Wann vertraut ein Pferd?

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6 Antworten

Huhu,

das beste, was ich dazu mal gelesen habe, sind die Bücher von Mark Rashid, Passive Leader ist hier dein Stichwort. Besser kann man es schriftlich meiner Meinung nach nicht machen.

Vertrauen ist etwas, das man fühlt. Das kann man nicht in Pläne packen oder einheitlich verschriftlichen. Man fühlt es. Oder halt eben nicht, nur muss man sich dann auch eingestehen das zu akzeptieren.

Wenn wirklich Vertrauen da ist, dann zweifelt das niemand mehr an. Egal ob es da um Pferde geht, um Hunde oder um Menschen

Liebe Grüße

Ab wann? Das weiß ich nicht. Das spürt man einfach. Man spürt es, wenn das Pferd sich freut, wenn es seinen Menschen sieht.
Das Pferd überwindet seine Angst, weil der Mensch ihm sagt: "Ist nicht gefährlich!"

Man merkt es einfach!

Woher weiß man oder wie merkt man ungefähr,  dass es sich freut? Ich weiß nicht, wie ich das alles einschätzen soll.

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@LittleMistery

Naja, das merkt man halt. Woran? Keine Ahnung. Mein Pferd wiehert, wenn ich komme. Es freut sich halt.

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Vertrauen zeigt sich für mich auch,

wenn mein Pferd etwas Gruseliges sieht und ich ihm sage: „Es ist ok.“ und es geht dann hin, um sich die Sache anzuschauen,

wenn ich merke, dass mein Pferd im Gelände überall Geister sieht, aber trotzdem bei mir bleibt und mir zuhört,

wenn mein Pferd im Auslauf liegt und ich hingehen und es streicheln darf,

u.a.

Vertrauen zeigt sich für mich z.B. in ganz vielen Dingen des Alltags, die viele für vollkommen selbstverständlich nehmen:

-wenn mein Pferd fröhlich ans Tor kommt, wenn es mich sieht, weil es annimmt, dass wir etwas Schönes machen,

-wenn mein Pferd sich halftern lässt, obwohl es weiß, dass es damit greif- und festhaltbar ist,

-wenn mein Pferd mir beim Hufeauskratzen seinen Huf anvertraut,

obwohl ihm sein Instinkt eigentlich sagt, dass es keine gute Idee ist,

ein Bein festhalten zu lassen,

-wenn mein Pferd am Anbinder steht und döst, obwohl es weiß, dass es angebunden uns Menschen sehr ausgeliefert ist,

-wenn mein Pferd ruhig an meiner Hand stehen bleibt, obwohl ein Tierarzt es untersucht oder es mit einer Nadel sticht

usw.

Hoffe ich konnte dir Helfen :) LG

Mit meiner Pflegestute übe ich gerne "Kopf runter".

Mein Ziel ist es, dass sie den Kopf senkt. Da sie dann ihre Umgebung nicht mehr so gut scannen kann, muss sie dieses mir überlassen. Wenn sie dazu bereit ist, ist das meiner Meinung nach ein Zeichen von Vertrauen. :) 

Pferde fühlen sich sicher, wenn sie unten in der rangfolge sind. Hast du schon mal etwas von Fred Ray gehört? Er hat seine Pferde so trainiert, dass sie ihn als Leithengst (Nicht Rudelführer, also bitte!) ansehen.

Villeicht hat sich das Pferd irgendwann mal erschreckt, du wusstest nichts davon und somit hat es dich akzeptiert (da du nicht versucht hast es zu beruhigen, und somit wusste das Pferd, dass es keine Angst zu haben muss).

Ich habe dasselbe mit mehreren Pferden, vorallem einem Hafi. Sie Vertrauen mir, wissen, dass ich sie "beschützen" kann. Außerdem kann ich ganz gut mit ihnen umgehen.

Hab´ keine Angst, es ist alles in Ordnung, und es gibt fast nur diese 2 Möglichkeiten.

LG

Pferde fühlen sich sicher, wenn sie unten in der rangfolge sind

So ein Quatsch.  Pferde, die unten in der Rangfolge sind, sind Sklaven, sonst nix.

Dieser ganze Rangfolgenmist ist so was von veraltet....und hat mit Vertrauen nichts zu tun. Gar nichts.

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@Dahika

Piebt`s bei dir? Pferde lieben das Gefühl von Sicherheit und Geborgenheit? Sklaven????DEIN ERNST??? Müssen sie etwa Pyramieden bauen, oder was? Ich reite seit 10 Jahren plus 4 Jahre voltigieren. Also sei still!

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Es kann sein das das Pferd dich akzeptiert und als Rudelführer ansieht , und wenn andere dabei sind nicht da es dann sich eventuell weggedrängt fühlt oder aber untergeordnet . Bin mir nicht sicher weiß sowas nur wegen meiner Freundin sie hat ein Pferd 

Diese ganze Drecksunterordnung hat nichts mit Vertrauen zu tun. Gar nichts. Das ist Gehorsam und Sklaverei. Das hat mit Vertrauen nichts zu tun.
Interessanterweise haben die Natural Horsemanship Leute in unserem Stall regelmäßig eine Verladezeit von 3 Stunden. Das Pferd ist gehorsam, hat aber null Vertrauen. Und das zeigt es in Krisensituationen.

Mein Pferd, obwohl es nicht üben kann - ich habe keinen Hänger - hat eine Verladezeit von 5 Sekunden. Es hat sichtlich Angst vor dem Hänger, aber es sagt. "Ok, ich steige ein. Wenn du sagst, dass es nicht gefährlich ist, glaub ich dir. Aber wenn mir was passiert, bist du es schuld."

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