Deine Frage ist leider nicht sehr genau gestellt.

Wo genau hast du Probleme?

Was wird von dir erwartet?

Generell ist es bei den Carbonsäuren (Alkansäuren) wie bei den anorganischen Säuren (HCl,...). Das heißt ein unedles Metall reagiert mit der Säure zu dem Salz der Säure und Wasserstoff.

Beispiel:

2 Na + 2 R-COOH ---> 2 R-COONa + H2 (R= Alkylrest)

Wird von dir auch das Aufstellen einer Redoxgleichung erwartet? Dann ein kurzes Beispiel:

Gleichgewicht:
2 R-COO-H -> 2 R-COO- + 2 H+


Mg -> Mg2+ + 2 e- | Oxidation
2 H+ + 2 e- -> H2 | Reduktion

Mg + 2 H+ -> Mg2+ + H2 | Redox

Wie gesagt, ich weiß leider nicht was von dir erwartet wird bzw. wo du Probleme hast, also kann ich nur an der Oberfläche kratzen. Stelle deine Frage etwas konkreter, dann kann man dir besser helfen.

Ich hoffe trotzdem einen kleinen Denkanstoß gegeben zu haben.

ansonsten: viel Erfolg ;)





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Die Formel zur Bestimmung der Reaktionsgeschwindigkeit v ist:

v = dc/dt

deine erste rechnung ist also:

v1 = c2-c1/t2-t1 = 0,2 mol/l / 60s = 0,0333 mol/l*s

deine zweite:

v2= c3-c2/t3-t2 = 0,2 mol/l / 60s = 0,0333 mol/l*s

das machst du die Reihe durch und bildest den Mittelwert deiner Reaktionsgeschwindigkeiten:

Summe vn / n

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Feststoffe werden näherungsweise auf  1mol/l gesetzt (meine ich so in Erinnerung zu haben, warum kann ich leider nicht mehr sagen).

Daraus folgt: K=[H2O]

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Es gibt kein Gas, dass schwerer als Wasser ist. Um deine Frage zu beantworten, müssen wir die Dichte betrachten, also wieviel ein Gas in einem bestimmten Volumen wiegt und wieviel Wasser im Selben Volumen wiegt.

Das schwerste Gas ist Wolframhexaflourid. Wenn man die Dichte raussucht, dann findet man 3,5 g/cm^3. Wasser hat eine Dichte von 1 g/cm^3. Klingt erstmal schwerer. Allerdings ist hier nicht die Gasdichte von WF6 gemeint, sondern im festen Zustand.

Die Gasdichte von WF6 ist 12,4 g pro Liter

https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfram(VI)-fluorid

Die von Wasser ist 1000 g pro Liter.

und somit um ein vielfaches geringer als die Dichte von Wasser.

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Die Ordnungszahl ist Gleich der Kernladungszahl, d.h. die Anzahl der Protonen im Kern. Tellur hat 52 Protonen und Iod 53. Die Anzahl der Protonen bestimmt das Element und ist nicht variabel (ein Atom mit 1 Proton ist immer Wasserstoff).

Die Anzahl der Neutronen im Kern hingegen ist variabel. Man redet von Isotopen. Es gibt zum Beispiel Wasserstoff mit 1 Neutron, mit 2 Neutronen (Deuterium) oder 3 Neutronen (Tritium).

Die Atommasse wird über die Summe der Protonen und Neutronen bestimmt. Sicher ist dir aufgefallen, dass im PSE häufig Atommassen mit Kommazahlen sind. Das liegt daran, dass man die Häufigkeit der Isotope betrachtet und einen Mittelwert bildet.

Tellur hat viele Schwere Isotope (also mit vielen Neutronen) und Iod eben nicht so viele schwere Isotope, darum ist Tellur im PSE schwerer als Iod, da es aber ein Proton weniger hat, stehl es vor Iod.

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Schau dir im PSE mal an in welcher Periode Kalium steht. Das sagt dir, wieviele Schalen Kalium hat.

Irgendwo, solltest du notiert haben, wie Elektronen auf den Schalen verteilt werden.

Ansonsten, schau dir doch noch einmal das Bohrsche Atommodel an (ich nehme mal an ihr habt noch nicht über Orbitale gesprochen).

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Im Prinzip ist beides das Selbe.

Die Ordnungszahl ordnet streng genommen nur das Element im Periodensystem ein.

die Kernladungszahl sagt aus, wieviele Protonen im Kern sind.

Zufällig (oder nicht) stimmen Ordnungszahl und Kernladungszahl bei jedem Element überein.

Um so mehr du dich mit dem PSE beschäftigst, um so logischer wird die Chemie für dich ;)

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Hier fehlt wohl noch eine Größe um die Konzentration von HI zu berechnen. Entweder steht irgendwo die Gleichgewichtskonstante K für diese Reaktionoder ihr habt in einer aufgabe zuvor die freie Enthalpie(dG) bestimmt mit der man die Gleichgewichtskonstante bei 450°C berechnen kann.

Ich würde zweites vermuten, da ihr eine Temperatur gegeben habt, denn die GGK ist Temperaturabhängig, da macht es sin diese in der Aufgabe mit der Enthalpie zu berechnen. Ansonsten wüsste ich so nicht warum die Temperatur gegeben ist.

Es gilt: ln K = dG/R*T

wenn du dann K hast kannst du mit dieser Formel

K = c^2 (HI) / c(H2)*c(I2)

zum Produkt umstellen und die Konzentration bestimmen.

(Auf den ln und die Potenzen achten, Flüchtigkeitsfehler)

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Das Diaphragma ist bei der Galvanischen Zelle eine halbdurchlässige Wand.

Es verhindert das komplette Durchmischen der Lösungen, denn es lässt nur bestimmte Ionen durch (zB Sulfationen).

Das Vermischen will man verhindern, damit keine unerwünschten Nebenprodukte entstehen, wenn zB die Metallionen in die andere Halbzelle wandern. Denn dadurch würde die Reaktion sehr schnell zum erliegen kommen oder die Anoden verunreinigen.

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Hallo,

du brauchst soweit ich weiß, für den MoE einen zweifachbachelor. Für Lehramt ist der so aufgebaut, dass du im Bachelor 60 CP Chemie 60 CP Germanistik  45 Professionalisierung Bereich (PB) und 15 CP Bachelorarbeit (SUmme 180) haben musst.

Gerade die PB Module sind auf Lehramt ausgerichtet. Außerdem hast du in Chemie und Germanistik noch Didaktik Module, welche du im 1-Fach-Bachelor so nicht hast.

Das Argument, dass du mehr Fachkompetenz hast ist zwar richtig aber mE nicht nötig. in den 60 CP Chemie lernst du mehr als genug über Chemie für die Schule.

Ich habe selbst erst Chemie Studiert und dann auf LA gewechselt. Im Unterricht braucht du von dem Fachwissen aus der Uni nur einen Bruchteil an Fachwissen. Schau dir mal Lehrpläne und oder das Kerncurriculum der Chemie an.

Ich glaube auch nicht, dass man mit einem Bachelor in Chemie so in den Master eof Education einsteigen kann. Weil du ja dein 2. Fach dann null studiert hast, geschweige denn PB Module (zum Schulpraktikum) belegt hast.

Das Beste was du machen kannst ist, zur Studienberatung zu gehen, dafür muss man kein Student sein und die sollten sich mit solch organisatorischen Fragen am besten auskennen. Die haben oft auch Telefonsprechzeiten.

Und das Studium an sich macht echt SPaß, aber ist auch sehr umfangreich, gerade Chemie mit den Praktika, welche aber wirklich Spaß machen.

lg Peter


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Erstmal, kannst du dir merken, dass Sauerstoff die Oxidationszahl -II in Verbindungen hat und Wasserstoff +I. (schau dir die Regeln nochmal an, es gibt auch Ausnahmen der Regel)

NiOOH:  O -II , O -II , H +I also Ni +III

Cd(OH)₂: O -II , H +I , O -II , H +I also Cd +II ; da hier die zwei im Index hinter der Klammer steht, heißt das, dass OH zweimal im Molekül ist.

Die Zahl vor einem Molekül sagt aus wieviele Moleküle in deiner Gleichung vorhanden sind. Die tiefgestellte Zahl sagt dir wieviele Teilchen dem vorranstehend in dem Molekül sind. Bisschen komisch ausgedrückt, aber ein Beispiel hilft vielleicht.

Zum Beispiel 2 NH₃

Die 2 sagt dir, dass zwei NH₃ Moleküle in der Gleichung sind.

Die 3 sagt dir, dass drei Wasserstoff Teilchen in deinem Molekül sind.

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Was für eine Synthese machst du genau?

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Stoffmenge berechnet man mit dieser Formel:

n=m/M (Stoffemenge= Masse / molare Masse) (M von Kohlenstoff findest du im PSE)

1 Liter Wasser werden zu  Liter 1673 Liter Wasserdampf (Dreisatz benutzen für die Lösung). könnte man evtl auch mit der Gasgleichung berechnen, da weiß ich nicht wie euer vorwissen ist, da aber zB kein Druck angegeben ist, schätze ich dass es nicht so berechnet werden sollte

Oxidation könnte einiges sein, am einfachsten wäre es mit Sauerstoff:

2 CO + 2 O2 --> 2 CO2


was genau hast du daran nicht verstanden, oder sitzt du gerade in der Klausur und brauchst die Lösung? Wenn dem so ist, habe ich vielleicht bewusst Fehler eingebaut :P

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Am Beispiel von Stickoxiden eine Hydrolyse zu erklären finde ich persönlich extrem schwer.

Hydrolyse ist die Reaktion mit Wasser.

Dabei spaltet das Wasser (einfach gesprochen) ein Molekül auf und bindet sich je mit einem H+ und OH- an die Spaltprodukte.

http://www.chemie.de/lexikon/Hydrolyse.html

In welchem Zusammenhang, stellst du die Frage, vllt kann man mit etwas Hintergrundwissen leichter beantworten.

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Das wird daran liegen, dass die Halogene stark elektronegativ sind und die Elektronen vom Kohlenstoff an sich ziehen. Dadurch wird das Molekül polarisiert und bildet je nach Molekül auch Dipole. Diese elektrostatischen Kräfte ziehen die Moleküle zusammen. Diese Kräfte sorgen dafür, dass man mehr Energie braucht um den Stoff zB zu Sieden, womit auch Zündtemperaturen steigen und Brennbarkeiten sinken. (Alles natürlich im Vergleich zu Alkanen)

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Mathematik ist zwar ein nicht zu unterschätzender Bestandteil der Chemie, aber lange nicht so komplex wie in der Physik. Später in der Theoretischen Chemie ist allerdings eine gute bis sehr gute Kenntniss in Mathe vorrauszusetzen, aber wenn du nicht gerade 1 Fach Bachelor Chemie Studierst, wirst du kaum was damit zutun haben.

Du bist gut in Chemie, wenn du vor allem Logisch denken kannst. Dieses Logische Denken entwickelt man in Mathe zwar auch, aber es geht auch ohne,  gut in Mathe zu sein.

Ich zum Beispiel bin wirklich nicht gut in Mathe, finde mich aber in der Welt der Chemie gut zurecht. Mathematische Grundkenntnisse sollte man natürlich haben (zB, Dreisatz, simple Formeln umstellen und vor Allem Rechnen mit Einheiten).

Möchtest du dich mehr mit Chemie beschäftigen, so lass dich nicht von Mathe abschrecken. Willst du CHemie sogar Studieren, dann wirst du natürlich Mathe Module haben, aber mit etwas Fleiß besteht man auch diese.


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Die meisten Salze lösen sich in Wasser, so auch das Salz der Kohlensäure (Na2CO3). Du kannst dir am besten merken, dass die Metalle sich vom rest lösen (in dem Fall das Natrium). So könntest du deine Reaktionsgleichung auch so schreiben:

2Na+ (aq) + CO3 2- (aq)  + H20 (l) -----> hier kommt jetzt hoffentlich deine Lösung (zweideutig :))


Edit: oder du guckst dir ein Video an, welches dir alles vorkaut und du evt nur die Hälfte dabei lernst, als wenn du selber mit etwas Hilfe nachdenkst =P

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Ich weiß nicht wie gut deine Chemischen Grundkentnisse sind. Wären diese gering würde ich fast sagen, dass man sowas einfach weiß =P.

Aber, deine Frage ist ja, woran man das erkennt, bzw warum das so ist.

Erstmal ist Natrium bestrebt, sein Elektron abzugen (weißt du auch warum?)

Dann ist Wasser an den Wasserstoffionen partiell positiv geladen und am Sauerstoff partiell negativ geladen. (Warum?)

Das Elektron, welches Natrium gerne loswerden will, ist natürlich ein negativ geladenes Elementarteilchen.

Du weißt, dass sich entgegengesetzte Ladungen anziehen. So gibt das Natrium Atom sein Elektron dem partiell positiv geladenen Wasserstoff am Wasser.

Dabei ensteht ein Natriumion (welche Ladung?), der Wasserstoff wird vom Wasser abespalten und lässt sein Elektron am Sauerstoff und nimmt sich ja das Elektron vom Natrium (wie im Absatz zuvor erwähnt), bei der Sbspaltung entsteht ein Hydroxidion (Ladung?) und tatsächlich ein Wasserstoffradikal.

Wasserstoffradikale sind allerdings sehr Reaktionsfreudig und da diese Reaktion natürlich Zahlreich abläuft, tun sich zwei Wasserstoffradikale zusammen und bilden Wasserstoffgas (H2).

mit gutem chemischen Grundwissen kann man also erkennen, dass bei der Zugabe von Natrium in Wasser eine chemische Reaktion stattfindet.

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Du sprichst von Säureionen. Da verstehe ich nicht ganz, wieso du Kalium als Kation hast. Habt ihr Säuren vorgegeben, die ihr darstellen sollt?

Da ihr wahrscheinlich nur Säuren nach Bronstedt behandelt habt, wären das zb HCl, H2SO4...

Da wäre das Kation, dein Wasserstoffion, welches nicht Hydratisiert ist sondern mit Wasser ein H3O^+ Ion bildet. Also sollt ihr wahrscheinlich eher Anionen (Cl^-, SO4^2-...) darstellen, oder?

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