Der Eingang ist ja nicht nur verwittert, sondern auch viel breiter und aus ganz anderem Material. Ich vermute mal eher, dass das vor allem bedeuten soll, dass es nicht mehr der Eingang ist, der er vorher war. 1) Dinge haben sich geändert und 2) sie kann nicht mehr zurück. Das sollen vermutlich Externalisierungen ihres Inneren sein. Denn sie hat ja gut was durchgemacht, ist gereift, gewachsen, hat sich selber auf eine Art und Weise kennengelernt, die den meisten verwehrt bleibt. In dem Alter zumindest, und in der Intensität. Darüber hinaus, wenn es ist, wie blackhaya sagt, und das Erlebte ihre Kindheit räpresentiert, ist es nur passend, dass sie nicht wieder zurück kann. Was sie erlebt hat, ist nun ein Teil von ihr, von ihrer Vergangenheit und kann nicht neu erlebt oder verändert werden.
Das heißt, Chihiro reist eben nicht durch die Zeit. Jedenfalls nicht auf abnormale Art und Weise. Sie "reist" vorwärts. Was der Normalfall ist. Jeder Mensch bewegt sich durch die Zeit. Nur dass man Geschwindigkeit und Richtung nicht beeinflussen, aber wahrnehmen kann.
Somit ist der "Eingang", aus dem sie am Ende herauskommt, nicht der Eingang, durch den sie reingekommen ist, sondern der Ausgang. Das Abenteuer liegt jetzt hinter ihr, nicht vor ihr.

Vielleicht waren sie auch einfach bloß der Welt, in der die Handlung sich abspielt, am Anfang des Films sehr nahe und haben den Eingang anders wahrgenommen.

Oder der Tunnel sieht anders aus, weil nicht nur Chihiro sich verändert hat, sondern auch der ganze Park, mit seinen Bewohnern. Es ist ja abzusehen, dass einige Dinge ein bisschen anders laufen, seit Chihiro da war.
Wie bei allen guten Filmen werden da mehrere Bedeutungsebenen mitschwingen, befürchte ich. :)

Außerdem, ein ganz interessanter Kommentar auf reddit:
"Spirited Away's "real" setting is the abandonment that came after Japan's 80s bubble. I suggest reading this entire blog to anyone unfamiliar with Japanese ghost towns and abandoned amusement parks.

https://spikejapan.wordpress.com/2014/08/16/yubari-withering-into-truth/

https://spikejapan.wordpress.com/2011/01/23/huis-ten-bosch-only-miffy-can-save-us-now/

The earthquake/tsunami/nuclear disaster made another set of ghost towns with the exclusion zone...

Some other thoughts:

Driving a German car with the steering wheel on the left side is one of several cues that Chihiro's family are well-to-do despite being surrounded by economic decay. Much of her transformation, and her treatment from Yubaba and other bathhouse workers is based on her presumably coddled childhood."

Hab mir die Artikel aber nicht durchgelesen, viel zu lang. :D

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https://www.imdb.com/title/tt0110635/
Denke mal, du meinst den hier.

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Weiß nicht, ob der Film den Ansprüchen von Musical-Freunden gerecht wird.
Ich bin nicht unbedingt ein Musical-Freund, und fand ihn ziemlich langweilig und nichtsodoll gemacht. Besonders dank Erzähltempo, Plot und Johnny Depps "Gesang" (ich habe es eher als gelangweiltes, quasi-melodisches Genuschel in Erinnerung). Wirklich viel Atmosphäre kam da meiner Erinnerung nach auch nicht auf.
Ist Burtons schwächster Film finde ich. Da ist sogar Planet der Affen besser.

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Prinzessin Mononoke
Die Taschendiebin (2016)
Joint Security Area
Avatar
Chihiros Reise ins Zauberland
V wie Vendetta
Black Rain
G.I. Jane
Crows Zero 1+2
Ichimei
Jagd auf Roter Oktober
Run (1991)
Der Plan
Ein Prophet
Edge of Tomorrow
Red Sparrow (2018)
Gehören alle aber eher in die zweite Kategorie (also erst nach den anderen Empfehlungen gucken :D). Sind jetz nicht immer unbedingt Feinde (und auch nicht immer zwingend Gefangenschaft), aber eben gesinnungs- bzw. kulturfremde oder argwöhnische Menschen, deren Gunst durch entsprechende Taten gewonnen wird.

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Ein unmöglicher Härtefall

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American History X (heute nacht um 3:15, KabelEins)

Casino Royale (morgen, 20:15, RTL II)

Assault - Anschlag bei Nacht (morgen, 20:25, 3sat)

The Dark Knight (15.09., 20:15, Pro7)

Immer Ärger mit Bernie (16.09., 16:25, Tele5)

Taffe Mädels (16.09., 20:15, Sat1)

Die unglaubliche Reise in einem verrückten Raumschiff (16.09., 20:15, Tele5)

Die Körperfresser kommen (16.09., 22:00, Tele5)

Men in Black 3 (16.09., 22:45, Sat1)

28 Tage später (17.09., 00:05, RTL II)

kommen die Tage auch paar Harry-Potter- und Superman-Filme. Keine Ahnung, ob du die gut findest.

Oder guck halt hier: https://www.tvdirekt.de/tv-genres/filme-im-tv/1/hauptsender.html

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Slaughter High?
War mal bei RedLetterMedia bei Best of the Worst dabei und klingt irgendwie danach.

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In den Büchern wurmt ihn das auf jeden Fall. Weil er sich überhaupt nicht damit identifizeren kann, wie sein Vater drauf war. Oder warum seine Mutter ihn mochte.
Und ihm Snape natürlich leid tut (was sich aber meistens dann wieder legt, wenn Snape asi zu ihm ist).
Bin mir nicht mehr sicher, ob er mit Dumbledore drüber redet oder so. Aber ich glaube der meint dann sowas wie, dass man in dem Alter halt noch Dummheiten macht, usw...

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Vergiss mein nicht!

Into the Wild

Zeit zu leben

Jupiter Ascending

Good Will Hunting

Titanic

American Beauty

Schräger als Fiktion

Captain Fantastic

Margos Spuren

Lost in Translation

Mit Dir an meiner Seite

Vielleicht lieber morgen

Die Truman Show

Sieben Jahre in Tibet

Das erstaunliche Leben des Walter Mitty

The Green Mile

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Meinst du The Circle?

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Die Blockbuster von heute werden einfach unglaublich viel teurer produziert als noch vor 20 Jahren und sollen daher auch unglaublich viel mehr einspielen. Und das bekommt man nur hin, wenn man den Film von so vielen Dingen wie möglich befreit, die irgendjemanden abschrecken, verärgern oder stören könnten. Das zieht allerdings auch mit sich, dass der Film nichts Eigenes und Persönliches mehr hat und von der Story her extrem austauschbar ist. Und meistens auch nichts Erwachsenes mehr hat und quasi zum Kinderfilm wird (Filme mit nicht jugendfreien Inhalten bekommen kein PG-13-Rating in den USA und werden dann da auch in den Multiplex-Kinos, die da 70% aller Kinos ausmachen, nicht gezeigt). Und als Erwachsener kann es ermüdend sein, sich immer nur Kinderfilme anzugucken. Mich stört das zwar nicht, da es meiner Meinung nach immer noch genug Filme für Erwachsene gibt, muss bei mir nicht unbedingt Blockbuster sein, und ich finde auch einige der Marvel-Filme echt gut, aber ich kann verstehen, wie das frustierend sein kann.
Was früher auch oft geholfen hat, war Musik, die man wiedererkennt. Wollen Studios heutzutage nicht mehr (gibt's auch n paar Videos auf youtube zu, habe glaube ich mal eins von Nerdwriter1 gesehen).

Und dann wundert man sich, warum immer weniger Leute ins Kino gehen.
Oder wundert sich, warum immer mehr Leute Filme zuhause gucken oder sich illegal runterladen. Klar hat man keinen Bock, für nen Film zu bezahlen, den man nach ner halben Stunde schon wieder vergessen hat.

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This Means War
https://www.imdb.com/title/tt1596350/
https://www.youtube.com/watch?v=XXoxhO4ov10

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Wie kommt eine IQ Test Differnz von 126 zu 110 zustande?

Hallo,

ich bin gerade 19 Jahre alt, falls das wichtig ist. zu meiner Frage:

Bei einem HAWIK IQ test, der vor zwei Jahren von einem Psychologen durchgeführt wurde, kam bei mir damals als Ergebniss ein Wert von 126 raus. Der Test wurde gemacht, da ich 2 Jahre lang den Schulbesuch verweigerte, über langeweile in der Schule klagte, eine gerinige Frustrationtoleranz und Ausdauer besaß , hoher Selbstanspruch (...) also die typischen Anzeichen für eine, wenn auch mindersteistende, Hochbegabte. Außerdem wurde meine Schwester in jungen Jahren auch auf Hochbegabung getestet. 

Die Psychologin meinte damals zu mir (steht auch im Bericht), dass ich so unsicher gewesen sei und deshalb zögerlich und langsam, dass mein wahrer IQ vermutlich noch höher liegen würde. 

Ich kann dem zustimmen, nach einer Phase der Schulverweigerung ist man verunsichert und ich habe eh immer Angst Fehler zu machen, deshalb habe ich lange gezögert, Antworten zu geben, von deren Wahrhaftigkeit ich nicht 100%ig überzeugt war. 

Das Testergebniss und eine Therapie, in der meine "Hochbegabung" mitunter Thema war, ermutigten mich, an mich zu glauben. Ich bestand mein Abi trotz einer Gynasiumszeit von nur 7 Jahren (1 weniger als normal) und ohne zu lernen mit 2,2. Eigentlich ok. Immer wieder schaffte ich es in Arbeiten ohne auch nur die geringste Vorbereitung die 14 oder 15 Punkte zu knacken und gewann am Ende sogar den Scheffelpreis und einige Komplimente die das Wort "intelligent" beinhalteten, ohne, dass jmd außer meiner Therapeutin von dem Test erfahren hätte. Nur mündlich war ich noch immer eine 3er Schülerin, aber das 2,2er Resultat ist ja nicht soo schlecht. 

Happy End, könnte man meinen. Die Hochbegabte hat die Kurve bekommen und ganz ohne Aufwand und mit einem Schuljahr weniger ein einigermaßen gutes Abi hingelegt. Hätte sie wirklich gelernt und nicht 1 Jahr Stoff verpasst, hätte das ein noch viel besseres Abi werden können. 

Nun zum Problem: 

Ich habe mir nach dem bestandenen Abi dann übermütig gedacht, ich könnte noch einen Test machen, um ohne ängstlich sein und zu hohen Selbstanspruch quasi zu versuchen über die 130 zu kommen, damit ich es auch wircklich als Hochbegabung betiteln darf. Diesmal bei Mensa. Nun der Schock: Das Ergebniss war 110. Ich zweifel jetzt natürlich wieder an mir und frage mich, was denn nun stimmt. Natürlich habe ich beim Mensa Test lieber zu kurz als zu lang gedacht, vllt zu impulsiv und undurchdacht entschieden. 

Vllt liegt es an meiner schlechten Konzentration in Situationen, in denen Ich unter Druck stehe. Der Mensa Test ist ja ein Gruppe-n und nicht Einzeltest, das ist natürlich nicht Konzentrationsfördernd. Und zwischen den Aufgaben darf man sich nicht kurz regenerieren. Außerdem ist bein Bus ausgefallen und ich kam total gestresst nach einer nervenaufreibenden Taxifahrt mit weitern Hindernissen ne Minute vor Testbeginn gestresst an.

weiteres im Komi

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Du beantwortest deine Frage ja schon selbst.
Die Umstände, und in welcher Verfassung du bist, haben einen starken Einfluss auf jedes Testergebnis. Davon sind IQ-Tests nicht ausgeschlossen. Das mit dem underperformen unter Druck kenne ich auch. Ging mir in Klassenarbeiten immer so. Wenn's mir egal war und ich nicht gelernt hab, hab ich lockere Einsen hingeknallt, wenn ich unbedingt ne gute Note schreiben wollte, hat es mit Mühe und Anstrengung für ne 3 gereicht.
Das liegt daran, dass man sich dadurch ablenkt. Man ist nicht bei der Sache und denkt ständig darüber nach, ob man auch schnell genug ist und wieviel noch vor einem liegt und wieviel Zeit man noch hat. Um gut performen zu können, braucht man, was in der Neurologie "positive focus" genannt wird. Da ist deine Konzentration quasi nach außen gerichtet, sehr offen für alles, und auf deine Stärken konzentriert. Bei "negative focus" (nach innen gerichtet, geschlossen, Konzentration auf alles, was schiefläuft) kommt genau das dabei raus, was du beschreibst. Auch diese Art von Konzentration ist wichtig, denn jeder hat Fehler, etc., aber bei nem Test ist sowas nicht hilfreich.
Ganz abgesehen von deiner Intelligenz scheinst du aber deine eigenen Gefühle sehr schlecht zu verstehen. Und dadurch auch nicht sonderlich gut unter Kontrolle zu haben. Das kann zum einem an deinem Alter liegen (die Schaltkreise im Hirn, die dafür zuständig sind, vernünftige Entscheidungen zu treffen, und die eigenen Gefühle zu deuten und Impulse zu kontrollieren, sind erst mit Mitte 20 fertig), zum anderen brauchst du vielleicht auch einfach Therapie. Scheinst ja nicht in den normalsten Umständen aufgewachsen zu sein.
In deinem Alter ist die Gefühlswelt, und wie man sich und seine Umgebung wahrnimmt, aus neurologischen Gründen einfach noch sehr chaotisch, nichtsdestrotrotz klingt es anhand deiner Beschreibung so, als sei das bei dir nochmal stärker ausgeprägt.
Und hochbegabt sein ist auch nicht unbedingt ein Segen. Die meisten erfolgreichen Menschen (auch Wissenschaftler und Erfinder) haben einen IQ im Bereich von 110-125, wenn ich mich recht erinnere.
IQ ist ein sehr starker Indikator für Erfolg in unserer heutigen Gesellschaft (genauso wie Impulskontrolle), aber das gilt nicht zwangsweise für Hochbegabte. Denn unserere sozialen und wirtschaftlichen Infrastrukturen sind zwar auf überdurchschnittlich intelligente Menschen ausgelegt, aber nicht zu intelligente Menschen. :D
Mit intelligent meine ich nicht die Summe aller kognitiven Fähigkeiten, sondern das, was in der Psychologie als Intelligenz bezeichnet wird und von IQ-Tests abgeprüft wird: Rationales Denken, Analytische Fähigkeiten, Logik, Abstraktion, etc.

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Ich hab gehört, dass das in der Regel nicht so gern gesehen wird, wenn man sich über andere beschwert in nem Bewerbungsgespräch. Lieber davon reden, dass man neue Herausforderungen sucht, usw.
Gibt genug Gründe, warum jemand den Arbeitsplatz wechseln möchte, ohne dass der derzeitige besonders schlimm sein muss.
Informiere dich über den Arbeitgeber, bei dem du dich bewirbst, wie deren Strukturen sind, was deren Firmenphilosophie ist, was das für ein Verein ist, seit wann es den gibt, pipapo, und schinde lieber damit ein bisschen Eindruck, dass genau dieser Arbeitgeber dich eben sehr interessiert und es dich reizt, dort zu arbeiten.
Es kommt sowieso immer besser rüber, wenn man den Eindruck erweckt, man bräuchte den Job zwar nicht, würde ihn aber gerne machen. Dann haben die nämlich auch das Gefühl, die haben selber was davon, dich einzustellen. Ist generell wichtig bei Bewerbungen. Immer ein paar Beispiele bringen können, was deine persönlichen Stärken sind (mit Beispielen, Berufserfahrungen), die andere Bewerber vielleicht nicht haben. Stärken, die bei der Position, auf die du dich bewirbst, nützlich sind, natürlich.
Dass du gut mit Tieren kannst, wird niemanden interessieren, wenn du dich als Lagerarbeiter bewirbst. :D

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