Warum reagiert meine Mutter so auf mein coming out?

12 Antworten

Direkt machen kannst du nichts, aber du kannst sie in einem Jahr oder so wieder drauf ansprechen und wenn es dann immer noch heißt, dass du zu jung seist, wiederholst du es einfach immer Jahr für Jahr bis sie es dir endlich glaubt. Meine Mutter hat mir zum Glück schon gesagt, dass sie mich akzeptiert wie ich bin, aber ich hab mich bis jetzt noch nicht getraut es ihr zu sagen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Bin lesbisch

Naja, je nachdem wie alt du bist hat sie ja auch recht.

Ich weiß nicht,w as sie dir damit sagen wollte, doch vielleicht wollte sie einfach, dass du es etwas langsamer angehst, dich nicht gleich vor der ganzen Welt outest bis du dir zu 100% sicher bist etc.

Solche Sorgen von Eltern sind in meinen Augen verständlich, gerade weil eine andere Sexualität teilweise auf Ablehnung etc. treffen kann, wovor sie dich ggf. ein bisschen zu schützen versucht.

Oder sie fühlt sich, was dieses Thema angeht, einfach ein bisschen unwohl (was ich auch verstehen könnte).

Sollst du was machen... kommt drauf an, wie sehr es dich stört. Du könntest ja mal mit ihr offen darüber sprechen, also dass ihr euch einfach zusammensetzt, wenn mal Zeit ist etc.

Ansonsten könntest du die Sache auch einfach auf sich beruhen lassen. Wie gesagt... sowas ist individuell

gerade weil eine andere Sexualität teilweise auf Ablehnung etc. treffen kann, wovor sie dich ggf. ein bisschen zu schützen versucht.

Als Mutter sollte man hinter seinen Kindern stehen und nicht sie von etwas abhalten, was eh keiner ändern kann! 😉

was ich auch verstehen könnte).

Sorry, ich kann das nicht verstehen. Homophobie ist am aussterben! Sie sollte nicht gefüttert werden.

Und die Tochter wollte sich aussprechen. Die Mutter ist ja gar nicht drauf eingegangen!

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@AriZona04

Es geht nicht darum, dass sie sich NIE Outen soll. Doch dass man sowas eben nicht überstürzen soll.

Den zweiten Kommentar hast du wohl falsch verstanden. Hier geht es nicht um Homophobie, sondern allgemein um das Thema Sexualität... vielen Eltern ist es etwas unangenehm, wenn die Kinder mit ihnen über sowas sprechen wollen.
Das wäre es im ersten Moment aber auch, wenn die Tochter sich hinstellen und verkünden würde, dass sie die Pille möchte oder mit ihrem aktuellen Freund geschlafen hat...

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@AriZona04

Und du gehörst wieder zu den LGBTQ Menschen die sich direkt benachteiligt fühlen und alles falsch verstehen wollen oder?

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@BeviBaby

Hmh. Eltern sollten die engsten Vertrauten im Leben sein und keine Fremden! Dann kann man über alles reden! Da ist dann auch nichts peinlich. Leider leben das die meisten Eltern nicht. Schade.

Und wer sich sicher ist, dass er homosexuell ist, der kann das auch jetzt - wann immer demjenigen danach ist - das den Eltern sagen. Da muss keiner warten. Das belastet doch nur unnötig.

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@Missnoname377

Ich denke nicht, dass ich da was falsch verstanden habe.

Ich gehöre nicht direkt zu der "LGBTQ-Gesellschaft" - ich breche nur gern eine Lanze für diese. Das könnte jeder tun, der sich für tolerant hält. 😉

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@AriZona04

Man muss nicht immer als brechen nur weil man was toleriert. Du hast da was falsch verstanden. Es war von Homophobie nie die Rede.

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@Missnoname377

Das interpretiere ich aus den Worten

Oder sie fühlt sich, was dieses Thema angeht, einfach ein bisschen unwohl (was ich auch verstehen könnte).

Homophobe Menschen fühlen sich tatsächlich ziemlich unwohl mit diesem Thema!

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@AriZona04

Das ist ein Ideal, aber das kommt in meinen Augen sehr auf die Eltern-Kind Beziehung an sich an und tatsächlich auch darauf, wie die beiden per se so drauf sind. Sex und Sexualität ist halt eben ein Thema, über das man teilweise etwas weniger offen spricht udn entsprechend auch sprechen will... das ist die Entscheidung der einzelnen.
Wichtig ist vielmehr, dass sich beide in dieser Konversation wohl fühlen. Gerade in der Pubertät sind Eltern ab und an doch mal peinlich und man möchte nicht mehr jedes Geheimnis mit ihnen teilen.

Und tatsächlich... wenn mein potentielle Tochter eines Tages auf mich zukommt von wegen 'Mama, ich bin übrigens lesbisch', dann wüsste ich im ersten Augenblick auch nicht, was ich sagen sollte.
Ich finde das weder toll, noch finde ich es schlimm, sondern einfach 'neutral'. Es ist mir egal. Doch

Sicherheit... man fühlt sich manchmal sicher, aber ob man das in zwei Jahren noch ist ist in meinen Augen eine andere Sache. In der Pubertät kann sowas starken Schwankungen unterliegen; insofern kann sich das durchaus noch ändern, obwohl man zuvor glaubte sich sicher zu sein.

Ansonsten... klar kann derjenige das sagen. Doch dagegen habe weder ich mich, noch die Mutter sich ausgesprochen.

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@AriZona04

Wieso muss das direkt was damit zu tun haben? Vielleicht kann sie ihr dabei nicht weiter helfen?

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Vielleicht bist du noch zu jung und probierst noch aus, wer weiß.

Ansonsten irgnorieren, eventuell weiß deine Mutter nicht wie sie darauf reagieren soll

Ich finde es sehr mutig von dir, lass deine Mutter reden. Es ist dein Leben und dein Körper. Oft kommen die Eltern damit nicht klar.

Zurecht! Am schlimmsten wenn es das einzige Kind ist.

Das muss traurig machen. Es ändert wohl nichts an der Liebe zum Kind aber es signalisiert das Aussterben der eigenen Gene. Das tut immer ausgesprochen weh.

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@Buhujo

Weil Lesben ja auch nie Kinder bekommen, hm? Dann lebst du aber sehr weit hinter dem Mond wenn du das glaubst

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@LukaUndShiba

Es ist bei Lesben eher möglich. Aber es ist selten natürlich und noch seltener dann ein Kind der Liebe.

Und es stimmt trotzdem was ich gesagt habe. Toleriert und akzeptiert, mehr nicht.

Und das, das ist auch gut so!

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Wie alt bist du denn?

Ich würde es so im Raum stehen lassen. Wenn du ihr dann in ein paar Jahren die erste Freundin vorstellst bzw weiterhin von dieser sexuellen Orientierung sprichst, kann auch sie es nicht mehr als einfache Phase abtun.

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