Warum soll es ungesund sein, beim Essen zu lesen bzw. beim Lesen zu essen?

5 Antworten

Ich glaube schon, daß was dran ist, das Sättigungsgefühl ist sicher anders wenn man bewußt ist, als wenn man nebenher etwas verschlingt. Somit glaube ich, daß sich Hunger nach kürzerer Zeit sich wieder einstellt, wenn man nicht bewußt und konzentriert ißt. Deswegen glaube ich, daß wenn jemand bewußt drei Mahlzeiten zu sich nimmt, weniger Gewichtsprobleme hat, als jemand, für den essen nebenbei läuft.

Unser Nervensystem besteht unter anderem aus den Teilen Sympathikus und Parasympathikus. Diese "Systeme" arbeiten sozusagen gegeneinander. Der Sympathikus sorgt für Reaktionen in unserem Körper, die wir nahezu gar nicht beeinflussen können und meist dazu dienen, unsere Leistung zu steigern. (Schnellerer Herzschlag bei Stress, Steuerung des Blutdrucks, etc.). Der Parasympathikus ist genau das Gegenteil. Er sorgt für die unwillkürlichen Steuerung der meisten inneren Organe und des Blutkreislaufs. Er wird auch "Erholungsnerv" genannt.

Es geht wohl um die Nahrungsaufnahme, lächel. OK, für Männer sind mehrere Dinge aufeinmal tun, eh nicht so normal. Das bezieht sich denn vielleicht auch auf das Essem und Lesen gleichzeitig. Nee, mal im ernst, geht darum, dass man sich auf das was man tut konzentriert. Alles was man bewußt tut ist halt effektiver. Man ißt sicher mehr, wenn man nebenbei liest und das mag die Krankenkasse net, vorsicht Fettleibigkeit, grins Also für mich kein Ammenmärchen. Lieben Gruß Lotusblume

Ist wahrscheinlich genau so eine Ernährungs-Legende wie "Frisches Brot macht Bauchschmerzen" oder das "Lesen im schlechten Licht macht schlechte Augen."

Vielleicht, weil man abgelenkt ist, nicht aufpasst, welche Menge man isst und dann zuviel isst?

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