Warum neigen Menschen dazu andere Menschen zu kontrollieren. Ist dies eher die Normalität als die Ausnahme?

7 Antworten

  • Selbstverständlich ist es normal für den Menschen, seine Umwelt zu beobachten und sie steuern und beherrschen zu wollen. Dies schließt in einem gewissen Rahmen auch die Mitmenschen ein.
  • Ein friedliches Sozialleben setzt dem einzelnen die Grenzen seiner Freiheit natürlich dort, wo die Freiheit anderer beginnt. Das Beherrschen und Kontrollieren anderer Menschen ist also nur bedingt möglich und im Sozialleben einer Gruppe auch nur bedingt sinnvoll.
  • Es ist aber klar, dass Gemeinschaften ihre Mitglieder kontrollieren -- zum Beipsiel, ob sie sich an gemeinsame Wertvorstellungen und Moral halten, Gesetze und Regeln achten, keinen anderen Mitglieder gefährlich werden und so weiter. So eine Kontrolle und Einflussnahme ist sinnvoll und letztlich wird sie immer durch Individuen ausgeübt. 
  • Ebenso normal ist es, seine eigenen Ansichten durchsetzen zu wollen. Daran ist nichts falsches, im Gegenteil kann es gesunde Zivilcourage oder Engagement sein. Alle wünschenswerten Eigenschaften können übersteigert auftreten (Angst > Phobie), so auch Kontrolle > Kontrollzwang.
  • In bezug auf die Titelfrage bleibt natürlich unklar, wie du das nun wirklich meinst. Kontrolle im Sinne von Überprüfung oder im Sinne von Einflussnahme? In finde, es wäre besser gewesen, ein konkretes Beispiel zu geben oder zumindest genauer zu beschreiben, worum es dir eigentlich geht.

Teilweise liegt es schon in der Natur, dass der Mensch über andere "herrschen" will.. mancher genießt es im Berufsleben, der andere ganz profan als "Familienoberhaupt". MAnch einer dirigiert andere von oben herab, der andere sieht sich eher als freundschaftlicher "Landesfürst" seiner kleinen Welt an. Wer mit sich selber im Reinen ist, hat es m.E. weniger nötig, andere zu kontrollieren & zu bevormunden/zu diffamieren!

Im Ganzen kommt es jedoch drauf an, WIE jemand WEN kontrolliert -----------> das ist rein zweckbezogen!

Ich kenne z.B. einen Mann, der alle möglichen Zeitungsberichte ausschlachtet & nur nach Fehlern sucht, die er hinterher der Redaktion in recht ungefiltertem Ausmaß mitteilen kann.. er ist im ganzen Ort als ein chronischer Wichtigtuer mit erhöhtem Geltungsbedürfnis bekannt. Bei vielen, die andere in dererlei Hinsicht "kontrollieren", ist genau das zu beobachten.. die wollen davon profitieren, andere schlecht zu machen & fühlen sich dann dadurch stark -------> da spielen dann auch Minderwertigkeitskomplexe nicht selten eine Rolle!

Wenn jetzt aber eine Mutter die Hausaufgaben oder das Vokabelwissen ihrer Kinder "kontrolliert" liegen eher Fürsorge und Pflichtbewusstsein im Vordergrund.

Regulus123,

solche Menschen sind mit sich und ihrem Leben selbst unzufrieden. Deswegen möchten sie anderen Menschen gern kontrollieren und deren

Leben zerstören.

Im Gegenzug ist ein harmonischer Mensch mit sich und seinem Leben

im Reinen und glücklich.

Die ersten 3 User haben es in ihrem Berichten auch sehr gut beschrieben.

MfG Angelika

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Ist doch gern geschen und Danke für den Daumen hoch.

MfG Angelika

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