Warum behalten Frauen teilweise auch nach der Scheidung den Nachnamen ihres Exmannes?

8 Antworten

Manchmal machen sie es, weil sie den Namen schöner finden als ihren Mädchennamen.

Manchmal machen sie es, weil sie keine Lust haben, überall die Namensänderung zu melden, einen neuen Perso/ Reisepass besorgen (und bezahlen) zu müssen, genau wie die Namensänderung.

Manche machen es nicht, weil es Kinder gibt, die den Namen des Vaters haben.

Gründe gibt es viele.

Aber es steht jeder Frau zu, den Namenn zu behalten.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Möglicherweise haben sie ein gemeinsames Kind, welches den Nachnamen des Vaters trägt. Dann will die Mutter nicht anders heißen als das Kind.

Oder der Mädchenname war starkes Angriffsziel von Mobbing und die Frau wurde früher damit aufgezogen.

Da bin ich ganz deiner Meinung, die einzige Erklärung dafür ist das sie ihren Geburtsnamen schrecklich finden. Das ist bei drei Freundinnen von mir so.

Nicht alle die sich scheiden lassen gehen im negativen auseinander, daher wird es sehr viele Frauen geben bei denen der Nachname keine große Rolle spielt.

Klar, in solchen Fällen würde ich es noch verstehen, aber sonst eigentlich nicht wirklich...

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Das kann ganz praktische Gründe haben. Es gibt beispielsweise Berufe, in denen du auf deinen “Ruf“ angewiesen bist. Wechselst du den Nachnamen, verlierst du den.

Der Hauptgrund dürfte aber vermutlich sein, dass die Mütter weiterhin denselben Nachnamen tragen wollen wie ihre Kinder, und dafür auch den Namen des Ex in Kauf nehmen.

Das kann ganz praktische Gründe haben. Es gibt beispielsweise Berufe, in denen du auf deinen “Ruf“ angewiesen bist. Wechselst du den Nachnamen, verlierst du den.

Kann ich jetzt irgendwie nicht so recht nachvollziehen.

Dürfte so eine Frau dann nicht heiraten bzw. müsste sie dann auch bei der Heirat ihren Mädchennamen behalten?

Und aus welchem Grund sollte das negative Konsequenzen haben?

Kann man doch erklären...

Abgesehen davon sind Namen sowieso nur Schall und Rauch.

Was zählt, ist die Person und was sie leistet bzw. darstellt...

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@Franz577

Genau, und wenn eine Person ihren Namen ändert, ist ihre Leistung für andere oft nicht mehr nachvollziehbar. Zum Beispiel bei Wissenschaftlern oder Journalisten, oder auch Selbstständigen, die auf Mund-zu-Mund-Propaganda angewiesen sind. Die heiraten oft, bevor sie viel veröffentlicht oder sich einen Ruf aufgebaut haben. Und wenn dann nach der Scheidung der Name weg ist, werden sie nicht als die Person “erkannt“, die sie vorher waren.

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@Mugua

Ok, man würde vielleicht erst nach dem bekannten Namen suchen, aber wenn jemand sehr prominent ist, dann lässt sich das doch schnell klären oder herausfinden, dass es eine Namensänderung gab und warum.

Und das sollte der Karriere dann eigentlich keinen Abbruch tun.

Zumindest nicht bei Menschen, die halbwegs in der Lage sind, ihr Gehirn zu benutzen.

Auf die anderen ist man ja sowieso nicht angewiesen...

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@Franz577

Es geht hier aber nicht um Menschen, die “sehr prominent“ sind. Wie soll denn jemand aus den USA, der Forschungsgelder verteilen oder eine neue Mikrobiologin anstellen will, herausfinden, ob Tanja Schmidt und Tanja Müller dieselbe Person sind? Wie soll eine Journalistin einer Tageszeitung einen neuen Job finden, wenn Google 0 veröffentlichte Artikel ausspuckt? Wie soll Martina Schulz, die auf die Restaurierung 200 Jahre alter Fliesenböden spezialisiert ist, gefunden werden, wenn sie von jemandem empfohlen wird, der vor 4 Jahren mit Martina Engelmann zusammengearbeitet hat?

Und das wird noch extremer, wenn dein Name in deinem Feld bekannt ist und die Leute von dir gehört haben.

Auftraggeber und potentielle Arbeitgeber haben auch besseres zu tun, als tiefschürfende Suchen zu veranstalten. Da wenden sie sich eher direkt dem nächsten Bewerber zu und suchen sich jemand anderen.

Im vielen Berufen ist dein Name dein Markenzeichen und dein Aushängeschild. Das gibst du nicht freiwillig auf.

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Ich habe mein Mädchennamen auch während der Ehe behalten, weil ich nicht verstehe, was der Sinn der Namensänderung überhaupt sein soll.

Na wenn ihr beiden euch da einig wart, dann ist ja in Ordnung.

Über Sinn oder Unsinn kann man sicher streiten, aber ein gemeinsamer Familienname ist halt oft praktischer und dagegen spricht ja auch nichts, aber man kann eben nicht davon ausgehen, dass jede Ehe ewig hält.

Mir ist auch ein Fall bekannt, in dem der Mann den Nachnamen der Frau angenommen hat, weil er diesen schöner fand als seinen.

Ist zwar eher ungewöhlich, aber kommt auch vor...

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