warum konnte Jesus körperlich in den Himmel, aber wir dürfen das nicht?

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13 Antworten

Hallo ClowdyStorm,

entgegen dem Glauben vieler ist Jesus nicht körperlich in den Himmel aufgefahren. Warum kann man das sagen? Weil seine Auferstehung nicht körperlicher, sondern geistiger Natur war. In der Bibel heißt es: "Ja, auch Christus ist ein für allemal hinsichtlich Sünden gestorben, ein Gerechter für Ungerechte, damit er euch zu Gott führe, [er,] der im Fleische zu Tode gebracht, aber im Geiste lebendig gemacht wurde" (1. Petrus 3:18).

Jesu Auferstehung war also nicht "im Fleische", d.h. er war nicht mehr das, was er vor seinem Tod gewesen war: Ein Mensch aus Fleisch und Blut. Was war er dann?

Jesus wurde zu der Lebensform auferweckt, die er bereits hatte, bevor er Mensch wurde und auf die Erde kam. Die Bibel beschreibt es so: "So steht auch geschrieben: „Der erste Mensch, Adam, wurde eine lebende Seele.“ Der letzte Adam wurde ein lebengebender Geist" (1. Korinther 15:45). Jesus war also nach seiner Auferstehung wieder ein Geistwesen.

Warum konnten ihn dann aber andere sehen, ihn ja sogar berühren? Nun, wenn Jesus mit seinen Jüngern zusammentraf, nahm er jeweils einen Fleischesleib an, der wahrscheinlich dem ähnlich war, den er vor seinem Tod hatte. Es war genauso wie im Falle von Engeln (die ja ebenfalls Geistwesen sind), die auf die Erde kamen, um Menschen Botschaften zu überbringen und zu diesem Zweck einen menschlichen Leib annahmen. Dass weder Jesus Christus noch irgendein Mensch mit ihrem fleischlichen Leib in den Himmel gekommen sind oder kommen werden, geht aus folgender Aussage der Bibel hervor: "Indes sage ich dies, Brüder, dass Fleisch und Blut Gottes Königreich nicht erben können, noch erbt die Verweslichkeit die Unverweslichkeit".         (1. Korinther 15:50).

Was ist dann über die Himmelfahrt Christi zu sagen? Der Bericht in der Apostelgeschichte lautet: "Und nachdem er diese Dinge gesagt hatte, wurde er, während sie zuschauten, emporgehoben, und eine Wolke nahm ihn auf, von ihren Augen hinweg" (Apostelgeschichte 1:9). Es stimmt, Jesus fuhr vor den Augen seiner Jünger sichtbar nach oben. Doch warum sagt der Bericht, dass ihn "eine Wolke" aufnahmen, "von ihren Augen hinweg"?

Aus dem bisher Gesagten ist eindeutig zu schließen, dass Jesus zu diesem Zeitpunkt seinen Fleischesleib wieder ablegte und anschließend als Geistperson zu seinem Vater in den Himmel zurückkehrte.

LG Philipp

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Kommentar von helmutwk
18.12.2015, 08:07

Weil seine Auferstehung nicht körperlicher, sondern geistiger Natur war.

Du stellst einen Widerspruch auf, den die Bibel so nicht kennt. Jesus ist laut Bibel körperlich auferstanden:

Lk 24,37 Sie erschraken und fürchteten sich; denn sie meinten, einen Geist zu sehen.

38 Aber er sagte: »Warum seid ihr so erschrocken? Warum kommen euch solche Gedanken? 39 Schaut mich doch an, meine Hände, meine Füße, dann erkennt ihr, dass ich es wirklich bin! Fasst mich an und überzeugt euch; ein Geist hat doch nicht Fleisch und Knochen wie ich!« 40 Während er das sagte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Füße. 41 Als sie es in ihrer Freude und Verwunderung noch immer nicht fassen konnten, fragte er: »Habt ihr etwas zu essen hier?« 42 Da gaben sie ihm ein Stück gebratenen Fisch, 43 und er nahm es und aß es vor ihren Augen.

Jesus hat also ausdrücklich gesagt, dass Er nach seiner Auferstehung kein Geistwesen ist. Allerdings war sein Körper anders als unsere Körper, Er konnte beispielsweise in ein verschlossenes Zimmer eintreten. Paulus sagt, dass es bei der Auferstehung auch so sein wird, dass wir dann einen geistlichen Körper bekommen werden.

1.Kor 15,44. Und so ist auch der von dir zitierte Satz 1.Kor 15,50 zu verstehen: da wird nicht gesagt, dass wir körperlos sein werden, sondern dass unser Körper nicht aus Fleisch und Blut besteht. Und mit diesem Körper werden die Glaubenden auch zu dem Herrn kommen, um ihm bei dśeiner Rückkehr zur Erde zu begleiten (1.Ts 4,13-17). Ob diese "Entrückung" unmittelbar vor Jesu Rückkehr passiert oder schon einige Zeit davor, ist unter Bibelauslegern umstritten.

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Ernsthafte Antwort: Die Geschichte ist nicht wörtlich zu verstehen, sondern symbolisch. Jesus als Sinnbild des perfekten Menschen kehrt in der Vollendung des Todes in die Transzendenz des Himmelreichs zurück. So, wie wir heute durchaus auch sagen können, dass ein Mensch wie jedes andere Wesen auch, nach dem Tod zerfällt und wieder Teil der Welt, des Universums wird.

Nicht so ernsthafte Antwort:  Wo ist Jesus heute eigentlich? Vor knapp zweitausend Jahren ist er abgehoben und beim Hochfliegen von einer Wolke verdeckt worden. Wenn wir mal als Beispiel die Sonde Voyager 1 nehmen, so wird diese die Grenzen unseres Sonnensystems, die Oortsche Wolke, in etwa 300 oder 400 Jahren erreichen und in etwa 15000 bis 30000 Jahren verlassen und in den interstellaren Raum eintreten. Falls Jesus nicht erheblich langsamer als Voyager durchs Weltall fliegt, dürfte er jetzt in der Oortschen Wolke  sein. Also noch innerhalb des Schwerefeldes unserer Sonne. Wirklich weit wäre er ja dann noch nicht gekommen. Voyager wird in etwa 40000 Jahren in die Nähe des knapp 18 Lichtjahre entfernten Sterns AC +793888 kommen, wir können annehmen, dass es auch ein paar Jahrzehntausende dauert, bis Jesus im nächsten Sternensystem ankommt. Ob das nun sein Ziel ist, wissen wir nicht, die Bibel schweigt sich darüber aus.

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Kommentar von roboboy
13.12.2015, 13:37

Streiche den ersten Teil raus, und die Antwort wäre perfekt ;)

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Kommentar von helmutwk
18.12.2015, 08:18

Wenn wir mal als Beispiel die Sonde Wenn wir mal als Beispiel die Sonde Voyager 1 nehmen,Voyager 1 nehmen,

Die fliegt in die falsche Richtung. Hast du noch nicht gehört, dass unser Universum nach einigen Theorien 11 Dimensionen hat? Drei Raum- und eine Zeitdimension - aber wenn du Jesus suchen willst, musst du in eine andere Dimension schauen.

Ob das nun sein Ziel ist, wissen wir nicht, die Bibel schweigt sich darüber aus.

Stimmt doch gar nicht. Jesus war nach seiner Auferstehung auf dem Weg zu seinem Vater, darum durfte ihn Maria aus Magdala nicht festhalten (Jh 20,17). Spätestens eine Woche später war das nicht mehr so (Jh 20,27), da war er also wieder von seinem Vater zurück, und alles spricht dafür, dass das sogar noch früher, am selben Tag war (z.B. Jh 2019ff).

Wer die Bibel so wenig kennt wie du, sollte besser nicht sagen, was nicht darin steht, es könnte sein, dass es an einer Stelle steht, die er nicht kennt. Und wer meint, dass Ziel, zu dem Jesus ging, wäre in unserem 4-dimensionjalen Universum zu finden, der ist naiv. So was haben die Menschen im Mittelalter geglaubt, als sie dachten, irgendwo in ein paar 100 Mio. km wär die Fixsternkugel, und dahinter Gottes Himmel.

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Das Märchen von der leiblichen Auferstehung glaubt auch nur noch das religiöse Fußvolk. Unter Theologen ist es längst klar, dass es keine leibliche Auferstehung gibt.

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Meinst du jetzt, wie das physikalisch sein konnte, oder wieso dies ein paar wenigen besonderen Menschen (wie Jesus und Elia) vorbehalten ist?

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Hallo, die Auferstehung von Jesus ist ein Synonym dafür das der Tod nicht für immer ist, sondern das es ein Leben nach dem Tod gibt, das wollte uns Jesus damit zeigen. Er war ein Mensch und ist wie einer gestorben, aber er ist wiederauferstanden, laut der Bibel wird dies auch am jüngsten Tage geschehen.

LG


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Kommentar von ClowdyStorm
13.12.2015, 00:02

wenn das so ist, warum sehen wir ihn nicht? Wo ist er und warum gibt es keine überreste? Warum wartet er auf den Tag des jüngsten Gerichts? Worauf wartet er? Die Welt ist ja schon an ihrem limit, warum kommt er nicht und zeigt sich uns?

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ob das damals wirklich alles so geschehen ist das wissen wir nicht. Man darf auch nicht alles glauben was so geschrieben steht auch wenn es in der Bibel steht. Da wurde ja auch viel weg gelassen und verändert. 

Des weiteren kann ich dir versichern dass Gott sich bei allem, also so wie er die Welt kreirt hat seine Gedanken gemacht hat und es so eingerichtet hat wie es funktioniert und am besten ist für uns Menschen. 

Des weiteren ist es so dass der Ort zu dem wir nach dem Tod gehen nicht mehr so viel mit unserer Erde gemeinsam hat. Hier auf der Erde gibt es mit dem physischen Körper verbundene Krankheit und Alterung. Nach dem Tod geht die Seele samt ihres Astralkörpers in die jenseitige Welt über. Dort kann sie jede Gestalt annehmen die sie will Sei froh dass du dort nicht mehr einen physischen Körper hast.

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Hör ich aus der Frage den Neid heraus? Der durfte und ich nicht? Die meisten Menschen haben Angst vor dem Sterben und möchten in den Himmel (oder das Jenseits) auffahren, ohne vorher sterben zu müssen.


Aber dieser Weg ist nur wenigen vorbehalten. Leuten mit besonderer Beziehung zu Gott. Eben Jesus, Maria, Elias. Clowdy storm? wohl nicht.

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Kommentar von ClowdyStorm
13.12.2015, 19:33

Macht nix. Ich kann damit leben. Letztlich entscheidet Gott selbst wer oder wer nicht zu ihm darf. ✌🏾️

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Jesus durfte und konnte das, weil er selbst Gott ist (vgl. Dreieinigkeit, Trinität).

Wenn Jesus zur Entrückung der gläubigen Christen wiederkommt, dürfen alle, die an ihn glauben, mit in den Himmel, wie Paulus schreibt: "Denn der Herr selbst wird, wenn der Befehl ergeht und die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallt, vom Himmel herabkommen, und die Toten in Christus werden zuerst auferstehen. Danach werden wir, die wir leben und übrigbleiben, zusammen mit ihnen entrückt werden in Wolken, zur Begegnung mit dem Herrn, in die Luft, und so werden wir bei dem Herrn sein allezeit. So tröstet nun einander mit diesen Worten!" (1. Thessalonicher 4,16-18).

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Kommentar von Bernhard64
13.12.2015, 02:42

Dreieinigkeit? Wo in der heiligen Schrift?

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vitamin b... papa macht die gästeliste

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Jetzt kann mann wieder philosophieren, oder in der Bibel nachlesen.

Jesus kam auf die Erde, um den Auftrag und den Vorsatz von Jehova zu erfüllen, den er schon kurz nachdem Sündenfall vorausgesagt hat. Er wollte den Menschen noch einmal ein vollkommenes Leben opfern, damit er den Tod beseitigen kann, den sich das erste vollkommene Menschenpaar durch ihr Verhalten gegenüber Gott eingebrockt hatten.

1. Kor.15
20 Nun aber ist Christus von den Toten auferweckt worden,+ der Erstling+ derer, die [im Tod] entschlafen sind.+ 21 Denn da [der] Tod+ durch einen Menschen [gekommen] ist, kommt auch [die] Auferstehung+ der Toten durch einen Menschen. 22 Denn so, wie in Adam alle sterben,+ so werden auch in dem Christus alle lebendig gemacht werden.+ 23 Jeder aber in seinem eigenen Rang: Christus, der Erstling,+ danach die, die dem Christus angehören, während seiner Gegenwart.*+ 24 Als nächstes das Ende*, wenn er seinem Gott und Vater das Königreich übergibt, wenn er Regierungen von aller Art und alle Gewalt und Macht zunichte gemacht hat.+ 25 Denn er muß als König regieren, bis [Gott]* alle Feinde unter seine Füße gelegt hat.+

Ja, und nur Jesus und eine Anzahl gesalbter Brüder werden die Erde regieren, die bis dahin von allen befreit werden, die nicht mit Gottes Vorsatz einverstanden sind, und dafür sorgen, was heute abläuft.
Die meisten beten ja darum"dein Reich komme"

Und die Menschen die Gott kennenlernen wollen, werden die paradiesische Erde besitzen, für die sie geschaffen wurden.

Psalm 37

9 Denn die Übeltäter, sie werden weggetilgt,+

Die aber auf Jehova hoffen, sind es, die die Erde besitzen werden.+

ו (Waw)

10 Und nur noch eine kleine Weile, und der Böse wird nicht mehr sein;+

Und du wirst dich sicherlich umsehen nach seiner Stätte, und er wird nicht dasein.+

11 Die Sanftmütigen aber werden die Erde besitzen,+

Und sie werden wirklich ihre Wonne haben an der Fülle des Friedens.+

ז (Sájin)

12 Der Böse macht Anschläge gegen den Gerechten,+

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Wenn man samt Körper in den Himmel kann - warum brauchen wir dann Friedhöfe? Oder ist der Himmel zu klein für alle Körper?

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Jesus war ja auch nicht wie jeder Mensch.

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Religion ist nicht logisch. Also such da auch keine Logik

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Kommentar von PWolff
13.12.2015, 00:03

Betrachte die Frage als innerhalb des Gedankengebäudes stehend.

So, als ob wir fragen würden, warum Schneewittchens Sarg aus Glas sein musste anstatt einfach offen stehen gelassen zu werden.

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Kommentar von helmutwk
18.12.2015, 08:34

Hm, Logik ist ein Schluss von A nach B. Wenn a falsch ist, und B auch falsch ist, kann der Schluss trotzdem logisch sein.

Als Galileo seine Forschungen veröffentlichte, da wurde ihn vorgeworfen, nicht logisch vorzugehen. Derb während die bisherige Naturphilosophie deduktiv vorging, arbeitete Galileo (und mit ihm die moderne Wissenschaft) induktiv.

Deduktiv ist logisch, vom allgemeinen wird aufs Ganze geschlossen:

Alle Menschen sterben.
Dawkins ist ein Mensch.
Dawkins wird sterben.

Induktiv schließt vom Einzelfall aufs Allgemeine:

Nietzsche ist gestorben.
Nietzsche ist ein Mensch.
Alle Menschen sterben.

OK, Galileo hatte nicht von Nietzsche aus geschlossen, aber doch von genau untersuchten Einzelfällen (Experimenten). Und das ist eben nicht logisch.

Es lohnt sich, darüber nachzudenken, warum die moderne Wissenschaft so gut funktioniert, obwohl sie (jedenfalls auf den ersten Blick) unlogisch vorgeht. Dann kommen vielleicht auch einige heute meist unbewusste Voraussetzungen der Wissenschaft ans Licht, und warum sie in Europa entstanden ist und nicht z.B. in China oder in der Antike.

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