Warum finden einige "Breaking Bad" gut?

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17 Antworten

Dass Walter ziemlich schnell die unsympathischste Figur der Serie wird, ist ja genau das, was viele gereizt hat. Nehme ich an.

Ich fand es erst interessant, irgendwann nur noch öde und redundant. Habe die Serie an zwei unterschiedlichen Stellen aus Langeweile abgebrochen und bis heute noch nicht zu Ende geguckt. Ich fand die Figuren auch alle nicht so wahnsinnig interessant, bis auf Jesse vielleicht.
Und wenn man 7 Folgen lang warten musste, bis irgendwas Einschneidendes passiert, guckt man den Leuten dabei zu, wie sie genau das machen, was man von ihnen erwartet, oder langweilt sich durch 10-minütige Szenen, die auf cool und krass gemacht sind, aber inhaltlichen Stoff für 2 Minuten zu bieten haben.

Flimmervielfalt 20.07.2017, 14:05

Ich bin ja froh, nicht der einzige zu sein, der das so sieht. Diese Drogenthematik an sich finde ich schon extrem unsympathisch, darum kann ich auch Jesse nicht sonderlich gut finden.

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knallpilz 20.07.2017, 14:29
@Flimmervielfalt

Ich hab mir immer gewünscht, dass er von Walter loskommt. Aber der erpresst ihn ja dauernd oder macht sonstwas.

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was an der Serie angeblich besser ist, als an anderen

Es gibt mittlerweile viele gute Serien, breaking bad war eine der ersten einer ganzen Reihe von Serien die eine riesige übergreifende Handlung und sehr genaue Charakterzeichnung haben. Das war ich zumindest nicht von Serien vorher gewöhnt, mit wenigen Ausnahmen wie die Sopranos.

Die Serie finde ich ethisch sehr saftig. Sie legt den Finger in die Wunden und moralisiert nicht, sondern präsentiert auch Ausweglosigkeit und wirkt auf mich dadurch sehr mitreißend und lebensecht. 

Hey,

aus Zeitgründen eine etwas verspätete Antwort auf Deine Frage:

Zunächsteinmal muss ich sagen, dass es mir genauso ging wie Dir. Als Breaking Bad das erste Mal in Deutschland ausgestrahlt wurde, sah ich einpaar Folgen und fand sie auch gut, habe dann aber damals nicht weitergeschaut. In den folgenden Jahren hörte ich zunehmend die einhellige Meinung, dass es sich um die beste Serie aller Zeiten handeln würde und schließlich habe ich mich dann vor kurzem entschlossen, das nun endlich mal zu überprüfen.

Damit beginnt aber schon das Problem: Du bist nicht mehr unvoreingenommen, wenn Du auf diese Weise an ein Kunstwerk gleich welcher Art herangehst, weil es sich ständig mit Deiner Erwartungshaltung messen lassen muss.

Mein Tipp: löse Dich von diesem Etikett der besten Serie, sieh Dir
- nun hast Du die Bluray-Box ja schonmal im Haus ;D - wenn es Dich nicht zu sehr anstrengt, erst die ganze Serie an und bilde Dir dann Dein Urteil. Das lohnt sich meiner Meinung nach, da im Verlauf der Staffeln noch einige neue Wendungen stattfinden und vorallem interessante Nebenfiguren eingeführt werden (weshalb ich z.B. mit viel Spaß die Spin off Serie "Better call Saul" sehe).

Mir ging es insgesamt wie Dir, dass ich diese Ästhetisierung und Glorifizierung des Drogenhandels schwierig fand, mich überzeugt Breaking Bad aber vorallem mit der visuellen, filmischen Qualität, die ich teilweise schon bemerkenswert finde.

Für das Prädikat "beste Serie" ist mir die Erzählung letztlich inhaltlich nicht vielschichtig genug, aber es ist eine spannende Sendung, die mit interessanten Ideen und wirklich guten Charakterzeichnungen arbeitet. Gerade am Beispiel der Hautfigur Walter White.

Ich denke nicht, dass es die Absicht der Macher ist, WW als sympathische Figur zu zeichnen, mit dessen Handlungen man sich identifizieren soll.Im Gegenteil liegt für viele sicher der Reiz der Figur in ihren Brüchen und irrationalen Verhaltensweisen.

Dass Du verurteilst, was Walter White tut, spricht sicher menschlich für Dich, hat aber mit der Qualität der Serie nichts zu tun. Denn es geht ja gerade darum einen Protagonisten zu zeigen, der von einem Außenseiter, der in eine Extremsituation gerät, einen Persönlichkeitswandel durchmacht, der ihn immer mehr von seiner Familie und seinen moralischen Prinzipien entfremdet. - Es gibt immer wieder Punkte zu Beginn der Serie, an denen es leicht wäre, für ihn auszusteigen, sich zufrieden zu geben.

Doch an diesem Punkt ist die Figur tatsächlich sehr gelungen und realistisch.Denn Menschen haben Brüche, verhalten sich irrational und unmoralisch - eine solch unsympathische, abstoßende Figur ist - wenn einem das liegt - interessanter zu beobachten (ruhig auch kritisch) als jemand mit dessen Handlungen man sich 1:1 identifiziert, denke ich.  An Walter White kann man sich reiben und das hält die Sendung am Laufen - auch wenn es Phasen und Folgen gibt, wo man sich ein bißchen mehr Tempo im Erzählfluss wünscht.

Er zieht sein neu erwachtes Selbstwertgefühl daraus, dass er ein "Produkt" herstellt, das keiner außer ihm so herstellen kann.Was hätte er also noch, wenn er damit aufhören würde ? Die moralische Einordnung dessen, was er tut, überlässt die Serie dem Zuschauer und das finde ich auch ok so.

Wenn Du mit ihm als Figur jetzt in Staffel 2 nicht klarkommst, kann ich nur sagen: Besser wird es nicht... :D Aber vielleicht kannst du der Serie ja doch mit der Zeit etwas abgewinnen.

ich habe auch immer wieder mit mir gerungen, ob ich das wirklich weitersehen will, ob es mich genug interessiert. Da musst du durch. Insgesamt lohnt es sich.

Die beste Serie aller Zeiten ist Breaking Bad für mich definitv nicht, aber es ist eine durchaus sehenswerte.

Viel Spaß beim Gucken.

Walter soll ab einem gewissen Punkt auch nicht mehr sympathisch rüberkommen. Er ist NICHT (mehr) der Held der Serie, sondern der Schurke. Genau diese Entwicklung ist es, um die es eigentlich geht. Leider gibt es viel zu viele, die das nicht begreifen und in ihm bis zum Ende den "Guten" sehen...

Von daher: Du sollst dich im Verlauf der Serie weder mit ihm identifizieren, noch seine Taten moralisch vertretbar finden.

Persönlich hat mir die Serie gut gefallen, mit einigen Ups and Downs. Die drittletzte Episode ist eine der besten TV Episoden die ich jemals gesehen habe. Insgesamt fand ich den Ruf von BB als "beste Serie aller Zeiten" allerdings nicht gerechtfertigt.

PS: Staffel drei und vier fand ich am besten, weil mir die Interaktion zwischen Walter und Gus gefallen hat.


NamenSindSchwer 20.07.2017, 10:24

Ab einem gewissen Punkt fand ich Walter definitiv nicht mehr sympathisch...interessant fand ich ihn hingegen absolut. Er war kein Charakter den ich mochte, aber einen dem ich gern zugesehen habe, weil seine Entwicklung schon etwas Faszinierendes für mich hatte. 

Ich bin nicht der Meinung, dass man einen Charakter "mögen" muss um sehen zu wollen, was mit ihm passiert. 

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Flimmervielfalt 20.07.2017, 11:55

Jetzt wo du es sagst. Es ist wahrscheinlich so wie eine Vorgeschichte vom Joker aus Batman zu verstehen. Man weiss, wie das Endprodukt aussieht, sollte aber wissen wollen, wie es dazu kam, ohne dass man aber Sympathien mit dem Joker entwickelt?

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NamenSindSchwer 20.07.2017, 12:44
@Flimmervielfalt

Recht zeitig in der Serie gibt es mehrere Situationen in denen Walter eigentlich problemlos aufhören könnte mit dem was er tut. Zum einen weil es offensichtlich ist, dass die Ganze Situation alles andere als ungefährlich ist und zum anderen weil er sein ursprüngliches Ziel mehr oder weniger erreicht hat. Aber er macht weiter. 

Damit hatte ich erst ein ziemlich großes Problem: Die Entscheidung weiter zu machen hat keinerlei Sinn ergeben. In meinen Augen war der einzige Grund der, dass sonst die Serie zu Ende wäre und es erschien mir so als ziemlich schlecht geschriebener, einziger Weg die Serie fortzuführen. 

Das Problem war, dass ich Walt immer noch als den bemitleidenswerten Loser gesehen habe, der nur das Beste für seine Familie will und dem man die Daumen drückt. Aber das ist er nicht. Kein bisschen. Obwohl er das selber immer als Rechtfertigung nutzt und auch selber glaubt. Als ich das realisiert habe, hat das Weitermachen auf einmal vollkommen Sinn ergeben. Zwar keinen logischen aber einen charakterlichen. Es gibt in der letzten Episode eine extrem starke Szene zwischen Walt und Skyler in der genau das auf den Punkt gebracht wird. Ich spoilere natürlich nichts. 


Diese Erkenntnis, dass Walt nicht (mehr) der bemitleidenswerte Tragische Held ist und auch nicht sein soll, hat meinen Blick auf die Serie ziemlich verändert und von da an hab ich sie als das gesehen was sie eigentlich ist: die Darstellung wie ein Mann vom unauffälligen Normalo zum Anti-Helden (meist hat er es noch mit "Gegnern" zu tun die schlimmer sind als er, weshalb man ihm schon noch die Daumen drückt) und schließlich zum Schurken (eher Villain Protagonist) wird. Nicht viel mehr und nicht viel weniger. Es sagt ein bisschen etwas über einen Menschen aus ab welchem Punkt der Serie er sich nicht mehr mit Walts Tun identifizieren oder es zumindest moralisch rechtfertigen kann. Bei manchen passiert das früher, bei manchen später und bei einigen (leider) auch gar nicht. "Yeah, zeig allen wo der Hammer hängt, wie ein echter Mann. Lass dir von niemandem etwas gefallen oder vorschreiben. Voll cool!" Finde ich persönlich ziemlich fragwürdig...

Ich persönlich fand den Ritt, auf den mich die Macher der Serie mitgenommen haben, definitiv zum Großteil unterhaltsam. Wie gesagt empfand ich Walt als sehr interessanten Charakter und obwohl ich eine gewissen Antipathie für ihn empfand, haben es die Macher immer wieder geschafft, dass ich irgendwie doch ein bisschen auf seiner Seite stand (und mich dafür ein bisschen schlecht gefühlt habe ^^). Letztendlich wollte ich einfach wissen, was für ein Ende das mit einem solchen Charakter nimmt und was das angeht wurde ich auch vom Finale nicht enttäuscht. 

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Flimmervielfalt 20.07.2017, 14:13

Ich habe weniger Probleme mit Charakteren, die im Dienst einer guten Sache auch mal vom rechten Weg abweichen. Walter aber ist egoistisch motiviert und tut ebenso eigennützige Dinge, mit der Absicht seiner Familie was gutes zu tun. Das tut er aber auf dem Rücken von Junkies. Ich finde diese Entscheidung einfach nicht nachvollziehbar und kontrovers im Gesamtbild. Er macht oft Dinge, die ich nicht verstehe oder einfach nur als arschig einstufe. Beispielsweise die Aktion, dass er behauptet die Krebstherapie durch ne Geldspende von Familie Szwarc zu finanzieren. diese haben sie ihm sogar angeboten, er hat sie ausgeschlagen, die Frau beleidigt, aber beansprucht für sich, diese Lüge so im Raum stehen lassen zu DÜRFEN und es würde die Szwarcens schliesslich einen feuchten Kericht angehen. Das ist doch völlig behämmert. Oder als er seinen 16 jährigen Sohn im Akkord Tequila trinken lässt und gegenüber Hank aggressiv wird. Völlig bescheuert und alles andere als souverän.

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NamenSindSchwer 20.07.2017, 15:02
@Flimmervielfalt

Alles korrekt. Wie ich oben gesagt habe, rein logisch betrachtet erscheinen viele seiner Handlungen unsinnig, aber für ihn als Charakter macht das schon alles Sinn. 

Das Ding mit Walt ist, dass er eigentlich EXTREM Stolz (geworden) ist und es auf den Tod nicht ausstehen kann, wenn sein Stolz verletzt wird. Hier gibt es zwei Probleme:

1. Er war jahrelang das Mauerblümchen der sich alles hat gefallen lassen. Und er hat alles in sich reingefressen. Die Krankheit hat quasi den Deckel gesprengt der alles zurückgehalten hat und nun lässt er all die Jahre Frustration raus und überkompensiert dabei halt. 

2. Er selbst sieht sich eigentlich als "Ober Macker" aber aus seiner Familie kann/darf davon niemand etwas wissen. Natürlich hält er das bewusst geheim, aber innerlich nervt ihn das auch (mit der Zeit immer mehr) weil er am liebsten rausschreien will "Seht mich an ich bin Heisenberg, der härteste Hund der Stadt und ein ganzer Kerl!". Er spielt also weiterhin den harmlosen Familienvater, was es umso schizophrener erscheinen lässt, wenn ihm dann mal der Hut platzt und er auch seiner Familie seine andere Seite zeigt. 

Wie gesagt fand ich Walt als Charakter sehr interessant und das war auch das was mich immer zum Weitersehen animiert hat. Wenn man ihm als Charakter partout nichts abgewinnen kann, dürfte es ziemlich schwierig sein die Serie bis zum Ende durchzuziehen. 

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Naja, bei der serie geht es nicht dadrum, sich zu hank oder walter hingezogen zu fühlen, es geht eher darum welchen wandel die charaktere durchmachen und ihre beweggründe zu verstehen und eben diese bei sich selbst zu entdecken! Zudem ist die serie auch recht durchdacht aufgebaut und alleine dadurch meiner meinung nach sehr unterhaltsam! Walter zb kann anfangs keine fliege was zu leide tun, aber nach der diagnose will er einfach seinen teil vom kuchen, schau die serie weiter und du erfährst mehr hintergründe warum er so handelt wie er es tut! Pinkman zb ist ein guter kerl, der als loser abgetan wird, bzw sich selbst so sieht und später auch eine wendung durchmacht! Lass dich nicht von den ersten 2 staffeln abschrecken, die erste ist recht langweilig, da dort die geschichte erst aufbaut, die zweite ist auch noch recht früh und geht wenig in die tiefe! Lg

Habe die Serie selbst bis zur zweiten Staffel geschaut und musste mich trotz der interessanten Thematik richtig durchquälen.

Es fühlt sich einfach langgezogen an, als wäre es Gummi. Die 50 Minuten fühlten sich an wie 100 - im negativen Sinne.

Flimmervielfalt 20.07.2017, 11:58

Das merke ich jetzt gar nicht mal sonderlich, da ich noch ganz andere wesentlich langsamer erzählte Filme und Serien schaue. Da ist Breaking Bad noch flott gegen. Die Hauptperson verwirrt mich lediglich, weil er ein egoistisches A****loch ist.

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Ist das gleiche wie mit Schokopudding <-> Vanillepudding.

Ich finde Vanille sympathischer wegen der Farbe. Schoko macht zwar einiges vom Geschmack her, überzeugt mich jedoch nicht so sehr, wie Vanille.

Sülze empfinde ich als absoluten soziopathischen Egoisten. Die Gellantine beansprucht alles für sich und lässt den Kladderradatsch innen verblassen.

Um es mal auf den Punkt zu bringen: Es ist nunmal Geschmackssache ;)

PS. Ich fand die Serie Gut (auch wenn es zum Ende hin etwas träge wurde)

Flimmervielfalt 20.07.2017, 04:37

ist es das? ES klingt immer so, als würden ALLE Schokopudding lieben

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Thor1889 20.07.2017, 04:40
@Flimmervielfalt

Nein! Vanille ist der Insidergeheimtipp ;)

Back to the topic:

Alle fanden damals Borat toll - ich bin 5 mal bei dem Film eingeschlafen und habe keine Ahnung, was daran lustig/toll sein soll.

Wie gesagt, Gescmäcker sind verschieden.

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Videospieler95 20.07.2017, 06:17
@Thor1889

Ja Borat ist ein Film für den man schon irgendwie ziemlich kleingeistig sein muss oder eben sehr betrunken oder so xD 

Aber wenn man anfängt über diese schlechten Witze nachzudenken dann ist das eig. fast nur Rassismus, Antisemitismus und eine Ansammlung extrem Flacher Witze. 

Als ich Borat das erste mal sag fand ich es Witzig da war ich noch sehr Jung vlt 12 oder 13

Aber heutzutage muss ich einfach immer wieder darüber nachdenken wie bescheuert es doch ist und dann kann ich kaum lachen. 

Ich denke es liegt auch daran dass ich damals dachte dass alle sowas wie das was im Film vorkommt als Spaß verstehen so wie man auch Spaß über zb. Holländer macht als Deutscher. 

Das meint ja keiner wirklich ernst. 

Aber ich habe schon so viel Leute gesehen die über zb. Juden wirklich schlecht denken dass ich über sowas garnicht lachen kann.

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Also Walt ist eben so eine Sache, ich sag dir eins versuch die Serie als Beobachtet zu sehen und such dir nicht unbedingt einen Lieblingscharakter aus. 

Ich mochte Hank zwar auch extrem hatte auch auch Sympathien für Walt. 

Gerade am Anfang und außerdem ist es doch garnicht sooo verrückt. 

Ich mein ich denke ihm ist es egal was für Leuten er da Meth bietet. Sie würden es sich ohnehin besorgen und irgendwie sind Leute die so runterkommen und Methjunkies sind auch irgendwie selbst dran schuld. 

Also der Part hat jetzt nie wirklich meine Sympathien getrügt. 

Und ihm ist es bestimmt ohnehin egal nach seiner Diagnose

Aber gut ich will ja nicht zu viel sagen. 

Vergleich aber des öfteren mal und erinnere dich zurück wie Walt am Anfang war. Ziemlich Interessant

Ich fand die Show einfach Toll und sehr interessant

Also ich finde die Serie hat immer so eine deprimierende Atmosphäre, fällt mir immer schwerer die weiter zu schauen.

Hey Flimmervielfalt,
das was du ansprichst stimmt, das tut WLt wirklich.
Deswegen ist er aber kein schlechter Charakter, ich persönlich hasse z. B abgrundtief Skyler, sie ist mit Grithith aus Berserk eingeredet Charaktere die ich am meisten hasse, dennoch muss ich (leider) zugeben, dass die Charaktere an sich nicht "schlecht" bzw. eindimensional geschrieben sind.

LG

Flimmervielfalt 20.07.2017, 11:53

Skyla finde ich bislang eigentlich noch nicht nervig.

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Ich weiß ja nicht Ob die Redewendung kennst.... Aber über Geschmack lässt sich nicht streiten!

Ich finde zb game of thrones furchtbar, allerdings lieben es Millionen Leute.

Genauso ists bei breaking bad. Ich finds super. Du eben Nicht....

Videospieler95 20.07.2017, 06:12

Ich versteh nicht wie man Game of Thrones furchtbar finden kann xD  Hast dus mal gesehen??? Und sag jetzt bitte nicht 3 Folgen weil bei GoT braucht man länger um reinzukommen bis es Spaß macht da die Serie anders aufgebaut ist. 

Bei den meisten Serien haben die Folgen an sich oft auch eine in sich Geschlossene Geschichte. 

Natürlich folgt die auch einer Hauptstory aber man könnte auch eine einzelne Folge schauen und es interessant finden. 

Das ist zb. bei Dexter, Sherlock, Breaking Bad( in leichter Form) und extrem bei Supernatural so. 

Game of Thrones hat eben viel gerede was in kombination mit der Handlung und dem was an Action passiert extrem interessant sein kann aber man braucht eben lange um reinzukommen. 

Ich habe damals die ersten 3 Folge geschaut und wollte eig. aufhören habs dann aber weiter geschaut und so nach ca 5-6 Folgen fing es an interessant zu werden. 

Die Story ist extrem komplex eher wie eine Geschichte und man versteht es erst wenn man schon etwas davon gesehen hat. 

Wobei man die Serie auch mehr als 1 mal sehen sollte finde ich da man sonst zu viel vergisst es ist einfach zu Komplex. 

Und ja seit damals habe ich die Serie jetzt ehrlichgesagt schon 12 Mal gesehen xD 

Die Serie ist eine Pracht und ich denke das sie eig. jeder Toll finden würde wenn er mal drin ist. 

Man sollte sich während der Handlung auch nicht ablenken lassen sondern konzentriet zuhören usw da eig. jeder Teil sehr wichtig ist um alles zu verstehen

Wenn jemand 1-2 Staffeln gesehen hat und er sagt er findet es immer noch schlecht ok dann würde ich sagen naja dann ist das halbt so xD wobei ich mir das auch nicht erklären könnte

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Franzmann0815 20.07.2017, 07:03

Habe 2 staffeln (die zweite nicht ganz bis zum Schluss) gesehen.... Fand ich furchtbar xD. Ist eben Geschmackssache

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Flimmervielfalt 20.07.2017, 14:19

Game of Thrones finde ich auch nicht gut. Zu brutal, zu viel Sex, zu viel Hauptpersonen-Verschleiss, Fantasy-Elemente werden ständig umschifft obwohl es in einer Fantasy-Welt spielt...Ich finds ätzend. Macht mir absolut keine Freude und kriege ich nur schlechte Laune von.

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Mir persönlich gefiel die Serie ziemlich gut.

Ja, was du über Walt sagst stimmt, aber das ist ja auch irgendwie der Sinn der Serie.

Man sieht, wie anständige Menschen (der Walt ja bis zu seiner Diagnose war), durch bestimmte Ereignisse, auf die schiefe Bahn geraten können.

Deswegen heißt die Serie ja auch Breaking Bad ;) 

5tesRad 20.07.2017, 05:28

Man sieht förmlich, wie er seine Moral immer weiter über Bord wirft, um seine Ziele zu erreichen.

Ich habe mich immer gefragt, wie weit geht er noch und macht er irgendwann einen Fehler?

Das hat für mich persönlich die Serie ausgemacht

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Warum finden alle "Breaking Bad" gut?

Da deine Frage bereits eine völlig unzutreffende Unterstellung enthält ("finden alle gut"), kann man sie m.E. gar nicht direkt beantworten.

Ich finde diese Serie(n) uninteressant und für mich völlige Zeitverschwendung!

... und in meiner Umgebung geht es Einigen sehr ähnlich.

Neben Arbeit und zahlreichen anderen Interessen bleibt kein Bedarf an dieser (weitgehend hirnlosen) Berieselung.

Flimmervielfalt 20.07.2017, 12:02

Und "Diese (weitgehend hirnlose) Berieselung" ist also keine völlig unzutreffende Unterstellung als solche? 😀

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beamer05 21.07.2017, 01:04
@Flimmervielfalt

nein, weil - wie man meinen Zeilen ja unzweifelhaft entnehmen kann, ich ausdrücklich für mich bzw. von meiner Einschätzung sprach.

Und "völlig unzutreffend" kann die Aussage schon deshalb nicht sein, weil sie ja für (mindestens) einige mir bekannte Personen ebenso gilt (die das Zeugs auch für überwiegend geistlos* o.ä. halten)

*dieser Begriff ist nicht "philosophisch" sondern "landläufig" zu verstehen.


Und ich habe bisher bei meinen gelegentlichen Versuchen keinerlei "Sinn" oder Erkenntnisgewinn aus solchen Serien gewinnen können. Und wenn ich hinterher nicht schlauer bin... öde.

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das kann ich NICHT bestätigen !

Ich hasse diese geistige Vermüllung die über den großen Teich zu uns kommt !

Dilaralicious2 20.07.2017, 05:01

Über den großen Teich hahhahaha

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 Das ist doch nicht sympathisch, oder doch?

wer sagt denn dass hauptfiguren sympathisch sein müssen damit eine serie gut ist?

Flimmervielfalt 20.07.2017, 12:29

Irgendwie habe ich viele Sehgewohnheiten davon abhängig gemacht bislang. Wobei beispielsweise Jack Bauer aus "24" auch sehr zweifelhafte Dinge tut, aber da war die Wandlung halt etwas langsamer und nachvollziehbarer als bei Walter, der direkt in der dritten oder vierten Folge jemanden kaltblütig tötet.

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die serie ist schlecht weil der walter böse ist? ahaaa...

Es finden nicht alle diese Serie gut. aber die reden nicht darüber und sehen sie vor allem nicht..

Gegenfrage: Warum zieht man sich eine richtig lange, offenbar unappetitliche Serie rein, bloß weil andere das tun??? Für mich ist das Zeitverschwendung.

Flimmervielfalt 20.07.2017, 12:09

Ich bewege mich in Kreisen, in denen allgemein viel über Medieninhalte gesprochen und analysiert wird. Ich kann halt dann mitreden und meine Kritikpunkte besser belegen. Ich habe auch zum Vergnügen anderer sämtliche James Bond Filme chronologisch über nen Monat geschaut, obwohl mir die meisten nicht gefielen. Oder früher in der Schule hat der Deutschlehrer immer Thomas Manns Zauberberg oder Kafkas Prozeß zitiert, nur um dann im nächsten Satz zu erwähnen, dass er diesen Stoff nur im Fachgymnasium aber nicht mit unserer Klasse besprechen kann....seufzend. Dann habe ich die Bücher gelesen, mich durchgequält und ihm bei der nächsten Gelegenheit meinen Verriss dazu referiert. Solche Manifeste, die andere gut finden, die ich aber blöd finde fordern mich also regelrecht heraus.

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tucho 23.07.2017, 06:50
@Flimmervielfalt

Ein Verriß von Kafkas Prozess ? ;D Wow, den möchte ich als Buchhändler ja gerne mal lesen. (kleener Scherz)

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