Waren Vergewaltigungen in der Steinzeit normal?

Caveman - (Liebe, Frauen, Menschen)

8 Antworten

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Kein Mensch kann dir sagen, wie es mit dem Sexualverhalten der Menschen in der Steinzeit aussah. Tatsache ist jedenfalls, dass es kein Patriarchat gab, das entstand erst in der Jungsteinzeit, als Ackerbau und Viehzucht auftraten, wobei es gerade bei Viehzuchtkulturen bevorzugt zu einem Patriarchat kam. Es ist davon auszugehen, dass im frühen Ackerbau noch matrilineare Gesellschaftsstrukturen vorherrschten, die dann im späteren Ackerbau zusehens verschwanden. Doch zurück zu den Herrschaftsstrukturen der Steinzeit, da es nun keine Männervorherrschaft gab, war folglich die Stellung der Frau keine geringe. Es ist daher unwahrscheinlich, dass diese gegen ihren Willen einfach mißbraucht werden konnten, das ließ ihre Stellung wohl eher nicht zu. Ein Vergleich mit den Schimpansen entfällt also, da bei dieser Affenart die weiblichen Tiere nicht viel zu melden haben. Ein Vergleich mit Orang Utans fällt gleichfalls flach, da diese jahrelang sexuell nicht zueinander finden. Die enge Mutter-Kind-Bezihung nebst Absonderung, bzw. Alleinleben mit Kind verhindert das. Gorillas haben zwar ein Patriarchat, allerdings ein sehr abgeschwächtes, für Gewalt ist da kein Platz. Interesanter sind da schon mehr indigene Völker, die man zum Vergleich heranziehen kann. Mir ist jedenfalls kein Stamm bekannt, wo Vergewaltigungen an der Tagesordnung wären, vielleicht einige wenige ggf. wie z.B. die Aboriginals, bei denen könnte ich mir das allenthalben noch vorstellen.

Wichtig ist auch die Tatsache, dass es in der Alt,- und Mittelsteinzeit noch keine monogamen Bezihungen gab, was das Bedürfnis nach Vergewaltigungen somit stark einschränkt. Wenn nämlich Promiskuität allgemein vorherrscht hat es eigentlich kaum jemand nötig extra vergewaltigen zu "müssen", denn Angebote besthen dann ja wohl eher. Doch das ist jetzt nur mal so eine Vermutung, man könnte erst dann mehr dazu sagen, wenn man denn wüßte, welche Rolle ein Stammesanführer wohl hatte. Besaß er evtl. mehrere Frauen, oder bestimmte er gar, wer mit Wem vöglen durfte? Ich tendiere eher dazu, dass er ein Erstfi ckrecht haben könnte, danach aber den anderen Platz machte, wenn er befriedigt war. Aber das ist jetzt nur mal so eine bloße Überlegung.

Ich könnte mir übrigens ganz gut vorstellen, dass es eher einen Frauen,- als einen Männerüberschuß gab, einfach weil bei den zahlreichen Jagden etliche von wilden Tieren zerfleicht wurden, oder aber dabei sonstigen Natuwidrigkeiten zum Opfer fielen. In einem solchen Fall ist die Frauenauswahl groß, der Zugang zu ihnen nocheinfacher als sonst, wenn in etwa Parität vorherrscht.

Weiterhin gilt anzumerken, dass in der Steinzeit sehr wahrscheinlich das Verhältnis der Geschlechter unproblematischer als heutzutage war, daher man wohl ohne langes Fackeln hinter den nächsten Busch u.a.m. zu Zweit hinmarschierte und dann tüchtig hockelte.

Angemerkt sei auch, dass die Kindersterblichkeit in dieser Zeit außerordentlich hoch war, Frauen daher wohl auch zu Sex drängten, schon um so für Ersatz zu sorgen.

Erwähnt sei schlußendlich auch, dass wohl in der Hälfte des Jahres das Klima so ungemütlich war, so dass Penis und Vulva eher schlummerten. Erwähnt sei zudem, dass stillende Mütter wohl kaum für Sex zu haben waren, der Geschlechtstrieb läßt während der Stillperiode der Frau meist nach, die Gruppe wird das wohl sehr respektiert haben, denn Kinder waren viel zu kostbar, als dass man sich über das Gebähren und Stillen hinweggesetzt hätte.

Fazit: ichtendiere dazu, dass es keine oder kaum Vergewaltigungen in dieser Zeit gab, doch meine Hand möcht ich hierfür nun wieder auch nicht in ein Feuer legen, ich könnte sie verkohlt wie bei Lehrer Lempel in Wilhelm Busch vorfinden, auch das ist denkbar.

wow, das nenne ich mal eine Antwort von einem Experten, danke

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Danke für den Stern

Den Experten-STatus bekomm ich übrigens nicht, weil ich nämlich nicht artig bin, nicht immer penibel genau die political correctness einhalte und vor allem nicht systemloyal genug bin. Nun denn, verbiegen möcht ich mich nicht!

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Es gibt je nach Zählweise ca. 5 große Menschenaffenarten, nämlich Orang-Utans (Borneo- und Sumatra-), Schimpansen, Flachlandgorillas, Berggorillas und Bonobos. 

In allen Arten - bis auf die Bonobos - haben die Männchen das Recht des Stärkeren auf ihrer Seite und Vergewaltigungen finden häufig statt. 

Es gibt ja heute noch Steinzeitkulturen. Die Untersuchungen ihrer Kultur legen nahe, dass der Mensch eine Art Zwischenstellung bzgl. der männlichen Macht einnimmt. Die Männer haben zwar das Recht des Stärkeren auf ihrer Seite und führen die Gruppe, dies aber nicht unbegrenzt. Wer zu dominant auftritt wird getötet. Vergewaltigungen werden teilweise toleriert. Wer aber als Mann hier über die Stränge schlägt, läuft ebenfalls Gefahr von der Gruppe getötet zu werden. 

Stimmt es auch, dass Rassismus eigentlich etwas normales ist? Ich habe mal gelesen, der Grund , warum wir Menschen, die anders aussehen nicht mögen ist, weil wir uns nicht mit einer ,,fremden Rasse" vermischen wollen. Ich bin nicht rassistisch, aber stimmt das? Oder ist das nur Gelaber? 

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@singh19

Es gibt deutlich mehr Tierarten die "rassistisch" sind, als "antirassistisch". Die Natur arbeitet immer eng an der Grenze zur Inzucht. Vor allem verteidigen fast alle Arten ihrer Revier gegen Eindringlinge. Meiner Ansicht nach bildet der Mensch da keine Ausnahme. 

Ich persönlich war aber schon mit einer Türkin und mit einer Tamilin zusammen. Wir Menschen gehorchen dem Diktat unserer Gene nur noch selten. Wir haben ja sogar häufig GV ohne Kinder zu machen, aus Sicht der Natur bzw. unserer Gene eine GANZ GROSSE SÜNDE ;-)

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@singh19

Bei nomadischen Völkerwanderungen kam es aber oft zur Kreuzung der Rassen, als die meisten Völker dann sesshaft wurden nicht mehr.

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Ich dachte wir würden hier schon von weiter entwickelten Menschen sprechen und nicht von Affen. Klar gibt es viele Gemeinsamkeiten, aber Affe und Mensch sind sich nicht zu 100% ähnlich (sonst würden die Gorillas ja auch schon so zivilisiert sein wie wir).

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@DeutschlandLebt

Naturwissenschaftlich betrachtet sind sich die großen Menschenaffen und der Mensch SEHR ähnlich. Was die Überlegenheit des Menschen gegenüber z.B. Schimpansen ausmacht, ist immer noch ein großes Forschungsthema der Biologie. Die aktuelle Antwort ist wohl, dass der Mensch im Gegensatz zu Menschenaffen so etwas wie ein "Gefühl" für Physik und Technik hat. Außerdem können Menschen wohl besser durch zusehen lernen und sich besser in andere Lebewesen hineinversetzen.

http://www.wissenschaft.de/home/-/journal_content/56/12054/1014009/

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Das Wesen von Sex ist Fortpflanzung.
Keine Veranstaltung von freiwillig, sondern von Trieb.
Sinn des Lebens ist überleben, so hat sich Mutter Natur das eingerichtet.

Wäre dem nicht so, wäre die Geburtenrate nicht ausreichend, falls es eine Verstandesleistung wäre.
Die Moral dient nur dazu eine Massengesellschaft zusammenzuhalten.
Des Wesen ändert sich dadurch nicht.

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