fertig werden und damit weiterleben möchten, darüber mit ihren Verwandten sprechen können etc., ist eine gewisse Lebensqualität gesichert. "Alles" wird da nun auch nicht gemacht. Wie es bei Tieren, die im Wesentlichen nur ihre Gefühle kennen, genau ist, weiß man nicht. Man kann sie nunmal nicht fragen, ob es unerträglich ist oder sie mit Schmerz und Krankheit weiterleben möchten. Es wird aber angenommen, dass sie leiden und ihr Leid und ihren Schmerz auch nicht vernünftig relativieren können wie wir. Und wenn das so ist, ist es eine Erlösung, sie einzuschläfern.

Bei Menschen sieht das nun ganz anders aus. Hier muss man sich allerdings auch die Frage stellen, ob es wirklich ein starkes Leiden des Betroffenen ist, das beendet werden muss, oder die Pflege den Angehörigen und den Menschen in der Umgebung nicht vielmehr lästig ist. Diese Frage sollte man sich bei Menschen und Tieren stellen.

Wenn du ein Tier unbedingt am Leben halten musst, auch wenn es sich quält, Schmerzen hat oder sonstwas, dann muss das Tier doch alles ertragen (Operationen etc.) damit du länger was vom Tier hast. Du würdest das doch nur machen, damit deine Interessen durchgesetzt werden. Wie es dem Tier geht wäre dir dabei doch völlig egal. Das hat doch nichts mit Wegwerfprodukt zu tun. Und ich kann mir denken, dass bei Menschen mehr Leute trauern würden als bei Tieren. Selbst wenn Tiere nachdenken würden, würden sie denken, dass Bello oder die Katze von Nebenan vielleicht im Urlaub oder Umgezogen sind. Und außerdem gibt es auch für Menschen Sterbehilfen. In Deutschland glaube ich nicht aber im Ausland. Da bekommt man dann glaub´ ich eine Tablette und dann ist vorbei. Ist doch im Prinzip einschläfern...

Also unser Hund hatte Krebs und für ihn wurde 10 Wochen lang gekämpt damit er es schafft. Aber heute wird ein anderer hund eingeschläfert weil er herzkrebs hat. Aber menschen kann man ins künstliche koma fallen lassen und künstlich ernähren und irgendwann stirbt dann der menschdavon selbst er merktaber nichts und beim tier geht alles mit einer spritze eigentlich können beide eingeschläfert werden.Beide sind gleich berechtigt nur bei tieren ist es öfters

Ein Haustier ist für mich wie ein Familienmitglied, was ja auch mal schwerkrank werden kann. Und wenn man sein Haustier liebt, scheut man auch keine Kosten, um dieses "Familienmitglied" noch so lange wie möglich bei sich zu haben. Aber durch falsche Haustierhaltung und falsche Ernährung können Tiere ernsthafte Erkrankungen bekommen, wie sie auch bei Menschen auftreten. In einem solchen Fall wird kein Tierarzt gleich das Tier einschläfern, wenn es noch Chancen auf Heilung gibt, auch wenn es von dem Tierhalter gewünscht wird.

Menschen kann man auch nicht einfach "einschläfern" lassen, denn das wäre aktive Sterbehilfe und die ist und bleibt eine strafbare Handlung. Ärzte sind an den Hippokratischen Eid gebunden. Ausnahme: Es besteht keine Möglichkeit auf Heilung und Linderung der Leiden. Für diesem Fall muss eine Patientenverfügung da sein. In der steht u.a., dass man keine lebensverlängernden Maßnahmen wünscht, wenn der Ernstfall eintreten sollte. Schlimm ist nur, dass auch eine Person bestimmt wird, die eine Entscheidung treffen soll, falls der Patient selber nicht mehr ansprechbar ist.

Glaub mir: Es ist nicht einfach und schon gar nicht leicht, eine Entscheidung über Leben und Tod zu treffen - weder bei einem Tier noch bei einem Menschen.

Für Deutschland ist zu dieser Frage noch auf die Vergngenheit, auf den Holocaust, hinzuweisen. Damals war Euthanasie eine Entscheidung, die das Gefühl - auch heute noch -vermittelt, über lebenswertes und unwertes Leben zu entscheiden. Ich bin der Ansicht, dass ein Mensch, der noch Entscheidungsfreiheit hat, unbedingt das Recht besitzt, über das Beenden seines Lebens zu entscheiden.Für den Fall einer so schweren Erkrankung, dass nicht mehr selbst entschieden werden kann, müssten die Bestimmungen eines Patiententestamentes konsequenter beachtet werden, als dies zur Zeit noch der Fall ist. Hier wäre der Gesetzgeber gefordert, der wiederum gebremst wird durch die Bedenken siehe oben. In den Niederlanden wird dies sehr gut geordnet und gehandhabt.

Es gibt Flora und Fauna und zur Fauna gehört evoluionstechnisch auch der Mensch. Nun der Mensch in seiner Arroganz hat das Tier gesetzmäßig zu einer Sache deklariert das heißt ich kann mit dem Tier machen was ich will und der Mensch wurde ja von Gott geschaffen was ein absoluter Blödsinn ist zumindest für alle die, die mit zwei Beinen in der Welt der Physik und dem Periodensystem der Elemente stehen. Genau da liegt auch ein Paradoxum auf der einen Seite wird der Kranke unter Androhung von Strafen am Leben gehalten und im Kriegsfall haben wir keine Probleme Millionen zu töten. Aber der Trend ist dahingehend dass immer mehr Patientenverfügungen ausgestellt werden. Mensch und Tier gleichstellen geht deshalb nicht weil der Mensch gegenüber dem Tier ein Bewußtsein hat. Der Mensch weiß dass er lebt das Tier nicht.

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