Warum weint ein Mensch, wenn jemand gestorben ist?

38 Antworten

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Liebe Juste55

Menschen weinen weil der Tod etwas Unnormales ist.

Gott hat die erste Menschen erschaffen dass die ewig Leben und nicht sterben.

In der Übersetzung von Schlachter in Prediger 3:11

"  Auch die Ewigkeit hat er (Gott) ihnen ins Herz gelegt nur dass der Mensch des Werke, das Gott getan hat, nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann . "

Mensch sehnt sich nach endlosem Leben, so die Bibel, Gott dem Menschen, die "Ewigkeit ins Herz gelegt " hat.

Menschen sind sehr traurig weil ein geliebte Freund oder Familienmitglied gestorben ist.

Sogar Jesus hat geweint wo sein Freund Lazarus gestorben ist. Er weinte aus Mitgefühl mit den Hinterbliebenen.

Im Bericht des Johannes steht.  Johannes 11:36

"Deshalb begannen die Juden zu sagen: Sieht welche Zuneigung er zu ihm gehabt hat."

LG zora1925

Warum kriegt sowas den Stern????
Der Tod ist natürlich und die Menschen weinen weil sie Emotionen haben.

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Das bestätigt, was ich unten geschrieben habe: zora hat das in ihrer Kindheit gelernt und sich nie damit auseinandergesetzt, sonst würde sie so etwas nicht schreiben.

Hätte eine Auseinandersetzung damit stattgefunden, wäre ihr klar, dass Gott (wer oder was immer das sein mag. Für mich ist/sind Gott, Götter, Götzen eine Erfindung weniger, um viele unter der Fuchtel zu halten) die Menschen nicht geschaffen hat (ok, in den USA ist das noch nicht überall angekommen).

Hätte Gott die Menschen geschaffen (2 Stück), wäre die Menschheit bereits auf Grund von sich immer wieder wiederholender Inzucht ausgestorben und Eva wäre eine Gebärmaschine gewesen.

Religionen bringen Menschen dazu, ihr Hirn auszuschalten. Sie brauchen es ja auch nicht, weil immer einer da ist, der ihnen sagt, was zu tun und zu lassen ist. Ist natürlich bequem, führt aber auch dazu, verbissen Dinge zu ignorieren, die die Religionen als das klar werden lassen, was sie sind: von Menschen erfundene Geschichten.

Einfach auch daran zu erkennen, dass die Religion, die ein Mensch lernt, abhängig davon ist, wo und in welcher Familie er aufwächst. Ein Neugeborenes (ich weiss ich wiederhole mich) will Nuckeln, Pinkeln, Sche.. und sucht die Nähe der Mutter. Für das Baby sind das die essentiellen Sachen, Religion kommt da nicht vor.

Die Konditionierung erfolgt durch die Umgebung, sobald das Kind soweit ist, dass ihm die Ansichten der Eltern eingetrichtert werden können. Je nach Art der Ansichten, lernt es dann die in der Familie vorherrschende Religion. Welchem Götzen jemand dient, ist Zufall.

harobo

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@harobo

Schäm dich harobo wie kannst du nur so einen herzlosen Text schreiben und voller Hass sein den Zeugen Jehovas gegenüber...... man oh man..... So was mach doch sonst nur ich

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@ManfredFS

Mir ist es vollkommen egal, ob der Post von jemand kommt, der den ZJ angehört oder irgendeinem anderen Götzenkult, weil ich eine Religion für genauso schlimm halte, wie die andere.

Ich wandle Marx mal ein wenig ab, weil an Opium schwerer dran zu kommen ist: Religionen brauchen diejenigen, die keinen Zugang zu Cannabisprodukten haben^^.

Mal zusammen gerechnet, dürften die auf diesem Planeten existierenden Religionen deutlich mehr Menschen umgebracht haben, als alle Krankheiten zusammen. Und wenn ich von Waffensegnungen, Militärkaplanen (oder wie immer die heissen) und ähnlich menschenfreundlichen Dingen höre, krieg ich Pickel. An dieser Stelle eine Entschuldigung an die Jungs mit ihren 72 Jungfrauen. Ich habe euch nicht vergessen, weiss nur nicht wie das Gesindel bei euch heisst, weil ich irgendwann mal katholisch gelernt habe.

@ManfredFS: lass Dich nur nicht durch meine Posts aufhalten. Je mehr, je besser. Wenn sich einer überzeugen lässt, keinem Schwarzkittel, Langbart, Glatzenträger mit Nachthemd o. ä. nachzulaufen, hat es sich schon gelohnt.

Im übrigen bin ich nicht vollständig ungläubig. Ich bin überzeugt, es gibt etwas so mächtiges, dass ich nicht einmal einen Namen dafür finde, geschweige denn, es auch nur ansatzweise verstehe. Falls ich richtig liege (keine Ahnung, ist ja nur ein Glauben), hat dieses Etwas auf jeden Fall besseres zu tun, als nach irgendeinem einzelnen auf diesem armseeligen Planeten zu schauen. Wahrscheinlich ist die Spielzeugeisenbahn dieses Etwas schon bedeutend grösser als unser mickriges Sonnensystem.

Vermutlich brauche ich diesen Glauben, weil sonst die Frage, was war, bevor was war und was wird sein, wenn nichts mehr ist, letzteres wird ja als ferne Zukunft mittlerweile allgemein angenommen, direkt in die Klapse führen würde.

Naja, ich erleb's wohl nicht mehr :-), dafür komme ich ohne Götzen aus und helfe anderen Menschen so gut ich kann.

Sorry, aber Religionen sind für mich ein Reizthema. Um nochmal auf den Post zu kommen, der das ganze ausgelöst hat.
"Menschen weinen weil der Tod etwas Unnormales ist"

Also sind sämtliche Geschöpfe auf diesem Planeten unnormal (und - nein, Steine sind keine Geschöpfe). Ich halte mich, abgesehen von einigen, für mich gut erträglichen Macken, für recht normal, wenn jedoch zora denkt, entweder ewig zu leben oder unnormal zu sein, respektiere ich das natürlich.

"Gott hat die erste Menschen erschaffen dass die ewig Leben und nicht sterben"

Und wegen eines Apfels hat er es geändert. Verdammt pingelig.

"Auch die Ewigkeit hat er (Gott) ihnen ins Herz gelegt nur dass der
Mensch des Werke, das Gott getan hat, nicht von Anfang bis zu Ende ergründen kann.

Mensch sehnt sich nach endlosem Leben, so die Bibel, Gott dem Menschen, die "Ewigkeit ins Herz gelegt hat.""

Das kann ich lesen so oft ich will, ohne Übersetzung erschliesst sich mir hier der Sinn nicht.

Sogar Jesus hat geweint wo sein Freund Lazarus gestorben ist. Er weinte aus Mitgefühl mit den Hinterbliebenen.

War Lazarus nicht derjenige, der angeblich von den Toten erweckt wurde? Bitte um Nachsicht, meine Bibelfestigkeit hat in den letzten Jahrzehnten gelitten. Hab gegoogelt, war er. Widerspricht sich aber. Entweder sie weinen eine Runde zusammen oder er weckt in auf, dann ist das überflüssig. Genau diese Widersprüche, benötigen Leute, die nichts hinterfragen. Und es ist hier ja nur ein winziger.

Beim Googlen habe ich das gefunden:

Lazarus ist der Patron der Metzger, der Totengräber, Bettler, Aussätzigen. Die feine Art war das dann ja auch nicht, erst aufwecken, dann das... Da könnte ich eher verstehen, wenn Lazarus geweint hätte.

harobo

PS: Ich entschuldige mich bei allen, denen ich auf den Schlips getreten bin. Selbstverständlich respektiere ich auch Menschen, die eine Religion brauchen, sofern sie sich nicht in meiner Nähe in die Luft sprengen oder mir bzw. generell anderen Menschen schaden.

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@harobo

hi,

horobo,

obwohl ich mich allgemein nicht genötigt sehe, hier ein Statement abzugeben, möchte ich es in für dich persönlich gerne tun.

Auch deine Kommentare finde ich sehr interssant und hilfreich, und hätte sie gerne ebenso ausgezeichnet wie den Kommentar, bei dem ich es tat.

Denn in deinem Kommentar (deinen Kommentaren) sind sehr wertvolle Gedanken.

Aber leider ist es so, daß man immer nur einen Kommentar auszeichnen kann.

Es sei dir versichert, daß es nicht daran gelegen hat, daß es sich um einen Kommentar religiöser Art gehandelt hat.

In einer Situation wie meiner ist man sehr gefühlsbetont und benötigt eine Hoffnung, die zu einem paßt.

Ich denke, ich muß hier auch nicht ins Detail gehen, warum ich einen Kommentar ausgezeichnet habe.

In der Vergangenheit habe ich alle möglichen Kommentare ausgezeichnet.

Was ich ganz und gar unmöglich finde, daß man hier deswegen angegriffen wird.

Sicherlich nicht von dir, der du eine sehr gute, tolerante Einstellung vertrittst.

Aber von einigen anderen, die diese Toleranz nicht haben.

Darüberhinaus kann ich dir versichern, daß ich über meine Religiosität hinaus einen sehr weiten und toleranten Blickwinkel für weitere und über meine eigene Einstellung und meinen Glauben hinausgehende Inhalte habe.

Das liegt schon in der Natur der Sache, da ich - ebenso wie mein Mann - Pädagogik studiert habe.

Wir setzen uns also mit sehr vielen auch wissenschaftlichen Abhandlungen auseinander.

Mein Mann interessiert sich im Moment sehr für die Quantentheorie - als Beispiel.

Das alles müßte ich hier nicht preisgeben, tue ich aber für dich, da ich deine Kommentare hier sehr schätze.

Ich hoffe, du kannst meine Entscheidung nachvollziehen.

Es empfinde es als  ein wenig infantil, solchen Wert auf diese kleinen Sternchen hier zu legen. .....

Erwachsene und reife Menschen wissen das zu bewerten :-)

....auch das wollte ich damit ausdrücken :-)) ....


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@harobo

Hallo harobo,

es tut mir sehr leid, dass du  dich über meinen Beitrag so Aufgeregt hast.

Deutsche Sprache ist nicht meine Muttersprache und fällt mir nicht leicht sich so zu äußern,wie du das kannst.

In Zukunft werde ich mir mehr Mühe geben.

Ich entschuldige mich dafür.

Ich verstehe nicht warum du dich Aufregst über dass was ich geschrieben habe.

Das ist MEINE Einstellung.

In GF kann jeder schreiben was er will (außer Beleidigung)

Das tust DU DOCH AUCH . Das was du schreibst ist DEINE Einstellung.

Freundliche Grüße von zora 1925

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@verreisterNutzer

Hallo juste55

ich schreibe hier nicht, um irgendwelche diitalen Sternchen zu bekommen (mein Ego ist auch so groß genug:-)  ) und würde deshalb auch niemals jemand angreifen. Mein ganz allegemeines Reizthema ist Religion. Warum dem so ist, muss ich nicht hier nochmal erklären, es steht in genügend Posts von mir^^.

Ich kann einerseits verstehen, dass es gewisse emotionale Situationen gibt, in denen das religiöse Geseiere eine beruhigende und tröstende Wirkung hat. Leider fängt bei mir da die Seelenfängerei schon an.

Als gebildeter Mensch, wirst Du das wahrscheinlich ähnlich sehen können, wenn die "emotionalen Tsunamis" wieder zu normalen Wellen geworden sind.

Trotzdem lieb, dass Du geschrieben hast.

LG

harobo

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@zora1925

Hi zora,

wie kommst Du auf die fröhliche Idee, dass mich Dein Beitrag aufgeregt hätte. Dem ist nicht so.

Worüber ich mich, egal wen es betrifft, wenn er/sie es in der Form wie Du ausdrückt aufrege, ist die religiöse Konditionierung die er/sie erfahren hat und mit der sich nie auseinandergesetzt wurde.

Dabei ist es mir völlig gleichgültig, um welche Religion es sich handelt, weil es letztendlich doch immer das Gleiche ist.

Wenn jemand hinter einem Götzen her rennen will, respektiere ich das, solange er das tut, ohne jemand anderem zu schaden. Zugegeben, ich halte es, das ist meine persönliche Meinung, für hirnlos, was für mich aber kein Grund  ist, die Einstellung anderer nicht zu respektieren. Ich bin ja nicht gezwungen, mit ihnen Umgang zu pflegen.

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Bei den Tränen geht es nach meinem Empfinden weniger um den Verstotbenen. Man trauert um den erlittenen Verlust, weil man realisiert, daß  ein Mensch, der einem wichtig war, nicht mehr da ist. Das tut weh.

Es ist in gewisser Weise eine Art von Selbstmitleid, ähnlich, wie bei einer Trennung, nur endgültiger.

Giwalato 

Giwalato,

danke für den auch nicht uninteressanten Aspekt

Ich las neulich auch einen interessanten Spruch: "Der Tod ist weniger schwer für den Verstorbenen, aber er ist schwerer für die Menschen, die mit dem Verlust leben müssen."

Allerdings gibt es ja auch Menschen, die vor ihrem Tod sehr lange leiden mußten. Für diese ist es auch sehr schwer (gewesen), bevor sie starben!

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Der verstorbene Mensch hat einem wahrscheinlich Bestätigung im Leben gegeben, man mochte sich, sah zueinander auf, im besten Fall bestand Liebe zu der Person, egal ob es jemand nahestehendes oder ein Vorbild war und plötzlich ist der gewohnte Mensch und somit auch die Bestätigung und sein input, das was einen so angesprochen hat weg.

Materialistisch gesehen, ist das so ähnlich wie einen Großteil seines wichtigsten hab und guts oder einen Freund/eine große Liebe zu verlieren, man verliert irgendwo auch einen Teil von sich selbst. Das Resultat daraus ist natürlich Schmerz.

Der Tod bedeutet das Ende des Lebens. Und wenn es jemanden trifft den du magst oder liebst, z.B. Freund, Freundin, Mutter, Sohn ..., dann tut das weh. Diese Person kommt nie wieder. Der Tod ist endgültig, und das erschüttert.

Nikkom,

ja, viele Menschen sehen den Tod als etwas Endgültiges.

Das kommt wohl zum "Verlusterleben" dazu.

Aber es gibt sehr verschiedene Trauerrituale, z.B. auch bei Naturvölkern.

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Nikkom,

ja, viele Menschen sehen den Tod als etwas Endgültiges.

Das kommt wohl zum "Verlusterleben" dazu.

Aber es gibt sehr verschiedene Trauerrituale, z.B. auch bei Naturvölkern.

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Tod ist schon normal, aber man weint ja immer bei Verlust. Ich habe auch geweint, wenn unsere Kinder ein Auto verloren oder einen Ehepartner gefunden haben - zunächst einmal Verlustgefühle...

Wir haben einen lieben Freund verloren, den ich nicht so häufig gesehen habe. Ich bin manchmal traurig, weil ich denke, das oder jenes könnte ich den jetzt gut fragen.

Aber seine Witwe hat mit der alltäglichen Lücke zu leben, und der fehlt er natürlich mehr.

Aber sie selbst sagt, er ist bei seinem Herrn in der Herrlichkeit, und ich wünsche ihn nicht zurück.

Seine Beerdigung war auch eher ein Fest, ohne Trauerkleidung, weil er seinen Weg nun beendet hat und bei Jesus Christus ist.


Hooks,

ich sehe , daß du unterschiedliche Situationen und unterschiedliche Gefühle geschildert hast.

Darunter auch (zum Schluß) das "Fest ohne Trauerkleidung"....weil "er nun bei Jesus Christus ist"....

Das finde ich ganz entscheidend...

Welche (sichere) Hoffnung hat ein Mensch?

Und diese Hoffnung wird sicherlich auch seine Gefühle beeinflussen...

Das hängt doch zusammen?

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@verreisterNutzer

Nein. Auch ich habe geweint, als unser ungeborenes Kind gestorben ist.

Gefühle sind normal - und vielleicht auch abhängig vom körperlichen Befinden und der Umgebung.

Ich weiß unser Kind beim Herrn Jesus geborgen, und doch hätte ich es gerne kennengelernt.

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@verreisterNutzer

juste,

und ich bin dankbar für diese Erfahrung. So können wir "mitreden" und andere trösten, die dasselbe Leid erfahren. z.B. unsere Schwiegertochter.

Inzwischen kommt die Trauer nur noch hoch, wenn ich das Kind sehe, da etwa denselben Geburtstermin hatte wie unser. Aber wenn ich merke, daß außer Dankbarkeit, daß diese Familie ihr Kind behalten durfte, noch so etwas wie Selbstmitleid einschleicht, dann ist es Zeit für "Gedankenstop". So etwas muß man lernen und üben - und so bin ich wiederum dankbar für diese Gelegenheit zum Üben ;-)

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