Warum glauben die Leute immer noch an Gott?

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42 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Der glauben ist früher bei den höhleneinwohnern entstanden, weil sie sich manche dinge nicht erklären konnten (woher kommt die erde, etc) das haben sie im laufe der Zeit intensiviert und exzentriker haben die Meute noch weiter angestachelt. Viele enschen glauben entweder aufgrund von angst vor den konsequenzen (was ist wenn es ihn doch gibt und ich nicht an ihn geglaubt habe?) oder weil sie es sich selbst nicht anders erklären können. meiner meinung nach ist es auch unsinnig ein wesen anzubten, das NICHTS getan hat (man kann nahezu jedes "wunder" gottes wissenschaftlich erklären.. und bei den anderen fehlt es an forschung) außerdem: (ja den satz hab ich aus eragon xD) warum mbeten wir wesen an die so schlecht für uns sorgen? Kriege, Tod, krankheiten, und so weiter, wenn das von gott kommt, müssten wir uns nicht gegen ihn auflehnen unnd ihn stürzen? uff. wiedermal ein roman. ich hoffe ihr lest es trotzdem. MfG Clayne

Ich habe die Erfahrung gemacht, daß Gott sehr gut für mich sorgt. Ich brauchte aber auch 44 Jahre dafür - zu begreifen, daß man sich den Gaben auch öffnen muß. Man kann nicht Gott in Abrede stellen und gleichzeitig "Wohltaten" erwarten!

Für jeden Menschen ist klar, daß man wichtige Informationen nur hören kann, wenn man bereit ist hinzuhören, daß man bestimmte Dinge nur sehen kann, wenn man bereit ist, hinzusehen! Und der göttlichen Versorgung wird man nur zuteil, wenn man bereit ist, sich dem göttlichen Prinzip/Bewußtsein hinzugeben!

Wird jemand, der sich abkühlen will im Sommer am Ufer des Wassers stehenbleiben und erwarten, daß das Wasser ihn benetzt und erfrischt? Nein! Er weiß, daß er hinein gehen muß! Wird jemand sich über einen Becher Wasser beugen und erwarten, daß ihm das Wasser in den Mund springt? Nein! Er hat gelernt, daß er den Becher greifen und das Wasser in sich hineingießen muß!

Die göttliche Liebe wird uns im Normalfall auch nicht auf die Weise zuteil, daß sie sich ungebeten in uns hineinschleicht. Wir werden ihrer nur teilhaftig, wenn wir uns ihr öffnen und uns ihr hingeben!

Menschen sind autonome, unabhängige Bewußtseine. Und es gelangt nichts in sie hinein und es wird nichts in ihnen wirksam ohne deren Einwilligung. Das gilt auch für die göttliche Bewußtseinsenergie / Liebe.

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@heureka47

du vergleichst gott also mit 'nem glas wasser das zu nichts in der lage ist und eigenständig überhaupt nichts tun kann, nur da sein und wartet bis irgendetwas damit gemacht wird...

schlechter vergleich den du da gemacht hast, du betrachtest gott doch als ein lebewesen, oder nicht? also vergleich ihn mal mit was anderem lebendigen oder so, z.B. ein krokodil, wenn du es die ganze zeit nur anstarrst und nichts macht wird es dich trozdem beisen, weil es eigenständig lebt... und dass tut deiner meinung nach gott doch auch, oder nicht? deswegen kannst du ihn mit dem wasser garnicht vergleichen, es sei denn du siehst gott als einen nutzlosen idioten an, der garnichts macht auser rumsitzen und darauf wartet das ihn jemand füttert...

und damit wird auch deine ganze argumentation zerstört

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@HanswurstX3000

Das Gute, das kommt von uns. Das Schlechte, dafür ist Gott verantwortlich. Schon mal was von freien Willen gehört? Die Atombombe, die hat Gott mit Sichergheit nicht gebaut.

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@HanswurstX3000

HanswurstX300: warum sollte uns Gott etwas nachschmeissen? Jede Mutter hilft ihrem Kind; doch das Kind muss schon zur Mutter kommen und ihr sagen, was ihm fehlt oder was es braucht.

Hell11: deinen Antwort ist unkapierbar.

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@HanswurstX3000

@ HanswurstX3000:

Deine unzutreffende Argumentation kann meine nicht "kaputt"machen. Aus meiner Sicht ist Gott kein Lebewesen wie ein Krokodil oder anderes Tier.

Gott ist ein höheres, nämlich geistiges / bewußtseinsenergetisches Wesen, welches nur mittelbar in das Geschehen in der materiellen Welt eingreifen kann - und zwar über das geistige Wesen im Menschen = Bewußtsein.

Das heißt - wiederum - nur wenn der Mensch das göttliche Bewußtsein in seinem - menschlichen - Bewußtsein zuläßt / wirken läßt, können sich Dinge in der materiellen Welt verändern.

Hinzu kommt aber, daß der göttliche Vater ein Bewußtsein bedingungsloser Liebe ist - und damit ist die bedingungslose Freiheit verbunden, die wir Menschen im Geiste genießen. Gott mischt sich aus Gründen der bedingungslosen Liebe und Freiheitsgewährung nicht ein!

Nur wenn der Mensch ehrlich und aufrichtig zu erkennen gibt, daß er bereit ist, das göttliche Bewußtsein in sich zuzulassen, wird es wirksam.

Ich weiß, wovon ich rede. Ich habe genau das erlebt. Außerdem wird es den Menschen u.a. in der Bibel vermittelt - z.B. in Aussagen wie: "Wenn Ihr still würdet, könnte euch geholfen werden".

"Still werden" heißt so viel wie: sich auf den Empfang der göttlichen Bewußtseinsenergie einstellen - wie einen Radioempfänger auf einen ganz bestimmten Sender. Nur auf dieser "Welle" / Frequenz ist "Empfang" möglich.

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@heureka47

Du meinst, dass du das in der katholischen Kirche erlebt hast? Warum gibt es dann diese Erlebnisse auch bei den Evangelischen, Hinduisten, etc? Ganz einfach: Weil "Kirchen" und Konfessionen nur ein Deckmantel sind, um vielen den Weg zu Gott, falls es ihn gibt einfacher zu gestalten. Du schreibst: geistige Wesen im Menschen = Bewußtsein Das heißt Gott gibt es nur im Bewusstsein. Das ist auch absolut richtig: göttliche Wesen gibt es schon seit es Menschen gibt. Daher auch verschiedenste Vorstellungsarten. Gott ist alelr Wahrscheinlichkeit nach nur eine Denkstütze und vor allem durch Tradition geprägt. Deswegen glauben z.b. die Hindus wiedergeboren zu werden, bis sie ins Nirwana kommen, die Christen was anderes.

Manche geben sich damit zufrieden, dass sie an Gott glauben, andere versuchen durch das Lösen von Problemen Gott näher zu kommen. Den ultimativen Weg, wie man Gott, falls es ihn gibt, findet, gibt es nicht, auch wenn es alle Kirchen und Sekten dieser Welt predigen.

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@HanswurstX3000

nunja also krokodile beten wir ja auch nicht wirklich an.. also passt der vergleich nicht wirklich.. ich mein nur: wozu anbeten? er hat nie etwas für uns getan? er hat nur getötet. ich weiß dass das jetzt ein extremer vergleich ist aber wir könnten genauso gut auch hitlr anbeten.. er lies unglaubliche mengen an menschen leiden und töten. nur dass er uns auch etwas gutes getan hat: autobahnen und das wissen, dass man einem menschen niemals zuviel macht geben darf..

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@heureka47

Jemand, der "dass" oder "muss" mit "ß" hat sowieso die Kontrolle über seinem Leben verloren.

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Hallo Clayne

Ich greife nur mal ein Argument aus Deiner nicht gerade sorgfältig recherchierten Antwort heraus: „man kann nahezu jedes "wunder" gottes wissenschaftlich erklären“

o Einmal abgesehen davon, dass wirkliche Wissenschaftler es besonders deshalb als eine Herausforderung betrachten, den Wundern Gottes auf die Spur zu kommen, weil sie immer wieder erleben, dass sich hinter jedem gelösten Geheimnis mindesten zwei neue auftun, an deren Lösung zu forschen ist und sie deshalb weiter als je zuvor davon entfernt sind „nahezu jedes Wunder erklären zu können“.

o Also einmal abgesehen davon, sind „Wunder“ die man erklären kann, Fakten, die bereits vorhanden waren, als man anfing nach Erklärungen zu suchen. Würdest Du dem zustimmen?

o Ist es also richtig, dass Wissenschaftler diese „Wunder“ nicht geschaffen sondern es ihnen einfach nur gelungen ist, Vorhandenes zu erklären? (Das wertet übrigens die wissenschaftliche Leistung keineswegs ab)

o Und ist es weiter folgerichtig, dass „jemand“ mit außergewöhnlichem Wissen und Können diese Wunder zuvor erdacht und erschaffen haben muss?

o Vielleicht rundet es Deine Sicht der Dinge etwas ab, wenn Du einmal nachliest, was ein Kernphysiker der NASA, Dr. Alton Williams über Gedankengänge, wie die Deinen zu sagen hat http://www.watchtower.org/x/20040122a/article_01.htm

o Übrigens auch Deine weiteren Argumente solltest Du qualitativ noch ein wenig nachbessern.

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@Abundumzu

Das ist falsch. Man könnte ab 0,000000000001 Sekunden nach dem Urknall alles nachweisen. Lediglich vorher ist man sich bisher nicht sicher. Wahrscheinlich ist es, dass alles Energie gewesen ist. (also theoretisch wäre es auch möglich, dass "Gott" nur Energie wäre).

Laut Einsteinscher Realitivitätstheorie kann man Materie in Energie umwandeln und genau das ist passiert. Das ist auch wahrscheinlich auch der Grund, warum sich das Universum ausdehnt.

Das heißt es gibt niemanden, der das "zuvor erdacht und erschaffen haben muss". Das ganze hat sich aufgrund physikalischer und chemischer EIgenschaften, später nach den Gesetzen, die Darwin in seinen Werken festgehalten hat, entwickelt.

Es ist richtig, dass Wissenschaftler diese Dinge nicht geschaffen haben, sie sind bereits vorhanden. Auch hat wahrscheinlich niemand den Atomen gesagt, seit negativ oder postiv oder bindet euch mit Kohlenstoff oder Wasserstoff. Trotzdem ist die Schlussfolgerung, dass es Gott geben muss, der das festgelegt hat falsch. Ich kann ja auch nicht daraus, dass vor allem Jugedlich Alkohol trinken, schließen, dass das Gut ist!

Zum letzten Punkt: Weil einer diese Meinung vertritt? Diese EInzelbeispiele sagen nicht aus! Falls du meinst doch dann nimm mal folgendes Beispiel an: Jemand fährt immer unangeschnallt und at nie einen Unfall. Kann man daraus schließen, dass wenn man unangeschnallt fährt nie einen Unfall hat? Nein, daher siehst du das Problem von Einzelfällen.

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HanswurstX3000, Du glaubst an Atheistenmärchen. Kein einziges Gesetz der Physik widerspricht der Möglichkeit, dass Gott existiert. Kein seriöser Wissenschaftler würde die Existenz Gottes völlig ausschlissen, auch Ungläubige nicht. Nur Du tust das weil Du offensichtlich von Wissenschaft keine Ahnung hast. Leute wie Du fügen dem Ansehen der Wissenschaft grossen Schaden zu. Die Physik behauptet nicht was Du behauptest, sonst wären die Forscher ja Vollidioten. Leider genügen einige Vollidioten, um eine wissenschaftsfeindliche Stimmung zu erzeugen, unter der dann seriöse Forscher mit wichtigen Aufgaben zu leiden haben.

Kein einziges Gesetz der Physik ist zweifelsfrei, kein einziges universalgültig, und bewiesen sind sie in der Regel durch Experimente mit bestimmten Versuchsbedingungen. Dort wo es diese Versuchsbedingungen nicht gibt oder wo man nicht weiss, welche Bedingungen herrschen, ist die Gültigkeit eines solchen Gesetzes schlicht unbewiesen. So hat jedes Naturgesetz selbstverständlich seinen Gültigkeitsbereich. Und meistens einen viel grösseren Bereich, wo das Gesetz nicht mehr gültig ist bzw. wo man nur vermuten kann dass es möglicherweise noch gilt. Damit lässt sich auf der Erde einiges erklären, woanders lässt sich vieles nur vermuten damit. Seriöse Forschung ist sehr schwierig, wenn man ehrlich forscht und nicht nur eine grosse Klappe hat.

Insbesondere müsstest Du Herrn Heisenberg kennen, einer der wichtigsten Physiker, der sogar gegen die Meinung Ensteins Recht behalten hat. Insbesondere berühmt durch das nach ihm benannte Naturgesetz, die Heisenbergsche Unschärferelation. Wahrscheinlich seid Ihr in der Grundschule noch nicht so weit. Stell Dir vor, diesem genialen Physiker ist vollständig entgangen, dass die Existenz Gottes irgendeinem Naturgesetz widersprechen könnte. Er war der Meinung:
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch. Aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Werner Heisenberg, Physiker (1901-1976)

Nunja, gott ist trozdem ziemlich unlogisch und ich kann auch nicht wirklich dagegen argumentieren weil die definition von gott bei jedem menschen irsinig weit auseinander geht

eine ist z.b. sowas in der art: "Die Definition von GOTT ist, Derjenige von dem ALLES ausgeht. GOTT ist der Ursprung allen Ursprungs und die Ursache aller Ursachen"

ich nenn das Urknall

andererseits gibt's sowas: "Gott ist ein unsichtbares Wesen, das überall zur selben Zeit ist und den Menschen hilft wenn sie in Not sind"

so, jetzt mal auseinander pflücken: gott ist unsichtbar, das bedeuted das, das aus was er besteht kein licht reflektiert, d.h. er besteht aus partikeln die kleiner sind als die frequenz von licht, sozusagen aus energie

dann, gott ist überall... kann auch nur sein wenn er aus energie besteht

und jetzt kommt, gott hilft den menschen: so, was braucht man um jemanden zu helfen... man muss erstmal denken können... und wie kann man denken? mit einem gehirn oder sowas ähnlichem...

wie funktioniert ein gehirn? tja, elektronische impulse bewegen sich auf einer materiellen basis... so... aber wie, kann jemand ein gehirn haben, wenn er nur aus energie besteht? tja, geht einfach nicht und nehmen wir mal an er besteht nicht aus energie sondern aus kleinen unentdeckten teilchen die man auchnicht sehen kann weil sie zu klein sind um licht zu reflektieren... dann sind sie auch zu klein um elektronische impulse weiterzugeben weil diese c.a. auf der selben frequenz laufen wie licht, geht also auchnicht, d.h. die definition widerspricht sich in sich selbst...

ich hab jetzt auch keine lust mehr weiter zu schreiben... wird langweilig wenn die atheisten seite immer versucht beweise gegen gott zufinden während sich die seite der gläubigen immer auf das argument stützt "dass man nicht das gegenteil beweisen kann"... sollt ihr doch mal beweise FÜR gott finden...

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@HanswurstX3000

Nun, eine Definition für Gott willst Du? Wahrscheinlich in der Sprache von Menschen? Kann es nicht geben, weil uns die Worte und die Vorstellungen fehlen. Gott hat etwas zu tun mit Unendlich, unendlich in der Zeit, also ewig. Jedoch wer kann sich wirklich etwas Unendliches vorstellen? Es ist und bleibt nur ein Wort, für etwas das nicht mehr ins Gehirn passt, nicht mehr messbar, schätzbar ist. Ich spreche von real existierenden unendlichen Dingen, nicht von erfundenen mathematischen Vorstellungen in der Richtung. Schon daran scheitert es also, genau so wie ein Hund nicht verstehen kann was der Weltraum ist.

Deine angeblichen Gegenbeweise zielen darauf, eine unvollständige, unvollkommene, menschliche Definition für Gott zu widerlegen. Das brauchst Du nicht widerlegen, das hat Gott selbst nie bezweifelt, dass alle diese Vorstellungen falsch sind. Deshalb sagt er, Du sollst Dir kein Bildnis machen. Alles was wir über Gott wissen sind diverse Teilaspekte, perspektivische Sichtweisen. Die können sich sogar widersprechen, wenn es dualistische Eigenschaften sind, vergleichbar dem Welle-Teilchen-Dualismus. Zum Beispiel die Geschichte mit Gottes Sohn der Gott selbst ist, wäre so ein Dualismus. Da bin ich dann oft selbst versucht, mir lieber eine eigene Vorstellung zu machen, indem ich mir eine Art Klon vorstelle. Ist aber natürlich nur eine falsche Vorstellung.

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@HanswurstX3000

Bei dem Teilaspekt eines allgegenwärtigen aber unsichtbaren Gottes, verwechselst Du unsichtbar mit durchsichtig. Unsichtbar heisst etwas anderes, eher etwas nicht Feststellbares. So ist es kein Problem, dass auf der Welt Gott allgegenwärtig wäre und trotzdem gar nicht zu sehen, nicht nachzuweisen, vielleicht sogar objektiv gar nicht vorhanden wäre. Wenn er zum Beispiel nur das Paralleluniversum zur Rechten besitzt, ist er überall darin und kennt damit auch jedes Atom, jede Handlung, jeden Gedanken in unserem Universum. Dann kann er problemlos helfen, indem er in seinem Universum den Zufall günstiger gestaltet. Da es dem Zufall in unserem Universum bis zu einem gewissen Grad egal ist was er macht, dürfte er leicht zu beeinflussen sein. Gott wäre also allgegenwärtig, wüsste alles, könnte aktiv helfen und sogar die Geschicke der Menschheit lenken, ohne dass ihm auch nur ein Wissenschaftler etwas nachweisen könnte, ohne dass er objektiv hier existieren müsste. So etwas kann man nicht widerlegen. Nur wenn man sich Gott sehr simpel vorstellt, dann kommt man zu widerlegbaren Gottesbildern aber die sind bekanntlich falsch. So weit war man vor 4000 Jahren schon. Ich denke, dass jede unserer bewusst richtigen oder bewusst falschen Entscheidungen uns dem Paralleluniversum Gottes näher bringt oder entfernt, im Sinne von einer Idealwelt, Idealvorstellung von einer Welt die möglich wäre aber die wir aus Unvermögen nicht zustandebringen. Dass er meistens nur kleine Zufälle benutzt um die Welt zu lenken scheint momentan etwas hilflos. Aber ein ewiges Wesen hat viel Zeit zu warten, bis die kleinen Zufälle wirken. So haben Menschen seit jeher die Erfahrung gemacht: Gottes Mühlen mahlen langsam aber sicher.

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@Aatheist

Damit braucht er kein Naturgesetz zu brechen, obwohl er es eventuell könnte, nichts davon widerspricht den Gesetzen der Physik, hat er noch nicht einmal nötig. Selbst Wunder lassen sich per Zufall zustandebringen. Das hat ausnahmsweise sogar Richard Dawkins richtig erkannt, als er sagte:"...events that we commonly call miracles are not supernatural, but are part of a spectrum of more-or-less improbable natural events. A miracle, in other words, if it occurs at all, is a tremendous stroke of luck."

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@HanswurstX3000

Ich persönlich neige sehr zum ersten Teilaspekt. Die Ursache aller Ursachen entbindet ihn von der Aufgabe, jedes Atom einzeln erschaffen zu müssen und erlaubt eine dynamische Entwicklung, meinetwegen auch eine spätere Evolution. Jedoch sehe ich die Entwicklung nicht als Zufall, sondern in groben Zügen vorhersehbar, gewollt und geplant. In der Physik haben wir die Symmetrie in der Zeit. Soll heissen wir wissen gar nicht wie die Zeit verläuft weil wir nur das Jetzt kennen und annehmen, die Vergangenheit wäre vergangen. Es wäre genausogut möglich, dass die Zeit in Wirklichkeit rückwärts läuft und es uns nur so erscheint als gingen wir Richtung Zukunft. So spricht physikalisch nichts dagegen, dass ein entsprechend ausgerüstetes Wesen das gewünschte Ziel einer Entwicklung Realität werden lässt und dann durch rückläufige Zeit die dazu gehörige Vergangenheit schafft, um die neue Realität zu etablieren. Zeit ist eben nicht etwas das verrint, sondern nach Einsteins allgemeiner Relativitätstheorie eine gleichwertige Dimension, in der nichts verrinnt und so seltsame Dinge gut möglich sind. Vielleicht könnte es nur ein zufälliger Urknall gewesen sein, der Am Anfang stand. Es gibt jedoch genügend physikalisch mögliche Arten von Schöpfung. Und selbst wenn Du an den Urknall glaubst, könnte er vielleicht nur das Ende und nicht der Anfang sein. Das hinreichend undefinierte Ende einer Rekonstruktion, der abstrakte Anfang einer Vergangenheit, aus der das Gewünschte werden konnte. Dass Du die Ursache nun Urknall nennst beweist gar nichts. Das wäre selbst wenn es ihn gab nur eine reichlich undefinierte Ausgangslage, wo man durch gesteuerte Zufalle bzw. vorausfestgelegtes Ziel genug Spielraum hat für Schöpfung. Da muss man nicht einmal etwas tun für. Es genügt das Wort, der Wille, das Glück, um zufällig entstehen zu lassen was man nur will.

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@HanswurstX3000

Also ich finde nichts davon unlogisch, nur weil manches die Vorstellungskraft übersteigt. Das war von Anfang an klar, dass Vorstellungsvermögen und simple materialistische Sichtweisen dafür nicht reichen. Die Physik selbst hat sich in den letzten Jahrzehnten gottseidank von der materialistischen Denkweise etwas befreien können, welche nur eine sehr eingeschränkte Sicht, ein sehr mangelhaftes Verständnis der Dinge erlaubt. Es geht darum, die Wahrheit zu finden, nicht darum ob alles auch irgendwie anfassbar, als Realität nachweisbar ist. Es gibt auch Dinge, die sind nicht real und existieren trotzdem, können jederzeit real werden gerade durch einen messbaren Nachweis aber nicht ohne einen solchen (Quantenzustände, virtuelle Teilchen). So gibt es trotz des Konzepts der Dekohärenz durchaus Hinweise, dass es eine höhere Ursache der Realität geben muss. Der Urknall kann nur Ursache des Materiellen sein. Damit ist das Materielle jedoch noch nicht Realität (Anders ausgedrückt: Der Geist schwebte über dem Wasser). Nur die unbestimmte Materiesuppe zusammen mit einem erkennenden Geist kann eine Realität erzeugen wie wir sie wahrnehmen. Es lässt sich ein Gedankenexperiment ähnlich dem von Schrödinger konstruieren, das die Notwendigkeit des Beobachters aller Beobachter aufzeigt. Das wäre ein physikalischer Nachweis für etwas, das man mit Gott assoziieren kann. Jedoch so wie alle physikalischen Erkenntnisse nur eine Theorie. Atheisten verlangen einen Nachweis, der auf dieser Welt für nichts erbracht werden kann, nicht für die Physik, nicht von der Physik und auch nicht für Gott. Weil sie keinen solchen Nachweis für Gott haben wollen um länger ihren selbstherrlichen Träumen nachzufolgen (die sie natürlich niemals beweisen können).

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und nochwas, die menschen vor 500 jahren haben in ihrem ganzen leben nur soviel informationen aufgenommen wie heute in einer ausgabe der bildzeitung steht, dann kann man sich ja denken wie unintelligent die dann vor 2000 jahren, also zur zeit christus waren...

kein wunder das in der bibel so viel schrott steht

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@HanswurstX3000

Du behauptest gern Sachen, die einfach nicht wahr sind. Selbst für ein Spatzenhirn ist der Informationsgehalt der Bildzeitung eine Beleidigung. Ich glaube nicht, dass Du so schlau bist wie die Wissenschaftler vor 4000 Jahren. Es ist nicht klug, einen Taschenrechner bedienen zu können. Es ist nicht stark, einen Bagger fahren zu können. Nimm die Werkzeuge von damals und eigenhändige Berechnungen aus eigenhändigen Beobachtungen der Gestirne, dazu noch 1000 Helfer. Dann versuch mal eine Pyramide zu bauen, oder Stonehenge. Du solltest wissen, dass die Mathematik und Geometrie von den alten Griechen abgeschaut wurde. Die haben das erfunden, Du hast es nur gelernt. Gewiss alles hervorragende Wissenschaftler. Daher vergleiche ich Dich lieber mit Durchschnittsleuten. Ungehobelte Wickinger zum Beispiel. Wärst Du in der Lage so ein Wickingerboot von Skandinavien nach Island und Grönland zu steuern ohne einen Kompass? Verfehlst Du eine Insel werdet Ihr verhungern. Ich bezweifle sogar, dass Du Dich mit einem Steinzeitmenschen messen könntest. Mit den Werkzeugen und Waffen würdest Du wahrscheinlich nur Baumrinde zu essen haben. Könntest Du die scharfe Klinge eines Pfeils von einem Feuerstein abschlagen? Könntest Du mit Steinzeitmitteln ein hochseetaugliches Schiff bauen? Die Aboriginees sind schon in der Steinzeit bis nach Australien gekommen damit. Was kannst Du ohne fremde Hilfe, ohne eine Technik, die nicht von Dir stammt? Das wäre Intelligenz, nicht alles abkupfern und sich für schlau halten.

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@Aatheist

hab ich behauptet das ich schlauer bin als die?

und das mit der bildzeitung hab ich aus irgendsoeiner doku, sollte eigentlich schon stimmen

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@HanswurstX3000

Soso, Du weisst also gar nicht mehr wo der Unsinn her ist, aber dass er stimmt weisst Du schon. Sehr wissenschaftlich so etwas. Wenn ich nun behaupte, Du hast die Doku geträumt, wirst Du nicht mehr behaupten können, dass irgenjemand ausser Dir das glaubt. Und selbst wenn, es ist noch lange nicht wahr nur weil das ein Reporter im Fernsehen behauptet hat. Das mit der Bildzeitung mag vielleicht für jemanden zutreffen, der solchen Quatsch behauptet. Um so wenig zu speichern braucht es noch nicht mal ein Gehirn, noch nicht mal höher entwickeltes Leben. Das Genom einer hirnlosen Darmbakterie wäre vielleicht noch vergleichbar. Die kann in ihren Genen nur die Information von 4,6 Millionen Basenparen codieren. Das entspricht einem Text mit etwa 500 000 Buchstaben. Also zähl mal nach, wie viele Buchstaben in der Bildzeitung stehen. Und dann behaupte nochmal, dass die Menschen vor 500 Jahren weniger wussten als eine ihrer Darmbakterien.

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Völlig richtig. Selbiger Meinung war übrigens Einstein auch.

Der einzige "Fehler" der daraus folgt, also das, warum viele Leute Naturwissenschaft mit Atheismus gleichsetzen, ist, dass der GLaube, der am Boden des Bechers ist, Pantheismus wäre.

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@DuckDagobert

Danke, interessanter Einwand. Ich denke jedoch, dass es schon wieder eine Deutung wäre, Pantheismus in diese Aussage hineinzuinterpretieren. Das folgt nicht zwingend, kann auch anders gemeint sein.

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Warum die Leute immer noch an Gott glauben...?Das solltest Du "die Leute" direkt fragen. Eine allgemein an alle in den Raum gestellte Frage bringt auch nur ebenso allgemeine Antworten. Und zwar die der Gläubigen und die der Nichtgläubigen. Ich persönlich bin der Meinung, dass Glaube eine sehr persönliche individuelle Entscheidung des einzelnen Menschen ist. Der Glaube ist unabhängig von Wissen und Wissenschaft. In vielen Redensarten und Ausdrucksweisen "verstecken" sich bestimmte reale und/oder irreale "Personen". Du sprichst doch auch in Deiner Frage vom "Teufel"! Wieso eigentlich? Zu einer Zeit, als die Wissenschaft vieles noch nicht erklären konnte, musste ein "höheres Wesen" herhalten. Egal ob dies Gott oder Allah oder Budda heißt, der Glaube daran ist etwas für den daran gläubigen Menschen ein wichtiger Lebensinhalt wenn nicht gar der Lebensmittelpunkt. Ich sehe keinen Grund darin, dass die Menschen nicht mehr an ihren Gott - Allah - Budda ... glauben sollen, NUR weil es wissenschaftliche Erklärungen für alles Mögliche gibt, sondern TROTZDEM es sie gibt! Glaube ist eben Glaube und nicht Wissen. Das Sprichwort: Glaube versetzt Berge hat immer noch Gültigkeit.

nette antwort, zu dem "warum sprichst du vom teufel teil"

weil mir die redensarten wie "oh mein gott" oder "was zum teufel" von geburt an eingetrichtert wurden

und ich wollte außerdem meinen post mehr dramatik verschaffen^^

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@HanswurstX3000

Lies mal die zehn Gebote in 2. Mose 20.

7 Du sollst den Namen des Herrn, deines Gottes, nicht mißbrauchen! Denn der Herr wird den nicht ungestraft lassen, der seinen Namen mißbraucht.

Egal, wie man dich erzogen hat. Man muss so mnaches ablegen im Laufe seines Lebens.

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@icecruiser

@ icecruiser:

Wie ist denn der Name Gottes - und was bedeutet er - aus der Sicht des intellektdominierten typischen normalneurotischen modernen zivilisierten Menschen?

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Gute Frage!


. . . ich sitze hier an meinem Computer, indessen ich dieses schreibe, schaue aus meinem Fenster und draußen schneit es . . . ICH bin!

Und während IHR dieses lest, habt Ihr keinen Zweifel, dass es mich gibt. Der Beweis steht auf Eurem Bildschirm. Der Text auf dem Bildschirm beweist meine Existenz!

Die inzwischen entwickelte Technik in der Informatik ermöglicht es Euch sogar, den Computer und seinen Standort exakt zu ermitteln, auf dem ich „dieses“ gerade schreibe bzw. geschrieben haben.

Nur, wer ICH wirklich bin, so ich mich Euch nicht offenbaren will, der auf diesem Computer schrieb, das wisst Ihr nicht! Aber Ihr glaubt an mich, weil Ihr den Ausfluss meines Geistes real vor Euch seht.

Wenn ich jedoch jetzt behaupte: ICH bin GOTT, dann glaubt Ihr mir nicht! – Heißt es doch so schön, „ihr sollt mich an meinen Taten erkennen“. Und schon lässt sich aus meinen wenigen Sätzen, aus der „Handschrift“ meines Geistes kriminalpsychologisch ein Profil über mich erstellen.

So Ihr Euch denn ernsthaft mit der Frage, ob ICH Gott sein könnte, auseinandersetzen würdet, kämmt Ihr nicht umhin, meinen „geistigen Ausfluss“ mit den vielen tatsächlichen „Handschriften“ GOTTES zu vergleichen! Und ebenso schnell wie Ihr aus meinen wenigen Sätzen ein kriminalpsychologisches Profil über mich erstellen könnt, werdet Ihr aus „den unendlichen Taten“ GOTTES auf seine Existenz und auf seine Wesensart schließen können.

Nehmen wir doch ein einziges Beispiel aus der unendlichen und vollkommenen Schöpfung, aus dem ewigen von uns Menschen nicht zu ergründenden Wirken GOTTES: die Tatsache von „Gut und Böse“!

Die Zyniker sagen, es gibt kein Gut und Böse, es sei lediglich eine Betrachtungsweise. Christen glauben, Gott habe seinen eigenen eingeborenen SOHN hingegeben, um die Menschen mit dem Bösen, ihren Sünden, zu versöhnen.

Fühlt GOTT sich wegen der Sündenschuld der Menschen schuldig?!

Jedenfalls hat ER, GOTT mit seiner Schöpfung den größten Mist verzapft, der nur denkbar wäre, sofern Gott denkt. So wunderbar und schön diese Welt auch ist, das Gedeihen und Wachsen, das Atmen und Leben auf unserer Erde, so hat doch alles einen grundlegenden Webfehler mit grausamen Auswirkungen: alles organische Leben kann nur dadurch existieren, indem es anderes Leben zerstört!

. . . was sich in der mentalen und geistigen Ebene des Menschen fortsetzt!

. . . durch die unendliche Güte und Liebe unseres HERRN und SCHÖPFERS.


Ich hoffe, dieser Ausfluss meiner Diabolik regt Dich zum Nachdenken an, die Antwort Deiner Frage in Dir selbst zu finden. Amen.

(kobold)

Wir die wir uns als Menschen bezeichen, sind doch nicht die einzigsten Wesen, darüber sind wir uns doch einig, und der Planet Erde ist auch nicht der einzigste Planet wo Wesen existieren, folglich gibt es da etwas, was wir nicht kennen, und mein Spatzenhirn nicht verarbeiten kann, weil dies mein eigener geistiger Horizont nicht zulaest. Zurück bleiben auf unsere Fragen nach den Antworten nur der eigene Glaube und die Sehnsucht die eigendliche Heimat irgendwann wieder zufinden, denn als Kinder schauten wir immer in den Nachthimmel und zwar unabhängig von der Rasse unseres daseins. Was bleibt sind zahlreiche Theorien, Phantamorphien aber keine Lösung welche man als einigsten Lösungsweg logisch wie zugleich unlogisch nennen könnte und zwar ohne wenn und aber.

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@XAR61

Ganz genau:

" . . . Wohl dem, der jetzt noch Heimat hat!"

[Friedrich Nietzsche]

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Weil die schwachmatischen Leute jemanden brauchen, demse die Schuld zuschieben können, wenn was schief läuft, aber gleichzeitig auch anbetteln wennse was brauchen.

Schade, du scheinst keine echten Christen zu kennen.

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