Warum ist Natriumchlorid eine Ionenbindung?

... komplette Frage anzeigen

6 Antworten

Weil es sich nur so rechnet.

"rechnen" im Sinne von "sich auszahlen".

Und wenn du keine Ahnung davon hast, wie man sowas rechnet, dann ist das total normal.
Sowas lernt man wohl erst im Chemiestudium.

Und um Chemiestudent zu werden, musst du erst mal fleißig lernen.

Warum gibt es gerade in Chemie so viele Fragen, warum irgendwas so ist? Oder wie man sich das "herleiten" kann?
Es ist halt so, und das muss man pauken wie Vokabeln.

Erst sehr viel später kommen Grammatik=Regeln=Reaktionen, Beruf oder gar Lyrik.

Niemand hat das so treffend beschrieben wie Armin Keller:
http://www.stupidedia.org/stupi/Brom_aus_christlicher_Sicht

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ionenbindungen liegen vor, wenn sich zwei (oder mehr) Atome durch Aufnahme bzw. Abgabe von Außenelektronen (Valenzelektronen) verbinden. Dadurch werden die Atome zu Ionen: ein Atom gibt Elektronen ab, wird also positiv geladen, das andere Atom nimmt Elektronen auf, wird also negativ. Dadurch entstehen elektrostatische Anziehungskräfte, die daraus entstehende Bindung heißt Ionenbindung.

Na: I. HG = 1 Außenelektron --> wird abgegeben --> einfach positiv geladen --> Ion

Cl: VII. HG = 7 Außenelektronen --> eins wird aufgenommen --> einfach negativ geladen --> Ion

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Bindung zwischen Metall (Natrium) und Nicht-Metall (Chlor)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Also eigentlich ist es ein Salz ;)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von Niiklasxx
13.04.2016, 00:20

Das bedeutet?

0

In einer kovalenten (Atom-) bindung "teilen" sich die Partner die Bindungselektronen.

In einer ionischen Bindung zieht ein Partner die Bindungselektronen vollständig zu sich, d.h. der andere Partner gibt diese ab.

In beiden o.g. Fällen ist die Triebkraft üblicherweise die Oktettregel, d.h. alle Bindungspartner haben jetzt eine vollständig gefüllte Außenschale. Die Beschreibungen oben zeigen aber nur die extremen Fälle. Dazwischen gibt es viele Zwischen-Möglichkeiten, wo das Elektron mehr oder weniger zu einem Partner verschoben ist (polare Bindung).

Die Definition einer Ionenbindung basiert auf der unterschiedlichen Elektronegativität der Bindungspartner. Nur wenn diese groß genug ist (d.h. einen bestimmten Wert überschreitet), liegt wirklich eine Ionenbindung vor.

das ist übrigens eine beliebte Frage bei Prüfungen, wenn man HF, HCL, HBr und HJ den beiden Bindungsarten zuordnen soll.

m.f.G.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von musicmaker201
13.04.2016, 12:52

Auch wenn die Elektronegativitätsdifferenzen der Halogenwasserstoffe rel. hoch sind, sind dies keine Ionenverbindungen. Man darf also nicht nur von der EN auf die Bindungsart schließen.

2
Kommentar von ThomasJNewton
13.04.2016, 23:47

Die "Triebkraft" einer Reaktion nennt sich freie Enthalpie, oder freie Engergie, je nach dem.

Neuerdings wohl auch Gibbs-Energie.

Deine "Regeln" entspringen nur deinem Wissensstand.

Und der ist eher auf den Niveau "Leidensgenosse" als auf "Experte".

Merk dir das für die Zukunft!

Niemand hat etwas gegen Beiträge auf irgend einem Niveau, solange man sich nicht aufplustert, als gäb es morgen keine Luft mehr.

1

Was möchtest Du wissen?