Wartet der Strom hinter der Steckdose?

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Die Elektronen, deren Bewegung die Lampe Leuchten lässt, warten schon in deiner Lampe. Wenn du den Stecker in die Steckdose steckst, werden sie hin und her geschubst, 50 mal hin in der Sekunde und 50 mal her. Vom Kraftwerk kommt das Geschunkel her, aber die Elektronen selbst kommen nicht aus dem Kraftwerk, sie bewegen sich auf relativ kleinem Raum.

Jein... man kann es so ausdrücken, technisch betrachtet ist es etwas komplexer, aber vom Grund auf gesehen kann man das so sagen.

Der elektrische strom ist erstaunlich gut mit Wasser vergleichbar...die Spannung, gemessen in Volt ist vergleichbar mit dem Wasserdruck, gemessen in Bar.

Der Strom, gemessen in Ampere ist vergleichbar mit der Wassermenge, die aus der Leitung kommt...übrigens, genau wie ein elektrischer leiter dem Strom einen Widerstand entgegen setzt, eine Wasserleitung dem Wasser einen Widertand entgegen. bei beiden gilt: je länger und dünner, desto höher ist der Widerstand. Das merkst du daran, dass in der Küche das Licht dunkler wird, wenn du den Wasserkocher einschaltest (nicht viel, aber man merkt es wenn man genau hinschuaut. Außerdem merkt man es, wenn man im Bad die Klospülung ziheht, während man den Wasserhahn am Waschbecken offen hat...

lg, Anna

kennt bestimmt jeder: Nicht anfangen abzuwaschen solange die Freundin unter der Dusche steht.

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Stelle dir den Strom wie zwei Wasserleitungen vor, eine hinführende, eine Rückführende. Wenn nichts in der Steckdoee steckt, so sind die Wasserleitungen geschlossen. Steckt man die beiden Stöpsel sein, so fleißt sofort Wasser in die Leitungen. Die Leitungen sind selbst auch voll Wasser, dadurch ist auch am Ende der leitung direkt ein Wasserfluss zu sehen, also laufen die Geräte sofort.

coole Frage.

Strom und stehen ist ein Widerspruch in sich.
Strom strömt eben.

Elektronen, die strömen, nennt man elektrischen Strom.
Wenn sie nicht strömen, sind es einfach Ladungsträger, die bei ihren Atomen hocken.

Das mit dem Anschieben des Stroms ist simpel:
Die "Teilnehmer" des Stroms sitzen schon im "Schlauch"; wenn du hinten ein neues Elektron reinschiebst, fällt vorne eines raus. Sofort.

Wie beim Gartenschlauch, der schon voll Wasser ist.

Das ist ne theoretische Annahme aber genau weis man es auch nicht.Simpel gesagt es werden "Erklärungen gesucht".Wer weis schon was sich in der Materie abspielt ? Ansonsten wäre alles möglich für uns Menschen wenn wir über die Atome alles wissen würden.

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@sushi65
  • Es gibt Dinge, die man schlicht weiss, auch wenn man sie nicht direkt mit unseren Sinnen sieht. Für das hat die Menschheit Messgeräte entwickelt.
  • Atome zum Beispiel kann man sehen, mit einem Elektronenmikroskop
  • Vieles, was Elementarteilchen betrifft, sind tatsächlich Theorien. Oder Modelle. Ein Modell ist solange gut, wie es uns ein Phänomen erklären kann. Ein Modell ist nicht wahr oder falsch, sondern brauchbar oder unbrauchbar.
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Das Beeindruckende dabei: Die "Stromteilchen" sind bereits in allen Leitern schon vorhanden. Es handelt sich nämlich dabei um die Elektronen auf den äußersten Schalen der Atome.

Unter elektrischem Strom versteht man die Bewegung von Ladungsträgern. In diesem Fall der Elektronen. 50x pro Sekunde werden beim Netzwechselstrom Polarität und Richtung geändert. Unter einem "Stromverbrauch" versteht man diejenige Energie, welche aufgewendet wurde um die Elektronen im Leiter hin- und her zu bewegen. Diese aufgewendete Energie ist die sogenannte Elektrische Arbeit. Sie wird in Kilowattstunden gemessen.

Im Videoteil die Deutsche Band KRAFTWERK mit ihrem Instrumentalsong "Strom"...

http://www.youtube.com/watch?v=U4P494WTSDE

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