Warum ist Disneys "Schneewittchen" in keiner erhältlichen Fassung im 16:9-Format?

4 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

1.37:1 (ähnlich wie 4:3) war lange Zeit noch der Academy Standard.
Kino-Widescreen (1.85:1 in den USA) gibt es seit der Erfindung des Films, war aber in den 30ern nicht so in bzw. sogar verpönt. 
In den 40ern gab es in Hollywood-Produktionen ein paar Widescreen-Titel, in den 50ern hat man sich dann irgendwann komplett vom 1.37:1 gelöst. Das war dann eher die Rarität.

Das Format gab es 1937 zwar, aber galt als so unästhetisch, dass die allerwenigsten einen Film in Widescreen produziert hätten.

Ich finde das aber gar nicht schlimm. Dafür konnten die damals auch außerordentlich gut mit diesem Bildformat umgehen.

Also entspricht 1.37:1 dem 4:3-Format, wenn ich Schneewittchen auf dem Fernseher schaue, oder ist das schon minimal verzerrt oder gequetscht?

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@Flimmervielfalt

Wenn dein Fernseher genau 4:3 hat, müssten oben unten dünne schwarze Balken sein. 1.37:1 ist minimal breiter als 1.33:1.

Wenn du auf nem Widescreen-Bildschirm schaust, hast du natürlich links und rechts dicke Balken, nur etwas weniger dick als bei einem 4:3-Film. :D

Müsste übrigens immer so sein. Alte Kinofilme sind eigentlich 1.37:1. Also ein bisschen anders als 4:3, was ein Fernsehstandard ist.

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Ich denke, dass es einfach viel zu teuer wäre, den "Oldie" so umzukopieren (wenn überhaupt möglich), dass er ohne Verzerrungen auf 16:9 zu betrachten wäre.

Das Format gab es 1937 noch nicht. Das Originalformat ist 1,37 : 1 und ich finde auch, mal sollte alte Filme, zumal Meisterwerke, nicht künstlich aufblasen.

Schwarze Balken sind allemal besser, als wenn Teile durch die Konvertierung verloren gehen. Und verzerrt will den Film auch niemand sehen.

Das Format gab es auch damals schon seit 40 Jahren. War nur "uncool". :)

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