Warmes Wasser in den Wasserkocher?

5 Antworten

Ich glaube, das hat weniger mit dürfen zu tun, sondern mit einer Empfehlung, denn:

  • Warmes Wasser wird durch die Heizanlage erwärmt. Das ist meist teurer, als es der Wasserkocher tun würde.
  • Bevor warmes Wasser aus dem Hahn kommt, läuft meist eine nicht zu verachtende Menge kaltes Wasser raus => Wasserverschwendung.
  • Warmwasser ist eventuell nicht wirklich "frisch", weil es gepuffert wird.

Die Heizungsanlage erwärmt das Wasser in der Regel günstiger. Der Rest stimmt.

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@spelman

Meinst Du? Ich lese irgendwie immer nur das Gegenteilige. Unter anderem auch, dass man zum Nudelkochen das Wasser je nach Herd entweder im Wasserkocher vorkochen oder auf dem Herd kochen soll, aber aus Energieersparnis- und Kostengründen niemals warmes Wasser aus der Leitung nehmen soll...

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Also ich habe jetzt nicht wirklich ahnung davon, aber ich kônnte mir vorstellen dass das wasser im wasserkocher immer gleichlang erhitzt wird, wenn du dann 10 grad kaltes wasser einfüllst und es um 90 grad erwärmt wird hast du 100 grad heisses wasser, wenn du 40grad warmes wasser einfüllst hättest du dann 130 grad heisses wasser was dann ein wenig übers ziel hinausschiessen würde, das kann jetzt auch kompletter schwachsinn sein aber für mich hört es sich logisch an :D

kann natürlich auch sein dass der wasserkocher stoppt wenn er durch dampfentwicklung merkt dass das wasser 100 grad hat, aber dann wàre es auch egal ob kalt oder warm eingefüllt wird :D

Er kocht kürzer, wenn bereits Wasser drin ist, das noch heiß ist.

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Auf die Idee, dass ein Temperaturmessgerät im Wasserkocher verbaut ist, bist du nicht gekommen, oder?

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@hahanoob

naja, ist ja das selbe prinzip wie wenn er es durch dampfentwicklung merkt.

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Nein, Wasserkocher haben entweder einen Bimetallschalter, der durch den Dampf auslöst, oder einen elektronischen Temperatursensor. Sie werden nicht nach der Zeit gesteuert.

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Deine zweite Theorie trifft natürlich zu. Allerdings hat das nichts mit Dampfentwicklung zu tun. Ein Thermostat reicht da völlig aus.

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130° bekommst du in einem Wasserkocher nie hin, selbst bei den ganz alten, die Kochten bis die leer waren. Wasser siedet nämlich bei normalem Luftdruch auf Meeresspiegel-Höhe bei 100° (so wurde ja die Temperaturskaler definiert) und wird dann nicht mehr wärmer. Die zugeführte Energie wird dann komplett für das Verdampfen des Wassers verwendet. Erst, wenn du den Kocher unter Druck setzen würdest, könntest du das Wasser auf über 100° erhitzen, das geschieht im Schnellkochtopf. 130° erreichst du bei 2,7bar

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Kann eigentlich nur umweltfreundlich gemeint sein. Weil es energiesparender ist, kaltes Wasser im Wasserkocher zu erhitzen, als Leitungswasser warm oder gar heiß laufen zu lassen, damit es noch schneller kocht.

Ich gehe mal davon aus dass es Hygienegründe sind.

Warmes Wasser stammt meist aus dem Warmwassertank im Haus und ist als Trinkwasser nicht immer geeignet. Ferner könnte auch der Kalkgehalt höher sein, weil diese Anlagen stark verkalkt sind - zumeist. Damit könnte mit zu hohem Kalkgehalt das Gerät schneller verkalken.

Sonst macht es wenig Sinn.

Generell liegt es eher an der Region in der du lebst. In Kalkreichen Gegenden hat verkalken Geräte entsprechend schnell. (Meistens Süddeutschland)

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Ist der Wasserkocher aus Glas? Dann ist es zum Schutz vor Sprüngen im Glas.

Der ist aush Kunststoff und Edelstahl. Und das kochende Wasser würde den ja erst recht platzen lassen hätte ich jetzt gedacht.

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@Daempfungsfeld

Nein weil das Wasser ja von kalt zu warm erhitzt wird. Dadurch wird dann das Glas ja nicht schlagartig der neuen Temperatur ausgesetzt

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@Albertschneider

Was passiert, wenn ich kochendes Wasser in meine gläserne Teekanne gieße? Nichts!

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