Warum heiraten Leute wenn man sich sowieso wieder scheidet?

16 Antworten

Ich denke, dass die Heirat für beide Partner Vorteile bietet, und genau diese Vorteile sind auch innerhalb der möglicherweise kurzen oder kürzeren Zeitspanne wirksam, die die Ehe dann tatsächlich hält.

Für die Frau ist es wichtig einen Partner zu haben, weil ihre gesellschaftliche Position dadurch steigt. Sie wurde "erwählt", für "gut" befunden. In der Regel gewinnt sie auch eine zusätzliche Versorgungssicherheit - speziell wenn sie einen Mann mit gutem Einkommen und/oder ansprechendem Vermögenshintergrund an sich binden konnte. Ferner ist es für viele Frauen recht stressig, immer auf der Suche nach einem Mann zu sein - und natürlich nach "Mr. Right", der ihr wirklich "etwas bietet" durch emotionelle, finanzielle und ästhetische Vorteile (guter Körper) gegenüber dem sog. "Durchschnitt" von mäßig interessanten Männern, die fast immer in der "Warteschlange" der Bewerber stehen.

Dieses ständige "topfit" sein für den "Heiratsmarkt" ist für Frauen sehr anstrengend, und davon sind sie dann partiell erlöst, wenn sie eine Bindung eingegangen sind. Jetzt können sie ein wenig entspannter sein, weil die Heirat doch zunächst relative Sicherheit bietet.

Auch für den Mann bietet die Ehe Vorteile, weil fast immer ein "Versorgungsmoment" für ihn gewonnen wurde. Das ständige "Hinterherrennen" hinter wechselnden Partnerinnen entfällt, er kann sich wieder verstärkt auf berufliche Weiterentwicklung konzentrieren, kann sich vermehrt seinen Hobbys widmen, kann Freundschaften besser ausleben und er gewinnt auch durchaus Ansehen, wenn die neue Frau eine ansprechende Attraktivität bietet.

Bilanz: Die Heirat bietet für beide Partner tatsächlich Vorteile - wenngleich die Lebenserfahrung zeigt, dass diese Vorteile nur dann erhalten bleiben, wenn man die Ehe aktiv und mit erheblicher Aufmerksamkeit und Einsatz pflegt, was aber an anderer Stelle zu beschreiben wäre.

kann sich vermehrt seinen Hobbys widmen, kann Freundschaften besser ausleben

Bis die Kinder kommen....

(Außer man ist gedanklich noch in den 50ern)

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Eine gute Frage...

Aber man heiratet ja mit der Absicht, zusammen zu bleiben und zusammen durch das Leben zu gehen.

In diesem Moment nimmt man die Entscheidung nach bestem Gefühl, Wissen und Gewissen in diesem Moment.

Wie das Leben verläuft kann niemand vorhersehen, und so können grundlegende Dinge verändern.

Was man jedoch bei der Hochzeit verspricht ist, daß man alles tut was in seiner Macht steht, um an der Beziehung zu arbeiten.

Aber das scheitert leider auch häufig genug.

Lieben Gruß 😊

Diese Frage ist seltsam und ergibt gar keinen Sinn

Von wo hast du denn diese Behauptung? Die Menschen heiraten, um eine glückliche Ehe zu führen und nicht mit der Absicht sich später scheiden zu lassen

Die Scheidung kommt nur, wenn man merkt, dass man zusammen nicht mehr leben möchte, es nur Probleme gibt und es einfach nicht mehr passt

Wer garantiert dir denn, dass die Verheirateten, die die Absicht haben mit ihrem Ehemann/ihrer Ehefrau eine glückliche Ehe zu führen, sich später scheiden lassen?

Niemand weiß das Verborgene außer Allah subhanahu wa taa’la (Erhaben sei Er) und nur Er swt weiß über alles Bescheid

Es gibt weltweit viele Ehen, die lange halten und dabei glücklich sind

Da haben sie natürlich niemals bereut zu heiraten, denn sie haben gemerkt, dass die Heirat der beste, schönste und reinste Weg ist, als einfach eine sinnlose, ekelhafte und unreine Beziehung vor der Ehe zu führen

Und die besten und glücklichsten Ehen die am längsten halten, sind die islamischen Ehen, weil sie insha’Allah nur den halalen (erlaubten) Weg gehen

Weil viele auch zu schnell damit sind. Wenn man nach einem Jahr Beziehung oder so schon übers heiraten nachdenkt, dann ist das fast automatisch zum Scheitern verurteilt. Man sollte immer erst mal prüfen, ob man als Paar auch nach der Phase der ersten Verliebtheit (dauert meist so 6-12 Monate) im Alltag gut miteinander klar kommt und einem die anfänglichen "süßen Eigenheiten" des Partners nicht doch langfristig auf die Nerven gehen. Wenn man das alles für sich geklärt hat, dann kann man darüber nachdenken, ob man mit dieser Person den Rest seines Lebens verbringen möchte.

Leider handeln heute zu schnell und egoistisch, weil sie unbedingt die heile Welt, die ihnen die Medien vorsetzen, auch haben woll, inkl. Märchenhochzeit und allem.

Das selbe lässt sich auch auf das Kinder kriegen übertragen!

um an der Beziehung zu arbeiten.

Wenn eine Beziehung zur Arbeit wird, ist eigentlich der Punkt erreicht, wo dann bald die Scheidung folgt.😉

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Die Heiratsmüdigkeit ist sehr groß. Wohl 50% der Paare sind nicht verheiratet.

Besonders, wenn der Familienwunsch besteht und die traditionelle Rollenverteilung sichtbar wird, drängen besonders die Frauen auf Heirat um sicher versorgt zu sein.

Heirat hat weiterhin immer noch deutliche steuerliche Vorteile. Und es bestehen dann automatisch viele rel. vernünftige gesetzliche Regelungen, z.B. Erbrecht, Versorgungsausgleich, so dass man das nicht separat beurkunden muß.

Heirat ist auch aus Sicht der ganzen Großverwandtschaft - und Bekanntschaft ein leuchtendes Zeichen, dass die zwei jetzt sauber zusammengehören: Feieranlaß, religionskonform usw.

Die Gefahr des Scheiterns läßt längst nicht zu, gleich von Vornherein auf Ehe zu verzichten. Man setzt sich auch täglich ins Auto obwohl es zahllose Unfälle gibt. Und nachweislich sind verheiratete Beziehungen stabiler als unverheiratete. Denn der Aufwand, das alles zu zerschneiden ist viel größer.

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